Die besten Direktbanken im Vergleich

- Commerzbank Filialnetz
- Hervorragender Leistungsumfang
- Sehr umfangreiches Angebot
- Zinsen auf allen Konten
- Sehr moderne Plattform
- Hervorragende Kontomodelle
Keine Lust auf Kontoführungsgebühren dafür, dass du ohnehin nie zum Schalter gehst? Damit bist du nicht allein! In unserem Vergleich präsentieren wir die besten Direktbanken und zeigen dir Vor- und Nachteile der jeweiligen Anbieter.
So findest du die beste Direktbank
- Für unseren Vergleich der Direktbanken haben wir 18 Girokonten von Direktbanken getestet.
- Testsieger ist C24 Smart, auf dem zweiten Platz landen ING und DKB.
- Wir haben die Kategorien Karten, Bargeld, Gebühren, Funktionen, Sicherheit und Kundenservice bewertet.
- Direktbanken bieten oft kostenlose Girokonten und punkten durch ein starkes digitales Angebot.
- Möchtest du bei einer Filialbank ein Girokonto eröffnen, findest du in unserem Vergleich der Girokonten die besten Anbieter.
Diese Direktbanken haben wir getestet
Für unseren Direktbankenvergleich haben wir insgesamt 18 verschiedene Konten getestet. Dabei haben wir uns auf die günstigsten Kontomodelle beschränkt. Bei vielen Online-Banken wie N26, C24 oder Revolut gibt es jedoch auch kostenpflichtige Premium-Modelle, die mehr Funktionen bieten.
Was die Bewertungskriterien und die Punktevergabe angeht, haben wir uns an unserem Vergleich der Girokonten orientiert. Wie wir Girokonten testen, kannst du hier nachlesen. In der unterstehenden Tabelle siehst du die Ergebnisse unseres Vergleichs.
| Kategorie | N26 Standard | C24 Smart | Comdirect – Girokonto Aktiv |
|---|---|---|---|
| Debitkarte vorhanden | Debitkarte vorhanden 5 / 5 Ja | Debitkarte vorhanden 5 / 5 Ja | Debitkarte vorhanden 5 / 5 Ja |
| Kreditkarte vorhanden | Kreditkarte vorhanden 0 / 0,5 Nein | Kreditkarte vorhanden 0 / 0,5 Nein | Kreditkarte vorhanden 0,5 / 0,5 Ja |
| Girocard vorhanden | Girocard vorhanden 0 / 0,5 Nein | Girocard vorhanden 0,5 / 0,5 Ja | Girocard vorhanden 0,5 / 0,5 Ja |
| Extra virtuelle Karten | Extra virtuelle Karten 0,25 / 0,25 Ja | Extra virtuelle Karten 0,25 / 0,25 Ja | Extra virtuelle Karten 0 / 0,25 Nein |
| Anzahl inkludierter Karten | Anzahl inkludierter Karten 0,25 / 0,5 1 | Anzahl inkludierter Karten 0,5 / 0,5 2 | Anzahl inkludierter Karten 0,25 / 0,5 1 |
| Apple Pay | Apple Pay 0,25 / 0,25 Ja | Apple Pay 1 / 0,25 Ja | Apple Pay 1 / 0,25 Ja |
| Google Pay | Google Pay 1 / 1 Ja | Google Pay 1 / 1 Ja | Google Pay 1 / 1 Ja |
| WERO | WERO 0 / 1 Nein | WERO 0 / 1 Nein | WERO 0 / 1 Nein |
| Bargeld | Bargeld 72 % | Bargeld 97 % | Bargeld 84 % |
| Abhebung an Automatenverbund | Abhebung an Automatenverbund 4 / 4 Visa und Mastercard | Abhebung an Automatenverbund 4 / 4 Visa und Mastercard | Abhebung an Automatenverbund 4 / 4 Visa und Mastercard |
Diese sind die besten Direktbanken
C24 Smart – der Testsieger im Direktbankenvergleich
Im C24 Smart Konto fallen keinerlei Gebühren für die Kontoführung an. Zeitgleich gibt es auch keinen Mindestgeldeingang – angesichts dessen findest du die C24 auch in unserem Vergleich der kostenlosen Girokonten wieder. Der Dispositionskredit ist mit 7,49 % der günstigste unter den getesteten Anbietern.
Die kostenlose Debitkarte von Mastercard funktioniert weltweit und C24 erhebt keine Zusatzgebühren für Zahlungen im Ausland. Zusätzlich ist die App sehr intuitiv gestaltet, sodass sich auch Neukunden schnell zurechtfinden. Nützlich finden wir die Möglichkeit, Unterkonten (Pockets) zu erstellen – C24 zahlt dazu 0,5 % Zinsen auf alle Konten über Tagesgeld-Pockets. Produkte wie Festgeld und Cashback runden das Angebot ab.
Der einzige Nachteil sind die Einzahlungen, die nur im Einzelhandel gegen ein Entgelt von 1,0 % möglich sind. Abhebungen sind dagegen an allen Automaten mit Mastercard-Logo kostenlos, allerdings im Basismodell (Smart) nur viermal im Monat – egal ob im In- oder Ausland.
- Kostenloses Girokonto
- Bis zu 2,5 % Cashback
- 4 Unterkonten (Pockets)
- 4 kostenlose Abhebungen im Monat
Auf der Suche nach einem Studenten- oder Azubikonto? In unserem Vergleich der Studentenkonten findest du die besten Girokonten für junge Menschen. Möchtest du ein Konto für dein Kind, zeigen wir dir in unserem Vergleich der Kinderkonten die Top-Angebote für Kinder und Teenager.
ING – der Zweitplatzierte mit Top-Banking-App und vielen Extra-Features
Die ING DiBa bietet als größte Direktbank Deutschlands viele Extraprodukte. Die Kontoführung ist kostenlos, allerdings nur bei Mindestgeldeingang (1000 €/Monat). Ein klarer Pluspunkt sind die kostenlosen Abhebungen über die Debitkarte im Euroraum.
Einzahlungen sind über die eigenen Automaten kostenlos, ansonsten kostenpflichtig über den Einzelhandel möglich (1,5 % Gebühr). Abhebungen in Fremdwährungen sowie Zahlungen in Fremdwährungen schlagen dagegen mit 1,99 % zu Buche. Auch der Dispozins von 10,99 % zählt nicht zu den günstigsten. Dafür punktet die ING mit einer intuitiven App, einer weltweit einsetzbaren und kostenlosen VISA-Debitkarte, Apple Pay/Google Pay und kostenlosen Unterkonten.
Was den Kundenservice angeht, habe ich gute Erfahrungen gemacht. Die Mitarbeiter sind auch am Wochenende erreichbar und kümmern sich schnell um das jeweilige Anliegen. Des Weiteren stehen dir ein Chat sowie ein Rückrufservice zur Verfügung. Mehr zum Girokonto der ING DiBa erfährst du in unserem Testbericht.
- Kostenlos ab 1000 € Geldeingang
- Kostenlose Visa-Debitkarte
- Zahlreiche Extra-Produkte wie Tagesgeld und ETF-Sparpläne
DKB – stark im Ausland und mit vielen Funktionen
Das Girokonto der DKB überzeugt in der Breite: Die Kontoführung ist mit Aktivstatus kostenlos. Diesen erhältst du ab einem Mindestgeldeingang von 700 € pro Monat, was die meisten Kunden erfüllen dürften. Ebenfalls bekommst du ein Konto mit kostenlosen Abhebungen ab 50 € und Top-Konditionen im Ausland.
Besonders gut: Für Abhebungen in Fremdwährungen und Zahlungen in Fremdwährungen fallen 0 % an, wenn du den Aktivstatus besitzt. Auch der Dispozins von 9,90 % ist im Vergleich noch fair. Punktabzüge gibt es bei den Einzahlungen, die nur über den Einzelhandel (1,5 % Gebühren) möglich sind.
Des Weiteren gefällt uns das breite Angebot an Produkten – von Tagesgeldkonten über Depots bis hin zu Versicherungsangeboten und Krediten ist alles dabei. Insgesamt ein starkes Gesamtpaket.
Auf der Suche nach einem Mietkonto bin ich auf das DKB Vermieterpaket gestoßen. Beim Produktangebot überzeugt die DKB in unserem Test mit der größten Produkttiefe in unserem Vergleich.
- Kostenloses Girokonto ab 700 € Geldeingang
- weltweit kostenlose Bargeldabhebungen ab 50 €
- keine Fremdwährungsgebühr mit Aktivstatus
Norisbank: Top-Girokonto mit kostenloser Kreditkarte
Die norisbank bietet eine kostenlose Kontoführung ab einem Mindestgeldeingang von 500 Euro pro Monat. Positiv sind die kostenlosen Einzahlungen über die Automaten der Deutschen Bank sowie die kostenlosen Abhebungen an allen Geldautomaten der Cash-Group. Ein Highlight ist die kostenlose Kreditkarte
Abzüge gibt es beim Dispozins von 13,25 %, der zu den höchsten im Vergleich zählt. Auch sind Zahlungen im Fremdwährungsausland nicht kostenlos, bleiben aber mit 1,0 % (Fremdwährungsabhebungen und bargeldlose Zahlungen) noch überschaubar. Der Kundenservice mit Hotline, Chat und E-Mail erhält überwiegend gute Rezensionen.
- Kostenlos ab einem Mindestgeldeingang von 500 € pro Monat
- Kostenlose Mastercard-Debitkarte und Kreditkarte
- Kostenlose Bargeldabhebungen
- Starke Banking-App
BBVA – günstiges Girokonto mit Cashback
Das Girokonto von BBVA punktet mit einer dauerhaft kostenlosen Kontoführung ohne Mindestgeldeingang. Dazu kommt ein Dispozins von 9,95 %, der drittgünstigste in unserem Vergleich der Direktbanken.
Interessant ist auch das Cashback-Programm, das das Girokontoguthaben in den ersten 6 Monaten mit 3 % verzinst. Unterkonten gibt es nicht, dafür konzentriert sich die Banking-App auf das Wesentliche. Möchtest du deine Ersparnisse in Tages- oder Festgeld anlegen, geht das unkompliziert. Was den Kundenservice angeht, sind die Bewertungen überwiegend positiv. Die Mitarbeiter sind 24/7 sowohl telefonisch als auch über das Portal in deutscher Sprache erreichbar.
Ein paar Punktabzüge gibt es bei den Kosten: Einzahlungen sind nur kostenpflichtig im Einzelhandel möglich und für Fremdwährungsabhebungen fallen Gebühren in Höhe von 1,5 % an. Positiv ist dagegen, dass Zahlungen in Fremdwährungen kostenlos sind. Insbesondere Vielreisenden, die vor allem digital zahlen, dürfte das Konto gefallen.
- Kostenloses Girokonto
- Kostenlose Barabhebung mit Debitkarte ab 100 €
- Guthabenzinsen
- Cashback-Programme
Das Girokonto von Trade Republic: Online-Broker trifft Direktbank
Trade Republic ist ein Sonderfall, denn er positioniert sich vor allem als Online-Broker und weniger als Direktbank. Dennoch gibt es seit 2024 zusätzlich zum Depot auch ein Girokonto, das wir hier ausführlich getestet haben. Der größte Vorteil sind dennoch die zusätzlichen Produkte wie Depots und das Tagesgeld. Damit ist das Konto besonders attraktiv für Nutzer, die Banking und Investieren kombinieren wollen.
Stark ist das Angebot an Karten: Es gibt eine kostenlose virtuelle Karte, eine Classic-Karte für 5 € einmalig und eine Mirror-Karte für 50 € einmalig. Das ist deutlich günstiger als bei vielen Direktbanken, die nur eine kostenlose Karte anbieten und für die anderen Jahresgebühren erheben.
Bei den laufenden Kosten punktet Trade Republic klar im Ausland: Für Abhebungen über 100 € gibt es keine Gebühren, unter 100 € kostet jede Abhebung 1 €. Bei Fremdwährungen verwendet Trade Republic den Visa-Wechselkurs und erhebt ebenfalls keine zusätzliche Währungsumrechnungsgebühr.
Der Haken bleibt das Alltags-Banking: Wer häufig kleine Bargeldbeträge abhebt oder ein klassisches Konto mit Dispo sucht, ist hier nicht richtig. Ebenfalls geriet der Kundenservice in der Vergangenheit oft unter Kritik: Hilfe gab es nur digital über das Portal, wobei die Antworten oft auf sich warten ließen. Inzwischen hat Trade Republic nachgeholt und bietet allen Kunden eine 24/7-Telefonhotline über die App sowie einen Chat mit echten Mitarbeitern.
- Depot und Girokonto in einem
- Kostenloses Girokonto
- Ab 100 € weltweit kostenlos abheben
- Keine Gebühren bei Zahlungen in Fremdwährungen
Was ist eine Direktbank?
Im Gegensatz zu klassischen Filialbanken fokussieren sich Direktbanken auf das Onlinegeschäft und unterhalten keine oder nur sehr wenige eigene Filialen. Damit senken sie ihre Kosten und können Girokonten und andere Produkte kostenlos oder zu geringen Gebühren anbieten.
Der Trend zu Direktbanken hält seit Jahren an. 2023 gab es in Deutschland gemäß der Bundesbank nur noch etwa 21.000 Bankfilialen und damit weniger als die Hälfte wie 2002. Was die einzelnen Institute angeht, hat die ING 2025 mit 10 Millionen Kunden die Nase vorn, gefolgt von der DKB mit 5,8 Millionen Kunden sowie der Comdirect mit etwa 2,9 Millionen Kunden.
Trotz des digitalen Angebots treten zahlreiche Direktbanken auch als Universalbanken auf. Dementsprechend gibt es hier nicht nur das klassische Girokonto, sondern auch weitere Finanzprodukte wie Tages- oder Festgeld, Kredite, Kreditkarten oder Depots.
Vor- und Nachteile von Direktbanken
Die meisten Direktbanken bieten Girokonten ohne Kontoführungsgebühren sowie kostenlose VISA-Debitkarten zum Konto. Zudem punkten sie durch eine reine Online-Kontoverwaltung.
Bei Zinssteigerungen zeigte sich zudem, dass Direktbanken diese schneller an die eigenen Kunden weitergeben, um neue Kunden zu gewinnen. Weil sie kein teures Filialnetz unterhalten müssen, gibt es – egal ob Tagesgeld zum Girokonto oder Kreditkarte – oft bessere Konditionen als bei Filialbanken.
Auf der anderen Seite ist eine persönliche Beratung nicht möglich. Hast du Probleme mit deinem Konto, sind endlose telefonische Warteschleifen oder Chats mit Bots aus eigener Erfahrung manchmal frustrierend. Aus diesem Grund sollst du darauf achten, dass du auf eine Direktbank mit guten Bewertungen in puncto Kundenservice setzt.
Auch sorgt das Fehlen der Filialen für Nachteile bei Bargeldeinzahlungen. Zwar gibt es die Möglichkeit, über den Einzelhandel (REWE, Penny usw.) Cash einzuzahlen, doch diese Variante ist mit Kosten von rund 1 bis 1,5 % verbunden. Ebenfalls hat die ING eigene Automaten, an denen du dein Bargeld einzahlen kannst. Allerdings sind diese rar gesät.
Andere Direktbanken wie die Norisbank und die Comdirect nutzen dafür Kooperationen mit der Deutschen Bank beziehungsweise der Commerzbank. Ihre Kunden können an den jeweiligen Automaten kostenlos einzahlen. Musst du oft Bargeld einzahlen, solltest du jedoch lieber auf eine klassische Filialbank setzen. Bist du dagegen ohnehin digital unterwegs, sparst du mit einem Girokonto bei einer Direktbank Geld.
Direktbanken Vorteile
- Günstiger als Filialbanken
- Oftmals innovativere Produkte
- Steigende Zinsen werden schneller an Kunden weitergegeben
Direktbanken Nachteile
- Keine persönlichen Beratungen
- Bargeldeinzahlungen oft schwieriger als bei Filialbanken
Häufige Fragen zu Direktbanken
Sind Direktbanken sicher?
Direktbanken haben eine Banklizenz und müssen sich somit an die gleichen Sicherheitsstandards wie Filialbanken halten. Außerdem gilt auch hier die gesetzliche Einlagensicherung, sodass diese Onlinebanken als sicher bezeichnet werden können.
Welche Direktbank bietet das beste Girokonto?
In unserem Direktbankentest bietet die C24 das beste Gesamtangebot. Auch die DKB, die ING sowie die BBVA und Revolut überzeugen im Test.
Welche Direktbank hat die meisten Kunden?
Die Direktbank mit den meisten Kunden ist (Stand 2026) die ING DiBa mit fast 10 Millionen Kunden. Es folgen Trade Republic, DKB und Comdirect.
Sind Neobanken auch Direktbanken?
Ja, eine Direktbank zeichnet sich dadurch aus, dass sie kein eigenes Filialnetz unterhält. Das gilt auch für Neobanken, die in erster Linie den Service auf dem Smartphone fokussieren.
