Forex-Broker Vergleich 2026

13 Forex-Broker im Kosten-Check – finde den günstigsten Broker für den Devisenhandel
Die €uro-Finanzwissen-Garantie — Du suchst einen Forex-Broker, bei dem Spread und Swap nicht deinen Gewinn auffressen? Wir haben 13 EU-regulierte Broker speziell für den Devisenhandel bewertet und zeigen dir, welche Anbieter beim Intraday-Handel und über Nacht wirklich günstig sind. Dabei arbeiten wir nach dem Grundsatz für Freunde und Familie.
Sebastian Rau
Sebastian Rau
Gründer
Broker des Monats
  • 0% Kommission auf alle Trades
  • TradingView-Anbindung + 100 Indikatoren
  • Handel mit Aktien, Indizes, Forex, Rohstoffe und Kryptowährungen
Zu Capital.com
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74% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.
Redaktionsempfehlung
  • 0€ Kommission im Aktienhandel
  • Bis 3,5% p.a. Zinsen auf nicht investiertes Kapital
  • Handel mit Aktien, ETFs, CFDs, Forex und Kryptowährungen
Zu XTB
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77% der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.

CMC Markets Logo
Mindestspread Forex (CFD)
ab 0,5 Pips

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70% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Zu CMC Markets
ActivTrades Logo
Mindestspread Forex (CFD)
Ab 0,5 Pips

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CFDs sind komplexe Finanzinstrumente, die ein hohes Risiko für Privatanleger bergen. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
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Mindestspread Forex (CFD)
0,08 Pips

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Mindestspread Forex (CFD)
ab 0,6 Pips

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Mindestspread Forex (CFD)
0,1 Pips

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Zu GBEbrokers
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Mindestspread Forex (CFD)
0,0001 Pips

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Mindestspread Forex (CFD)
ab 0,6 Pips

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Trading 212 Logo
Mindestspread Forex (CFD)
Ø 1,3 Pips

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ab 0,8 Pips

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80 % der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.
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Im Devisenhandel entscheiden Zehntel-Pips und Übernachtkosten darüber, was von deinem Trading-Ergebnis übrig bleibt. Wir haben 13 Forex-Broker mit Fokus auf Spreads, Swaps und Umrechnungsgebühren getestet und zeigen dir, wer bei welchem Handelsstil am günstigsten ist.

Im Devisenhandel entscheiden Zehntel-Pips und Übernachtkosten darüber, wie viel von deinem Trading-Ergebnis übrig bleibt. Für unseren Forex-Broker-Vergleich haben wir 13 EU-regulierte Broker nach einem eigenen Forex-Profil bewertet, in dem die Kosten 40 % der Note ausmachen. Spreads, Swaps und Umrechnungsgebühren haben wir Ende September und Anfang Oktober 2026 erhoben, einige Swap-Sätze direkt in den Handelsplattformen. Testsieger ist CMC Markets mit 97,2 %, knapp vor ActivTrades (93,6 %) und Pepperstone (92,4 %). Handelst du neben Währungen auch Indizes oder Aktien, lohnt sich zusätzlich ein Blick in unseren CFD-Broker-Vergleich.

Forex-Broker-Vergleich: Das Wichtigste in Kürze

  • Testsieger CMC Markets (97,2 %): EUR/USD ab 0,5 Pips, 294 Währungspaare und mit 1 % einer der niedrigsten Swap-Aufschläge im Test.
  • Der Spread ist nur die halbe Rechnung: Wer Positionen über Nacht hält, zahlt oft mehr Swap als Spread. Vier Swing-Trades à 10.000 € mit je fünf Nächten kosten dich bei CMC 15,18 € im Monat, bei NAGA 37,10 €.
  • Am günstigsten fürs Daytrading: CMC Markets und ActivTrades. 20 Round Turns à 10.000 € schlagen dort mit 8,78 € Spread pro Monat zu Buche, bei Trading 212 mit 22,83 €.
  • Raw-Konto nur bei drei Brokern: Pepperstone, GBE Brokers und Libertex bieten EU-Privatkunden ein Rohspread-Konto mit Kommission an. Automatisch günstiger ist das nicht.
  • Hohes Risiko: Forex handelst du in Deutschland fast immer über CFDs. Je nach Broker verlieren zwischen 51 % und 83 % der Kleinanlegerkonten Geld.

Die besten Forex-Broker 2026 im Überblick

So schneiden alle 13 Broker im Forex-Profil ab. Am stärksten gewichten wir Kosten und Gebühren (40 %), gefolgt von Funktionen und Plattform (20 %) sowie Handelsbedingungen und Risiko (15 %).

PlatzForex-BrokerTestergebnisEUR/USD-Spread abBesonders stark bei
1CMC Markets97,2 %0,5 PipsKosten, Währungsangebot, BaFin-Aufsicht
2ActivTrades93,6 %0,5 PipsKosten, MT4 und MT5
3Pepperstone92,4 %1,0 Pips*Plattformen, Raw-Konto, Handelsbedingungen
4IG91,6 %0,9 Pipsniedrigster Swap-Aufschlag, Plattform
5Capital.com91,1 %0,7 PipsPlattform, 130 Währungspaare
6GBE Brokers86,3 %0,7 PipsSTP/ECN-Ausführung, Sicherheit
7XTB84,5 %0,8 PipsKosten, Service
8eToro83,4 %0,6 Pipsenger Spread, niedrigste Verlustquote
9Trading 21279,9 %1,3 Pips209 Währungspaare, BaFin-Aufsicht
10Plus50074,4 %0,8 Pipseinfache Plattform
11Libertex73,6 %0,6 Pips**MT4 und MT5, Raw-Konto
12AvaTrade71,5 %0,8 Pipsniedriger Swap, MT4 und MT5
13NAGA62,6 %1,0 PipsPlattform, Trading-Signale

* Standardkonto, im Razor-Konto Rohspread plus Kommission. ** inklusive Kommission.

Gegenüber unserem CFD-Vergleich verschiebt sich die Reihenfolge an einigen Stellen deutlich. ActivTrades springt von Platz 6 auf Platz 2, weil im Forex-Profil Spread und Swap zählen und nicht das Aktienangebot. GBE Brokers klettert von Platz 11 auf Platz 6. XTB rutscht dagegen von Platz 4 auf Platz 7, mit 71 Währungspaaren und ohne MetaTrader fehlt dem Broker für Devisentrader einiges. Am härtesten trifft es NAGA: Teuerster Swap im Test, 2,5 % Umrechnungsgebühr und das kleinste Währungsangebot kosten gut 20 Prozentpunkte.

Die besten Forex-Broker nach Einsatzzweck

Der Testsieger ist nicht automatisch der beste Forex-Broker für dich. Wer abends ein paar schnelle Trades auf EUR/USD macht, braucht etwas anderes als jemand, der eine Position in USD/JPY drei Wochen laufen lässt. Deshalb haben wir die Ergebnisse zusätzlich nach Einsatzzweck ausgewertet. Die Kosten rechnen wir dafür mit zwei typischen Nutzerprofilen durch, alle anderen Empfehlungen stützen sich auf die Einzelkriterien aus unserem Framework.

Die günstigsten Forex-Broker

Welcher Forex-Broker am günstigsten ist, hängt vor allem davon ab, ob du Positionen über Nacht hältst. Wir haben deshalb zwei Profile durchgerechnet und die monatlichen Kosten aus Spread, Kommission und Swap ermittelt:

  • Intraday-Trader: 20 Round Turns im Monat auf EUR/USD mit je 10.000 € Positionsgröße, alle Positionen am selben Tag geschlossen
  • Swing-Trader: vier Long-Trades im Monat auf EUR/USD mit je 10.000 €, jeweils fünf Nächte gehalten
Forex-BrokerIntraday-TraderSwing-TraderSwap-Aufschlag p. a.
CMC Markets8,78 €15,18 €1,0 %
ActivTrades8,78 €15,51 €rund 1,1 %
Pepperstone17,56 €16,55 €rund 0,9 %
IG15,80 €15,49 €0,8 %
Capital.com12,29 €18,62 €1,5 %
GBE Brokers12,29 €16,54 €rund 1,1 %
XTB14,05 €19,08 €1,5 %
eToro10,00 €17,53 €1,4 %
Trading 21222,83 €29,11 €3,0 %
Plus50014,05 €18,97 €1,5 %
Libertex10,00 €25,26 €2,8 %
AvaTrade14,05 €14,41 €*0,7 %*
NAGA17,56 €37,10 €4,7 %

* Swap-Satz aus der Handelsplattform, Aufschlag aus dem Long-Satz abgeleitet.

Beim Intraday-Handel entscheidet fast nur der Spread. Bei 10.000 € Positionsgröße ist ein Pip auf EUR/USD rund 0,88 € wert, bei 0,5 Pips zahlst du pro Round Turn also 44 Cent. CMC Markets und ActivTrades liegen damit vorn, eToro und Libertex folgen mit 10,00 €. Trading 212 kostet mit durchschnittlich 1,3 Pips fast das Dreifache. Auffällig ist Pepperstone: Im Standardkonto schlägt der Broker 1,0 Pip auf den Rohspread auf und landet so bei 17,56 €, gleichauf mit NAGA.

Sobald du über Nacht hältst, sieht die Tabelle anders aus. Für eine Long-Position in EUR/USD zahlst du die Zinsdifferenz zwischen Dollar und Euro, Anfang Oktober 2026 rund 1,45 % p. a., plus den Aufschlag des Brokers. Bei NAGA kommen im Swing-Profil so 33,59 € Swap auf nur 3,51 € Spread. Auch Trading 212 und Libertex verlangen mit rund 3 % bzw. 2,8 % Aufschlag deutlich mehr als der Rest des Feldes. CMC Markets, IG und ActivTrades liegen dagegen alle bei gut 15 € im Monat.

💡 Schau dir vor jeder Position, die du über Nacht halten willst, die Haltekosten in der Ordermaske an. Bei CMC Markets stehen sie direkt im Orderticket, im Demokonto habe ich so schon vor dem Klick auf „Kaufen" gesehen, was mich eine Woche Halten kosten würde.

Deutsche Forex-Broker mit BaFin-Aufsicht

Wenn du nach einem Forex-Broker in Deutschland suchst, lohnt sich ein genauer Blick ins Impressum. „In Deutschland reguliert" heißt nämlich nicht immer dasselbe. Eine eigene deutsche Gesellschaft unter direkter Aufsicht der BaFin haben in unserem Vergleich nur vier Anbieter: CMC Markets und IG sitzen in Frankfurt, Pepperstone in Düsseldorf, dazu kommt Trading 212 mit der Trading 212 EU GmbH. XTB (Berlin) und GBE Brokers (Hamburg) betreiben deutsche Zweigniederlassungen, beaufsichtigt werden sie aber in Polen bzw. auf Zypern.

Forex-BrokerGesellschaft und AufsichtEUR/USD abAbgeltungsteuer
CMC MarketsCMC Markets Germany GmbH, Frankfurt (BaFin)0,5 Pipsautomatisch
PepperstonePepperstone GmbH, Düsseldorf (BaFin)1,0 Pipsautomatisch
IGIG Europe GmbH, Frankfurt (BaFin)0,9 Pipsselbst angeben
Trading 212Trading 212 EU GmbH (BaFin)1,3 Pipsautomatisch
XTBZweigniederlassung Berlin (KNF, Polen)0,8 Pipsselbst angeben
GBE BrokersZweigniederlassung Hamburg (CySEC, Zypern)0,7 Pipsselbst angeben

Für Devisentrader ist CMC Markets hier die klare Wahl: BaFin-Aufsicht, automatisch abgeführte Abgeltungsteuer und der niedrigste Spread im Test. Pepperstone führt die Steuer ebenfalls ab, ist im Standardkonto aber spürbar teurer. Trading 212 bietet mit 209 Paaren viel Auswahl. Einen Spread von 1,3 Pips würde ich als aktiver Trader auf Dauer trotzdem nicht zahlen.

Forex-Broker mit Raw-Konto

Bei einem Raw-Konto bekommst du den Spread so, wie er von den Liquiditätsgebern kommt, oft nahe null. Dafür zahlst du eine feste Kommission pro Lot. Als Privatkunde einer EU-Gesellschaft geht das in unserem Vergleich nur bei drei Brokern:

  • Pepperstone (Razor-Konto): 2,60 € pro Seite und Lot, also 5,20 € pro Round Turn im Euro-Konto
  • GBE Brokers (c-Symbole wie EURUSDc): 6,50 € pro Round Turn und Lot im Classic-Konto, ab 1.000 € Mindesteinlage
  • Libertex (Raw-Spread-Konto für MT4 und MT5): Die Kommission beziffert Libertex nicht offiziell

Automatisch günstiger ist das nicht. Bei einer Position über 10.000 € fallen bei Pepperstone 52 Cent Kommission an, umgerechnet knapp 0,6 Pips, und der Rohspread kommt noch obendrauf. CMC Markets und ActivTrades verlangen im Standardkonto 0,5 Pips, und zwar komplett. Ein Raw-Konto lohnt sich deshalb vor allem, wenn du mit großen Positionen handelst und die Kosten pro Trade exakt planen willst. IG und CMC haben übrigens ebenfalls Kommissionsmodelle, in Deutschland aber nur für professionelle Kunden bzw. gar nicht.

MetaTrader-Broker (MT4 und MT5)

Im Devisenhandel ist MetaTrader der Standard, vor allem wenn du Expert Advisors oder eigene Indikatoren nutzt. Beide Versionen bekommst du bei sechs Brokern im Vergleich: ActivTrades, Pepperstone, Capital.com, GBE Brokers, AvaTrade und Libertex. IG und CMC Markets bieten nur MetaTrader 4 an, NAGA nur MetaTrader 5. eToro, Plus500, XTB und Trading 212 setzen komplett auf eigene Plattformen.

Unter den Brokern mit MT4 und MT5 liegt ActivTrades mit 93,6 % vorn, weil die Kosten fast auf dem Niveau des Testsiegers liegen. Arbeitest du mit Expert Advisors, die über eine API laufen sollen, würde ich dir eher zu Pepperstone raten (92,4 %). Dort gibt es zusätzlich cTrader, eine API und das Razor-Konto mit fester Kommission.

TradingView- und cTrader-Broker

Direkt aus TradingView heraus handeln kannst du bei CMC Markets, IG, Capital.com, ActivTrades und GBE Brokers. Pepperstone gehört auch dazu, allerdings nur mit dem Razor-Konto. XTB, eToro, NAGA und Trading 212 haben TradingView-Charts in ihre Plattformen eingebaut, Orders aus TradingView selbst gibst du dort aber nicht auf. Leer gehst du bei Plus500, Libertex und AvaTrade aus.

Wer lieber mit cTrader arbeitet, landet zwangsläufig bei Pepperstone, kein anderer Broker im Test bietet die Plattform an. Bei IG kommt mit ProRealTime eine zweite Profi-Charting-Software dazu, für viele Chartanalysten ist das ein starkes Argument.

Forex-Trading-Apps

Eine eigene Trading-App haben alle 13 Broker im Test. Die Unterschiede liegen im Detail: wie schnell du auf dem Smartphone einen Stop-Loss nachziehst, wie gut sich Charts bedienen lassen und ob die App in hektischen Phasen stabil bleibt. Eine eigene Auswertung der CFD- und Forex-Apps bereiten wir gerade vor. Bis dahin findest du in unserem Trading-App-Vergleich die besten Apps für mobiles Trading.

Für Einsteiger: Demokonto und Micro-Lots

Ein kostenloses Demokonto bieten alle 13 Anbieter, und auch Micro-Lots, also Positionen ab 1.000 Einheiten der Basiswährung, sind überall möglich. Ich rate jedem Einsteiger, mindestens ein paar Wochen im Demokonto zu handeln, bevor echtes Geld fließt. Swaps, Margin und die Zwangsglattstellung verstehst du am schnellsten, wenn du sie einmal ohne Risiko erlebt hast. Ohne Mindesteinlage startest du bei CMC Markets, IG, Pepperstone, XTB und ActivTrades, bei Trading 212 reichen 10 €. Bei GBE Brokers brauchst du mindestens 1.000 €. Welche Demokonten am realistischsten sind, zeigen wir dir im Demokonto-Vergleich.

Für den Start empfehle ich XTB: keine Mindesteinlage, keine Inaktivitätsgebühr, ein kostenloses Lernangebot und mit der xStation 5 eine Plattform, die auch Einsteiger nicht überfordert. EUR/USD gibt es ab 0,8 Pips. Wie der Devisenhandel grundsätzlich funktioniert und welche Währungspaare sich für den Anfang eignen, erklären wir dir in unserem Ratgeber zum Forex-Trading.

Alle Forex-Broker im Test

Hier findest du alle 13 Forex-Broker aus unserem Vergleich in Kurzform, sortiert nach Testergebnis im Forex-Profil. Die ausführliche Bewertung mit allen Kategorien liest du im jeweiligen Testbericht.

1. CMC Markets: Testsieger mit 294 Währungspaaren

CMC Markets holt mit 97,2 % den Testsieg und erreicht in der Kategorie Kosten als einziger Broker die volle Punktzahl. EUR/USD handelst du ab 0,5 Pips, die Umrechnungsgebühr liegt bei 0,5 %, und beim Swap schlägt CMC nur 1 % auf den Tom-Next-Satz auf. Mit 294 Währungspaaren ist das Angebot mit Abstand das größte im Test. Gehandelt wird über die Plattform Next Generation oder über MetaTrader 4, TradingView ist angebunden. Dazu kommen BaFin-Aufsicht, automatisch abgeführte Abgeltungsteuer und ein garantierter Stop-Loss, dessen Prämie du nur bei Auslösung zahlst.

CMC Markets
CMC Markets
  • Über 21.000 handelbare Märkte
  • Enge Spreads ab 0,5 Pips
  • Reguliert durch die BaFin
70% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Schwächen muss man suchen. MetaTrader 5 und eine API fehlen, wer automatisiert handeln will, ist bei Pepperstone besser aufgehoben. Ein Raw-Konto mit Kommission bietet CMC in Deutschland ebenfalls nicht an. Für die meisten Devisentrader spielt das keine Rolle, weil der Standardspread schon zu den niedrigsten im Feld gehört.

➔ Zum ausführlichen CMC-Markets-Test

2. ActivTrades: So günstig wie der Testsieger

ActivTrades kommt auf 93,6 % und landet in der Kategorie Kosten mit 97,6 % knapp hinter CMC. EUR/USD gibt es ebenfalls ab 0,5 Pips, im Intraday-Profil zahlst du damit dieselben 8,78 € im Monat. Der Swap-Aufschlag liegt nach unserer Auswertung bei rund 1,1 %, die Umrechnungsgebühr bei 0,5 %. Neben der eigenen Plattform stehen MT4, MT5 und TradingView zur Verfügung. Interessant ist die Absicherung: Zusätzlich zur gesetzlichen Entschädigung von 25.000 € schützt eine private Versicherung Kundengelder bis zu 1 Mio. €.

ActivTrades
ActivTrades
  • EUR/USD ab 0,5 Pips
  • Kundengelder bis 1 Mio. € abgesichert
  • MT4, MT5 und TradingView
CFDs sind komplexe Finanzinstrumente, die ein hohes Risiko für Privatanleger bergen. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Den beworbenen Spread solltest du richtig einordnen. ActivTrades nennt „ab 0,5 Pips", unabhängige Messungen kommen zu den Hauptzeiten eher auf gut 1 Pip. Einen garantierten Stop-Loss und eine API gibt es nicht, nach zwölf Monaten ohne Aktivität fällt eine Gebühr an. ActivTrades sitzt in Lissabon und steht unter portugiesischer Aufsicht.

➔ Zum ausführlichen ActivTrades-Test

3. Pepperstone: Razor-Konto und die meisten Plattformen

Pepperstone erreicht 92,4 % und holt bei den Handelsbedingungen mit 98,5 % die beste Note im Forex-Profil. Mit MT4, MT5, cTrader, TradingView und API-Zugang hast du eine der größten Plattformauswahlen im Test. Über das Razor-Konto handelst du zum Rohspread plus 5,20 € Kommission pro Lot und Round Turn. Der Swap-Aufschlag liegt nach unserer Auswertung bei rund 0,9 %, eine Gebühr für die Währungsumrechnung verlangt Pepperstone nicht. Als deutsche GmbH unter BaFin-Aufsicht führt der Broker außerdem die Abgeltungsteuer ab.

Pepperstone
Pepperstone
  • Kombination mit Trading-Software möglich
  • Führt Steuern für Gewinne automatisch ab
  • Gutes Angebot an handelbaren CFDs

Im Standardkonto ist Pepperstone dagegen teuer. Der Aufschlag von 1,0 Pip auf den Rohspread macht im Intraday-Profil 17,56 € im Monat, doppelt so viel wie bei CMC. Einen garantierten Stop-Loss gibt es nicht, und dein Guthaben ist nur über die gesetzliche Entschädigungseinrichtung bis 20.000 € abgesichert.

➔ Zum ausführlichen Pepperstone-Test

4. IG: Niedrigster Swap-Aufschlag im Test

IG kommt auf 91,6 % und veröffentlicht den niedrigsten Swap-Aufschlag im Vergleich: 0,8 % p. a. auf den Tom-Next-Satz. Im Swing-Profil zahlst du damit 15,49 € im Monat, nur ein paar Cent mehr als bei CMC. Mit 98 Währungspaaren ist die Auswahl groß, bei der Plattform hast du die freie Wahl zwischen eigener Oberfläche, MetaTrader 4, ProRealTime, TradingView und API. Dazu kommen BaFin-Aufsicht und ein garantierter Stop-Loss mit Prämie nur bei Auslösung.

IG
IG - Trading
  • BaFin regulierter Online-Broker
  • Transparente und faire Spreads
  • Mehr als 16.000 handelbare Märkte
Jeder Handel ist mit hohen Risiken verbunden. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Teurer wird es beim Spread. EUR/USD startet bei 0,9 Pips, im Intraday-Profil sind das 15,80 € im Monat. Für die Währungsumrechnung berechnet IG 0,8 %, nur NAGA verlangt im Test mehr. Das Kommissionsmodell Forex Direkt steht nur professionellen Kunden offen, und die Abgeltungsteuer führt IG nicht ab.

➔ Zum ausführlichen IG-Test

5. Capital.com: 130 Währungspaare und volle Plattformauswahl

Capital.com erreicht 91,1 % und bietet mit 130 Währungspaaren die drittgrößte Auswahl im Test. Gehandelt wird über die eigene Oberfläche, MT4, MT5, TradingView oder per API. EUR/USD gibt es ab 0,7 Pips, im Intraday-Profil zahlst du 12,29 € im Monat. Den garantierten Stop-Loss bekommst du wie bei CMC und IG mit einer Prämie, die nur bei Auslösung anfällt. Die Mindesteinzahlung liegt bei 20 €.

Capital.com
Capital.com - Trading
  • Über 170 Krypto-CFDs handelbar
  • MT4, MT5 und TradingView
  • Garantierter Stop-Loss verfügbar
74 % der Kleinanlegerkonten machen Verluste beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Beim Swap liegt Capital.com mit 1,5 % Aufschlag im Mittelfeld, auch die Short-Seite von EUR/USD kostet bei unserem Abruf leicht Geld. Dazu kommen 0,7 % Umrechnungsgebühr. Reguliert wird Capital.com auf Zypern, dein Guthaben ist über die gesetzliche Anlegerentschädigung bis 20.000 € abgesichert.

➔ Zum ausführlichen Capital.com-Test

6. GBE Brokers: Echte STP-Ausführung, hohe Einstiegshürde

GBE Brokers kommt auf 86,3 % und ist der große Gewinner gegenüber dem CFD-Vergleich. Als einziger Broker im Test arbeitet GBE nach dem STP/ECN-Modell und leitet Orders an Liquiditätsgeber weiter. Über die c-Symbole handelst du ab 0,0 Pips plus Kommission, im Standard gibt es EUR/USD ab 0,7 Pips. Eine Umrechnungsgebühr fällt nicht an, MT4, MT5 und TradingView stehen bereit. Neben der gesetzlichen Entschädigung sichert eine private Zusatzversicherung Kundengelder bis 300.000 € ab.

GBEbrokers
GBEbrokers
  • Enge Spreads
  • Guter Funktionsumfang
  • Lange Marktpräsenz

Die Hürde ist hoch: Mit 1.000 € verlangt GBE die höchste Mindesteinlage im Vergleich, und eine Inaktivitätsgebühr fällt schon vor Ablauf von zwölf Monaten an. Mit 72 Währungspaaren ist das Angebot solide, mehr aber auch nicht. Beaufsichtigt wird GBE auf Zypern, die deutsche Zweigniederlassung sitzt in Hamburg.

➔ Zum ausführlichen GBE-Brokers-Test

7. XTB: Günstig, aber ohne MetaTrader

XTB erreicht 84,5 % und schneidet bei den Kosten mit 88,9 % gut ab. EUR/USD handelst du ab 0,8 Pips, eine Inaktivitätsgebühr gibt es nicht, und die Swap-Tabelle veröffentlicht XTB offen. Der Aufschlag liegt bei 0,75 % auf den Euro- und auf den Dollar-Zins, zusammen also 1,5 %. Beim Service holt XTB die volle Punktzahl, eine Mindesteinlage gibt es nicht.

XTB
XTB - Trading
  • Große Auswahl handelbarer Märkte
  • Transparente Gebühren und Spreads
  • Reguliert durch BaFin
77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Für Devisentrader fehlt aber einiges. Mit 71 Währungspaaren liegt XTB im Mittelfeld, MetaTrader und eine API gibt es nicht, Expert Advisors laufen hier also nicht. Gehandelt wird ausschließlich über die xStation 5, einen garantierten Stop-Loss bietet XTB nicht an. Beaufsichtigt wird der Broker von der polnischen KNF, die deutsche Zweigniederlassung sitzt in Berlin.

➔ Zum ausführlichen XTB-Test

8. eToro: Enger Spread, schmales Währungsangebot

eToro kommt auf 83,4 % und gehört bei den Kosten mit 92,8 % zur Spitzengruppe. Den Spread für EUR/USD gibt eToro mit 0,005 % an, umgerechnet etwa 0,6 Pips, im Intraday-Profil sind das 10,00 € im Monat. Für eine Short-Position in EUR/USD hat eToro bei unserem Abruf sogar eine kleine Gutschrift gezahlt. Mit 51 % weist eToro die niedrigste Verlustquote im Test aus, und über den CopyTrader bildest du die Trades anderer Nutzer automatisch nach.

eToro
eToro - Trading
  • CopyTrading mit Pro Investors
  • CFDs ohne Kommission, ab 0,15 % Spread
  • Demokonto mit 100.000 USD
51 % der CFD-Händler verlieren Geld

Mit nur 55 Währungspaaren ist die Auswahl klein. Den angegebenen Spread solltest du als Mindestwert lesen, unabhängige Messungen kommen auf rund 1 Pip. MetaTrader und telefonischen Support gibt es nicht, und für die Umrechnung in Euro verlangt eToro 0,75 %.

➔ Zum ausführlichen eToro-Test

9. Trading 212: Viele Paare, hohe Kosten

Trading 212 erreicht 79,9 % und bietet mit 209 Währungspaaren die zweitgrößte Auswahl im Test. Der Broker steht über die Trading 212 EU GmbH unter BaFin-Aufsicht und führt die Abgeltungsteuer automatisch ab. Starten kannst du mit 10 €, eine Inaktivitätsgebühr gibt es nicht, und die Umrechnungsgebühr ist mit 0,15 % eine der niedrigsten im Feld.

Trading 212
Trading 212
  • BaFin-reguliert mit Steuerabzug
  • Über 7.500 Aktien-CFDs
  • Start schon ab 10 €
77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Bei den Handelskosten ist Trading 212 dagegen Schlusslicht. Mit durchschnittlich 1,3 Pips auf EUR/USD zahlst du im Intraday-Profil 22,83 € im Monat, den Höchstwert im Test. Der Swap entspricht der CFD-Finanzierung mit einem Aufschlag von rund 3 %, im Swing-Profil sind das 29,11 €. MetaTrader, Telefonsupport und einen garantierten Stop-Loss gibt es nicht.

➔ Zum Trading-212-Test

10. Plus500: Einfache Plattform, wenig Forex-Tiefe

Plus500 landet mit 74,4 % auf Platz 10. Die Plattform ist aufgeräumt und schnell verstanden, Kommissionen verlangt Plus500 nicht. Beim Swap liegt der Broker mit 1,5 % Aufschlag im Mittelfeld, im Swing-Profil zahlst du 18,97 € im Monat und damit weniger als bei XTB.

Plus500
Plus500
  • CFDs ohne Kommission, Kostenrechner vor der Order
  • 24/5-Handel bei US-Aktien
  • Demokonto mit 40.000 € Guthaben
80 % der CFD-Kleinanlegerkonten verlieren Geld.

Für Devisentrader ist das Angebot aber dünn. 65 Währungspaare, kein MetaTrader, kein TradingView und kein Telefonsupport. Nach drei Monaten ohne Login fällt eine Inaktivitätsgebühr von bis zu 10 USD im Monat an, und der garantierte Stop-Loss kostet auch dann einen Aufschlag, wenn er nicht ausgelöst wird. Mit 80 % verlieren hier überdurchschnittlich viele Kleinanlegerkonten Geld.

➔ Zum ausführlichen Plus500-Test

11. Libertex: Raw-Konto, aber höchste Verlustquote

Libertex kommt auf 73,6 % und arbeitet mit einem eigenen Preismodell: Spread nahe null plus Kommission. Für EUR/USD sind das inklusive Kommission etwa 0,6 Pips, im Intraday-Profil 10,00 € im Monat. Neben der eigenen Plattform gibt es MT4 und MT5 sowie ein Raw-Spread-Konto, deutschsprachigen Telefonsupport bietet Libertex ebenfalls.

Libertex
Libertex - Trading
  • MT4 und MT5 verfügbar
  • Deutschsprachiger Telefonsupport
  • Günstig beim Index-Daytrading
84 % der Privatanleger verlieren Geld beim CFD-Handel bei diesem Anbieter.

Über Nacht wird es teurer. Laut Basisinformationsblatt liegt der Swap-Aufschlag bei rund 2,8 %, das macht im Swing-Profil 25,26 € im Monat. Mit 51 Währungspaaren ist die Auswahl klein, Auszahlungen kosten eine Gebühr, und eine Inaktivitätsgebühr gibt es auch. Mit 83 % verlieren hier mehr Kleinanlegerkonten Geld als bei jedem anderen Broker im Test.

➔ Zum ausführlichen Libertex-Test

12. AvaTrade: Günstiger Swap, sonst Mittelmaß

AvaTrade erreicht 71,5 % und hat beim Swap die Nase vorn. Die Sätze zeigt AvaTrade nur in der Plattform, für die Long-Seite von EUR/USD sind es 0,0058 % pro Tag, umgerechnet rund 2,1 % p. a. Im Swing-Profil zahlst du damit 14,41 € im Monat, den niedrigsten Wert im Test. MT4 und MT5 stehen neben der eigenen Plattform zur Verfügung, die Verlustquote liegt mit 70 % am unteren Ende des Feldes.

AvaTrade
AvaTrade
  • Faire Spreads
  • Moderne Handelsplattform
  • Integration in Trading-Software möglich

Abseits des Swaps bleibt wenig hängen. 53 Währungspaare, kein TradingView, eine Inaktivitätsgebühr und 100 € Mindesteinzahlung. Die Gebühr für die Währungsumrechnung veröffentlicht AvaTrade nicht, dafür gab es in unserer Bewertung null Punkte. Statt eines garantierten Stop-Loss gibt es AvaProtect, eine kostenpflichtige Absicherung einzelner Positionen.

➔ Zum ausführlichen AvaTrade-Test

13. NAGA: Teuerste Haltekosten im Test

NAGA kommt auf 62,6 % und erreicht bei Funktionen und Plattform mit 97,4 % einen Spitzenwert. Neben der eigenen Plattform handelst du über MetaTrader 5, TradingView-Charts sind integriert, und über Trading Central bekommst du Handelssignale. Die Verlustquote liegt mit 70,45 % im unteren Bereich des Feldes.

NAGA
NAGA
  • MetaTrader 5 mit Expert Advisors
  • TradingView-Charts integriert
  • Handelssignale von Trading Central

Bei den Kosten fällt NAGA durch. Für EUR/USD werden über Nacht auf beiden Seiten Swaps fällig, long wie short. Der Aufschlag von rund 4,7 % ist mit Abstand der höchste im Test, im Swing-Profil zahlst du 37,10 € im Monat. Auf Gewinne, Verluste und Swaps in Fremdwährung kommen 2,5 % Umrechnungsgebühr, nach sechs Monaten ohne Aktivität 20 € im Monat. Mit 49 Währungspaaren ist das Angebot außerdem das kleinste im Vergleich.

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So testen wir Forex-Broker

Grundlage ist das Framework aus unserem CFD-Broker-Vergleich, das wir für den Devisenhandel umgebaut haben. Alles, was mit Aktien, Indizes, Rohstoffen oder Kryptowährungen zu tun hat, fliegt raus. Dafür zählen Spread und Swap deutlich stärker. Die Daten stammen von Ende September und Anfang Oktober 2026, möglichst direkt aus Preisverzeichnissen, Swap-Tabellen und Basisinformationsblättern der Broker. Wo ein Broker seine Konditionen nur in der Plattform zeigt, haben wir sie dort abgelesen oder auf Sekundärquellen zurückgegriffen.

Die Kriterien verteilen sich auf sechs Kategorien:

KategorieGewichtungBeispiele für Kriterien
Kosten und Gebühren40 %EUR/USD-Spread inklusive Kommission, Swap-Aufschlag, Währungsumrechnung, Inaktivitäts-, Ein- und Auszahlungsgebühren
Funktionen und Plattform20 %MetaTrader 4 und 5, TradingView, Ordertypen, API, Demokonto, Trading-App
Handelsbedingungen und Risiko15 %Micro-Lots, Mindesteinlage, Negativsaldoschutz, Ausführungsmodell, Verlustquote, garantierter Stop-Loss
Währungsangebot10 %Anzahl der handelbaren Währungspaare
Sicherheit10 %Regulierung, Anlegerentschädigung und Einlagensicherung, Zwei-Faktor-Authentifizierung
Service5 %deutschsprachiger Support, telefonische Erreichbarkeit, Antwortzeit, Lerninhalte

Jedes Kriterium bewerten wir anhand fester Schwellenwerte, dazwischen wird linear abgestuft. Beim EUR/USD-Spread gibt es die volle Punktzahl bis 0,5 Pips, also für den besten Wert im Markt, und keinen Punkt mehr ab 2,0 Pips. Beim Währungsangebot reichen 100 Paare für die volle Punktzahl. Fehlt eine Angabe, gibt es null Punkte. Als Bonus zählen das Raw-Konto, die automatische Abführung der Abgeltungsteuer sowie cTrader und ProRealTime. Sie bringen zusätzliche Punkte, ihr Fehlen kostet aber nichts.

Etwas ausführlicher zum Swap. Die täglichen Sätze schwanken mit den Zinsen, ein Vergleich an einem einzelnen Tag sagt deshalb wenig. Wir bewerten stattdessen den Aufschlag, den der Broker auf den Referenzzins legt, also den Mittelwert aus den Kosten für Long und Short. Die Zinsdifferenz zwischen Euro und Dollar fällt dabei heraus. Volle Punkte gibt es bis 1 % Aufschlag, null Punkte ab 5 %. Bei der Erhebung ist mir aufgefallen, wie unterschiedlich offen die Broker damit umgehen: XTB, NAGA und eToro veröffentlichen ihre Sätze, CMC und IG nennen nur die Formel, AvaTrade und Trading 212 zeigen sie ausschließlich in der Plattform.

Wie wir Finanzprodukte grundsätzlich testen, erklären wir ausführlich in unserem Testverfahren.

Was ist ein Forex-Broker?

Forex steht für Foreign Exchange, also den Devisenmarkt, auf dem Währungen gegeneinander gehandelt werden. Er ist der umsatzstärkste Finanzmarkt der Welt und läuft von Sonntagabend bis Freitagabend praktisch rund um die Uhr. Ein Forex-Broker gibt dir Zugang zu diesem Markt. Als Privatanleger in Deutschland handelst du dabei fast immer über CFDs: Du kaufst also keine echten Dollar, sondern setzt mit Hebel auf die Kursveränderung eines Währungspaares.

Ein Währungspaar wie EUR/USD besteht aus Basiswährung (Euro) und Kurswährung (Dollar). Steht der Kurs bei 1,1389, kostet ein Euro 1,1389 Dollar. Die kleinste übliche Preisbewegung heißt Pip und entspricht bei den meisten Paaren der vierten Nachkommastelle, beim japanischen Yen der zweiten. Gehandelt wird in Lots: Ein Standard-Lot umfasst 100.000 Einheiten der Basiswährung, ein Mini-Lot 10.000 und ein Micro-Lot 1.000.

Den maximalen Hebel für Privatkunden schreibt die europäische Wertpapieraufsicht ESMA vor:

  • 30:1 für wichtige Währungspaare wie EUR/USD, GBP/USD oder USD/JPY
  • 20:1 für alle anderen Währungspaare

Für eine Position über 10.000 € in EUR/USD hinterlegst du also mindestens 333,33 € Margin. Bewegt sich der Kurs um 1 % zu deinen Gunsten, verdienst du 100 €, fast ein Drittel deines Einsatzes. Läuft er um 1 % gegen dich, ist derselbe Betrag weg. Fällt deine Margin unter 50 % der Mindestanforderung, schließt der Broker deine Positionen automatisch.

Forex- oder CFD-Broker: Wo liegt der Unterschied?

Technisch kaum einer. Die Broker in diesem Vergleich sind dieselben wie in unserem CFD-Broker-Vergleich, und Währungspaare handelst du bei ihnen als CFD. Der Unterschied liegt in der Bewertung. Im CFD-Vergleich zählen Aktien-, Index- und Rohstoffangebot, Spreads in sechs Anlageklassen und die Finanzierung von Indexpositionen. Hier zählen nur Kriterien, die für Devisentrader relevant sind. Handelst du ausschließlich Währungen, ist dieser Vergleich der bessere Wegweiser. Handelst du querbeet, schau in den CFD-Vergleich.

Was kostet Forex-Trading?

Beim Forex-Trading zahlst du selten eine sichtbare Ordergebühr. Die Kosten stecken im Spread, im Swap und in der Umrechnung deiner Ergebnisse in Euro. Deshalb unterschätzen viele Trader, was sie ihr Handelsstil im Monat kostet.

Spread und Kommission

Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Bei EUR/USD und 10.000 € Positionsgröße ist ein Pip rund 0,88 € wert. Ein Spread von 0,5 Pips kostet dich pro Round Turn also 44 Cent, einer von 1,3 Pips schon 1,14 €. Bei 20 Trades im Monat ergibt das den Unterschied zwischen 8,78 € und 22,83 € aus unserer Kostentabelle.

Beachte, dass die meisten Broker Mindestspreads bewerben. In ruhigen Phasen erreichen sie die auch, rund um wichtige Wirtschaftsdaten, zur Rollover-Zeit am späten Abend oder im asiatischen Handel liegen die Spreads aber oft deutlich höher. Bei Raw-Konten zahlst du statt eines Aufschlags eine feste Kommission pro Lot, Details dazu findest du bei den Forex-Brokern mit Raw-Konto.

Swaps: die unterschätzten Haltekosten

Hältst du eine Position über Nacht, wird ein Swap fällig. Er ergibt sich aus der Zinsdifferenz der beiden Währungen: Kaufst du EUR/USD, leihst du dir rechnerisch Dollar und legst Euro an. Weil der Dollar-Zins höher liegt, zahlst du die Differenz. Auf diese Differenz schlägt der Broker seinen Aufschlag, und zwar auf beiden Seiten. Für die Short-Seite kann deshalb eine kleine Gutschrift herauskommen oder ebenfalls eine Belastung. Für das Wochenende berechnen viele Broker den Swap mittwochs dreifach.

Wie stark sich der Aufschlag auswirkt, zeigt ein Beispiel. Hältst du 10.000 € long in EUR/USD für 30 Nächte, zahlst du bei IG mit 0,8 % Aufschlag rund 18,49 € Swap. Bei NAGA sind es mit 4,7 % Aufschlag etwa 50,38 €, fast dreimal so viel. Für Trader, die Positionen über Wochen laufen lassen, ist der Swap damit oft der größte Kostenblock überhaupt.

Währungsumrechnung und Nebenkosten

Neben Spread und Swap gibt es drei weitere Kostenpunkte, die du kennen solltest:

  • Währungsumrechnung: Gewinne und Verluste aus EUR/USD entstehen in Dollar und werden in dein Euro-Konto umgerechnet. Pepperstone und GBE Brokers verlangen dafür nichts, Trading 212 nur 0,15 %. Bei NAGA sind es 2,5 %.
  • Inaktivitätsgebühr: Plus500, NAGA, AvaTrade, GBE Brokers und Libertex berechnen sie schon vor Ablauf von zwölf Monaten, IG und ActivTrades erst danach. Bei eToro, XTB, Capital.com, Pepperstone, Trading 212 und CMC Markets fällt keine an.
  • Auszahlungen: Fast alle Broker im Test zahlen kostenlos aus. Bei Libertex kostet eine SEPA-Auszahlung 0,5 %, mindestens 2 € und höchstens 10 €.

Was die einzelnen Posten zusammen ausmachen, zeigt unsere Kostenübersicht mit zwei Nutzerprofilen.

Worauf du bei der Wahl eines Forex-Brokers achten solltest

Die Testnote ist ein guter Startpunkt, ersetzt aber nicht den eigenen Check. Diese vier Punkte solltest du prüfen, bevor du Geld überweist.

Regulierung und Hebel: EU-Aufsicht ist Pflicht

Im Forex-Bereich tummeln sich besonders viele Offshore-Anbieter. Sie sitzen auf den Seychellen, in Vanuatu oder St. Vincent und locken mit Hebeln bis 1:500 und Einzahlungsboni. Von solchen Angeboten kann ich dir nur abraten. Geht dort etwas schief, hast du als Kunde praktisch keine Handhabe. Ein Forex-Broker für deutsche Kunden sollte mindestens in der EU reguliert sein, nur dann gelten Hebelgrenze, Negativsaldoschutz und die Pflicht zur Veröffentlichung der Verlustquote. Alle 13 Broker in unserem Vergleich erfüllen das.

Market Maker oder STP/ECN: So kommen deine Orders zustande

Die meisten Anbieter im Test sind Market Maker: Sie stellen die Kurse selbst und treten als Gegenpartei deiner Trades auf, darunter CMC Markets, XTB, Capital.com und ActivTrades. Bei einem STP/ECN-Broker wie GBE Brokers landet deine Order bei externen Liquiditätsgebern. IG und Pepperstone kombinieren als Hybrid beide Modelle. Beim Market Maker ist ein Interessenkonflikt angelegt, in der Praxis sichern große Anbieter ihre Nettopositionen aber am Markt ab. Für mich ist das Ausführungsmodell deshalb kein Ausschlusskriterium, sondern ein Punkt unter vielen.

Negativsaldoschutz und garantierter Stop-Loss

Der Devisenmarkt schließt am Freitagabend und öffnet am Sonntagabend. Passiert dazwischen etwas, etwa eine überraschende Zentralbankentscheidung, kann der Kurs mit einer Lücke starten. Ein normaler Stop-Loss wird dann erst zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt, dein Verlust fällt höher aus als geplant. Ein garantierter Stop-Loss schließt die Position exakt zu deinem Kurs. Bei CMC Markets, IG und Capital.com zahlst du dafür nur eine Prämie, wenn der Stopp greift. Plus500 berechnet den Aufschlag in jedem Fall, AvaTrade bietet mit AvaProtect eine kostenpflichtige Absicherung an. Den Negativsaldoschutz bieten alle 13 Broker, für Privatkunden ist er in der EU Pflicht.

Steuern: Wer führt die Abgeltungsteuer ab?

Gewinne aus Forex-CFDs sind Kapitalerträge. Du zahlst darauf 25 % Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, nach Abzug des Sparerpauschbetrags von 1.000 € (2.000 € bei Zusammenveranlagung). Die frühere Grenze von 20.000 € pro Jahr für die Verrechnung von Verlusten aus Termingeschäften ist mit dem Jahressteuergesetz 2024 gefallen.

CMC Markets, Pepperstone und Trading 212 führen die Steuer automatisch ab. Bei allen anderen Brokern im Test trägst du deine Ergebnisse selbst in die Anlage KAP ein. Wie Gewinne und Verluste gegeneinander verrechnet werden, erklären wir dir im Artikel zu den Verlusttöpfen. Bei Detailfragen zu deiner Situation hilft dir ein Steuerberater weiter.

Checkliste: Daran erkennst du einen guten Forex-Broker

  • Regulierung in der EU, im besten Fall durch die BaFin
  • EUR/USD dauerhaft unter 1 Pip, inklusive Kommission
  • veröffentlichte Swap-Sätze und ein niedriger Aufschlag auf den Referenzzins
  • niedrige oder keine Gebühr für die Währungsumrechnung
  • MetaTrader oder eine gleichwertige Profi-Plattform
  • kostenloses Demokonto und Micro-Lots für den Einstieg

Chancen und Risiken beim Forex-Trading

Forex-Trading ist ein flexibles Werkzeug, aber kein harmloses. Die Verlustquoten, die jeder EU-regulierte Broker veröffentlichen muss, zeigen das deutlich: Je nach Anbieter verlieren zwischen 51 % und 83 % der Privatkonten Geld. Bevor du dein erstes Konto eröffnest, solltest du beide Seiten kennen.

Das spricht für Forex-Trading:

  • Hohe Liquidität: Bei den großen Währungspaaren findest du fast immer einen Handelspartner, die Spreads sind entsprechend eng.
  • Handel rund um die Uhr: Von Sonntagabend bis Freitagabend läuft der Markt durch, du kannst also auch nach Feierabend handeln.
  • Steigende und fallende Kurse: Bei Währungspaaren setzt du immer auf eine Währung gegen die andere, Short-Positionen sind völlig normal.
  • Kleine Einstiegsbeträge: Mit Micro-Lots und ohne Mindesteinlage kannst du bei mehreren Brokern mit kleinen Summen starten.

Das spricht dagegen:

  • Verluste werden gehebelt: Bei 30:1 reicht eine Kursbewegung von gut 3 % gegen dich, um deinen gesamten Einsatz für eine Position aufzuzehren.
  • Nachrichten bewegen den Markt: Zinsentscheidungen und Arbeitsmarktdaten lösen Sprünge aus, in denen Spreads explodieren und Stops verrutschen.
  • Laufende Haltekosten: Swaps machen längere Haltedauern teuer, je nach Broker sehr teuer.
  • Interessenkonflikt: Beim Market Maker ist der Broker die Gegenpartei deiner Trades.
  • Psychologie: Der Markt schläft nie, und genau das verleitet zu Overtrading und zu Positionen, die größer sind als geplant.

Ich sehe Forex-Trading deshalb als Werkzeug für Trader mit klarer Strategie und festem Risikobudget, nicht als Abkürzung zum schnellen Geld. Riskiere pro Trade nur 1 bis 2 % deines Kontos und setze bei jeder Position einen Stop-Loss, bevor du sie eröffnest. Wie du Positionsgrößen berechnest, zeigen wir dir im Ratgeber zum Risikomanagement im Trading. Für den langfristigen Vermögensaufbau würde ich Forex nie nutzen, dafür findest du im Depot-Vergleich die passenden Anbieter.

Zahle nur Geld ein, dessen Verlust du verkraften kannst, ohne dass sich an deinem Alltag etwas ändert. Den Notgroschen und das Geld für die Altersvorsorge solltest du davon strikt trennen.

Fazit: Welcher Forex-Broker ist der beste?

Unterm Strich ist CMC Markets für die meisten Devisentrader die beste Wahl. Mit 97,2 % holt CMC den Testsieg, weil die Kosten stimmen, und zwar beim Spread genauso wie über Nacht. Dazu kommen 294 Währungspaare, BaFin-Aufsicht, automatisch abgeführte Abgeltungsteuer und ein garantierter Stop-Loss, der nur bei Auslösung etwas kostet. Wer MetaTrader 5 oder eine API braucht, muss allerdings woanders hin.

ActivTrades (93,6 %) ist beim Spread genauso günstig und bietet MT4 und MT5. Pepperstone (92,4 %) ist die erste Adresse für Raw-Konto, cTrader und automatisierte Strategien, im Standardkonto aber teuer. IG (91,6 %) punktet mit dem niedrigsten veröffentlichten Swap-Aufschlag und der größten Plattformauswahl neben Pepperstone.

Meine Empfehlung nach Handelsstil:

Egal, für welchen Broker du dich entscheidest: Starte mit dem Demokonto und zahle nur Geld ein, auf das du verzichten kannst. Bei Verlustquoten zwischen 51 % und 83 % ist das keine Floskel. Unsere Inhalte stellen keine Empfehlung zum Kaufen, Halten oder Verkaufen von Finanzprodukten dar.

Häufige Fragen zum Forex-Broker-Vergleich

Welcher Forex-Broker ist der beste?

In unserem Test liegt CMC Markets mit 97,2 % vorne, vor ActivTrades (93,6 %) und Pepperstone (92,4 %). CMC überzeugt mit dem niedrigsten Spread, einem niedrigen Swap-Aufschlag und 294 Währungspaaren. Für ein Raw-Konto oder cTrader ist Pepperstone die bessere Wahl.

Welche Forex-Broker sind in Deutschland reguliert?

Eine eigene deutsche Gesellschaft unter direkter BaFin-Aufsicht haben in unserem Vergleich CMC Markets, IG, Pepperstone und Trading 212. XTB und GBE Brokers betreiben deutsche Zweigniederlassungen, werden aber in Polen bzw. auf Zypern beaufsichtigt.

Welcher Forex-Broker hat die niedrigsten Spreads?

CMC Markets und ActivTrades bieten EUR/USD ab 0,5 Pips an, den niedrigsten Wert im Test. Bei 20 Trades à 10.000 € im Monat zahlst du dort 8,78 €. Am teuersten ist Trading 212 mit durchschnittlich 1,3 Pips.

Was ist ein Swap beim Forex-Trading?

Der Swap sind die Kosten oder Gutschriften für das Halten einer Position über Nacht. Er ergibt sich aus der Zinsdifferenz der beiden Währungen plus einem Aufschlag des Brokers. Im Test reicht dieser Aufschlag von 0,8 % bei IG bis rund 4,7 % bei NAGA.

Welcher Hebel ist beim Forex-Handel in Deutschland erlaubt?

Für Privatkunden begrenzt die ESMA den Hebel auf 30:1 bei wichtigen Währungspaaren wie EUR/USD und auf 20:1 bei allen anderen Paaren. Als professioneller Kunde sind höhere Hebel möglich, dann entfallen aber Schutzrechte wie der Negativsaldoschutz.

Wie viel Geld brauche ich für Forex-Trading?

Bei CMC Markets, IG, Pepperstone, XTB und ActivTrades gibt es keine Mindesteinlage, bei Trading 212 reichen 10 €. Mit Micro-Lots kannst du kleine Positionen handeln. Sinnvoll ist trotzdem nur Geld, dessen Verlust du verkraftest.

Welche Forex-Broker bieten MetaTrader an?

MT4 und MT5 bekommst du bei ActivTrades, Pepperstone, Capital.com, GBE Brokers, AvaTrade und Libertex. IG und CMC Markets bieten MetaTrader 4 an, NAGA MetaTrader 5. eToro, Plus500, XTB und Trading 212 setzen auf eigene Plattformen.

Wie werden Forex-Gewinne versteuert?

Gewinne aus Forex-CFDs sind Kapitalerträge und unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 % plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. CMC Markets, Pepperstone und Trading 212 führen die Steuer automatisch ab, bei den übrigen Brokern gibst du die Gewinne in der Anlage KAP an.

Woran erkenne ich einen seriösen Forex-Broker?

Achte auf eine Regulierung in der EU, ein vollständiges Impressum und eine veröffentlichte Verlustquote. Seriöse Broker legen Spreads und Swap-Sätze offen, bieten Negativsaldoschutz und locken nicht mit Einzahlungsboni oder Hebeln jenseits der ESMA-Grenzen. Alle 13 Broker in unserem Vergleich sind in der EU reguliert.

Sebastian Rau
Sebastian Rau
Gründer
Über den Autor
Ich bin Sebastian, einer der Gründer von Finanzwissen. Mein ersten Aktien und ETFs habe ich bereits 2015 gekauft. 2016 bin ich in den Krypto-Markt eingestiegen. Bis heute investiere ich in Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Immobilien. Als Prozessmanager in einer deutschen Großbank habe ich einen tiefen Einblick in die Abläufe und Prozesse, sodass ich gerne unterschiedliche Produkte teste und meine Erfahrungen mit euch teile.

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