Plus500 im Test – Wie gut ist der CFD-Broker?
Plus500 kennst du wahrscheinlich aus der Werbung. Für unseren Plus500 Test habe ich mich am 29. September 2026 in mein eigenes Konto eingeloggt, Spreads und Haltekosten direkt in der Plattform abgelesen und für das Orderticket in den Demomodus gewechselt. Bewertet haben wir den Broker nach dem neuen Testverfahren für unseren CFD-Broker-Vergleich.
Das Ergebnis: 80,7 % und Platz 8 von 12. Bei den Funktionen spielt Plus500 mit 94,0 % ganz vorne mit. Bei der Sicherheit, den Handelsbedingungen und den Kosten für Aktien-CFDs verliert der Broker dagegen deutlich Punkte.
Auch unsere Leser sind skeptisch: Auf der Seite mit den Plus500 Erfahrungen kommt der Broker derzeit auf 46 %, allerdings bei nur vier Bewertungen. Viel Aussagekraft hat das noch nicht. Die Richtung passt aber zu dem, was ich im Test gesehen habe.
Das Wichtigste in Kürze
- Testergebnis: 80,7 % im CFD-Broker-Vergleich, Platz 8 von 12 Brokern.
- Kosten: Keine Kommission, dafür Spreads. Beim Nasdaq 100 sind das 1,8 Punkte, bei Microsoft-CFDs aber rund 0,75 %. Nach drei Monaten ohne Login kostet das Konto bis zu 10 USD im Monat.
- Angebot: Rund 1.770 CFDs, darunter 24/5-Handel bei US-Aktien und ETFs sowie CFDs auf Optionen.
- Stärken: Übersichtliche Plattform, Kostenrechner vor jeder Order, garantierter Stopp und Demokonto mit 40.000 € Spielgeld.
- Schwächen: Kein Telefon-Support, keine Anbindung an MetaTrader oder TradingView, keine Abführung der Abgeltungsteuer und eine Verlustquote von 80 %.
Was ist Plus500? Das Unternehmen im Kurzporträt
Plus500 wurde 2008 gegründet und hat sich in kurzer Zeit zu einem der bekanntesten CFD-Broker Europas entwickelt. Die Muttergesellschaft Plus500 Ltd ist am Hauptmarkt der Londoner Börse notiert und gehört zum FTSE 250. Als börsennotiertes Unternehmen muss sie regelmäßig Zahlen veröffentlichen.
Dein Vertragspartner als Kunde aus Deutschland ist die Plus500CY Ltd in Limassol. Sie wird von der zyprischen CySEC beaufsichtigt (Lizenz 250/14) und ist über den europäischen Pass in Deutschland tätig. Beim CFD-Handel ist Plus500 Market Maker, stellt die Kurse also selbst und steht bei jedem Trade auf der anderen Seite.
Gehandelt wird ausschließlich über die eigene Plattform, im Browser als WebTrader oder als App. Beim ersten Login fällt auf, wie aufgeräumt sie ist: links die Kategorien, in der Mitte Kurse zum Verkaufen und Kaufen, darunter der Chart. Wer schon mal mit MetaTrader gearbeitet hat, merkt sofort den Unterschied.

Die wichtigsten Eckdaten zu Plus500 im Überblick:
| Logo | |
| Name | Plus500CY Ltd |
| Adresse | Cedars Oasis Tower, 1. Stock, 169 Arch. Makarios III Avenue, 3027 Limassol, Zypern |
| Gegründet | 2008 |
| Börsennotiert | Plus500 Ltd, London Stock Exchange (FTSE 250) |
| Handelbare Produkte | rund 1.770 CFDs |
| Anlageklassen | CFDs auf Aktien, ETFs, Indizes, Devisen, Rohstoffe, Kryptowährungen und Optionen |
| Plattformen | eigener WebTrader und App |
| Regulierung | CySEC, Lizenz 250/14 |
| support@plus500.com | |
| Telefon | kein Telefon-Support |
Plus500 Test: Unser Testergebnis im Überblick
Für den CFD-Broker-Vergleich bewerten wir jeden Anbieter in sechs Kategorien mit über 60 Einzelkriterien. Am stärksten gewichten wir die Funktionen, danach folgen die Kosten. Plus500 kommt damit auf folgendes Ergebnis:
| Kategorie | Gewichtung | Plus500 |
|---|---|---|
| Kosten | 25 % | 74,2 % |
| Assets | 15 % | 88,5 % |
| Funktionen | 30 % | 94,0 % |
| Service | 5 % | 80,0 % |
| Sicherheit | 10 % | 60,0 % |
| Handelsbedingungen | 15 % | 70,9 % |
| Gesamt | 100 % | 80,7 % |
Mit 80,7 % landet Plus500 auf Platz 8, knapp sieben Prozentpunkte hinter eToro (87,5 %). Auf Testsieger CMC Markets fehlen gut 15 Punkte. Die Funktionen sind dabei gar nicht das Problem. Der Abstand entsteht an drei anderen Stellen:
- Sicherheit (60 %): nur EU-Pass statt BaFin-Lizenz und gesetzliche Entschädigung bis 20.000 €.
- Handelsbedingungen (70,9 %): 80 % Verlustquote, Market Maker und ein garantierter Stopp, der über den Spread bezahlt wird.
- Kosten (74,2 %): Aktien-CFDs sind mit rund 0,75 % Spread teuer, dazu kommt die Inaktivitätsgebühr.
Kosten und Gebühren bei Plus500
Konto, Einzahlungen und Auszahlungen kosten bei Plus500 nichts, eine Kommission gibt es auch nicht. Plus500 verdient am Spread, also am Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Dazu kommen je nach Trade die Übernachtfinanzierung, die Währungsumrechnung und die Inaktivitätsgebühr.
Spreads: Günstig bei Indizes, teuer bei Aktien
Plus500 arbeitet mit dynamischen Spreads, die sich je nach Marktlage ändern. Diese Werte habe ich im Test abgelesen:
| CFD | Spread bei Plus500 |
|---|---|
| Aktien (Microsoft) | 3,82 USD, rund 0,75 % |
| ETFs (MSCI World) | rund 0,11 % |
| Nasdaq 100 | 1,8 Punkte |
| EUR/USD | rund 0,8 Pips |
| Gold | rund 0,74 USD (0,02 %) |
| Bitcoin | rund 0,15 % |
Beim Nasdaq 100 liegt Plus500 mit 1,8 Punkten im Mittelfeld, bei EUR/USD sogar in der Spitzengruppe. Ganz anders sieht es bei Aktien aus. Für einen Microsoft-CFD zahlst du rund 0,75 % Spread, und in unserem Testverfahren gibt es dafür null Punkte. Zum Vergleich: Bei eToro sind es 0,15 %.

Der Kostenrechner vor der Order
Was uns besonders gut gefällt, ist der Kostenrechner im Infobereich. Du wählst Richtung und Menge und siehst sofort, was dich die Position kosten würde. Bei 0,25 Microsoft-Aktien waren das 0,84 € Spread, 0,01 € Währungsumrechnung und 0,04 € für eine Nacht, zusammen 0,88 € oder 0,79 % des Positionswerts. Transparenter geht es kaum.

Übernachtfinanzierung und Währungsumrechnung
Hältst du eine Position über 23 Uhr hinaus, fällt die Übernachtfinanzierung an. Für eine Kaufposition im Nasdaq 100 waren das im Test 0,0236 % pro Tag, aufs Jahr gerechnet rund 8,6 %. Deutlich teurer ist der Microsoft-CFD mit 0,0558 % pro Tag, also rund 20 % p. a. Aktien-CFDs über mehrere Wochen zu halten, lohnt sich bei Plus500 deshalb kaum.

Handelst du Werte in US-Dollar, rechnet Plus500 Gewinne und Verluste mit einem Aufschlag von 0,70 % in Euro um. Das liegt etwas über dem Marktstandard von 0,5 %, den zum Beispiel CMC Markets verlangt.

Bei Bitcoin lag der Spread im Test bei rund 0,15 %. Für eine Kaufposition über Nacht fielen 0,0604 % an, der Kostenrechner kam bei 0,001 Bitcoin auf 0,18 % Gesamtkosten.

Inaktivitätsgebühr: Einloggen reicht
Loggst du dich drei Monate lang nicht ein, berechnet Plus500 bis zu 10 USD pro Monat. Entscheidend ist dabei der Login, nicht der Handel. Ein kurzer Blick ins Konto alle paar Wochen genügt also.
💡 Mein Tipp: Du machst eine längere Trading-Pause? Log dich trotzdem alle paar Wochen kurz ein. Dann fällt keine Inaktivitätsgebühr an.
Handelsangebot: Rund 1.770 CFDs
Bei Plus500 handelst du ausschließlich CFDs. Echte Aktien bietet der Broker zwar über die separate Plattform Plus500 Invest an, im CFD-Konto aus unserem Test taucht sie aber nicht auf. Das CFD-Angebot sieht so aus:
| Anlageklasse | Anzahl CFDs |
|---|---|
| Aktien | 1.523 |
| ETFs | 107 |
| Devisen | 65 |
| Indizes | 31 |
| Rohstoffe | 24 |
| Kryptowährungen | 22 |
| Anleihen und Zinsen | – |
Mit rund 1.770 CFDs ist das Angebot solide, bei CMC Markets sind es allerdings über 21.000. Punkte holt Plus500 bei den Indizes, Devisen und ETFs. Anleihen- und Zins-CFDs fehlen komplett.
Spannend fand ich zwei Bereiche, die es bei vielen Konkurrenten nicht gibt. Unter 24/5 Trading handelst du ausgewählte US-Aktien und ETFs rund um die Uhr an fünf Tagen, darunter Apple, Amazon oder sogar SpaceX. Kryptowährungen laufen auch am Wochenende.

Außerdem bietet Plus500 CFDs auf Optionen, etwa auf den Nasdaq 100, Gold oder Tesla, mit wöchentlicher oder monatlicher Laufzeit. Für Einsteiger ist das nichts. Wer die Hebelwirkung von Optionen versteht, bekommt hier aber ein Werkzeug, das ich bei anderen CFD-Brokern selten gesehen habe.

Plattform und Funktionen im Test
Mit 94,0 % sind die Funktionen die stärkste Kategorie von Plus500. Die Plattform reagiert schnell und ist klar aufgebaut, auch ohne Einarbeitung findest du dich zurecht.
Ordermaske und Ordertypen
Im Orderticket legst du die Menge in Kontrakten fest und siehst sofort die erforderliche Margin. Unter „Stopps und Limits“ setzt du Take-Profit, Stop-Loss oder einen Trailing Stopp. Mit „Kaufen, wenn Kurs“ eröffnest du die Position erst, wenn ein bestimmter Kurs erreicht ist.
Den garantierten Stopp aktivierst du mit einem Häkchen. Er kostet einen Aufschlag im Spread, beim Nasdaq 100 waren das 2,25 Punkte. Außerdem schob die Plattform meinen Stopp automatisch auf 2,4 % unter den aktuellen Kurs. Enger lässt sich der garantierte Stopp also nicht setzen.

Charts, Alarme und +Insights
Die Charts bieten eine lange Liste an Indikatoren, sortiert nach Kategorien wie Trend, Momentum oder Volatilität, dazu Zeichenwerkzeuge. Preisalarme stellst du mit einem Klick auf die Glocke ein und bekommst sie per E-Mail oder Push-Mitteilung.


Mit +Insights zeigt Plus500, was andere Kunden handeln: meistgehandelte Werte, das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern oder die profitabelsten Positionen. In meinem Konto waren nur die ersten beiden Zeilen sichtbar, der Rest war gesperrt. Neu ist +AI Bites, eine KI-Analyse zum jeweiligen Instrument. Dafür musst du vorab einer eigenen KI-Vereinbarung zustimmen.

Was fehlt
Eine Anbindung an MetaTrader oder TradingView gibt es nicht. Wer mit eigenen Indikatoren, Expert Advisors oder direkt aus TradingView heraus handeln will, ist bei Plus500 falsch. Zum Üben gibt es ein kostenloses Demokonto mit 40.000 € virtuellem Guthaben, zwischen Demo und Echtgeld wechselst du im Menü mit einem Klick. Wie das im Vergleich abschneidet, zeigt unser Trading-Demokonto-Vergleich.
Kundenservice bei Plus500
Der Service kommt auf 80 %. Über den Button „Live-Support“ erreichst du den Chat, WhatsApp oder ein Kontaktformular. Laut Plus500 ist der Support rund um die Uhr erreichbar, auch auf Deutsch.

Eine Telefon-Hotline fehlt. Gerade bei einem Hebelprodukt finde ich das schwach: Hängt eine Position fest, will ich jemanden am Telefon haben und nicht im Chat warten. Gut gemacht ist dagegen die Trading Academy mit Erklärungen und FAQ für Einsteiger.
Ist Plus500 seriös? Sicherheit und Regulierung
Ja, Plus500 ist seriös. Die Plus500CY Ltd wird von der CySEC reguliert, Kundengelder liegen laut Plus500 getrennt vom Firmenvermögen auf eigenen Bankkonten. Die Börsennotierung der Muttergesellschaft sorgt zusätzlich für Transparenz.
Trotzdem ist die Sicherheit mit 60 % die schwächste Kategorie. Das liegt schlicht und ergreifend an der Aufsicht. Plus500 ist in Deutschland nur über den EU-Pass tätig, eine BaFin-Lizenz wie bei CMC Markets oder IG fehlt. Im Insolvenzfall greift der zyprische Anlegerentschädigungsfonds ICF mit bis zu 20.000 €. Dazu kommt ein Detail, das mich überrascht hat: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist bei Plus500 nicht voreingestellt.

💡 Mein Tipp: Richte die Zwei-Faktor-Authentifizierung direkt nach der Kontoeröffnung unter „Einstellungen“ und „Sicherheitseinstellungen“ ein. Das dauert zwei Minuten.
Handelsbedingungen und Risikomanagement
Die Handelsbedingungen erreichen 70,9 %. Positiv ist, dass Plus500 überhaupt einen garantierten Stopp anbietet, eToro zum Beispiel nicht. Allerdings zahlst du den Aufschlag im Spread immer, auch wenn der Stopp nie ausgelöst wird. Bei CMC Markets bekommst du die Prämie in diesem Fall zurück.
| Kriterium | Plus500 |
|---|---|
| Maximaler Hebel (Privatkunden) | 30:1 bei Devisen, 20:1 bei Indizes, 5:1 bei Aktien |
| Garantierter Stopp | ja, gegen Aufschlag im Spread |
| Negativsaldoschutz | ja |
| Ausführungsmodell | Market Maker |
| Verlustquote Kleinanleger | 80 % |
| Profikonto | ja |
| Mindesteinzahlung | 100 € (laut Sekundärquellen) |
| Konto in Euro | ja |
Der Negativsaldoschutz verhindert, dass du mehr verlierst, als auf deinem Konto liegt. Deutlich schwerer wiegt die Verlustquote: 80 % der Kleinanlegerkonten verlieren bei Plus500 Geld. Bei eToro sind es 51 %, bei CMC Markets 70 %. Wie du Positionen absicherst, liest du in unserem Ratgeber zum Risikomanagement im Trading.
Die Mindesteinzahlung von 100 € konnte ich nicht selbst prüfen. Einzahlung und Handel im Echtgeldkonto verlangt Plus500 erst nach einer „Neubewertung“ mit Fragen zu Erfahrung und finanzieller Situation.
Steuern bei Plus500
Plus500 ist ein ausländischer Broker und führt keine Abgeltungsteuer ab. Gewinne und Verluste aus CFDs trägst du selbst in der Anlage KAP deiner Steuererklärung ein. Einen Freistellungsauftrag kannst du nicht einrichten.
Das gilt auch für Krypto-CFDs. Anders als bei echten Coins wird hier nicht nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei, die Gewinne sind immer Kapitalerträge. Die nötigen Kontoauszüge findest du im Menü unter „Tools“ und „Berichte“.
Vor- und Nachteile von Plus500
Auf einen Blick: Das hat uns im Plus500 Test überzeugt und hier sehen wir Schwächen.
Vorteile von Plus500
- Keine Kommission, Kostenrechner vor jeder Order
- Garantierter Stopp wählbar
- 24/5-Handel bei US-Aktien und ETFs
- CFDs auf Optionen
- Übersichtliche Plattform mit vielen Indikatoren
- Demokonto mit 40.000 € virtuellem Guthaben
Nachteile von Plus500
- Hohe Spreads bei Aktien-CFDs
- Inaktivitätsgebühr bis 10 USD im Monat
- Garantierter Stopp nur mit Aufschlag
- Keine BaFin-Lizenz, 2FA nicht voreingestellt
- Kein Telefon-Support
- Kein MetaTrader, kein TradingView
- Keine automatische Abführung der Abgeltungsteuer
Was kostet ein Trade bei Plus500? Drei Kostenbeispiele
Ein Mindestspread verrät dir noch nicht, was am Monatsende tatsächlich vom Konto abgeht. Deshalb haben wir für alle Broker aus unserem Vergleich dieselben drei Trader-Profile durchgerechnet. Berücksichtigt sind Spread, Kommission und Übernachtfinanzierung, nicht aber die Währungsumrechnung.
| Profil | Annahme | Kosten pro Monat | Platz im Vergleich |
|---|---|---|---|
| Forex-Trader | 20 Trades EUR/USD pro Monat, je 10.000 €, intraday | 14,05 € | Platz 7 von 12 |
| Day-Trader Indizes | 60 Trades Nasdaq 100 pro Monat, je 10.000 €, intraday | 37,25 € | Platz 11 von 12 |
| Swing-Trader | je 4 Trades Microsoft und Nasdaq 100 pro Monat, je 5.000 €, 5 Nächte gehalten | 202,44 € | Platz 11 von 11 |
Beim Forex-Trader liegt Plus500 im Mittelfeld, ActivTrades und CMC Markets kommen mit je 8,78 € aus. Beim Day-Trader wird es mit 37,25 € schon teuer: Nur eToro ist mit 42 € noch teurer, ActivTrades verlangt 7,84 €.
Richtig ins Gewicht fällt der Swing-Trader. Allein die vier Microsoft-Trades kosten durch den Spread von 0,75 % rund 150 €, dazu kommen gut 51 € Übernachtfinanzierung. Damit ist Plus500 in diesem Profil der teuerste Broker im Vergleich. Und die Rechnung ist noch vorsichtig: Sie setzt für Microsoft den Haltezins des Nasdaq 100 an. In der Plattform lag er für Microsoft mehr als doppelt so hoch.
Für wen lohnt sich Plus500?
Plus500 passt zu dir, wenn du vor allem Indizes, Devisen oder Rohstoffe kurzfristig handelst und eine einfache, übersichtliche Plattform suchst. Der Kostenrechner, die 24/5-Aktien und die Optionen-CFDs sind echte Pluspunkte. Auch zum Ausprobieren eignet sich das Demokonto mit 40.000 € gut.
Weniger geeignet ist Plus500, wenn du Aktien-CFDs handelst oder Positionen länger hältst. Dann fressen Spread und Übernachtfinanzierung schnell die Rendite auf. Wer MetaTrader, TradingView oder einen deutschen Ansprechpartner am Telefon braucht, ist bei CMC Markets oder IG besser aufgehoben.
Fazit zu unserem Plus500 Test
In unserem Plus500 Test erreicht der Broker 80,7 % und Platz 8 im CFD-Broker-Vergleich. Die Plattform gehört zu den übersichtlichsten, die ich im Vergleich gesehen habe, und der Kostenrechner vor der Order sollte Standard sein. Mit 24/5-Aktien und CFDs auf Optionen hat Plus500 außerdem Funktionen, die vielen Konkurrenten fehlen.
Punkte kosten die teuren Aktien-CFDs, der garantierte Stopp ohne Rückerstattung, die fehlende BaFin-Lizenz und eine Verlustquote von 80 %. Würde ich Plus500 als Hauptbroker nutzen? Für kurzfristige Index-Trades ja, für Aktien-CFDs nicht. Bedenke bei allen Stärken: CFDs sind Hebelprodukte, und die große Mehrheit der Privatanleger verliert damit Geld.
Wie sind deine Erfahrungen mit Plus500? Teile sie gerne auf unserer Seite mit den Plus500 Erfahrungen und hilf anderen Lesern bei der Entscheidung.
Häufige Fragen zu Plus500
Ist Plus500 seriös?
Ja. Die Plus500CY Ltd wird von der zyprischen CySEC reguliert (Lizenz 250/14) und darf über den EU-Pass in Deutschland tätig sein. Die Muttergesellschaft Plus500 Ltd ist an der Londoner Börse notiert. Kundengelder werden getrennt vom Firmenvermögen verwahrt.
Welche Gebühren verlangt Plus500?
Plus500 verlangt keine Kommission und keine Gebühren für Kontoführung, Ein- oder Auszahlungen. Die Kosten stecken im Spread. Dazu kommen die Übernachtfinanzierung, 0,70 % Währungsumrechnung bei Fremdwährungen und bis zu 10 USD Inaktivitätsgebühr im Monat, wenn du dich drei Monate nicht einloggst.
Gibt es bei Plus500 einen garantierten Stopp?
Ja. Den garantierten Stopp aktivierst du im Orderticket. Er kostet einen Aufschlag im Spread, beim Nasdaq 100 waren es im Test 2,25 Punkte. Den Aufschlag zahlst du auch dann, wenn der Stopp nicht ausgelöst wird.
Kann ich bei Plus500 echte Aktien kaufen?
Im CFD-Konto nicht. Echte Aktien bietet Plus500 über die separate Plattform Plus500 Invest an, die wir in diesem Test nicht geprüft haben.
Führt Plus500 die Steuern automatisch ab?
Nein. Als ausländischer Broker führt Plus500 keine Abgeltungsteuer ab. Gewinne und Verluste trägst du selbst in der Anlage KAP deiner Steuererklärung ein.
Gibt es bei Plus500 ein Demokonto?
Ja. Das Demokonto ist kostenlos und startet mit 40.000 € virtuellem Guthaben. Zwischen Demo- und Echtgeldmodus wechselst du im Menü mit einem Klick.
Hat Plus500 einen Telefon-Support?
Nein. Plus500 bietet Support per Live-Chat, WhatsApp und Kontaktformular an, eine Telefon-Hotline gibt es nicht.
Unsere Inhalte spiegeln nur die Meinungen und Erwartungen der Autoren wider und stellen somit keine Empfehlung zum Kaufen, Halten oder Verkaufen der genannten Wertpapiere dar.
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Die Autoren können in einige der beschriebenen Assets investiert sein und somit ein Interesse an deren Kursentwicklung haben.
