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Futures handeln: So funktioniert das Trading mit Terminkontrakten
Futures handeln einfach erklärt: Was Terminkontrakte sind, wie Margin und tägliche Abrechnung funktionieren, welche Regeln für Privatanleger gelten und wo du Futures traden kannst.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Future ist ein börsengehandelter Terminkontrakt: Käufer und Verkäufer legen heute Preis, Menge und Termin für ein Geschäft in der Zukunft fest. Beide Seiten sind daran gebunden.
- Futures handelst du an Terminbörsen wie der Eurex oder der CME. Du hinterlegst nur eine Margin, Gewinne und Verluste werden jeden Tag abgerechnet.
- Ein DAX-Future bewegt 25 € pro Indexpunkt. Für Privatanleger sind Micro-Futures mit 1 € pro Punkt der realistischere Einstieg.
- Seit 2023 dürfen Broker Privatkunden in Deutschland Futures nur noch ohne Nachschusspflicht anbieten.
- Viele Privatanleger handeln statt echter Futures Futures-CFDs, etwa bei IG. Das ist einfacher, bleibt aber riskant.
Futures gelten als Werkzeug der Profis. Bauern sichern damit ihre Ernte ab, Fluggesellschaften ihr Kerosin und Fonds ihre Aktienbestände. Gleichzeitig sind sie das liquideste Spielfeld für Trader: Kein Produkt bildet den DAX oder den Nasdaq 100 so direkt und so günstig ab wie der passende Future.
In diesem Ratgeber zeige ich dir, wie du Futures handeln kannst, was Margin und Kontraktgröße in Euro bedeuten und welche Regeln in Deutschland gelten. Außerdem erfährst du, warum die meisten Privatanleger beim Futures-Trading am Ende bei einem anderen Produkt landen.
- Riesige Auswahl an CFDs
- Intuitive Plattform
- Faire Spreads für Trader

Was sind Futures?
Ein Future (auf Deutsch Terminkontrakt) ist ein Vertrag, in dem sich zwei Parteien verpflichten, einen Basiswert zu einem festen Preis und Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Basiswerte können Aktienindizes, Anleihen, Zinsen, Währungen, Rohstoffe oder Kryptowährungen sein.
Anders als bei einem privaten Termingeschäft ist bei Futures alles standardisiert: Kontraktgröße, Fälligkeit und Abrechnung legt die Börse fest. Deshalb lassen sich die Kontrakte jederzeit an der Börse kaufen und verkaufen, lange bevor der Liefertag erreicht ist. Fast alle Trader schließen ihre Position vorher.
Futures zählen wie Optionen, Optionsscheine und CFDs zu den Derivaten, weil sich ihr Preis aus dem Basiswert ableitet. Rechtlich handelt es sich um Termingeschäfte.
Long und Short
Kaufst du einen Future, gehst du long und profitierst von steigenden Kursen. Verkaufst du einen Future, den du nicht besitzt, gehst du short und verdienst, wenn der Kurs fällt. Beide Richtungen sind technisch gleichwertig, eine Leihe wie bei Aktien-Leerverkäufen brauchst du nicht.
Barausgleich oder Lieferung
Bei Index-Futures gibt es nichts zu liefern, am Verfallstag wird nur die Differenz in bar ausgeglichen. Bei Rohstoff-Futures wie Öl oder Weizen ist dagegen teils eine physische Lieferung vorgesehen. Als Privatanleger musst du solche Positionen rechtzeitig schließen, die meisten Broker tun das zur Not selbst.
So funktioniert der Futures-Handel
Drei Dinge musst du verstanden haben, bevor du den ersten Kontrakt handelst:
- Kontraktgröße: Wie viel Geld ein Punkt Kursbewegung wert ist.
- Margin: Welche Sicherheit du für einen Kontrakt hinterlegen musst.
- Tägliche Abrechnung: Wie Gewinne und Verluste jeden Abend auf deinem Konto landen.
Kontraktgröße: Was ein Punkt wert ist
Jeder Future hat einen festen Wert pro Punkt. Beim DAX bietet die Eurex drei Größen an, beim Nasdaq 100 die CME zwei:
| Future | Börse | Wert pro Indexpunkt | Kontraktwert bei 24.000 Punkten |
|---|---|---|---|
| DAX-Future (FDAX) | Eurex | 25 € | 600.000 € |
| Mini-DAX-Future (FDXM) | Eurex | 5 € | 120.000 € |
| Micro-DAX-Future (FDXS) | Eurex | 1 € | 24.000 € |
| E-mini Nasdaq 100 (NQ) | CME | 20 US-Dollar | je nach Indexstand |
| Micro E-mini Nasdaq 100 (MNQ) | CME | 2 US-Dollar | je nach Indexstand |
Den DAX-Stand von 24.000 Punkten habe ich als runde Annahme gewählt, damit sich die Werte leicht nachrechnen lassen. Bewegt sich der DAX um 1 % oder 240 Punkte, gewinnst oder verlierst du mit einem DAX-Future (FDAX) 6.000 €, mit einem Mini-DAX-Future (FDXM) 1.200 € und mit einem Micro-DAX-Future (FDXS) 240 €. Diese Zahlen solltest du im Kopf haben, bevor du auf „Kaufen“ klickst. Für die meisten Privatanleger kommen aus meiner Sicht nur Micro-Futures infrage.
Margin: Sicherheit statt Kaufpreis
Den Kontraktwert zahlst du nicht. Du hinterlegst nur eine Sicherheitsleistung, die Initial Margin. Wie hoch sie ist, legt die Börse über ihre Clearingstelle fest und passt sie an die Schwankungen des Marktes an. Viele Broker verlangen noch einen Aufschlag. Weil die Margin nur einen Bruchteil des Kontraktwerts ausmacht, arbeitest du automatisch mit Hebel.
Tägliche Abrechnung
Futures werden jeden Börsentag abgerechnet. Die Börse ermittelt einen Abrechnungspreis, und Gewinne oder Verluste des Tages werden deinem Konto sofort gutgeschrieben oder belastet. Fachleute sprechen von Variation Margin. Sinkt dein Guthaben unter die erforderliche Margin, fordert der Broker Geld nach oder stellt die Position glatt.
Beispiel: Du kaufst einen Micro-DAX-Future bei 24.000 Punkten und hast dafür 2.000 € auf dem Konto. Die 2.000 € sind eine Annahme, die tatsächliche Margin hängt von Börse und Broker ab. Schließt der DAX am Abend bei 23.700 Punkten, werden dir noch am selben Tag 300 € belastet. Fällt er am nächsten Tag um weitere 800 Punkte, ist mehr als die Hälfte deines Kontos weg, obwohl der DAX insgesamt nicht einmal 5 % nachgegeben hat.
Verfall und Rollen
Index-Futures laufen quartalsweise aus, an der Eurex in der Regel am dritten Freitag im März, Juni, September und Dezember. Gehandelt wird fast nur der vorderste Kontrakt. Willst du eine Position länger halten, schließt du sie vor dem Verfall und eröffnest sie im nächsten Kontrakt neu. Das nennt sich Rollen und kostet jedes Mal Gebühren.
Warum der Future vom Index abweicht
Der Preis eines Futures liegt fast nie genau auf dem Stand des Basiswerts. Der Unterschied heißt Basis und entsteht vor allem durch die Cost of Carry: Wer den Basiswert sofort kauft, bindet Kapital und verzichtet auf Zinsen, bekommt dafür aber Dividenden oder muss bei Rohstoffen Lagerkosten tragen. Diese Effekte stecken im Future-Preis. Je näher der Verfall rückt, desto kleiner wird die Differenz, am Verfallstag fällt der Future mit dem Basiswert zusammen. Wie sich das bei Rohstoffen als Rollverlust bemerkbar macht, erklären wir im Rohstoffe-Handbuch.
Welche Futures gibt es?
Grob unterscheiden Trader zwei Gruppen: Finanz-Futures und Waren-Futures. Die wichtigsten Beispiele:
- Index-Futures: DAX, Euro Stoxx 50, S&P 500 oder Nasdaq 100. Sie sind bei Tradern mit Abstand am beliebtesten, weil sie fast rund um die Uhr laufen und sehr liquide sind.
- Zins- und Anleihe-Futures: Bund-, Bobl- und Schatz-Future an der Eurex. Mit ihnen sichern institutionelle Anleger Zinsrisiken ab.
- Rohstoff-Futures: Öl, Gold, Silber, Erdgas oder Agrarprodukte. Mehr zum kurzfristigen Handel liest du im Ratgeber Rohstoffe traden.
- Devisen-Futures: Zum Beispiel auf EUR/USD an der CME. Privatanleger handeln Währungen allerdings meist über den außerbörslichen Forex-Markt.
- Krypto-Futures: Bitcoin- und Ether-Futures gibt es an der CME und bei Krypto-Börsen. Was dort zu beachten ist, liest du in unserem Ratgeber zu Bitcoin-Futures.
Gehandelt werden Futures an spezialisierten Terminbörsen. In Europa ist das vor allem die Eurex in Frankfurt, in den USA die CME Group in Chicago, zu der auch die Rohstoffbörsen CBOT, NYMEX und COMEX gehören.

Futures handeln in Deutschland: Das gilt für Privatanleger
Futures stehen Privatanlegern in Deutschland grundsätzlich offen. Seit dem 1. Januar 2023 gilt aber eine Allgemeinverfügung der BaFin: Broker dürfen Futures an Privatkunden mit Wohnsitz in Deutschland nur noch verkaufen, wenn die Nachschusspflicht vertraglich ausgeschlossen ist. Eine Ausnahme gibt es für Absicherungsgeschäfte, deren Zweck du vor jedem Trade schriftlich bestätigst.
Für dich heißt das: Mehr als dein Kontoguthaben kannst du beim Futures-Trading als Privatkunde nicht verlieren. Einige Broker haben dafür ihre Margin-Anforderungen für Privatkunden erhöht. Rechne also damit, mehr Sicherheit hinterlegen zu müssen als ein professioneller Kunde.
Außerdem fragt dich jeder Broker vor der Freischaltung nach deiner Erfahrung mit Termingeschäften. Fehlt sie, bekommst du einen Warnhinweis oder gar keinen Zugang. Das ist kein bürokratischer Selbstzweck, sondern schützt dich vor einem Produkt, das am ersten schlechten Tag einen großen Teil des Kontos kosten kann.
Futures oder CFDs: Was passt zu dir?
Weil echte Futures große Konten und einen spezialisierten Broker voraussetzen, landen viele Privatanleger bei Futures-CFDs. Sie bilden den Kurs des Futures nach, werden aber nicht an der Börse, sondern direkt mit dem Broker gehandelt. Die wichtigsten Unterschiede:
| Merkmal | Echter Future | Futures-CFD |
|---|---|---|
| Handelsplatz | Terminbörse (Eurex, CME) | Direkt mit dem Broker |
| Positionsgröße | Feste Kontrakte, ab 1 € pro DAX-Punkt (Micro) | Flexibel, auch Bruchteile möglich |
| Kosten | Kommission und Börsengebühren | Spread, je nach Produkt Finanzierung |
| Laufzeit | Fester Verfallstermin | Je nach Produkt mit oder ohne Verfall |
| Verlustgrenze für Privatkunden | Kontoguthaben (Nachschuss ausgeschlossen) | Kontoguthaben (Negativsaldoschutz) |
| Maximaler Hebel | Von der Margin der Börse abhängig | Gesetzlich gedeckelt, bei großen Indizes 20:1 |
Für kleine Konten sind CFDs praktischer, weil du die Positionsgröße frei wählst. Wer viel und mit großen Positionen handelt, fährt mit echten Futures oft günstiger und hat die Börse als Gegenpartei. Wie CFDs im Detail funktionieren, liest du im Ratgeber CFD-Trading.
Wo kannst du Futures handeln?
Für echte börsengehandelte Futures brauchst du einen Broker mit direktem Zugang zu Eurex oder CME. Neobroker und die meisten Direktbanken bieten das nicht an. Für die meisten Privatanleger ist deshalb ein CFD-Broker mit Futures-CFDs der einfachere Weg, und hier empfehlen wir dir IG.
Unsere Empfehlung: IG
IG ist einer der größten CFD-Broker weltweit und in Deutschland über die IG Europe GmbH in Frankfurt von BaFin und Bundesbank beaufsichtigt. Echte börsengehandelte Futures bietet IG in Deutschland nicht an. Futures handelst du dort als Futures-CFDs, zum Beispiel auf den DAX, den Dow Jones, Gold, Öl oder den Bund-Future.
Bei den Futures-CFDs zahlst du laut IG keine Kommission und keine Übernachtfinanzierung, die Kosten stecken im Spread. Ein Standardkontrakt auf den DAX entspricht wie der FDAX 25 € pro Punkt. Daneben gibt es Mini-Kontrakte für kleinere Positionen. Als Margin verlangt IG bei Privatkunden für Index-Futures 5 %, was dem gesetzlichen Hebel von 20:1 entspricht.
In unserem CFD-Broker-Vergleich landet IG mit 94,8 % auf Platz 2. Besonders stark ist die Auswahl: Neben Futures-CFDs findest du dort Tausende Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungen auf einer Plattform. Nach unserem Test lohnt es sich, bei IG zuerst das Demokonto zu nutzen. So siehst du, wie schnell sich ein DAX-Kontrakt mit 25 € pro Punkt bewegt, ohne echtes Geld zu riskieren.

- BaFin regulierter Online-Broker
- Transparente und faire Spreads
- Mehr als 16.000 handelbare Märkte
Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Laut IG verlieren 74 % der Kleinanlegerkonten beim CFD-Handel mit diesem Anbieter Geld. Überlege dir, ob du verstehst, wie CFDs funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, dein Geld zu verlieren.
So startest du mit dem Futures-Trading
- Grundlagen klären: Verstehe Kontraktwert, Margin und tägliche Abrechnung, bevor du handelst. Einen breiteren Überblick gibt dir unser Trading-Handbuch.
- Produkt wählen: Echte Micro-Futures bei einem Broker mit Börsenzugang oder Futures-CFDs bei einem CFD-Broker wie IG.
- Im Demokonto üben: Handle ein paar Wochen mit Spielgeld. Welche Anbieter die realistischsten Demokonten haben, zeigt unser Demokonto-Vergleich.
- Risiko begrenzen: Setze vor jedem Trade einen Stop-Loss und riskiere pro Position höchstens 1 bis 2 % deines Kontos. Mehr dazu im Ratgeber Risikomanagement.
- Klein anfangen: Starte mit einem Micro- oder Mini-Kontrakt und erhöhe erst, wenn deine Strategie über Monate funktioniert.
Chancen und Risiken von Futures
Chancen
- Geringe Kosten bei großen Positionen: Für einen Kontrakt über mehrere hunderttausend Euro zahlst du nur Kommission und Börsengebühren.
- Hohe Liquidität: Große Index-Futures handeln fast rund um die Uhr mit sehr engen Spannen zwischen Kauf- und Verkaufskurs.
- Long und Short gleichwertig: Du kannst genauso einfach auf fallende wie auf steigende Kurse setzen und damit auch ein Depot absichern.
- Transparenz: Preise entstehen an der Börse, nicht beim Broker.
Risiken
- Hebel: Schon kleine Kursbewegungen verändern dein Konto stark. Beim FDAX bedeuten 100 Punkte 2.500 €.
- Tägliche Abrechnung: Verluste werden sofort belastet. Fällt dein Guthaben unter die Margin, wird die Position glattgestellt, oft im ungünstigsten Moment.
- Kurslücken: Über Nacht oder am Wochenende kann der Markt springen. Ein Stop-Loss schützt dann nur eingeschränkt.
- Verfall und Rollen: Wer länger investiert sein will, muss regelmäßig rollen und zahlt dafür jedes Mal.
- Große Kontrakte: Selbst ein Mini-DAX steht für über 100.000 € Marktwert. Für kleine Konten passt nur die Micro-Variante.
Ich halte Futures für ein hervorragendes Werkzeug, aber für ein schlechtes Einsteigerprodukt. Willst du langfristig Vermögen aufbauen, brauchst du keine Terminkontrakte, sondern einen günstigen ETF-Sparplan.
Futures und Steuern
Gewinne aus Futures sind in Deutschland Kapitalerträge. Darauf zahlst du 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 € pro Person (2.000 € bei Ehepaaren) gilt auch hier.
Verluste aus Termingeschäften kannst du seit dem Jahressteuergesetz 2024 wieder unbegrenzt mit anderen Kapitalerträgen verrechnen, die frühere Grenze von 20.000 € pro Jahr ist weggefallen. Handelst du über einen ausländischen Broker ohne deutsche Steuerabwicklung, trägst du deine Gewinne selbst in die Anlage KAP ein. Mehr dazu im Ratgeber zu den Verlusttöpfen.
Fazit: Für wen lohnt sich das Futures-Trading?
Futures sind das Werkzeug, mit dem Profis Indizes, Zinsen und Rohstoffe handeln: günstig, liquide und börsenreguliert. Für Privatanleger sind die großen Kontrakte aber kaum sinnvoll. Ein FDAX bewegt 25 € pro Punkt, und schon ein normaler Handelstag kann mehrere tausend Euro kosten.
Willst du trotzdem Futures handeln, fang mit Micro-Futures oder Futures-CFDs an und übe im Demokonto. Wer keine Lust auf Kontraktgrößen, Verfallstermine und Rollen hat, ist bei einem CFD-Broker wie IG besser aufgehoben. Und wer eigentlich nur Vermögen aufbauen will, braucht weder das eine noch das andere.
Unsere Inhalte stellen keine Empfehlung zum Kaufen, Halten oder Verkaufen von Finanzprodukten dar.
Häufige Fragen zum Futures-Handel
Was sind Futures einfach erklärt?
Futures sind börsengehandelte Terminkontrakte. Käufer und Verkäufer vereinbaren heute einen Preis für ein Geschäft an einem festen Tag in der Zukunft. Trader nutzen sie, um mit Hebel auf steigende oder fallende Kurse zu setzen, Unternehmen und Fonds zur Absicherung.
Ist Futures-Trading in Deutschland erlaubt?
Ja. Seit Januar 2023 dürfen Broker Futures an Privatkunden in Deutschland aber nur noch ohne Nachschusspflicht verkaufen, außer du nutzt sie nachweislich zur Absicherung. Mehr als dein Kontoguthaben kannst du damit nicht verlieren.
Wie viel Geld brauche ich zum Futures-Handel?
Das hängt vom Kontrakt ab. Für einen Micro-DAX-Future reichen einige tausend Euro, für einen FDAX brauchst du ein deutlich größeres Konto, weil schon 100 Punkte 2.500 € ausmachen. Bei Futures-CFDs kannst du kleinere Positionen wählen.
Was ist der Unterschied zwischen Futures und Optionen?
Bei einem Future sind beide Seiten verpflichtet, das Geschäft zu erfüllen. Bei einer Option hat der Käufer nur ein Recht, aber keine Pflicht, und zahlt dafür eine Prämie. Mehr dazu im Ratgeber zu Optionen.
Was ist der Unterschied zwischen Aktien und Futures?
Mit einer Aktie besitzt du einen Anteil an einem Unternehmen und kannst sie unbegrenzt halten. Ein Future ist ein Vertrag mit festem Verfallstag, den du mit Hebel und nur gegen Margin handelst. Dividenden und Stimmrecht gibt es dabei nicht.
Kann ich Futures bei IG handeln?
Bei IG handelst du Futures in Deutschland als Futures-CFDs, also nicht direkt an der Börse. Die Kosten stecken im Spread, eine Kommission fällt laut IG nicht an.
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