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Vater zeigt seiner Tochter wie das Geld sparen fĂĽr Kinder funktioniert

Sparen fĂĽr Kinder: Die besten Optionen und Strategien

Schenken Oma und Oma ihren Enkeln an Weihnachten Bargeld, gibt es bessere Möglichkeiten, als die Scheine in das Sparschwein zu stecken. Tagesgeldkonten, Wertpapier-Depots und Festgeld sind keineswegs ausschließlich Erwachsenen vorbehalten. Wir erklären, wie Kinder sich nach und nach ein kleines Vermögen aufbauen können und zeigen die besten Kinderkonten, damit das Sparen für Kinder den bestmöglichen Grundstein für die Zukunft legt.

1. Sparen fĂĽr Kinder: FĂĽr alle und von Anfang an sinnvoll

In den Vorstellungen vieler Eltern passen Vermögensaufbau und Kinder nicht zusammen. Schließlich haben die Kleinen ganz andere Interessen als Finanzen. Zudem sind Berufsleben, Studium und Familiengründung noch weit entfernt, sodass die Kinder vorerst keine größeren Beträge brauchen. Schenken die Verwandten etwa bei der Taufe Bargeld, reicht das gute alte Sparbuch.

In anderen Ländern unterscheidet sich die Mentalität diesbezüglich erheblich. In den USA starten beispielsweise schon Eltern und Großeltern von Neugeborenen, Geld für die späteren College-Gebühren zur Seite zu legen.

Auch wenn Studenten in Deutschland keine so hohen Summen brauchen, gibt es trotzdem genug Gründe, um für Kinder zu sparen. In den folgenden Abschnitten erklären wir,  warum Geld sparen auch für die Kleinsten eine ausgezeichnete Idee ist und stellen die besten Sparmöglichkeiten vor.

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Sparen für Kinder: Diese 6 Möglichkeiten gibt es

Schaut man auf die Statistiken, setzen die Deutschen um Geld zu sparen lieber auf immer verfügbares Bankguthaben (39,2 Prozent) sowie Versicherungen (32,9 Prozent) wie beispielsweise Lebens- oder private Rentenversicherungen.

Investmentfonds wie ETFs und Aktien wählen mit 13,2 beziehungsweise 7,2 Prozent dagegen nur vergleichsweise wenige Sparer, um Vermögen aufzubauen.

Geht es darum, für Kinder zu sparen, zahlt sich genauso wie bei Erwachsenen eine gemischte Strategie aus. Sparkonten und Tagesgeldkonten garantieren Flexibilität, weil das Geld stets kurzfristig zur Verfügung steht. ETFs und Wertpapierdepots sorgen dagegen für eine höhere Rendite und eignen sich zum langfristigen Vermögensaufbau.

Die nachfolgenden 6 Produkte geben einen Ăśberblick, um Geld fĂĽr Kinder zu sparen.

 

  • Ein Kindergirokonto können die Kleinen mit Einverständnis der Eltern bei den meisten Banken bereits ab 7 Jahren eröffnen, da sie dann laut § 106 BGB als beschränkt geschäftsfähig gelten.
  • Kindergirokonten sind meist gebĂĽhrenfrei. Debit- oder Kreditkarten gibt es nur auf Guthabenbasis, da Minderjährige keine Schulden aufnehmen dĂĽrfen.
  • Wichtig ist die Möglichkeit, Bargeld am Automaten einzahlen zu können. Die ist bei Direktbanken oft nicht gegeben.
  • Ein Kindergirokonto eignet sich fĂĽr kleine Beträge, die immer verfĂĽgbar sein sollen. Mehr als 1.000 Euro sollte man jedoch nicht einzahlen, da es keine Zinsen gibt und das Geld wegen der Inflation rasch an Wert verliert.
  • Im Gegensatz zu einem Girokonto gibt es bei einem Tagesgeldkonto Zinsen, die vom aktuellen Leitzins und von den Bedingungen der jeweiligen Bank abhängen.
  • Gleichzeitig bleibt das Geld mobil, eine KĂĽndigungsfrist gibt es nicht.
  • Bei den meisten Banken können auch Kinder mit einer Einverständniserklärung der Eltern von einem Tagesgeldkonto profitieren.
  • Anders als bei einem Tagesgeldkonto bleibt das Geld bei einem Festgeldkonto bis zu einem fest definierten Datum gebunden, daher auch der alternative Begriff Termingeld.
  • Diese Sparform ist weniger flexibel als ein Tagesgeldkonto, dafĂĽr gibt es höhere und feste Zinsen.
  • Die Laufzeit variiert von einem Monat bis zu 10 Jahren.
  • Wie beim Tagesgeld mĂĽssen die Eltern das Festgeldkonto fĂĽr ihre minderjährigen Kinder eröffnen.
  • Manche Banken gestatten kein Festgeldkonto ohne dazugehöriges Tagesgeldkonto
  • Junior Wertpapierdepots ermöglichen wie klassische Depots, in Wertpapiere wie Aktien und Fonds zu investieren.
  • Gute Junior-Wertpapierdepots weisen viele ETF-,  Fonds- und Aktiensparpläne auf und verlangen keine DepotfĂĽhrungsgebĂĽhren.
  • Oft sind risikoreiche Anlagen wie Optionsscheine und Hedgefonds bei Kinderdepots ausgeschlossen.
  • Sowohl fixe Sparpläne als auch einmalige Einzahlungen/Käufe sind möglich.
  • Die Rendite ist bei guten Aktien und Fonds höher als bei klassischen Sparprodukten.
  • DepotgebĂĽhren gibt es meist nicht, aber TransaktionsgebĂĽhren bei jedem Kauf.
  • Viele Junior-Depots verlangen einen monatlichen Mindestbetrag.
  • ETFs versprechen eine höhere langfristige Rendite als etwa Sparkonten.
  • Im Vergleich zu reinen Aktienkäufen bleibt das Risiko jedoch geringer, da ein Index immer mehrere Aktien abbildet.
  • Wer im Kleinkindalter anfängt, fĂĽr das Kind zu sparen, und bis zur Volljährigkeit spart, erleidet mit einem bekannten ETF historisch betrachtet praktisch nie einen Verlust.
  • Auch hier gibt es meist eine Mindestsparrate, bei vielen Anbietern beträgt sie aber gerade mal 10 Euro pro Monat.
  • Auch bei einem Robo Advisor (Deutsch: Roboter-Ratgeber) handelt es sich um ETF- oder Wertpapierdepots.
  • Die Eltern verwalten das Depot meist online fĂĽr ihre Kinder und legen beispielsweise die erwĂĽnschte Rendite fest.
  • Ein KI-Algorithmus wählt dann automatisch die passenden Anlagen.
  • Damit eignet sich diese Anlageform fĂĽr Eltern, die fĂĽr ihre Kinder in Wertpapiere investieren, jedoch wenig Zeit und Fachwissen mitbringen.

Sparen fĂĽr Kinder: Diese Anlagen lohnen sich meist nicht

Vielleicht kennst du noch aus deiner Kindheit das klassische Sparbuch, das die Großeltern für ihre Enkel geführt haben. Tatsächlich hat die Bank Sparer bis Ende der Neunziger und teilweise bis Ende der Nuller Jahre mit über zwei Prozent Zinsen pro Jahr belohnt.

Heute liegen die Zinsen für solche klassischen Produkte wie Sparbücher oder Sparbriefe dagegen deutlich unter ein Prozent. Gleichzeitig sorgt die Inflation aber dafür, dass das angesparte Geld jährlich an Wert verliert.

Beträgt sie beispielsweise zwei Prozent, dem offiziellen Ziel der Europäischen Zentralbank, brauchst du für einen Warenkorb mit einem Wert von 100 Euro ein Jahr später schon 102 Euro. Zwei Jahre später sind für den gleichen Einkauf 104,04 Euro nötig, und zehn Jahre später schon 121,90.

Anlageformen wie Sparbücher, Sparbriefe und Bausparverträge gelten als sehr sicher. Wegen der niedrigen Zinsen sind sie jedoch nicht die beste Wahl, um Geld für Kinder zu sparen.

Bei sogenannten Ausbildungsversicherungen handelt es sich dagegen um kapitalbildende Versicherungen mit monatlichem Sparplan. Im Vergleich zu ETF-Sparplänen und Depots liegen die Verwaltungs- und Abschlussgebühren jedoch höher, sodass sie sich selten lohnen.

Wichtige Ziele festlegen zum erfolgreichen Sparen fĂĽr Kinder

Je älter die Kinder werden, desto tiefer müssen Eltern in die Tasche greifen. Wer die möglichen Wünsche abhängig vom Alter im Blick behält, kann von Anfang an auf das richtige Sparprodukt setzen:

FĂĽhrerschein

Vor allem auf dem Land gehört ab 18 ein Auto dazu. Doch mit 2.000 bis 3.000 Euro ist ein Führerschein alles anders als günstig. Hierfür reicht es allerdings schon, 10  Jahre lang jeden Monat 22 Euro auf ein Festgeldkonto mit einer Rendite von 2 Prozent einzuzahlen.

Auslandsaufenthalt

In der Schule oder während des Studiums ein Semester oder ein Jahr im Ausland zu verbringen, erweitert den Horizont enorm. Allerdings kostet ein Jahr in den USA im Schnitt 15.000 Euro, in Australien um die 20.000 Euro.

Wer in den letzten 10 Jahren in einen MSCI-World ETF investierte, hat beispielsweise eine jährliche Rendite von 9,52 Prozent pro Jahr erzielt. So reichen auch 50 Euro pro Monat ab der Geburt des Kindes, um mit 18 die Reise zu finanzieren. Alternativ erhält das Kind das Geld zur Volljährigkeit und kann das Studium finanzieren ohne zu jobben, wenn es kein BAföG bekommt.

Erste Wohnung/FamiliengrĂĽndung

Sind Studium oder Ausbildung abgeschlossen, verschlingt die erste eigene Wohnung viel Geld. Wer keinen Zuschuss von den Eltern bekommt, hat es sehr schwer, eine Immobilie zu kaufen.

Möchten Eltern dem Nachwuchs ein Startkapital ermöglichen, lohnen sich Geldanlagen mit einer höheren Rendite wie Aktiendepots oder ETFs. Rechnet man mit 5 Prozent Rendite, werden aus 150 Euro monatlich nach 25 Jahren fast 90.000 Euro.

Warum sollten Eltern fĂĽr ihre Kinder sparen?

Geld zu sparen lohnt sich nicht nur, um das Fahrrad oder die Sprachreise nach England zu finanzieren. Aus diesen GrĂĽnden ist Geld sparen fĂĽr Kinder darĂĽber hinaus sinnvoll:

  • Kinder lernen frĂĽh den Umgang mit Geld.
  • Durch den Zinsenzinseffekt reichen auch kleine Beträge aus, um innerhalb von beispielsweise 20 Jahren ein Vermögen aufzubauen.
  • So erhalten die Kinder zur Volljährigkeit oder nach dem Studium ein kleines Kapital, das ihnen den Start ins Leben erleichtert.
  • Mit einem eigenen Girokonto können auch Minderjährige im In- und im Ausland bargeldlos bezahlen.

Sparen fĂĽr Kinder: Im Namen der Kinder oder in eigenem Namen?

Steht es fest, dass Du ein Tagesgeldkonto oder Depot für dein Kind eröffnen willst, stellt sich die Frage, auf wessen Namen die Anlagen laufen. Bei beiden Varianten, auf dem Namen eines Elternteils oder auf dem Namen der Kinder, gibt es Vor- und Nachteile.

Wer darf das Geld ausgeben?

Gehört ein Konto offiziell einem minderjährigen Kind, sind die Eltern nur die Verwalter. Sie dürfen ohne Problem Geld einzahlen, abheben dürfen sie dagegen nur in Ausnahmefällen, um Sonderausgaben für das Kind zu finanzieren. Dazu gehören aber zum Beispiel weder Möbel für das Kinderzimmer noch Bekleidung, wie das OLG Frankfurt am Main 2015 entschieden hat.

Erst mit der Volljährigkeit verfügt das Kind über das Geld und kann es einsetzen, wie es möchte. Konkret bedeutet das aber auch, dass es damit Shoppingtouren oder Partys finanzieren kann, auch wenn die Eltern nicht einverstanden sind.

Gehört das Konto dagegen einem oder beiden Elternteilen, können sie dem Kind die Summe nach und nach auszahlen und behalten auch nach dem 18. Geburtstag die Kontrolle. Auf der anderen Seite müssen sie sich disziplinieren, um auch bei Engpässen die Ersparnisse ihres Kindes nicht anzutasten.

Steuern

Jedem Menschen steht in Deutschland ein Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro (ab 2023: 1.000 Euro) zu. Bleiben die Zinsenträge beziehungsweise die Dividenden unter diesem Betrag, erhebt die Bank keine Kapitalertragssteuer. Sparen die Eltern bereits etwa für ihr Alter, können sie für den Nachwuchs den vollen Sparerfreibetrag nochmal voll ausschöpfen, indem die Anlage auf dem Namen der Kinder läuft. Ist das der Fall, beantragen sie bei der Bank einen Freistellungsauftrag.

Ein weiterer Aspekt ist die Schenkungssteuer, die bei der Übergabe von Vermögenswerten ohne Gegenleistung fällig wird. Läuft beispielsweise ein Festgeldkonto auf dem Namen der Großeltern, die das Vermögen ihrem Enkel bei seiner Volljährigkeit übertragen wollen, müssen Beträge über 200.000 Euro versteuert werden. Sparen Eltern für ihr Kind, erhöht sich der Freibetrag auf 400.000 Euro.

Staatliche Leistungen

Beträgt das Vermögen des Kindes mehr als 15.000 Euro, muss es aufbrauchen, bevor es BAföG bekommt. Unter diesem Aspekt ist es günstiger, wenn die Anlage nicht auf dem Namen des Kindes läuft. Allerdings steht längst nicht jedem BAföG zu, vor allem wenn das Einkommen der Eltern zu hoch ist.

Auch für die kostenlose Familienversicherungen in der gesetzlichen Krankenkasse gelten Grenzen. Verdient das Kind regelmäßig mehr als 470 Euro im Monat (Stand : November 2022), muss es sich selbst versichern. Zum Einkommen zahlen auch Einnahmen als Kapitalanlagen. Allerdings erhöht sich in diesem Fall die Grenze von 5.100 im Jahr um den Sparerfreibetrag.

Vorteile der Geldanlage auf dem Namen der Kinder

  • Eltern dĂĽrfen das Geld bis zur Volljährigkeit nur verwalten –  Missbrauch ausgeschlossen

  • Voller Sparer-Pauschbetrag steht zur VerfĂĽgung

  • Keine Schenkungssteuer bei Ăśbergabe

Nachteile der Geldanlage auf dem Namen der Kinder

  • Kind darf mit 18 das Geld „verpulvern“

  • BAföG und Familienversicherung je nach Rendite/Vermögensstand versperrt

Erfolgreich sparen für Kinder: So eröffnest du ein Depot

Hast du dich für ein Junior-Depot entschieden, lohnt es sich, genauer zu schauen. Viele Banken und Online-Broker bieten Depots für Minderjährige an. An diesen Merkmalen erkennst du die besten Depots für Kinder:

  • keine DepotfĂĽhrungsgebĂĽhren
  • keine ServicegebĂĽhren/kostenlose Verwaltung
  • Mindestanlage bei maximal 25-30 Euro pro Monat
  • Online-Verwaltung
  • viele ETF-Sparpläne zur Auswahl
  • niedrige OrdergebĂĽhren

Welche Dokumente benötige ich, um ein Junior-Depot zu eröffnen?

Hast du ein Junior-Depot ausgewählt, geht es nur um die Formalitäten. Diese Dokumente sind erforderlich:

  • Geburtsurkunde und Steueridentifikationsnummer des Kindes
  • Personalausweis oder Reisepass plus Meldebescheinigung sowie Steueridentifikationsnummer der Sorgeberechtigten (nur, falls sie nicht bereits Kunden sind)
  • Ist nur ein Elternteil sorgeberechtigt, muss ein Nachweis darĂĽber erbracht werden

Junior-Depot eröffnen: Diese Schritte sind notwendig

Liegen alle Papiere bereits, kann es losgehen. So eröffnest du ein Junior-Depot für dein Kind, ohne eine Bank aufzusuchen:

  1. Online-Antrag mit den Eckdaten ausfĂĽllen.
  2. Alle notwendigen Dokumente wie die Geburtsurkunde und die Sorgerechtvereinbarung hochladen.
  3. Hast du nicht bereits ein Depot bei dem Anbieter, erfolgt die Identifizierung meist ĂĽber das POSTIDENT-Verfahren. Der andere Elternteil muss sich ebenfalls ausweisen, falls er das Sorgerecht hat.
  4. Produktkategorie wählen. Dabei gibt es verschiedene Optionen und Pläne mit unterschiedlichen Risiken und Renditen zur Auswahl. Meist wirst du als Elternteil gefragt, ob du schon Kenntnisse im Bereich ETF und Aktien hast. Dann erfolgt eine Belehrung darüber, dass der Handel mit Aktien und ETFs mit einem hohen Risiko behaftet ist.
  5. Festlegung der monatlichen Sparrate.
  6. Angabe eines Referenzkontos, von dem der monatliche Sparbetrag abgebucht wird.
  7. Bestätigung der Angaben.

Darum lohnt sich ETF sparen fĂĽr Kinder

Viele Eltern und Großeltern trauen sich nicht, in Aktien und ETFs zu investieren. Sie wählen weiter vermeintliche sichere, aber niedrig verzinste Anlagen, die nicht mal die Inflation ausgleichen.

Das ist zwar im Zweifelsfall besser,  als das Geld unter die Matratze zu packen. Über viele Jahre betrachtet entgeht jedoch dem Kind eine stattliche Summe. Die folgende Tabelle zeigt eindrucksvoll den Unterschied zwischen einem klassischen Sparbuch mit 1,5 Prozent Zinsen p.a. und einem ETF-Sparplan mit 5 Prozent Rendite. Der Einfachheit halber haben wir angenommen, dass das Geld immer Anfang des Jahres statt monatlich eingezahlt wird.

SummeVermögen mit ETF-SparplanVermögen mit SparbuchRealvermögen mit ETF-Sparplan*Realvermögen mit Sparbuch*
20221.000,00 €1.000,00 €1.000,00 €1.000,00 €1.000,00 €
20232.500,00 €2.625,00 €2.537,50 €2.572,50 €2.486,75 €
20244.000,00 €4.331,25 €4.098,06 €4.194,68 €3.966,82 €
20255.500,00 €6.122,81 €5.682,03 €5.865,52 €5.439,48 €
20267.000,00 €8.003,95 €7.289,76 €7.586,48 €6.904,78 €
20278.500,00 €9.979,15 €8.921,61 €9.359,08 €8.362,76 €
202810.000,00 €12.053,11 €10.577,93 €11.184,85 €9.813,45 €
202911.500,00 €14.230,76 €12.259,10 €13.065,39 €11.256,88 €
203013.000,00 €16.517,30 €13.965,49 €15.002,35 €12.693,10 €
203114.500,00 €18.918,17 €15.697,47 €16.997,43 €14.122,13 €
203216.000,00 €21.439,08 €17.455,43 €19.052,35 €15.544,02 €
203317.500,00 €24.086,03 €19.239,77 €21.168,92 €16.958,80 €
203419.000,00 €26.865,33 €21.050,86 €23.348,99 €18.366,51 €
203520.500,00 €29.783,60 €22.889,13 €25.594,46 €19.767,17 €
203622.000,00 €32.847,78 €24.754,96 €27.907,29 €21.160,84 €
203723.500,00 €36.065,17 €26.648,79 €30.289,51 €22.547,53 €
203825.000,00 €39.443,42 €28.571,02 €32.743,19 €23.927,29 €
203926.500,00 €42.990,60 €30.522,08 €35.270,49 €25.300,16 €
204028.500,00 €46.715,13 €32.502,42 €37.873,60 €26.666,16 €
Entwicklung eines ETF-Sparplans im Vergleich zum Sparbuch

*Ausgehend von einer Inflation von 2 % p.a.

Wie du siehst, bekommt das Kind nach 18 Jahren bei einem Sparbuch, wenn man den Kaufkraftverlust berücksichtigt, noch nicht mal die Summe heraus, die eingezahlt wurde. Beim ETF-Sparplan hat es dagegen trotz Inflation noch 10.000 Euro an Vermögen angehäuft.

Fazit: Geld sparen fĂĽr Kinder lohnt sich

Kinder kosten besonders ab der Pubertät viel Geld. Wenn du schon früh monatlich einen Betrag für dein Kind zur Seite legst, eröffnest du ihm später viele Möglichkeiten, die sonst vielleicht aus finanziellen Gründen scheitern würden.

Wenn du denkst, dass nur Schwerverdiener sinnvoll für ihren Nachwuchs sparen können, irrst du dich. Schon 30 Euro im Monat reichen, um dem Kind beim 18. Geburtstag eine stattliche Summe zu übergeben. Entscheidend ist, die richtige Anlageform zu wählen. Während Sparbücher und Ausbildungsversicherungen kaum Rendite bringen, lässt ein ausgewogener ETF- oder Aktiensparplan das Vermögen auch in Zeiten hoher Inflation wachsen.

Möchtest du mehr Informationen zu den Themen Sparkonto für Kinder, Tagesgeldkonto für Kinder oder ETF für Kinder, findest du auf unserer Webseite fachkundige Ratgeber.

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Sparen für Kinder: Häufige Fragen

Ein gutes Kinderkonto ist kostenlos und kommt mit einer Prepaid-Debitkarte, mit der das Kind ab einem bestimmten Alter bargeldlos ĂĽberall zahlen kann. In unserem Vergleich zeigen wir das beste Kinderkonto.

Wie viel Geld du sparen solltest, ist von deinen finanziellen Möglichkeiten abhängig. Schon 25 oder 30 Euro pro Monat bewirken über die Jahre viel. Auf keinen Fall solltest du aber Geld investieren, dass du eventuell zur Deckung der Grundbedürfnisse des Kindes benötigst.

Eltern können für ihre minderjährigen Kinder ein Depot eröffnen. Haben beide das Sorgerecht, benötigt die Bank die Zustimmung von beiden. Großeltern können dagegen nicht im Namen der Enkel ein Depot eröffnen und müssen sich an die Eltern wenden.

Für jede Geldanlage inklusive Tagesgeldkonten und Sparkonten benötigen Großeltern die Zustimmung der Eltern. Alternativ können sie auch auf ihrem eigenen Namen sparen und das Ersparte nach und nach den Enkeln schenken. Allerdings raten Experten in diesem Fall zu einem Vermerk im Testament, damit das Geld im Todesfall wirklich bei den Enkeln landet.

Am sinnvollsten ist es, das Portfolio zu diversifizieren. Ein Tagesgeldkonto oder ein Girokonto eignen sich für kleine Summen unter 1.000 Euro, damit das Kind sich zwischendurch Extrawünsche erfüllen kann. Zum langfristigen Vermögensaufbau sind dagegen Anlagen mit höheren Renditemöglichkeiten wie ETF-Sparpläne und Aktiendepots besser.

Hi! Ich bin
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Ich habe an der TU Berlin Physikalische Ingenieurwissenschaft studiert und war anschließend jahrelang in der Windenergie-Branche tätig. Seit 2016 schreibe ich freiberuflich über Technik und Finanzen. Zu meinen Themen zählen Kryptowährungen, Finanzanlagen, Cybersecurity, Industrie 4.0 und erneuerbare Energien. Auch in meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit Investitionen in grüne Technologien und digitale Projekte.

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