
CMC Markets im Test – Wie seriös ist der CFD-Broker?

CMC Markets steht in vielen Broker-Vergleichen im Schatten von XTB, IG oder Plus500. Nach unserem CMC Markets Test sehe ich dafür ehrlicherweise wenig Gründe. In unserem CFD-Broker-Vergleich landet der Londoner Broker mit 95,9 % auf Platz 1 von zwölf Anbietern.
Für den Testbericht habe ich ein Konto eröffnet und die Plattform im Demokonto durchgeklickt: vom Orderticket über die verschiedenen Stop-Loss-Arten bis in die Sicherheitseinstellungen. Dazu kommen die Konditionen aus dem Preisverzeichnis, die wir Punkt für Punkt mit den anderen CFD-Brokern verglichen haben. Hier liest du, wo CMC Markets überzeugt, für wen sich der Broker in Deutschland lohnt und an welcher Stelle die Gebühren höher ausfallen, als die engen Spreads vermuten lassen.
Das Wichtigste in Kürze
- Testergebnis 95,9 %: Platz 1 von 12 Anbietern in unserem CFD-Broker-Vergleich. Am stärksten schneidet CMC beim Handelsangebot (100 %) und bei Plattform und Funktionen (98,8 %) ab.
- Deutsche Gesellschaft unter BaFin-Aufsicht: Dein Vertragspartner ist die CMC Markets Germany GmbH in Frankfurt. Für die Frage, ob CMC Markets seriös ist, zählt das mehr als jedes Werbeversprechen.
- Günstig bei Indizes und Devisen: EUR/USD ab 0,5 Pips, Nasdaq 100 ab 1,0 Punkten, keine Kontoführungs- oder Inaktivitätsgebühr. Bei US-Aktien-CFDs kommen allerdings 10 USD Kommission pro Trade dazu.
- Garantierter Stop-Loss mit fairer Prämie: Du zahlst sie nur, wenn der Stop tatsächlich ausgelöst wird. Greift er nicht, bekommst du die Prämie vollständig zurück.
- Riesige Auswahl: 21.635 handelbare Produkte, darunter rund 15.000 Aktien-CFDs und sogar CFDs auf noch nicht börsennotierte Unternehmen.
Was ist CMC Markets? Das Unternehmen im Kurzporträt
CMC Markets gehört zu den alten Hasen im CFD-Geschäft. Peter Cruddas gründete das Unternehmen 1989 in London, damals noch als klassischen Devisenhändler. Seit 2016 notiert die CMC Markets plc an der Londoner Börse und muss als börsennotiertes Unternehmen regelmäßig Geschäftszahlen offenlegen. Für dich ist das ein kleines, aber nicht unwichtiges Plus in Sachen Transparenz.
Als Kunde aus Deutschland landest du allerdings nicht bei der britischen Mutter. Dein Vertragspartner ist die CMC Markets Germany GmbH mit Sitz im Garden Tower in Frankfurt, und die steht direkt unter Aufsicht der BaFin (Register-Nr. 154814). Das unterscheidet CMC zum Beispiel von XTB: Dort läuft die Aufsicht über die polnische KNF, in Deutschland ist der Broker als Zweigniederlassung registriert.
Wissen solltest du außerdem, wie CMC sein Geld verdient. Der Broker ist Market Maker, stellt die Kurse also selbst und ist bei jedem Trade dein direkter Vertragspartner. Bei CFD-Brokern ist das eher die Regel als die Ausnahme. Trotzdem gehört es zu den Dingen, die ich vor dem ersten Trade wissen möchte. Wie CFDs grundsätzlich funktionieren, erklären wir dir in unserem Ratgeber CFD-Trading für Anfänger.
Handeln kannst du über die hauseigene Plattform Next Generation, über MetaTrader 4 oder direkt aus TradingView heraus. Beim ersten Login ins Demokonto hat mich vor allem die Produktliste überrascht: Zum Zeitpunkt meines Tests sind es 21.635 Instrumente, filterbar nach Typ, Unterart und Region. Darunter finden sich sogar Grey-Market-CFDs auf Unternehmen, die noch gar nicht an der Börse sind, etwa OpenAI oder Anthropic.
Die wichtigsten Eckdaten zu CMC Markets im Überblick:
| Logo | ![]() |
| Name | CMC Markets Germany GmbH |
| Adresse | Neue Mainzer Straße 46-50, 60311 Frankfurt am Main |
| Gegründet | 1989 in London |
| Börsennotiert | seit 2016 (London Stock Exchange) |
| Handelbare Produkte | 21.635 CFDs |
| Anlageklassen | Aktien, Indizes, Devisen, Rohstoffe, Kryptowährungen, ETFs und Anleihen (jeweils als CFD) |
| Plattformen | Next Generation, MetaTrader 4, TradingView |
| Regulierung | BaFin, Register-Nr. 154814 |
| kundenservice@cmcmarkets.de | |
| Telefon | +49 69 22 22 440 00 |
CMC Markets Test: Unser Testergebnis im Überblick
Wir bewerten CFD-Broker in sechs Kategorien. Am stärksten gewichten wir Funktionen und Plattformen mit 30 %, danach folgen die Kosten mit 25 %. Warum nicht umgekehrt? Ein Zehntel Pip beim Spread bringt dir wenig, wenn die Plattform beim Stop-Loss hakt oder im Ernstfall niemand ans Telefon geht. Wie wir im Detail vorgehen, erklären wir in unserem Testverfahren.
| Kategorie | Gewichtung | Ergebnis CMC Markets |
|---|---|---|
| Kosten & Gebühren | 25 % | 92,4 % |
| Handelsangebot | 15 % | 100 % |
| Funktionen & Plattformen | 30 % | 98,8 % |
| Service & Support | 5 % | 100 % |
| Sicherheit | 10 % | 93,3 % |
| Handelsbedingungen & Risiko | 15 % | 92,0 % |
| Gesamtergebnis | 100 % | 95,9 % |
Volle Punktzahl gibt es beim Handelsangebot und beim Service. Beim Handelsangebot schafft das in unserem Vergleich sonst nur IG. Punkte verliert CMC vor allem bei den Kosten: Die Kommission auf Aktien-CFDs bringt null Punkte, und bei Gold und Bitcoin sind die Spreads nur mittelmäßig. In den Handelsbedingungen kostet das Market-Maker-Modell Punkte, bei den Funktionen fehlt eine API-Anbindung für Privatkunden.
Kosten und Gebühren bei CMC Markets im Test
Die Grundkosten sind schnell erzählt. Kontoführung, Einzahlung und Auszahlung per Überweisung oder Karte kosten bei CMC Markets nichts, eine Mindesteinzahlung gibt es nicht. Auch eine Inaktivitätsgebühr fällt laut Gebühren-FAQ nicht an. Das ist im CFD-Markt keine Selbstverständlichkeit, einige Broker bitten nach ein paar Monaten Funkstille zur Kasse.
Spreads: Bei Indizes und Devisen ganz vorne
Deine eigentlichen Handelskosten stecken im Spread, also der Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Diese Mindestspreads nennt CMC für die Märkte aus unserem Vergleich:
| Markt | Mindestspread |
|---|---|
| EUR/USD | ab 0,5 Pips |
| US NDAQ 100 (Nasdaq 100) | ab 1,0 Punkten |
| Gold | ab 0,20 USD |
| Microsoft (Aktien-CFD) | ab 0,03 USD, zzgl. Kommission |
| iShares Core MSCI World (ETF-CFD) | ab 0,01 |
| Bitcoin | ab 15 USD |
Bei EUR/USD und beim Nasdaq 100 bekommt CMC in unserer Bewertung die volle Punktzahl. Mindestspreads sind allerdings Idealwerte. Als ich mir Microsoft vorbörslich angesehen habe, lag der Spread bei bis zu 0,31 USD statt 0,03 USD. Außerhalb der Haupthandelszeit solltest du also mit höheren Kosten rechnen.

Beachte die Kommission auf Aktien-CFDs
Bei Aktien-CFDs kommt zum Spread eine Kommission dazu. Für US-Aktien verlangt CMC 10 USD je Order, also beim Kauf und noch einmal beim Verkauf. Bei einer Position von 5.000 € sind das rund 0,18 % pro Seite. Für einen Broker, der bei Indizes zu den günstigsten gehört, ist das ein echter Bruch. Europäische ETF-CFDs wie den MSCI World handelst du dagegen ohne Kommission.

Haltekosten und Währungsumrechnung
Hältst du eine Position über Nacht, fallen Haltekosten an. CMC berechnet sie aus dem jeweiligen Referenzzins plus einem Aufschlag von 0,0082 % pro Tag, aufs Jahr gerechnet rund 3 %. Für eine Long-Position im US NDAQ 100 zeigte mir die Plattform 6,90 % p. a. an. Auf 1.000 € sind das rund 0,189 € pro Nacht.
Handelst du Märkte in Fremdwährung, rechnet CMC Gewinne und Verluste mit einem Aufschlag von 0,5 % in Euro um. Das entspricht dem Marktstandard. Wer viele US-Werte handelt, sollte den Posten trotzdem im Blick behalten.
Handelsangebot: Über 21.000 Märkte
Beim Handelsangebot spielt CMC Markets ganz oben mit. Zum Zeitpunkt unseres Tests konntest du CFDs auf diese Anlageklassen handeln:
- 15.129 Aktien-CFDs
- 5.788 ETF-CFDs
- 294 Devisenpaare
- 137 Rohstoffe
- 75 Indizes
- 54 Kryptowährungen
- 38 Anleihen
Bei den Aktien-CFDs liegt CMC mit 15.129 Werten ebenfalls knapp hinter IG mit 16.000. Rund 4.000 beliebte US-Aktien-CFDs kannst du außerdem werktags rund um die Uhr handeln, von Montag 2 Uhr bis Freitag 23 Uhr. Kryptowährungen handelst du auch am Wochenende.

Spannend fand ich die Grey-Market-CFDs. Damit spekulierst du schon vor dem Börsengang auf die Bewertung von Unternehmen wie OpenAI oder Anthropic. Einen echten Börsenkurs gibt es dafür noch nicht, entsprechend spekulativ ist das Ganze. Für mich ist das eher eine Spielwiese als ein Baustein für ernsthaftes Trading.

Eine Einschränkung gibt es: Echte Aktien oder ETFs bekommst du bei CMC Markets in Deutschland nicht, gehandelt werden CFDs und außerbörsliche Optionen. Willst du langfristig investieren, bist du in unserem Depot-Vergleich besser aufgehoben.
Plattform und Funktionen im Test
Im Alltag handelst du bei CMC über Next Generation. Die Plattform läuft im Browser, zusätzlich gibt es Apps für Smartphone und Tablet. Im Test fand ich mich schnell zurecht: links die Produktliste, rechts der Chart, darunter deine Positionen und Aufträge. Das Orderticket öffnet sich per Klick auf den Kurs. Dort gibst du die Positionsgröße wahlweise als Stückzahl oder als Betrag in Euro ein, siehst die geschätzte Margin und kannst Stop-Loss und Take-Profit direkt mitgeben. Das Basisinformationsblatt ist nur einen Klick entfernt.

Neben Market-, Limit- und Stop-Orders bietet CMC einen Trailing Stop, der deinen Stop automatisch mitzieht. Für die Chartanalyse gibt es zahlreiche Indikatoren und Zeichenwerkzeuge, Preisalarme und eine Chartmustererkennung, die Formationen automatisch markiert. Über den Menüpunkt Nachrichten & Marktanalysen bekommst du außerdem Einschätzungen der CMC-Analysten direkt in die Plattform.
MetaTrader 4 und TradingView
Wer lieber mit gewohnten Werkzeugen arbeitet, kann MetaTrader 4 nutzen. Alternativ verbindest du dein CMC-Konto mit TradingView und handelst direkt aus den Charts heraus. Eine API-Schnittstelle für eigene Handelssysteme bietet CMC nur institutionellen Kunden an, für Privatkunden fehlt sie.
Steuern: CMC führt die Abgeltungsteuer ab
Ein Punkt, der in Deutschland viel wert ist: CMC Markets ist steuereinfach und führt die Abgeltungsteuer automatisch ab. Beim beliebten Wettbewerber etoro musst du deine Gewinne dagegen selbst in der Steuererklärung angeben. Das spart dir im Frühjahr einiges an Papierkram.
Kostenloses Demokonto
Das Demokonto ist kostenlos, startet mit 10.000 € virtuellem Guthaben und nutzt dieselbe Oberfläche wie das Live-Konto. Ich habe dort den kompletten Ablauf vom Orderticket bis zum Schließen der Position ausprobiert, ohne echtes Geld zu riskieren. Wie das CMC-Demokonto im Vergleich zu anderen Anbietern abschneidet, zeigen wir dir im Trading-Demokonto-Vergleich.

Kundenservice bei CMC Markets
Vor dem Test war ich überzeugt, dass es bei CMC keinen Chat gibt. Und auf der Website findest du tatsächlich kein Chat-Fenster. Nach dem Login taucht in der Plattform aber die Live-Hilfe auf, und dort kannst du dich direkt an einen Mitarbeiter wenden. Der Chat ist also da, nur gut versteckt.

Telefonisch erreichst du den deutschsprachigen Kundenservice werktags von 8 bis 20 Uhr unter +49 69 22 22 440 00, dazu kommt die E-Mail-Adresse kundenservice@cmcmarkets.de. Praktisch ist das Co-Browsing: Mit deiner Freigabe sieht der Support deine Plattformansicht und kann dich Schritt für Schritt durch die Plattform lotsen. Für Einsteiger gibt es außerdem einen Lernbereich mit Webinaren, Seminaren und Marktanalysen. In der Kategorie Service holt CMC damit die volle Punktzahl.
Ist CMC Markets seriös? Sicherheit und Regulierung
Aus meiner Sicht ja. – und das stärkste Argument ist die deutsche Gesellschaft: Die CMC Markets Germany GmbH steht direkt unter Aufsicht der BaFin. In unserem Vergleich haben das neben CMC nur IG und Pepperstone. Dazu kommt die Börsennotierung der Muttergesellschaft in London, die für regelmäßige Berichte sorgt.
Für den Ernstfall greift zunächst die gesetzliche Anlegerentschädigung über die EdW bis 20.000 €. Zusätzlich verwahrt CMC nicht investierte Kundengelder getrennt vom eigenen Vermögen bei Banken, bei denen die Einlagensicherung bis 100.000 € gilt. Damit gehört CMC zu den Brokern mit dem besten Schutz in unserem Vergleich.
Dein Konto selbst sicherst du mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung ab. Du findest sie in den Einstellungen der Plattform, und ich würde sie direkt nach der Kontoeröffnung aktivieren.

Handelsbedingungen und Risikomanagement
Beim Risikomanagement liegt eine der größten Stärken von CMC. Neben dem normalen Stop-Loss und dem Trailing Stop kannst du einen garantierten Stop-Loss setzen. Der schließt deine Position exakt zum gewählten Kurs, auch wenn der Markt über Nacht mit einer Lücke eröffnet. Dafür zahlst du eine Prämie, allerdings nur, wenn der Stop tatsächlich ausgelöst wird. Greift er nicht, bekommst du sie vollständig zurück. So faire Bedingungen bieten in unserem Vergleich nur CMC, IG und Capital.com.

Ein Negativsaldoschutz sorgt dafür, dass du nie mehr verlierst, als auf deinem Konto liegt. Als Privatkunde handelst du mit einem Hebel von maximal 30:1. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann zudem ein Profikonto beantragen. Einsteiger freut, dass es keine Mindesteinzahlung gibt und schon kleine Positionen möglich sind, bei EUR/USD ab 400 Einheiten. Dein Konto führst du wahlweise in Euro oder US-Dollar.
Der Kritikpunkt bleibt das Ausführungsmodell. Als Market Maker verdient CMC an deinen Trades mit, und der Broker stellt die Kurse selbst. Das ist legal und bei CFD-Brokern üblich, trotzdem bevorzugen wir in der Bewertung Modelle mit direkter Marktanbindung. Laut CMC verlieren 70 % der Kleinanlegerkonten beim CFD-Handel Geld. In unserem Vergleich ist das einer der niedrigeren Werte, es zeigt aber deutlich, wie riskant CFDs grundsätzlich sind.
Vor- und Nachteile von CMC Markets
Auf einen Blick: Das hat uns im CMC Markets Test überzeugt und hier sehen wir Schwächen.
Vorteile von CMC Markets
- Deutsche GmbH unter BaFin-Aufsicht
- Enge Spreads bei Indizes und Devisen
- 21.635 handelbare Produkte
- Garantierter Stop-Loss, Prämie nur bei Auslösung
- Abgeltungsteuer wird automatisch abgeführt
- TradingView und MetaTrader 4 anbindbar
- Deutscher Telefonsupport und Co-Browsing
- Keine Kontoführungs- oder Inaktivitätsgebühr
- Kostenloses Demokonto
Nachteile von CMC Markets
- 10 USD Kommission je Order bei US-Aktien-CFDs
- Market Maker statt direkter Marktanbindung
- Keine API für Privatkunden
- Chat nur eingeloggt in der Plattform
Was kostet ein Trade bei CMC Markets? Drei Kostenbeispiele
Mindestspreads allein sagen wenig darüber, was du am Monatsende tatsächlich zahlst. Deshalb haben wir drei typische Trader-Profile durchgerechnet und mit allen Brokern aus unserem Vergleich verglichen. Berücksichtigt sind Spread, Kommission und Haltekosten, nicht aber die Währungsumrechnung auf Gewinne und Verluste.
| Profil | Annahme | Kosten pro Monat | Platz im Vergleich |
|---|---|---|---|
| Forex-Trader | 20 Trades EUR/USD pro Monat, je 10.000 €, intraday | 8,78 € | Platz 1 (gleichauf mit ActivTrades) |
| Day-Trader Indizes | 60 Trades Nasdaq 100 pro Monat, je 10.000 €, intraday | 19,60 € | Platz 3 |
| Swing-Trader | je 4 Trades Microsoft und Nasdaq 100 pro Monat, je 5.000 €, 5 Nächte gehalten | 109,88 € | Platz 9 von 11 |
Für Forex- und Index-Trader ist CMC damit eine sehr gute Wahl. Beim Swing-Trader kippt das Bild. Allein die vier Microsoft-Trades kosten durch die Kommission rund 70 € im Monat, dazu kommen etwa 38 € Haltekosten. ActivTrades kommt im selben Szenario auf rund 39 €. Handelst du regelmäßig US-Aktien und hältst die Positionen einige Tage, solltest du diese Rechnung unbedingt beachten.
Für wen lohnt sich CMC Markets?
CMC Markets passt zu dir, wenn du vor allem Indizes, Devisen oder Rohstoffe handelst und Wert auf eine professionelle Plattform legst. Auch als Einsteiger bist du hier gut aufgehoben: Das Demokonto ist kostenlos, eine Mindesteinzahlung gibt es nicht, und um die Abgeltungsteuer musst du dich nicht selbst kümmern. Der garantierte Stop-Loss ist für alle interessant, die ihr maximales Risiko pro Trade fest begrenzen wollen.
Weniger geeignet ist CMC, wenn du viele US-Aktien-CFDs über mehrere Tage hältst. Dann frisst die Kommission einen großen Teil des Kostenvorteils. Algo-Trader vermissen außerdem eine API, und wer eigentlich langfristig Vermögen aufbauen will, braucht keinen CFD-Broker, sondern ein Depot mit echten Aktien und ETFs.
Fazit zu unserem CMC Markets Test
CMC Markets hat mich im Test überzeugt. Mit 95,9 % landet der Broker auf Platz 1 in unserem CFD-Broker-Vergleich. Den Ausschlag geben die ausgereifte Plattform, das riesige Handelsangebot und ein Risikomanagement, das mit dem garantierten Stop-Loss zu den besten am Markt gehört. Dazu kommt die deutsche GmbH unter BaFin-Aufsicht, die für mich bei einem CFD-Broker ein wichtiges Argument ist.
Perfekt ist CMC allerdings nicht. Die Kommission auf US-Aktien-CFDs passt nicht zu den ansonsten sehr niedrigen Kosten, und als Market Maker steht CMC bei jedem Trade auf der anderen Seite. Würde ich CMC selbst nutzen? Für Index- und Forex-Trades ja, für US-Aktien eher nicht. Bedenke bei aller Begeisterung: CFDs sind Hebelprodukte, und die Mehrheit der Privatanleger verliert damit Geld.
Wie sind deine Erfahrungen mit CMC Markets? Schreib mir gerne einen Kommentar.
Häufige Fragen zu CMC Markets
Ist CMC Markets seriös?
Ja. Deutsche Kunden handeln über die CMC Markets Germany GmbH in Frankfurt, die direkt von der BaFin beaufsichtigt wird. Die Muttergesellschaft ist seit 2016 an der Londoner Börse notiert. Kundengelder werden getrennt vom Firmenvermögen verwahrt.
Welche Gebühren fallen bei CMC Markets an?
Kontoführung, Ein- und Auszahlungen sowie Inaktivität sind kostenlos. Deine Handelskosten bestehen aus dem Spread, bei EUR/USD ab 0,5 Pips und beim Nasdaq 100 ab 1,0 Punkten. Bei Aktien-CFDs kommt eine Kommission dazu, bei US-Aktien 10 USD je Order. Für Positionen über Nacht fallen Haltekosten an.
Gibt es bei CMC Markets ein Demokonto?
Ja, das Demokonto ist kostenlos und nutzt dieselbe Plattform wie das Live-Konto. Du handelst dort mit 10.000 € virtuellem Guthaben und kannst alle Ordertypen ohne Risiko ausprobieren.
Wie hoch ist die Mindesteinzahlung bei CMC Markets?
Eine Mindesteinzahlung gibt es nicht. Einzahlungen per Überweisung oder Karte sind kostenlos.
Führt CMC Markets die Abgeltungsteuer ab?
Ja, CMC Markets ist steuereinfach und führt die Abgeltungsteuer für deutsche Kunden automatisch ab.
Kann ich bei CMC Markets echte Aktien kaufen?
Nein. In Deutschland bietet CMC Markets CFDs und außerbörsliche Optionen an, aber keine echten Wertpapiere. Für echte Aktien und ETFs brauchst du ein klassisches Depot.
Kann ich CMC Markets mit TradingView nutzen?
Ja. Du kannst dein CMC-Konto mit TradingView verbinden und direkt aus den Charts handeln. Alternativ stehen die eigene Plattform Next Generation und MetaTrader 4 zur Verfügung.

