Der große Kinderkonto Vergleich

Die besten Girokonten für Kinder im Test
Die €uro-Finanzwissen-Garantie Wir bei Finanzwissen setzen auf Transparenz. Mit unserem Kinderkonto Vergleich helfen wir dir bei der Wahl des passenden Kinderkontos, wie wir es auch für unsere Freunde und Familie tun würden. Wir achten bei unseren Bewertungen sehr auf objektive Kriterien.
Silvia Benetti
Silvia Benetti
Redakteurin
Redaktionsempfehlung
  • Kostenlos bis 18 Jahre
  • kostenlose VISA Karte
Zur comdirect
comdirect Logo
Kinderkonto des Monats
  • Kostenlos bis 28 Jahre
  • Verwaltung aus dem Elternkonto
Zur DKB
DKB Logo

Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
28

Karten
Girocard und Debitkarte

Beantragung
Online
95 %
Sehr gut
08/2026
Testergebnis
95 %
Sehr gut
Testergebnis
08/2026
Zu DKB
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
28

Karten
Debitkarte und Girocard

Beantragung
Online
91 %
Sehr gut
08/2026
Testergebnis
91 %
Sehr gut
Testergebnis
08/2026
Zu comdirect
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
28

Karten
Visa Debitkarte

Beantragung
Filiale
87 %
Gut
08/2026
Testergebnis
87 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu Targobank
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
30

Karten
Girocard
87 %
Gut
08/2026
Testergebnis
87 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu Deutsche Bank
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
28

Karten
Debitkarte und Girocard

Beantragung
Filiale
86 %
Gut
08/2026
Testergebnis
86 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu Commerzbank
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
30

Karten
Debitkarte und Girocard

Beantragung
Online
85 %
Gut
08/2026
Testergebnis
85 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu norisbank
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
28

Karten
Debitkarte und Girocard

Beantragung
Online
85 %
Gut
08/2026
Testergebnis
85 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu ING
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
22

Karten
Girocard

Beantragung
Filiale
85 %
Gut
08/2026
Testergebnis
85 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu Postbank
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
30

Karten
Girocard

Beantragung
Online
84 %
Gut
08/2026
Testergebnis
84 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu BBBank
Gebühren
Kostenlos

Kostenlos bis
26

Karten
Debitkarte und Girocard

Beantragung
Filiale
84 %
Gut
08/2026
Testergebnis
84 %
Gut
Testergebnis
08/2026
Zu HypoVereinsbank

Kinder lernen früh, dass Geld nötig ist, um sich Wünsche zu erfüllen – sei es für Süßigkeiten, Spielzeug oder Kinobesuche. Ein eigenes Kinderkonto oder Girokonto für Kinder ist dabei ein idealer Einstieg, um finanzielle Verantwortung zu fördern und den Umgang mit Geld zu erlernen.
Damit du schnell und unkompliziert das beste Kinderkonto für dein Kind findest, haben wir die beliebtesten Kinderkonten verglichen und übersichtlich zusammengefasst.

So findest du das beste Konto für dein Kind

  • Wir haben in unserem Kinderkontovergleich 13 Kinderkonten getestet.
  • Unser Testsieger ist das Kinderkonto der DKB ("sehr gut"). Platz 2 und 3 belegen das Comdirect Junior Giro und das Starter-Konto der Targobank.
  • Wichtig bei einem Taschengeldkonto sind kostenlose Kartenzahlungen, einige kostenlose Bargeldabhebungen und eine gute Banking-App mit Elternkontrolle.
  • Viele Kinderkonten integrieren ein Tagesgeld für Kinder, sodass dein Kind Zinsen auf das Guthaben erhält.
  • Wird das Kind volljährig, läuft das Konto weiter und bleibt meist bis zu einem bestimmten Alter kostenlos.

In unserem Kinderkontovergleich stellen wir die unterschiedlichen Jugendkonten vor und zeigen dir, worauf es bei der Wahl des richtigen Kontos ankommt. Bei der Bewertung orientieren wir uns an unserem Vergleich der Girokonten, prüfen aber auch weitere Kriterien, die bei Kinderkonten relevant sind. Wie wir Girokonten testen, kannst du hier nachlesen.

Kontopflicht für Eltern? Auf Gebühren achten!

Bei einigen Neobanken, etwa Revolut, bunq und N26, hängen die Bedingungen für das Kinderkonto vom Abomodell der Eltern ab. Wir haben uns in diesem Vergleich an den kostenlosen Konten Revolut Standard und N26 Standard orientiert. Eine Ausnahme ist bunq, da hier ein Kinderkonto nur mit dem Abo bunq Pro und höher möglich ist.

Welche sind die besten Kinderkonten im Vergleich?

In unserem Kinderkonto-Test konnten uns drei Konten überzeugen. Im Folgenden gehen wir auf sie ein und zeigen dir, warum es aus unserer Sicht die drei besten Girokonten für Kinder sind.

Die DKB bietet das beste Kinderkonto ab der Geburt

In unserem Testverfahren schneidet die DKB hervorragend ab und verdient sich somit objektiv den Titel des besten Kinderkontos.

Hier die Punkte, die für das DKB Kinderkonto sprechen:

  • Eine kostenlose VISA-Debitkarte
  • Online-Kontoeröffnung
  • Unbegrenzt kostenlose Bargeldabhebungen für den Nachwuchs
  • Kostenlose Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen im In- und Ausland
  • kostenloses Tagesgeld zum Konto
  • Starke Banking-App mit Elternkontrolle
  • Eröffnung bereits ab der Geburt
Das Kinderkonto der DKB

Aus unserer Sicht hat das Girokonto einen Nachteil: Es lässt sich nur von Eltern eröffnen, die ebenfalls ein Konto bei der DKB haben. Das Elternkonto ist wiederum nur kostenlos, wenn mindestens 700 € pro Monat auf das Konto eingehen. Ist das nicht der Fall, bezahlst du monatlich 4,90 € für das Konto.

Als Elternteil musst du daher abwägen, ob du auch das Hauptkonto nutzt oder die Kontoführungsgebühr in Kauf nimmst. Hast du schon ein Konto bei der DKB, erübrigt sich die Überlegung. Mehr über das Girokonto der DKB erfährst du in unserem Testbericht.

Des Weiteren sind Bargeldeinzahlungen nur über den Einzelhandel möglich und kosten 1,5 % des Einzahlungsbetrags. Schenkt die Oma 200 € bar zum Geburtstag, sind es 3 € Gebühren. Dennoch bietet das Kinderkonto sonst alles, was ein gutes Girokonto ausmacht, sodass wir es ohne Bedenken empfehlen.

DKB
DKB - Kinderkonto
  • Kostenloses Kinderkonto
  • Zahlreiche Zusatzprodukte wie Tagesgeld
  • Debitkarte zum Konto mit weltweit kostenlosen Zahlungen
  • Kostenlose Bargeldabhebungen weltweit
ggf. fallen Produktkosten, Spreads, Zuwendungen und Crypto-Gebühren an

Comdirect Kinderkonto JuniorGiro – unsere Empfehlung für Kinder ab 7 Jahren

Dein Kind ist mindestens 7 Jahre alt? Dann ist das Comdirect JuniorGiro eine gute Option. Dieses Kinderkonto kannst du eröffnen, ohne selbst ein Konto oder Depot bei der Comdirect zu führen.

Zum Konto gibt es ein kostenloses Tagesgeld, welches du verwenden kannst, um Geld für dein Kind zu sparen. Ferner kannst du mit dem Comdirect Junior Depot direkt in einen ETF-Sparplan investieren.

Kinderkonto Comdirect

Hier sind die Punkte, die das Konto sprechen:

  • Keine Kontopflicht für die Eltern
  • Bequeme Online-Kontoeröffnung
  • Kostenlose Debitkarte und auf Wunsch kostenlose Girocard
  • Unbegrenzt kostenlose Bargeldabhebungen in Deutschland
  • Kostenloses Tagesgeld und Junior-Depot
  • Modernes Banking mit Elternkontrolle
  • 3 kostenlose Bargeldeinzahlungen pro Jahr in den Filialen der Commerzbank
  • Nach der Volljährigkeit bis 28 kostenlos

Was Bargeldabhebungen im Ausland angeht, kann dein Kind auch außerhalb des Euroraums dreimal pro Monat kostenlos abheben, was selbst auf Klassenfahrt oder bei einem Schüleraustausch völlig ausreichen dürfte. Unserer Meinung nach bietet die Comdirect ein starkes Gesamtpaket, sodass wir das JuniorGiro ohne Wenn und Aber empfehlen.

comdirect
JuniorGiro
  • Kostenlos bis 28
  • Kostenlose Girocard und Visa Debitkarte
  • Kein Elternkonto erforderlich
  • 3 kostenlose Bargeldeinzahlungen pro Jahr in den Filialen der Commerzbank
ggf. fallen Produktkosten, Spreads, Zuwendungen und Crypto-Gebühren an

Targobank Starter-Konto – kostenloses Allround-Konto für Kinder

Auch die Targobank überzeugt mit einem Kinderkonto mit vielen Extras, das sich sowohl als Taschengeldkonto für die Jüngeren als auch später als Teenager- oder Azubikonto eignet. Hier sind die Vorteile:

  • Keine Kontopflicht für die Eltern
  • Kostenlose Kontoführung
  • Kostenlose Debitkarte
  • Auf Wunsch Tagesgeldkonto für Kinder dazu
  • Kostenlose Bargeldeinzahlungen an Automaten der Targobank oder am Schalter
  • Unbegrenzt kostenlose Abhebungen in Deutschland an CashPool-Automaten
  • Top-bewertete Banking-App
Das Starter-Konto der Targobank

Ist das Kind volljährig, bleibt das Konto sogar bis 28 ohne Mindestgeldeingang kostenlos, wenn sich das Kind in der Ausbildung befindet, ein freiwilliges soziales Jahr absolviert oder studiert.

Ein kleines Manko: Außerhalb des Euroraums fallen sowohl für Kartenzahlungen als auch für Bargeldabhebungen Gebühren an. Wer ein Konto für das Austauschjahr sucht, findet daher woanders bessere Bedingungen, etwa bei der DKB.

Zudem erfolgt bei Minderjährigen die Kontoeröffnung ausschließlich in einer Filiale der Targobank. Jenseits davon handelt es sich jedoch um ein Top-Girokonto für Kinder und Jugendliche.

Targobank
Targobank - Kinderkonto
  • Keine Kontopflicht für die Eltern
  • Kostenlose Kontoführung
  • Kostenlose Debitkarte
  • Kostenlose Bargeldeinzahlungen
ggf. fallen Produktkosten, Spreads, Zuwendungen und Crypto-Gebühren an

Unser Kinderkonto Vergleich: Diese Kinderkonten haben wir auch getestet

Für unseren Vergleich haben wir zahlreiche Angebote für Kinder analysiert und miteinander verglichen. Das Ergebnis siehst du in der unterstehenden Tabelle.

KategorieCommerzbank StartKontoComdirect JuniorGiroDeutsche Bank Junges Konto
Gebühren
Gebühren
85 %
Gebühren
95 %
Gebühren
87 %
Kontoführungsgebühr
Kontoführungsgebühr
5 / 5
0,00 €
Kontoführungsgebühr
5 / 5
0,00 €
Kontoführungsgebühr
5 / 5
0,00 €
Beleglose Überweisung
Beleglose Überweisung
2 / 2
Kostenlos
Beleglose Überweisung
2 / 2
Kostenlos
Beleglose Überweisung
2 / 2
Kostenlos
Einzahlung
Einzahlung
1 / 1
Kostenlos
Einzahlung
1 / 1
Kostenlos
Einzahlung
1 / 1
Kostenlos
Bargeldabhebungen
Bargeldabhebungen
2 / 2
Kostenlos
Bargeldabhebungen
2 / 2
Kostenlos
Bargeldabhebungen
2 / 2
Kostenlos
Lastschrift
Lastschrift
1 / 1
Kostenlos
Lastschrift
1 / 1
Kostenlos
Lastschrift
1 / 1
Kostenlos
Gebühren, wenn Altersgrenze überschritten wird
Gebühren, wenn Altersgrenze überschritten wird
0 / 2
Ab 5 €
Gebühren, wenn Altersgrenze überschritten wird
2 / 2
Kostenlos
Gebühren, wenn Altersgrenze überschritten wird
0 / 2
Ab 5 €
Kostenlos bis
Kostenlos bis
2,5 / 3
28
Kostenlos bis
2,5 / 3
28
Kostenlos bis
3 / 3
30
Kartenzahlungen DE
Kartenzahlungen DE
2 / 2
Kostenlos
Kartenzahlungen DE
2 / 2
Kostenlos
Kartenzahlungen DE
2 / 2
Kostenlos
Kartenzahlungen EU
Kartenzahlungen EU
1 / 1
Kostenlos
Kartenzahlungen EU
1 / 1
Kostenlos
Kartenzahlungen EU
1 / 1
Kostenlos

Was ist der Unterschied zwischen einem normalen Girokonto und einem Girokonto für Kinder?

Auf den ersten Blick sieht ein Kinderkonto aus wie jedes andere Girokonto: Meist hat das Kind eine eigene IBAN, eine Karte sowie eine App für Online-Banking. Jedoch läuft ein Kinderkonto strikt auf Guthabenbasis, einen Dispokredit gibt es nicht. Das Kind kann also gar nicht ins Minus rutschen, da sich Minderjährige nicht verschulden dürfen.

Der zweite große Unterschied ist die Kontrolle. Das Konto läuft zwar auf den Namen des Kindes, verwaltet wird es aber gemeinsam mit den Eltern. Als gesetzlicher Vertreter siehst du die Umsätze in deinem eigenen Banking, kannst Grenzen für Überweisungen setzen und bestimmte Umsätze sperren.

Dazu kommt die Kartenfrage: Eine echte Kreditkarte gibt es auch bei vorhandener Bonität erst ab 18, bis dahin bleibt es bei einer Girocard oder Debitkarte. Ein weiterer Punkt: Während viele normale Konten einen monatlichen Geldeingang voraussetzen, um gebührenfrei zu bleiben, ist das Kinderkonto meist ohne Bedingungen kostenlos. Mit dem 18. Geburtstag wandeln die Banken es oft automatisch in ein kostenloses Studentenkonto um. Die Kontonummer bleibt gleich.

Wem gehört das Geld auf dem Kinderkonto?

Rechtlich ist die Sache eindeutig: Das Geld auf dem Kinderkonto gehört dem Kind. Als sorgeberechtigter Elternteil verwaltest du lediglich das Geld. Du darfst damit Anschaffungen für das Kind zahlen (Kleidung, Klassenfahrten, Sportvereinsbeiträge), aber nicht für dich. Mit 18 hat dein Kind dann allein Zugriff und deine Verfügungsberechtigung endet. Überweist die Oma zum Geburtstag oder zur Kommunion Geld aufs Kinderkonto, gilt das als Schenkung an das Kind.

Zum Vermögensaufbau für den Nachwuchs eignet sich ein Kinderkonto nicht, da es meist keine oder geringe Zinsen gibt. Viel besser sind in dieser Hinsicht ein Tagesgeldkonto für Kinder als Polster für kostspielige Projekte (Austauschjahr, Führerschein) und ein Junior-Depot für die langfristige Anlage.

Erzielt dein Kind hohe eigene Kapitalerträge, können die beitragsfreie Familienversicherung oder später BAföG-Ansprüche entfallen. Dieser Aspekt greift aber nur bei hohen fünfstelligen Beträgen und ist für die meisten Taschengeld- oder Tagesgeldkonten uninteressant.

Was macht ein gutes Kinderkonto aus?

Es gibt zahlreiche Kriterien, die du bei der Wahl eines Kinderkontos berücksichtigen solltest. Aus unserer Sicht sind die wichtigsten:

  • Kosten und Gebühren – ein gutes Kinderkonto soll kostenlos sein. Auch bei Kartenzahlungen und Überweisungen soll die Bank keine Gebühren erheben.
  • Kontoeröffnung – 2026 hat niemand mehr Lust auf Papierkram oder Termine in der Filiale. Aus diesem Grund sollte die Bank eine digitale Kontoeröffnung ermöglichen. Zudem solltest du überprüfen, ob ein Elternkonto Pflicht ist, damit dein Kind ein eigenes Girokonto bekommt.
  • Banking mit Elternkontrolle – eine moderne Banking-App ist heutzutage unverzichtbar. Zudem sollten Eltern die Möglichkeit haben, die Aktivitäten ihres Kindes in ihrer Banking-App zu verfolgen und Limits zu setzen.
  • Sicherheit – jenseits der Sicherheitsmechanismen beim Online-Banking und der gesetzlichen Einlagensicherung sind bestimmte Umsatzkategorien wie Glücksspiel, Pornografie, Alkohol und Tabak ausgeschlossen.
  • Karten – eine Debitkarte ist bei den meisten Banken Standard. Hier ist es wichtig, dass die Karte überall akzeptiert wird und keine Kosten bei Zahlungen entstehen. Im Teenageralter sollten über die Karte digitale Zahlungen mit Apple Pay und Google Pay möglich sein.
  • Bargeldverfügung – für die jüngeren Generationen spielt Bargeld eine immer geringere Rolle. Dennoch soll das Kind die Möglichkeit haben, ohne überhöhte Gebühren leicht an Bargeld zu kommen.
  • Extras – möchten Eltern für ihr Kind sparen, sind Produkte wie Tagesgeld für Kinder oder ETF-Sparpläne für Kinder kein Muss, aber eine optimale Ergänzung zum Girokonto.
  • Kundenservice – klappt etwas nicht, ist ein guter Kundenservice Gold wert. Hier solltest du schauen, dass eine telefonische Hotline oder mindestens ein Live-Chat vorhanden sind.

Willst du das Kinderkonto und das Kinderdepot voneinander trennen, dann kannst du zusätzlich einen Blick auf unseren Kinderdepot-Vergleich werfen – hier haben wir die Wertpapierdepots für Kinder analysiert und miteinander verglichen.

Wie eröffnen Eltern ein Kinderkonto?

Erst nach dem 7. Geburtstag sind die Kinder beschränkt geschäftsfähig und können mit der Zustimmung der Eltern Verträge abschließen. Die gesetzlichen Grundlagen hierfür kannst du in den §§ 106 BGB ff. nachlesen. Viele Banken in unserem Vergleich bieten das Kinderkonto aus diesem Grund auch erst für Kinder ab dem 7. Lebensjahr an.

Unabdingbar zur Eröffnung des Kinderkontos ist die Zustimmung der Sorgeberechtigten. Bereits im Antragsprozess wollen die Banken daher wissen, wer für das Kind erziehungsberechtigt ist. Folgende Dokumente werden verlangt:

  • Ausgefüllter und von beiden Sorgeberechtigten unterschriebener Antrag. Hier musst du Daten wie das Geburtsdatum und -ort des Kindes sowie seine Wohnadresse und Steuer-Identifikationsnummer angeben.
  • Bei unverheirateten Eltern oder abweichenden Nachnamen fordern viele Banken eine Kopie des Sorgerechtsbeschlusses. Hat ein Elternteil das alleinige Sorgerecht, muss das ebenfalls mit dem entsprechenden Sorgerechtsbeschluss nachgewiesen werden.
  • Zusätzlich müssen die Eltern die Identität des Kindes nachweisen. Hierfür genügt jedoch die Geburtsurkunde beziehungsweise der Personalausweis oder der Reisepass.
  • Auch müssen die Eltern ihre Identität mithilfe eines gültigen Ausweisdokuments nachweisen, beispielsweise per VideoIdent.

Kinder mit Arbeitsvertrag haben Anspruch auf ein Konto

Ist die Eröffnung vor dem Einstieg ins Berufsleben stets an persönlichen Differenzen der Eltern gescheitert, dann erübrigt sich dieses Problem mit der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrags.

Nach § 113 BGB sorgt ein Arbeitsvertrag dafür, dass ein Kind auch ohne Zustimmung ein eigenes Konto eröffnen kann. Natürlich müssen die Eltern vorher dem Arbeitsvertrag zustimmen.

Für die Kontoeröffnung muss das Kind den Arbeitsvertrag nachweisen.

Vorteile und Nachteile von Kinderkonten

Aus unserer Sicht gibt es viele Gründe, die für ein Kinderkonto sprechen. So lernt dein Kind durch ein eigenes Konto den Umgang mit Geld. Da es sich um Guthabenkonten handelt, wird es merken, dass es nicht über die eigenen finanziellen Verhältnisse leben kann. Möchte es sich etwas Teureres leisten, muss es dafür sparen – ebenfalls ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der finanziellen Bildung.

Besonders nützlich sind Kinderkonten, um Kindern das Sparen im Allgemeinen beizubringen. So kannst du als Elternteil aufzeigen, dass nicht das gesamte Geld für den Konsum verwendet werden muss. Auch für Bezieher von Grundsicherung ist ein Kinderkonto wichtig. Sobald das Geld auf dem Kinderkonto liegt, fließt dieses nicht in die Berechnung der Grundsicherung ein.

Andererseits sollten Eltern aber auch bedenken, dass das Guthaben auf dem Kinderkonto dem Kind gehört. Das ist gut, wenn du Schulden machst, da in einem solchen Fall das Geld deines Nachwuchses geschützt ist. Andererseits steht es dir nicht zur Verfügung, etwa um Engpässe zu überbrücken.

Vorteile Kinderkonto

✅ Das Kind erlernt den Umgang mit Geld

✅ Eltern können nicht das Konto "plündern"

✅ Das Kind kann digital zahlen

✅ Bei Insolvenz der Eltern oder beim Bezug von Sozialleistungen ist das Geld geschützt

✅ Bei Kinderkonten ist eine Verschuldung ausgeschlossen

Nachteile Kinderkonto

❌ Geld gehört rechtlich dem Kind und steht der Familienkasse nicht zur Verfügung

❌ Keine Zinsen oder Erträge im Vergleich zu einem Kinderdepot oder Kinder-Tagesgeld

❌ Schwierige Verwaltung bei zerrüttetem Verhältnis der Elternteile

Fazit: Ein kostenloses Kinderkonto mit Debitkarte hilft, den Umgang mit Geld zu erlernen

Aus unserer Sicht sollten alle Eltern früher oder später ein Kinderkonto eröffnen und dem Kind den Umgang mit Geld beibringen. Zudem möchten Kinder ab dem Grundschulalter erfahrungsgemäß auch selbst Süßigkeiten oder Stickers kaufen und bargeldlos zahlen.

Sieger unseres Kinderkontovergleichs ist das Kinderkonto der DKB. Abhängig von deiner Lebenssituation und vom Alter deines Kindes eignet sich jedoch ein anderes Konto womöglich besser. Meine Kinder nutzen beispielsweise Revolut U18, da ich selbst ein Revolut-Konto habe. Egal, für welches Taschengeldkonto du dich entscheidest – die Kernfunktionen kostenlose Karte, Elternkontrolle in der App und digitale Zahlungen sollten vorhanden sein.

Wie ist deine Meinung zum Kinderkonto? Hast du bereits eines für deinen Nachwuchs abgeschlossen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Häufige Fragen zum Kinderkonto Vergleich

Welche Bank bietet das beste Kinderkonto an?

In unserem Kinderkonto Vergleich erzielt die DKB das beste Gesamtergebnis. Um das u18 Giro für das eigene Kind eröffnen zu können, müssen Eltern allerdings ein Konto bei der DKB führen.

Wer das nicht möchte, findet im Konto der HypoVereinsbank ebenfalls ein exzellentes und kostengünstiges Kinderkonto.

Was kostet ein Kinderkonto?

Die von uns vorgestellten Kinderkonten sind kostenlos. Allerdings unterscheiden sich die Konten hinsichtlich der kostenlosen Laufzeit. So gibt es Banken, die bereits zum 18. Geburtstag das Kontomodell umstellen.

Hier sollten Eltern etwas darauf achten, dass das erste Konto auch über die Ausbildung oder das Studium hinweg genutzt werden kann.

Was benötigt man, um ein Kinderkonto zu eröffnen?

Schaue dir im ersten Schritt an, ab wann eine Eröffnung des Kinderkontos möglich ist. Viele Banken lassen eine Kontoeröffnung erst ab dem 7. Lebensjahr zu.

Außerdem müssen alle Erziehungsberechtigten der Kontoeröffnung zustimmen. Hierbei kann es auch vorkommen, dass die Kontoeröffnung in der Filiale erfolgen muss.

Silvia Benetti
Silvia Benetti
Redakteurin
Über die Autorin
Ich habe an der TU Berlin Physikalische Ingenieurwissenschaft studiert und war anschließend jahrelang im Bereich Windenergie tätig. Seit 2016 schreibe ich freiberuflich über Technik und Finanzen. Zu meinen Lieblingsthemen zählen Immobilien, Kryptowährungen und Tech-Aktien. Insbesondere interessiert mich die Schnittstelle zwischen Industrie und Wirtschaft und der wirtschaftliche Aspekt von technischen Innovationen. Auch im Freundeskreis bin ich eine geschätzte Beratung, wenn es um Investitionen in Immobilien und Aktien geht.

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