Die besten Studentenkonten im Vergleich

Du fängst bald an zu studieren und bist auf der Suche nach einem günstigen Girokonto? In unserem Vergleich der Studentenkonten zeigen wir, welche Konten die besten Karten, eine gute Bargeldversorgungen und Extrafunktionen bieten.
So findest du das beste Studentenkonto
- Als beste Studentenkonten in unserem Vergleich küren wir C24 Smart sowie die Girokonten der ING und der DKB.
- Fast alle getesteten Banken bieten kostenlose Girokonten unter einem bestimmten Alter (oft 28 oder 30) oder ohne Altersgrenzen.
- Neben einer kostenlosen Kontoführung solltest du auf eine kostenlose Debitkarte und genug kostenlose Bargeldabhebungen achten.
- Bei einem Auslandssemester solltest du auf ein Konto mit kostenlosen Kartenzahlungen und kostenlosen Bargeldabhebungen in Fremdwährung achten.
Die erste Wohnung, der erste Tag an der Uni, das erste Mal für deine Finanzen verantwortlich – als Student fängt eine neue und aufregende Phase deines Lebens an. Gleichzeitig ist das Geld oft knapp, sodass das Girokonto am besten kostenlos sein soll.
Unser Tipp: Plane langfristig
Sei es bei der Finanzierung deiner ersten Wohnung oder des Eigenheims oder einfach für einen Kredit: Auf lange Sicht ergibt es Sinn, wenn du eine gute Beziehung zu deiner Bank hast. Zudem gestaltet sich ein Kontowechsel aufwendig, weil du zahlreiche Lastschriftverfahren umstellen musst.
Daher solltest du lieber direkt eine Bank wählen, die langfristig zu dir und deinen Vorstellungen passt.
Was soll ein gutes Studentenkonto mitbringen? In den folgenden Abschnitten findest du die wichtigsten Antworten.
Diese Studentenkonten haben wir getestet
Für unseren Vergleich haben wir eine Auswahl an Girokonten betrachtet, die sich für junge Menschen eignen. Als Grundlage dienen unser Vergleich der Girokonten sowie unser Vergleich der Direktbanken. Wie wir Girokonten bewerten, kannst du hier nachlesen.
| Kategorie | N26 Standard | C24 Smart | Comdirect – Girokonto Aktiv |
|---|---|---|---|
| Debitkarte vorhanden | Debitkarte vorhanden 5 / 5 Ja | Debitkarte vorhanden 5 / 5 Ja | Debitkarte vorhanden 5 / 5 Ja |
| Kreditkarte vorhanden | Kreditkarte vorhanden 0 / 0,5 Nein | Kreditkarte vorhanden 0 / 0,5 Nein | Kreditkarte vorhanden 0,5 / 0,5 Ja |
| Girocard vorhanden | Girocard vorhanden 0 / 0,5 Nein | Girocard vorhanden 0,5 / 0,5 Ja | Girocard vorhanden 0,5 / 0,5 Ja |
| Extra virtuelle Karten | Extra virtuelle Karten 0,25 / 0,25 Ja | Extra virtuelle Karten 0,25 / 0,25 Ja | Extra virtuelle Karten 0 / 0,25 Nein |
| Anzahl inkludierter Karten | Anzahl inkludierter Karten 0,25 / 0,5 1 | Anzahl inkludierter Karten 0,5 / 0,5 2 | Anzahl inkludierter Karten 0,25 / 0,5 1 |
| Apple Pay | Apple Pay 1 / 0,25 Ja | Apple Pay 1 / 0,25 Ja | Apple Pay 1 / 0,25 Ja |
| Google Pay | Google Pay 1 / 1 Ja | Google Pay 1 / 1 Ja | Google Pay 1 / 1 Ja |
| WERO | WERO 0 / 1 Nein | WERO 0 / 1 Nein | WERO 0 / 1 Nein |
| Bargeld | Bargeld 81 % | Bargeld 97 % | Bargeld 84 % |
| Abhebung an Automatenverbund | Abhebung an Automatenverbund 4 / 4 Visa und Mastercard | Abhebung an Automatenverbund 4 / 4 Visa und Mastercard | Abhebung an Automatenverbund 4 / 4 Visa und Mastercard |
Da die Bedingungen regional unterschiedlich und damit schwer vergleichbar sind, haben wir Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken außen vor gelassen.
Das sind die besten Studentenkonten im Test
Der Testsieger – C24 Smart
C24 Smart gewinnt aus guten Gründen unseren Vergleich der Studentenkonten: Das Girokonto ist ohne Altersgrenze sowie ohne Mindestgeldeingang kostenlos und kommt mit einer kostenlosen Girocard sowie mit einer kostenlosen Debitkarte. Du musst also weder nachweisen, dass du studierst, noch fürchten, dass die Bank dir mit 28 plötzlich Gebühren berechnet.
Besonders stark ist C24 bei den Funktionen. Ein Highlight sind aus unserer Sicht die Pockets. Damit hast du bis zu vier echte Unterkonten mit eigener IBAN, sodass du die Ausgaben für Miete, den Semesterbeitrag oder den Urlaub trennen kannst.
Dazu kommen Sparregeln, die beim Bezahlen automatisch aufrunden, und Guthabenzinsen auf das Konto. Für ein Girokonto, das nichts kostet, ist das ordentlich. Im Ausland zahlst du zudem mit der Mastercard weder beim Bezahlen noch beim Abheben Gebühren, und zwar unabhängig vom Automaten.
Der Haken liegt beim Bargeld. C24 gibt dir fünf kostenlose Abhebungen pro Monat, danach kostet jede weitere 2 €. Wer am Wochenende jeden Abend 20 € zum Ausgehen abhebt, ist Mitte des Monats durch.
Willst du Bargeld einzahlen, kostet das 1,75 % vom Betrag, also 1,75 € auf 100 €. Ebenfalls musst du auf persönliche Beratungen verzichten, da es keine Filialen gibt. Für die meisten Studenten ist C24 Smart trotzdem der beste Deal am Markt. Mehr Details zu diesem Konto liest du in unserem C24-Testbericht.
- Kostenloses Giro inkl. Zinsen
- Bis zu 4 Unterkonten
- Starke Banking-App
- Debitkarte und Girocard
Das beste Studentenkonto fürs Auslandssemester – DKB
Verbringst du ein Semester in Prag, Kopenhagen oder Seoul, ist es entscheidend, was Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen außerhalb des Euroraums kosten. Hier ist die DKB unsere Empfehlung.
Nicht nur zahlst du keine Gebühren auf Kartenzahlungen in Fremdwährung, sondern auch 0 % auf Bargeldabhebungen im Währungsausland, und das bei unbegrenzt vielen kostenlosen Abhebungen. Diese Kombination schaffen nur vier der 20 getesteten Konten. Von diesen vieren begrenzt C24 die Abhebungen auf fünf pro Monat, die Comdirect sogar auf drei.
Zum Vergleich, was das ausmacht: Bei der ING zahlst du außerhalb des Euroraums 2,2 % auf jede Kartenzahlung. Bei 6.000 € Ausgaben in einem Auslandssemester ist das ein Unterschied von 132 €.
Auch sonst bietet das Konto einige Annehmlichkeiten. Der Dispozins ist mit 7,91 % der günstigste im gesamten Test, was relevant wird, wenn die Miete fällig und das BAföG noch nicht da ist. Auf Wunsch bekommst du zur Debitkarte eine Kreditkarte für knapp 30 € im Jahr und kannst damit ohne Probleme einen Wagen mieten oder Hotelkautionen im Ausland abwickeln.
Kostenlos ist das Konto allerdings nur bis 28. Danach musst du entweder einen Mindestgeldeingang von 700 € im Monat vorweisen oder 4,50 € im Monat zahlen. Ein weiteres Manko: Bargeld einzahlen geht ausschließlich über den Einzelhandel und kostet 1,5 % des Betrags. Dennoch überzeugt das Konto, das wir hier ausführlich getestet haben, sowohl als Studentenkonto als auch für die Zeit nach dem Studium.
- Kostenlose Bargeldabhebungen
- Kostenlose Visa-Debitkarte
- Günstige Dispozinsen
Das beste unbegrenzt kostenlose Studentenkonto ohne Mindestgeldeingang – BBVA Giro
Alle Studentenkonten in diesem Vergleich sind kostenlos, aber nur bis zu einem bestimmten Alter oder, wenn du es überschritten hast, bei einem Mindestgeldeingang. Wenn du BAföG bekommst, unregelmäßig jobbst und im Master schon jenseits der Altersgrenze bist, greifen diese Modelle nicht mehr.
Genau hier punktet das BBVA Giro mit 0 € Kontoführung ohne Altersgrenze und ohne Mindestgeldeingang. Auch sonst bietet die BBVA einige Vorteile wie Guthabenzinsen mit monatlicher Auszahlung, ein Cashback-Programm und eine Sparbox als Unterkonto. Zudem sind Kartenzahlungen in Fremdwährung kostenlos.
Abzugspunkte gibt es bei den Karten: Du bekommst zum Konto eine Visa-Debitkarte, aber keine Girocard und keine echte Kreditkarte. In der Mensa oder beim Bäcker kann das zum Problem werden, da nicht jeder Kleinhändler Debitkarten akzeptiert.
Beim Bargeld gilt außerdem ein Mindestbetrag von 150 € pro Abhebung, sonst zahlst du 2 € pro Vorgang. Hebst du oft 20 € ab, eignet sich das Konto nicht. Ansonsten empfehlen wir das BBVA Giro als kostenloses Girokonto mit den wichtigsten Grundfunktionen und einigen angenehmen Extras.
- Zinsen und Cashback
- Unbegrenzt kostenlose Kontoführung ohne Mindestgeldeingang
- Kostenlose Bargeldabhebungen
Das beste Studentenkonto für Bargeld – Norisbank Studentenkonto
Insbesondere junge Menschen zahlen gerne digital. Wenn du in der Gastronomie jobbst, Trinkgeld bekommst oder Nachhilfe gegen Bargeld gibst, brauchst du dennoch ein Konto, bei dem du günstig Bargeld einzahlen kannst. Hier ist die Norisbank unsere Empfehlung. Kostenlos bleibt das Studentenkonto bis 30. Danach müssen mindestens 500 € pro Monat eingehen, sonst zahlst du 3,90 € im Monat.
Mit dem Studentenkonto hebst du unbegrenzt an allen Cash-Group-Automaten und kannst zudem kostenlos einzahlen. Die Cash Group schließt die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Postbank und die HypoVereinsbank ein. Damit hast du in Deutschland rund 7.000 Automaten, vor allem in Unistädten dürftest du fündig werden. Auch im Ausland kannst du bei Partnerbanken kostenlos abheben.
In der Kategorie Gebühren holt die norisbank den besten Wert im gesamten Test. Das liegt an den Karten: Mastercard Debit und Kreditkarte sind beide kostenlos.
So sehr das Konto überzeugt, bleibt es bei den Funktionen beim Nötigsten: kein Unterkonto, kein Multibanking, keine Sparregeln. Dafür ist ein Tagesgeldkonto integriert, sodass du Zinsen auf deinen Notgroschen bekommst.
- Weltweit kostenlose Bargeldauszahlungen
- Kostenlose Bargeldeinzahlungen
- Kostenlose Kreditkarte
Das beste Gesamtpaket – ING Studentenkonto
Suchst du als Student eine Bank mit Tagesgeld, Depot und ETF-Sparplan, empfehlen wir die ING, die in unserem Vergleich auf Platz 2 landet. Kostenlos bleibt das Konto bis 28, danach brauchst du einen monatlichen Geldeingang von 1.000 € oder zahlst 4,90 € pro Monat.
Bei den Funktionen holt die ING fast die maximale Punktzahl und liegt damit nur knapp hinter unserem Testsieger. Du bekommst Unterkonten, Multibanking, Sparfunktionen und ein integriertes Tagesgeldkonto, dazu Depot und Sparpläne. Zudem holt die App mit 4,8 Sternen den Bestwert im Test.
Auch bei der Kontoeröffnung ist die ING das einzige Konto im Test mit voller Punktzahl und punktet durch PostIdent, VideoIdent, eID und eine vollständig digitale Antragsstrecke. Zudem ist der Kundenservice rund um die Uhr erreichbar. Auch in der Kategorie Sicherheit gibt es die volle Punktzahl: deutsche Vollbanklizenz, gesetzliche plus freiwillige Einlagensicherung und Push-TAN.
Ein Makel: Im Ausland ist die ING das teuerste Konto im gesamten Test, da sie 2,2 % auf Kartenzahlungen in Fremdwährung verlangt. Dazu kommen Kosten bei den Karten: Die Visa Debit ist kostenlos, die Girocard kostet 17,88 € im Jahr, auch das der höchste Wert im Test.
Ein weiterer Minuspunkt: Eine echte Kreditkarte bietet die ING gar nicht an. Und beim Bargeld gilt ein Mindestbetrag von 50 € pro Abhebung. Kleinere Beträge darfst du nur abheben, wenn dein Kontostand unter 50 € ist. Zahlst du aber ohnehin meist digital und legst du keinen Wert auf eine Kreditkarte, bekommst du ein kostenloses Allround-Konto.
In unserem ING-Testbericht verraten wir, was das Konto sonst bietet.
- Kostenlos bis 28 oder ab 1.000 €/monatlich
- Kostenlose Debitkarte
- Starke Banking-App
Das beste Studentenkonto mit Filiale – BBBank BetterSmart
Als Genossenschaftsbank bringt die BBBank mit, was Direktbanken fehlt: Filialen mit persönlichen Ansprechpartnern. Wenn du bei einer gesperrten Karte oder einer offenen Frage lieber jemanden gegenübersitzen hast, bietet sie mit dem BetterSmart Konto eine interessante Alternative zu den Direktbanken. Kostenlos bleibt das Konto bis 30, danach zahlst du 4,95 € pro Monat.
Eine Stärke liegt bei den Karten: Du bekommst Debitkarte und Girocard kostenlos, eine echte Kreditkarte gibt es optional für 34,95 € im Jahr. Damit deckst du jede Bezahlsituation ab, von der Bäckerei um die Ecke bis zur Hotelkaution.
Beim Bargeld ist die BBBank ebenfalls stark, allerdings mit einer Einschränkung. Abheben und Einzahlen sind kostenlos, ohne Mindestbetrag und ohne monatliches Limit, jedoch nur an CashPool Automaten. Zum CashPool-Netz gehören die Santander, die Sparda-Banken sowie die Degussa Bank. Damit stehen dir bundesweit 2.800 Automaten zur Verfügung und damit nicht so viele wie etwa mit der Debitkarte von C24, ING und DKB.
Wo das Konto abfällt, sind die Extras: keine Unterkonten, keine Sparregeln, keine Kategorisierung deiner Ausgaben. Wer seine Budgetplanung direkt in der Banking-App will, ist bei C24 oder der ING besser aufgehoben. Die App selbst bekommt dennoch mit 4,7 Sternen gute Bewertungen.
Mehr dazu gibt es in unserem BBBank-Testbericht.
- Kostenlose Bargeldabhebungen
- Auf Wunsch Kreditkarte
- Kostenlose Bargeldeinzahlungen
Was ist bei einem Studentenkonto wichtig?
Das Angebot an Studentenkonten ist beträchtlich. Was macht allerdings ein gutes Studentenkonto aus? Abhängig von deiner persönlichen Situation solltest du diese Punkte beachten.
Höchstalter für Gebührenfreiheit
Alle Studentenkonten in unserem Vergleich sind kostenlos, solange du ein bestimmtes Alter nicht überschreitest. Die einzige Ausnahme bildet die Postbank, die auf Gebühren verzichtet, solange du einen Immatrikulationsnachweis oder einen Nachweis über die Ausbildung erbringst.
Bei den anderen Anbietern ist es nicht wichtig, ob du studierst. Jedoch ist es bei vielen, etwa bei der DKB oder bei der ING, mit 30 bzw. 28 Schluss mit dem bedingungslos kostenlosen Konto. Gebührenfreiheit gibt es dann nur, wenn jeden Monat ein bestimmter Mindestbetrag auf dein Konto eingeht. Bei vielen Filialbanken, etwa bei der Deutschen Bank, ist das Konto ab 30 grundsätzlich kostenpflichtig.
Die unterstehende Tabelle fasst die Bedingungen zusammen.
| Bedingungslos kostenlos bis | Konten |
|---|---|
| Unbegrenzt | C24 Smart, BBVA Giro, Santander Studentenkonto*, Revolut Standard, Trade Republic, N26 Standard, Bfor Basic, bunq free |
| 30 Jahre | norisbank, Consorsbank, BBBank BetterSmart, 1822direkt, Deutsche Bank Junges Konto |
| 28 Jahre | ING, DKB, comdirect Girokonto Aktiv, Commerzbank StartKonto |
| 26 Jahre | HVB StartKonto |
| 21 Jahre | Tomorrow Now |
Auf der Suche nach einem kostenlosen Konto? In unserem Vergleich der kostenlosen Girokonten findest du alle Angebote.
Karten
Ein gutes Konto für Studenten soll eine kostenlose Karte anbieten, die überall akzeptiert wird. Auch soll es nicht zu teuer werden, wenn du ins Ausland gehst und dort mit der Karte zahlst.
Die Debitkarte oder eine Girocard mit VPAY-Funktion, die wie eine Debitkarte funktioniert, ist bei allen getesteten Konten kostenlos dabei. Eine Girocard fehlt dagegen bei acht Konten. N26, Trade Republic, norisbank, Revolut, Tomorrow, BBVA, Bfor und bunq bieten sie nicht an.
Im Studienalltag ist das manchmal relevant, da die kleinen Bäckereien um die Ecke und der Kopiershop manchmal aufgrund der hohen Gebühren keine Debitkarte akzeptieren. Das ändert sich allerdings schnell, sodass du in immer mehr Geschäften auch mit der Visa-oder Mastercard-Debitkarte zahlen kannst.
Die Kreditkarte ist optional, aber im Auslandssemester praktisch, da sie du außerhalb Europas oft brauchst, unter anderem, um ein Auto zu mieten. Elf der getesteten Studentenkonten bieten eine an, kostenlos ist sie allerdings nur bei vier.
| Konto | Debitkarte | Girocard | Kreditkarte |
|---|---|---|---|
| Consorsbank | kostenlos | kostenlos | kostenlos |
| Commerzbank StartKonto | kostenlos | kostenlos | kostenlos |
| Santander | kostenlos | 12,00 € | kostenlos |
| norisbank | kostenlos | – | kostenlos |
| C24 Smart | kostenlos | kostenlos | – |
| BBBank BetterSmart | kostenlos | kostenlos | 34,95 € |
| Deutsche Bank Junges Konto | kostenlos | kostenlos | 18,00 € |
| comdirect | kostenlos | 12,00 € | 22,80 € |
| DKB | kostenlos | 11,88 € | 29,88 € |
| ING | kostenlos | 17,88 € | – |
| HVB StartKonto | 15,00 € | 12,00 € | 30,00 € |
Das beste Kartenpaket bekommst du bei der Consorsbank und beim Commerzbank StartKonto, da alle drei Karten kostenlos sind. Am teuersten wird es bei der HypoVereinsbank. Dort zahlst du 57 € im Jahr, wenn du das volle Set willst.
Bargeld abheben und einzahlen
Vor allem junge Menschen zahlen gerne digital, doch in Deutschland kommst du oft nach wie vor nicht drumherum, beim Späti oder in der Bäckerei bar zu zahlen.
Die Anzahl der kostenlosen Abhebungen ist ein wichtiger Faktor. bunq Free lässt etwa gar keine kostenlose Abhebung zu. N26 gibt dir zwei pro Monat oder maximal 250 €, Tomorrow ebenfalls zwei, danach werden 3 € fällig. Zahlst du kaum bar, dürfte es reichen. Liebst du Cash, solltest du lieber ein Studentenkonto bei der ING oder bei DKB eröffnen, die unbegrenzt viele Abhebungen bieten.
Auch Bargeld einzahlen zu können, ist wichtig, etwa wenn du einen Job in der Gastronomie hast. Hier unterscheiden sich die getesteten Studentenkonten sehr. Bei Trade Republic und Revolut kannst du gar nichts einzahlen. Bei den meisten Konten zahlst du einen Prozentsatz vom Betrag, etwa 1,75 % bei C24, je 1,5 % bei N26, DKB und Tomorrow, 2,5 % bei bunq. Auf 200 € Trinkgeld im Monat sind das bei C24 knapp 42 € im Jahr.
Kostenlos einzahlen kannst du bei neun Konten, acht davon sind Filialbanken. Die comdirect ist die einzige Direktbank ohne Einzahlgebühr.
| Konto | Automatennetz | Kostenlose Abhebungen | Danach | Einzahlung |
|---|---|---|---|---|
| C24 Smart | Visa/Mastercard | 5× | 2,00 € | 1,75 % |
| ING | Visa/Mastercard | unbegrenzt (Mindestbetrag 50 €) | – | 1,00 % |
| DKB | Visa/Mastercard | unbegrenzt (Mindestbetrag 50 €) | – | 1,50 % |
| BBVA Giro | Visa/Mastercard | unbegrenzt (Mindestbetrag 150 €) | – | 1,40 % |
| BBBank BetterSmart | CashPool | unbegrenzt | – | kostenlos |
| comdirect | Visa/Mastercard | 3×* | 4,90 € | kostenlos |
| norisbank | Cash Group | unbegrenzt | – | kostenlos |
| Revolut Standard | Visa/Mastercard | 5× | 1,00 € | nicht möglich |
| Consorsbank | Visa/Mastercard | unbegrenzt* | – | 0,95 % |
| Santander | CashPool | unbegrenzt | – | kostenlos |
| Commerzbank StartKonto | Cash Group | unbegrenzt | – | kostenlos |
| Deutsche Bank Junges Konto | Cash Group | unbegrenzt | – | kostenlos |
| Tomorrow Now | Visa/Mastercard | 2× | 3,00 € | 1,50 % |
| Trade Republic | Visa/Mastercard | unbegrenzt ( | – | nicht möglich |
| HVB StartKonto | Cash Group | unbegrenzt | – | kostenlos |
| N26 Standard | Visa/Mastercard | 2× bzw. bis 250 € | 2,00 € | 1,50 % |
| Bfor Basic | Visa/Mastercard | 3× | 1,00 € | nicht möglich |
| Postbank | Cash Group | unbegrenzt | – | kostenlos |
| 1822direkt | Sparkassen | unbegrenzt | – | kostenlos |
| bunq free | Visa/Mastercard | keine | 2,99 € | nicht möglich |
Zahlungen und Abhebungen im Ausland
Für ein Auslandssemester oder den Interrail-Sommer ist das der teuerste Posten, den man vorher am leichtesten übersieht. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Euro-Ausland und Währungsausland: In Spanien oder Italien zahlst du mit fast jedem Konto nichts extra, weil du im Euroraum bist. In Schweden, in Polen oder im UK greifen dagegen Fremdwährungsgebühren.
Beim Bezahlen mit Karte verlangen acht der 20 Konten auch außerhalb des Euroraums keine Gebühren. Am oberen Ende steht die ING mit 2,2 %, der schlechteste Wert im Test, gefolgt von Consorsbank mit 2,1 % und Tomorrow mit 2,0 %.
Beim Abheben sieht es anders aus. Etwa die norisbank und 1822direkt lassen dich in Fremdwährung kostenlos bezahlen, verlangen fürs Abheben in Fremdwährung aber 1,75 % beziehungsweise 2,25 %.
Dazu kommt die Zahl der Freiabhebungen. Vierzehn der 20 Konten gestatten dir außerhalb des Euroraums keine einzige kostenlose Abhebung. Steht ein Aufenthalt außerhalb des Euroraums an, solltest du daher die Bedingungen deines Kontos prüfen.
| Konto | Kartenzahlung | Abhebung | Frei: Euro-Ausland | Frei: Währungsausland |
|---|---|---|---|---|
| C24 Smart | 0 % | 0 % | 4× | 4× |
| ING | 2,20 % | 2,20 % | unbegrenzt | 0 |
| DKB | 0 % | 0 % | unbegrenzt | unbegrenzt |
| BBVA Giro | 0 % | 2,00 % | unbegrenzt | 0 |
| BBBank BetterSmart | 1,00 % | 1,00 % | 0 | 0 |
| comdirect | 1,75 % | 0 % | 3× | 3× |
| norisbank | 0 % | 1,75 % | unbegrenzt | 0 |
| Revolut Standard | 0 % | 0 % | 5× | 5× |
| Consorsbank | 2,10 % | 2,10 % | unbegrenzt | 0 |
| Santander | 1,85 % | 1,75 % | 0 | 0 |
| Commerzbank StartKonto | 1,50 % | 1,95 % | 0 | 0 |
| Deutsche Bank Junges Konto | 1,00 % | 1,50 % | unbegrenzt | 0 |
| Tomorrow Now | 2,00 % | 2,00 % | 1× | 0 |
| Trade Republic | 0 % | 0 % | unbegrenzt | unbegrenzt |
| HVB StartKonto | 1,75 % | 1,75 % | unbegrenzt | 0 |
| N26 Standard | 0 % | 1,70 % | 2× | 0 |
| Bfor Basic | 1,95 % | 1,95 % | 3× | 1× |
| Postbank | 1,85 % | 1,75 % | unbegrenzt | 0 |
| 1822direkt | 0 % | 2,25 % | 0 | 0 |
| bunq free | 0,50 % | 0,50 % | 0 | 0 |
Banking-App und Funktionen
Karte per App sperren, Zahlungslimits setzen und Push-Nachrichten kann inzwischen jedes Girokonto. Interessant wird es bei den Funktionen, die nicht alle Konten haben.
Unterkonten sind für Studierende die nützlichste davon. Du legst separate Töpfe für Miete, Semesterbeitrag und Urlaub an, oft mit eigener IBAN. Das Geld für die WG-Miete liegt dann nicht im selben Topf wie das Wochenendbudget, was unüberlegte Ausgaben erschwert und das Sparen erleichtert.
Sparfunktionen, Multibanking und Ausgabenkategorisierungen sind ebenfalls nette Extras, die das Verwalten deines Geldes leichter machen. Zwar sollen sie aus unserer Sicht nicht der Grund sein, sich für oder gegen ein Girokonto zu entscheiden. Dennoch können sie das Zünglein an der Waage sein, wenn du zwei Konten gleich gut findest.
Dispozinsen
Die Kaution für die neue Wohnung, der Laptop, der kurz vor den Klausuren den Geist aufgibt – auch als Student gibt es Situationen, in denen ein Dispokredit den Monat rettet. Dennoch solltest du bei den Zinsen aufpassen.
Zwischen den teuersten und den günstigsten Dispozinsen in unserem Test liegt ein Unterschied von 5,49 Prozentpunkten. Stehst du mit 1.000 € ein Jahr lang im Minus, sind das rund 55 € Unterschied.
Ohnehin empfehlen wir aufgrund der Kosten, den Dispo so wenig wie möglich zu nutzen. Ein Notgroschen für Engpässe und unerwartete Ausgaben ist aus unserer Sicht die nachhaltigste Lösung.
Im Portemonnaie ist Ebbe und du willst es ändern? In unserem Ratgeber zeigen wir dir, wie du Geld verdienen kannst.
Sind Studentenkonten auch für Azubis kostenlos?
Bei den 20 getesteten Konten in unserem Vergleich macht es keinen Unterschied, ob du Student oder Azubi bist. Viele Konten, etwa die der DKB, der ING, der C24 und der N26, sind unter einem bestimmten Alter unabhängig von deinem Status kostenlos. Nur die Postbank verlangt für die Gebührenfreiheit eine Immatrikulationsbescheinigung oder einen Ausbildungsnachweis.
Als Azubi hast du gegenüber Studenten ohnehin Vorteile. Zum einen bekommst du mit deinem Azubigehalt eher einen Dispo bewilligt, da die Bank regelmäßige Geldeingänge voraussetzt. Zum anderen erreichst du damit meist den Mindestgeldeingang. Überschreitest du die Altersgrenze, bleibt das Konto daher meist kostenlos.
Startest du mit 16 oder 17 deine Ausbildung, bist du als Minderjähriger nur beschränkt geschäftsfähig. Deine Eltern oder Erziehungsberechtigten müssen daher der Kontoeröffnung zustimmen und mitunterschreiben. Das Konto läuft zudem auf reiner Guthabenbasis, ohne Dispo und ohne echte Kreditkarte.
Welche Banken Konten für Minderjährige anbieten und worauf du achten solltest, zeigen wir dir in unserem Kinderkonto-Vergleich.
Häufige Fragen zu Studentenkonten
Wie lange ist ein Studentenkonto kostenlos?
Die Dauer der kostenfreien Kontoführung hängt vom Anbieter ab. Bei vielen Banken gilt das kostenlose Studentenkonto bis zum Erreichen einer gewissen Altersgrenze, beispielsweise bis zum 30. Lebensjahr. Andere Banken wie N26 oder C24 bieten generell Kontomodelle ohne monatliches Entgelt an. Bei vielen Direktbanken wie ING und DKB bleibt dein Konto auch kostenlos, wenn du regelmäßige Zahlungseingänge verzeichnest.
Was passiert mit dem Studentenkonto nach dem Abschluss?
Die meisten Banken verlangen bei Konten für Studenten ohnehin keinen Immatrikulationsnachweis. Stattdessen sind die Konten einfach bis zu einer gewissen Altersgrenze kostenlos. Überschreitest du das Höchstalter, wandelt sich das Girokonto für Studenten in der Regel in ein normales Konto um.
Gibt es ein kostenloses Girokonto für Studenten?
Ja. Nahezu alle großen Direktbanken und viele Filialinstitute bieten kostenlose Girokonten für Studenten an. Dazu zählen N26, C24, ING, DKB, BBVA und viele andere. Auch bei vielen lokalen Volksbanken und Sparkassen sind Studentenkonten kostenlos.
Gibt es Studentenkonten ohne Schufa-Prüfung?
Vollständig ohne Schufa-Check sind echte Girokonten in Deutschland selten, weil Banken beim Antrag die Schufa abgleichen. Revolut, Bfor und bunq verzichten als ausländische Banken jedoch auf eine Schufa-Prüfung. Auch bieten N26 und die Norisbank spezielle Konten für Menschen mit schlechtem Schufa-Score. Diese sind jedoch kostenpflichtig.
Gibt es Studentenkonten ohne Schufa-Prüfung?
Vollständig ohne Schufa-Check sind echte Girokonten in Deutschland selten, weil Banken die Bonität prüfen müssen. Einige Fintech-Anbieter räumen dennoch ein Girokonto mit Debitkarte ein, ohne vorher eine klassische Schufa-Prüfung durchzuführen. Dazu gehören Revolut, bunq oder Trade Republic. Zudem bieten die N26 und die Norisbank kostenpflichtige Konten für Menschen mit schlechtem Schufa-Score.
