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Chinesische Frau arbeitet am Laptop

Investieren in China: Ein Ăśberblick fĂĽr Privatanleger

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP, englisch GDP) der chinesischen Wirtschaft wächst seit Jahren mit Raten von durchschnittlich deutlich über 6 %. Von einem derartig starken Wirtschaftswachstum können Deutschland und viele andere Länder nur träumen.

Um zu klären, ob wir als Privatanleger in das chinesische Wachstum investieren sollten, werden in diesem Artikel die folgenden Fragen beantwortet:

  • Welche Chancen und welche Risiken sind mit einem Investment in die chinesische Wirtschaft verbunden?
  • Wie können Privatinvestoren in Aktien von chinesischen Unternehmen investieren?
  • Mit welchen ETFs kann in die chinesische Wirtschaft investiert werden?
Jährliches Wachstum BIP
Wachstum pro Jahr des Bruttoinlandsprodukts (BIP) China und Deutschland; Quelle: International Monetary Fund

1. Chancen des chinesischen Wirtschaftswachstums

Wer ĂĽberlegt, in die chinesische Wirtschaft zu investieren, sollte sich zu Beginn einen Ăśberblick ĂĽber die wesentlichen Treiber des Wirtschaftswachstums verschaffen.

Welche Ursachen liegen der jährlich steigenden Wirtschaftsleistung Chinas zugrunde und welches Potential bietet sich Anlegern?

1.1. Wachstum des asiatischen Kontinents

Um die GrĂĽnde fĂĽr das starke Wachstum der chinesischen Wirtschaft zu verstehen, hilft es, sich den gesamten asiatischen Kontinent im Vergleich zu Europa und den USA anzusehen.

Während die meisten westlichen Länder Industrieländer mit hohem Wohlstand und technologischem Fortschritt sind, gelten viele asiatische Länder noch als Entwicklungs- oder Schwellenländer. Dieser Rückstand Asiens wird zunehmend aufgeholt.

Seit einigen Jahren holt Asien die technologischen und wirtschaftlichen Rückstände gegenüber Europa und den USA mit Eiltempo auf und schickt sich an, die Rolle des führenden Kontinents in der globalen Weltwirtschaft und Politik einzunehmen.

China nimmt in diesem Aufholprozess des asiatischen Kontinents – nicht zuletzt aufgrund seiner Größe – eine zentrale Rolle ein.

1.2. China profitiert vom asiatischen Freihandel

Deutlich wird das Wachstumsbestreben des asiatischen Kontinents unter anderem an dem im Jahr 2020 geschlossenen weltgrößten Freihandelsabkommen RCEP zwischen China und 14 weiteren Asien-Pazifik-Staaten.

Asiatische Geschäftsleute

China gilt als einer der größten Profiteure dieses Handelsabkommens, da Importe für die chinesische Produktion günstiger werden und die eigenen Produkte in größeren Absätzen in die umliegenden Länder verkauft werden können, ohne dass man auf die USA oder Europa angewiesen ist.

1.3. Chinesisches Bevölkerungswachstum

Laut einer Statistik der United Nations ist China derzeit das bevölkerungsreichste Land der Welt – und die Zahl der Chinesen steigt in den kommenden Jahren weiter an. Dicht dahinter nimmt Indien den zweiten Platz in der Weltrangliste der bevölkerungsreichsten Länder ein.

Wirtschaftlich bedeutsame Länder wie Deutschland und die USA liegen mit deutlichem Abstand hinter den beiden asiatischen Ländern.

Einwohner pro Land in Tausend

China
1.439.324
Indien
1.380.004
USA
331.003
Deutschland
83.784

Die zunehmende Anzahl der Chinesen trägt zu einer weiter wachsenden Nachfrage in der chinesischen Wirtschaft bei, die – neben dem technologischen Fortschritt – einen Treiber für das konstante chinesische Wachstum darstellt und auch zukünftig die Wirtschaft weiter wachsen lassen dürfte.

1.4. Steigender Lebensstandard und Urbanisierung

Während die Bevölkerung in den chinesischen Städten einen mittlerweile recht hohen Lebensstandard erreicht hat, bergen insbesondere die ländlichen Regionen des „Reichs der Mitte“ noch viel Aufholpotential.

Die Infrastruktur auf dem Land ist wenig ausgebaut. Im Jahr 2021 haben noch immer ca. 30 % der Chinesen keinen Internetzugang.

Um in den Genuss der höheren Lebensstandards zu kommen, ziehen die Chinesen vermehrt aus den ländlichen Regionen in die Großstädte. Die Millionenmetropolen wachsen in kürzester Zeit auf zum Teil unvorstellbare Größen.

Die Immobilienpreise in Städten wie Shanghai zählen mittlerweile zu den höchsten weltweit. Bis 2030 soll die Urbanisierung in China weiter auf bis zu 70 % ansteigen.

1.5. Geringe Kapitalisierung birgt weiteres Wachstumspotenzial

Infolge des größer werdenden Verlangens nach Wohlstand durch die Bevölkerung und den schnellen technologischen und wirtschaftlichen Fortschritt entwickelt sich in China eine scheinbar unaufhaltsame Wachstumsdynamik, die nach wie vor großes Potential für die nächsten Jahre birgt.

Die Kapitalisierung des chinesischen Finanzmarkts ist, gemessen an der chinesischen Bevölkerung, noch immer gering und auch die Wirtschaftsleistung Chinas soll in den nächsten Jahren weiter stark wachsen.

2. Risiken durch die chinesische Regierung

Mindestens genauso wichtig wie die Abwägung der Chancen ist es, mögliche Risiken der eigenen Geldanlage zu prüfen. Wer Geld in die chinesische Wirtschaft investieren möchte, sollte den Einfluss der chinesischen Politik und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft verstehen.

2.1. Regulierungen durch chinesische Regierung

Anders als die meisten Länder in Europa und Amerika ist China kein demokratisches Land.

China wird von einer sozialistischen Staatspartei regiert. Entscheidungen werden somit nicht gesellschaftlich abgestimmt, sondern können durch die Regierung zentral entschieden werden.

Diese zentralistische Regierungsform wirkt sich auch auf die Gesellschaft, Wirtschaft und die Unternehmen in China aus. In den letzten Monaten haben Regularien und Gesetzesänderungen der chinesischen Regierung für Unternehmen zu plötzlich geänderten Ausgangssituationen für einige Unternehmen geführt.

Ein Beispiel hierfür ist das 2020 entworfene Anti-Monopol-Gesetz, das zuletzt zu deutlichen Kursverlusten bei Alibaba, einer der größten chinesischen E-Commerce-Plattformen, geführt hat.

BABA / USD
Alibaba Group Holding Ltd - ADR
$80,45
+0,6%

2.2. Chinesische Investments für ausländische Privatinvestoren

Ein weiteres, nicht zu vernachlässigendes Risiko beim Investieren in China liegt darin begründet, dass es ausländischen Investoren (mit wenigen Ausnahmen) gesetzlich nicht gestattet wird, in chinesische Unternehmen an der Börse zu investieren.

Ausländische Privatinvestoren haben keinen Zugang zum chinesischen Aktienmarkt und können somit auch keine chinesischen Einzelaktien kaufen.

Um sich trotzdem an chinesischen Unternehmen beteiligen zu können, sind sogenannte American Depositary Receipts (ADR) über die US-Börsen handelbar. Durch den Kauf eines ADR erwirbt der Käufer ein Zertifikat, dass stellvertretend für eine Beteiligung an dem Unternehmen steht.

Anders als Aktien stellen ADRs jedoch keinen wirklichen Sachwert dar und sind keine „echte“ Beteiligung am Unternehmen.

2.3. Moralische Konflikte beim Investieren in China

Wer bei seinen Investments nicht nur auf die Rendite, sondern ebenso auf die moralische Vertretbarkeit achtet, muss sich bei einer Anlage in chinesische Unternehmen bewusstmachen, dass die nicht-demokratische Regierung Chinas mit den westlichen Grundwerten in Konflikt geraten kann.

Regelmäßig wird berichtet, dass Minderheiten durch die chinesische Regierung diskriminiert und Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit missachtet werden.

Hierbei sollte jedoch differenziert werden, dass eine Anlage in chinesische Unternehmen nicht gleichbedeutend mit der UnterstĂĽtzung des chinesischen Regimes ist.

Die Wirtschaft Chinas wird zwar durch die Regierung zentral gesteuert. Da jedoch nicht alle chinesischen Unternehmen unmittelbar mit der Regierung verbunden sind, ist es für Investoren mit moralischen Kriterien wichtig, die Verbindung zwischen dem chinesischen Investitionsobjekt und der Regierung so genau wie möglich zu prüfen.

3. Zwischenfazit: Chancen und Risiken chinesischer Investments

  • Die Wirtschaft Chinas wächst seit Jahren stärker als die der USA und Europas.
  • China holt den technologischen RĂĽckstand mit Eiltempo auf.
  • Die Bevölkerung Chinas wächst weltweit immer weiter an.
  • Der wirtschaftliche und politische Einfluss Chinas nimmt global zu.
  • Der geringe Wohlstand der chinesischen Landbevölkerung birgt noch groĂźes Potential.
  • Chinas Regierung steuert die Wirtschaft mit autokratischen Mitteln.
  • Die Regulierungen der chinesischen Wirtschaft sind zum Teil unberechenbar.
  • Ausländische Investoren können keine chinesischen Aktien erwerben.
  • Menschenrechte werden durch die chinesische Regierung verletzt.
  • Ein intensiverer Handelskrieg zwischen China und den USA wĂĽrde die Wirtschaft schwächen.

Das stetige Wirtschaftswachstum Chinas birgt Chancen für Investoren. Aufgrund regulatorischer und politischer Risiken sollten Geldanlagen in China jedoch nicht leichtfertig getätigt werden.

Wer sich für ein Investment in China entscheidet, steht zwischen der Wahl, ob einzelne Unternehmen oder ein breit gestreuter Fonds (z.B. ETF) das richtige Instrument der Wahl darstellt. Beide Möglichkeiten werden im Nachfolgenden betrachtet.

4. Investments in einzelne Unternehmen

Eine Möglichkeit, in das chinesische Wachstum zu investieren, stellen Investitionen in einzelne Unternehmen dar. Für Privatinvestoren gibt es hierfür im wesentlichen zwei Möglichkeiten:

  • ADRs von chinesischen Unternehmen
  • Aktien von westlichen Unternehmen mit starkem chinesischen Absatz

4.1. Chinesische Unternehmen

Ă„hnlich wie in den USA, gehören auch in China einige wenige Technologieunternehmen zu den – gemessen an der Marktkapitalisierung – größten und bedeutendsten Unternehmen. Vier der größten chinesischen Tech-Unternehmen sind Alibaba, Tencent, JD.com und Baidu.

Alibaba Group Holding

Die Alibaba Group Holding Ltd. (ISIN: US01609W1027) ist eine E-Commerce-Plattform mit Tochterunternehmen in den Bereichen Technologie, Gesundheit, Payment und anderen. Es wird häufig mit Amazon verglichen. Auch wenn die Geschäftsmodelle von Amazon und Alibaba in einzelnen Punkten stark abweichen, lässt der Vergleich die Bedeutung Alibabas für die chinesische Wirtschaft erkennen. Der Gründer Jack Ma war zuletzt im November 2020 durch Kritik an der chinesischen Regierung medial aufgefallen.

Tencent Holdings Ltd.

Tencent Holdings Ltd. (ISIN: US88032Q1094) bietet verschiedene Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Internet an. Der Schwerpunkt liegt auf den Segmenten Online-Chat, Mobile-Payment und Gaming. Diese werden durch ein global gestreutes Investitionsportfolio mit über 300 Unternehmen von Tencent ergänzt. Mit seinen Angeboten hat sich Tencent fest im gesellschaftlichen Alltag der Chinesen integriert.

JD.com Inc.

JD.com Inc. (ISIN: US47215P1066) ist der nach eigenen Aussagen größte chinesische Onlinehändler. Das Unternehmen vertreibt Produkte in den unterschiedlichsten Bereichen und ergänzt den Vertrieb durch eigene Technologie- und Logistiklösungen. In ländliche Regionen liefert JD.com seine Produkte mit Drohnen aus. Über eine Tochter ist JD.com zudem im Health-Sektor vertreten.

Baidu Inc.

Baidu.com (ISIN: US0567521085) ist eines der größten chinesischen Web- und Softwareunternehmen und wird auch als „chinesisches Google“ bezeichnet. Neben dem Suchmaschinenangebot werden Produkte aus den Bereichen Cloud, Künstliche Intelligenz, Smart Home und Smart Transportation angeboten. Seit 2020 kooperiert Baidu mit dem chinesischen Autobauer Geely, um selbstfahrende E-Autos zu entwickeln. Das Unternehmen zeigte zuletzt einen recht volatilen Aktienkurs.

 

Neben den oben genannten Beispielen gibt es natürlich noch eine Vielzahl weiterer chinesischer Unternehmen, die es durchaus wert ist, näher analysiert zu werden. Hierzu zählen beispielsweise die Autobauer BYD und NIO, der Smartphone-Anbieter Xiaomi oder der Photovoltaik-Anlagen-Bauer JinkoSolar.

Jedoch sollte in jedem Fall berĂĽcksichtigt werden, dass Anteile an einzelnen Unternehmen – egal ob ĂĽber Aktien oder ADRs – ein durchaus beachtliches Risiko fĂĽr einen Totalverlust bergen.

Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der Online-Anbieter TAL Education. Der Unternehmenswert fiel innerhalb kürzester Zeit in sich zusammen, nachdem die Regierung eine Regulierung des Sektors ankündigte und private Bildungsangebote beschränkte.

4.2. Deutsche Aktien statt chinesischen ADRs

Wer nicht in ADRs, sondern in „echte“ Aktien investieren möchte, fĂĽr den könnten Aktien westlicher Unternehmen mit einem hohen chinesischen Absatz eine interessante Alternative darstellen. Neben den deutschen Autobauern wie Volkswagen, Daimler oder BMW sind beispielsweise auch Kleidungshersteller wie z.B. Adidas in China stark gefragt.

Volkswagen39 % der weltweit abgesetzten Fahrzeuge entfallen auf China (Quelle: Geschäftsbericht 2020 Volkswagen AG)
Daimler14 % des konzernweiten Umsatzes entfällt auf China (Quelle: Geschäftsbericht 2020 Daimler AG)
BMW34 % des konzernweiten Absatzes entfällt auf China (Quelle: Geschäftsbericht 2020 BMW Group)
Adidas25 % des Umsatzes (ohne Reebok) entfällt auf China (Quelle: Geschäftsbericht 2020 Adidas AG)
Umsatz in China von ausgewählten DAX-Konzernen aus dem Jahr 2020

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass auch diese Unternehmen von regulatorischen Bestimmungen durch die chinesische Regierung negativ getroffen werden könnten. Sofern China beschließen sollte, ausländische Unternehmen nicht länger am Wachstum der eigenen Wirtschaft zu beteiligen, um die eigenen chinesischen Unternehmen zu schützen, könnten die chinesischen Umsätze der DAX-Konzerne von heute auf morgen wegbrechen.

Wem diese Risiken zu hoch erscheinen, für den sind möglicherweise breit diversifizierte ETFs besser geeignet.

5. China-ETFs fĂĽr diversifizierte Investments

Während ausländische Privatinvestoren keine chinesischen Aktien kaufen können, wurde für einige institutionelle Investoren der Zugang zum chinesischen Aktienmarkt geöffnet. Große Fonds-Anbieter wie Blackrock stellen daher eine Möglichkeit dar, um auch als deutscher Privatinvestor in chinesische Aktien zu investieren.

Nachfolgend werden drei mögliche ETFs vorgestellt, mit denen in die chinesische Wirtschaft investiert werden kann.

5.1. iShares MSCI China (ISIN: IE00BJ5JPG56)

Ein geeigneter ETF, um breit in China zu investieren, ist der iShares MSCI China UCITS. In dem ETF sind die chinesischen Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung enthalten. Der Anlageschwerpunkt liegt auf den bekanntesten chinesischen Aktien, zu denen auch die zuvor genannten vier Werte Alibaba, Tencent, JD.com und Baidu zählen.

Positionen des iShares MSCI China UCITS ETF
Top-Positionen des iShares MSCI China UCITS; Stand 28.07.2021

 

5.2. iShares MSCI China A (ISIN: IE00BQT3WG13)

Wer eine etwas exotischere Anlageform für China sucht, könnte sich den iShares MSCI China A UCITS etwas genauer ansehen. Während im iShares MSCI China UCITS alle international bekannten chinesischen Aktien wie Alibaba, Tencent und JD.com enthalten sind, kann über den iShares MSCI China A auch in A-Aktien investieren werden.

Chinesische A-Aktien sind nur für chinesische Anleger sowie für ausgewählte internationale Investoren zugänglich. Der iShares MSCI China A ermöglicht somit ein direktes Investment in die chinesische Binnenwirtschaft. Für die meisten Privatanleger dürften die enthaltenen Unternehmen jedoch ziemlich unbekannt sein.

Positionen des iShares MSCI China A UCITS ETF
Top-Positionen des iShares MSCI China A UCITS; Stand 28.07.2021

5.3. iShares MSCI Emerging Markets Asia (ISIN: IE00B5L8K969)

Eine dritte Möglichkeit, um über einen ETF in China zu investieren, stellt der iShares MSCI Emerging Markets Asia UCITS dar. Obwohl dieser ETF kein klassischer China-ETF ist, bietet er sich aufgrund der hohen chinesischen Gewichtung ebenfalls an. Insbesondere, wenn auf das gesamte asiatische Wachstum gesetzt werden soll, stellt der MSCI EM Asia UCITS eine sinnvolle Alternative zu den beiden oben genannten ETFs dar.

Neben China investiert man hierbei z. B. Indien, welches ebenfalls über sehr großes Wachstumspotential verfügt. Außerdem sind Länder wie Südkorea und Taiwan enthalten, sodass man gleichzeitig auch in bekannte Unternehmen wie Samsung oder Taiwan Semiconductors investiert.

Positionen des iShares MSCI EM Asia UCITS ETF
Top-Positionen des iShares MSCI Emerging Market Asia UCITS; Stand 28.07.2021

6. Fazit: Lohnt sich ein Investment in China?

China wird als künftige Weltmacht gehandelt, die das Potential hat, die USA und ihre Vormachtstellung abzulösen. Aus renditeorientierten Gesichtspunkten sollte China daher in einem diversifizierten Portfolio nicht fehlen.

Allerdings gibt es – nicht zuletzt aufgrund der sozialistischen Regierung und deren Regulationen – Risiken, die vor einem Investments in China beachtet werden sollten. Ob ein Investment in China aus moralischen Gesichtspunkten vertretbar ist oder nicht, muss letztendlich jeder persönlich entscheiden.

Da ausländische Privatinvestoren keinen Zugang zum chinesischen Aktienmarkt haben, können zudem nur ADRs von chinesischen Unternehmen erworben werden. Wem ein Investment in chinesische Einzelunternehmen über ADRs zu unsicher ist, der könnte über ein Investment über einen breit diversifizierten ETF in China oder Asien nachdenken.

Um die Risiken breit zu streuen, sollten neben China jedoch auch Unternehmen aus den USA und Europa einen Platz im Depot finden.

Hi! Ich bin
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Ich befasse mich als Autor mit den aktuellen Anlagetrends am Kapitalmarkt. Um strategisch und langfristig erfolgreich Geld anzulegen, analysiere ich - für und mit euch - aussichtsreiche Aktien und ETFs in zukunftsorientierten Branchen. Abseits des Finanzmarkts bin ich im Infrastrukturbau tätig.

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