Accountable Geschäftskonto im Test (01/2026) Das beste Konto für Selbstständige und Freiberufler?
Viele Gründer scheitern an ihren Finanzen – das muss allerdings nicht sein. Mit dem Accountable Geschäftskonto können Selbstständige und Freiberufler ihre Finanzen digital und unkompliziert verwalten.
Zudem bietet Accountable einen Zugang zu Steuern und Buchhaltung und hilft somit im stressigen Alltag. Wir haben das Geschäftskonto ausführlich getestet und zeigen dir in unserem Accountable Test, warum wir das Konto empfehlen können.
Kurzes Fazit: Für wen lohnt sich das Accountable Geschäftskonto?
In unserem Test erzielt das Accountable Geschäftskonto eine Bewertung von 85,3 % und präsentiert sich als starke Lösung für alle, die ein digitales Firmenkonto mit sehr fairer Kostenstruktur und solider Banking-Basis suchen. Uns überzeugt das Konto mit dem einfachen Aufbau, den zahlreichen Funktionen und der mächtigen Integration von Buchhaltung und Steuer.
Für wen lohnt sich das Accountable Geschäftskonto?
- Selbstständige & Freelancer, die ihre Finanzen komplett digital organisieren
- Für Unternehmen, die kein oder kaum Bargeld nutzen
- Nutzer, die Wert auf deutsche IBAN, eine gute App und Unterkonten legen
Wie du anhand des kurzen Fazits schon siehst, ist das Accountable Geschäftskonto für die Zielgruppe – aus unserer Sicht zumindest – sehr empfehlenswert.
Allerdings können die von uns festgelegten Bewertungskriterien nicht zu deinen Anforderungen passen. Um besser zu verstehen, wie wir Geschäftskonto testen, haben wir ein Framework erstellt. So stellen wir sicher, dass wir eine absolute Bewertungsskala verwenden, die alle Produkte anhand identischer Kriterien vergleich.
Für Geschäftskonten prüfen wir die Produkte in den folgenden Kategorien:
- Gebühren: Kontoführung, Transaktionen, Karten, Bargeld, Fremdwährungen, Zusatzkosten
- Zahlungsverkehr: Abwicklung, Bargeld
- Kontoführung: Allgemein und Funktionen
- Service: Kontaktmöglichkeiten und Qualität
- Produkte: Kredite, Sparkonten, Karten, Kontomodelle
1. Was ist das Accountable Geschäftskonto?
Das Accountable Geschäftskonto ist ein digitales Firmenkonto für Freiberufler und Selbstständige.
Es richtet sich an Nutzer, die ihre geschäftlichen Finanzen ohne Filialbank, papierlos und möglichst effizient organisieren wollen – also mit App statt Schalter und mit klaren Prozessen statt Papierkram.
Möchtest du das Geschäftskonto von Accountable verwenden, musst du die App für Buchhaltung und Steuern verwenden. Hier ist das Konto ein Zusatz zu den anderen Services – das verdeutlicht sich auch mit Blick auf die unterschiedlichen Abo-Modelle, die sich rund um die Services drehen.
Der kostenlose Free-Tarif bietet Kunden bereits Zugriff auf Banking- und Buchhaltungsfunktionen.
Ein großer Pluspunkt: Das Konto ist kostenfrei. Es fallen keine monatlichen Kontoführungsgebühren an und auch keine Buchungskosten für Zahlungen.
Damit ist Accountable vor allem für alle spannend, die ein schlankes Geschäftskonto suchen, das die Basics sauber abdeckt – ohne fixe Kosten im Hintergrund.
Diese Leistungen bietet das Accountable Geschäftskonto im Test:
- Kostenloses Konto
- Kostenlose Buchungen
- Virtuelle Karte ab Free-Tarif
- Physische Mastercard Debitkarte ab Max-Tarif
- Kostenfreie Bargeldabhebungen
- Spaces als Unterkonten
- Automatische Erstellung von Steuerrücklagen
Allerdings zeigt sich auch, dass das Konto einige Grenzen besitzt. So gibt es keine Bargeldeinzahlungen, keine Möglichkeiten zur Finanzierung (Kredite) und auch Services, wie sie etablierte Filialbanken anbieten, gibt es hier nicht.
Wie kann man das Accountable Geschäftskonto eröffnen?
Die Eröffnung des Accountable Geschäftskontos läuft komplett digital über die Accountable-App – und zwar ohne Schufa-Abfrage. Wer das Konto nutzen will, entscheidet sich direkt in der App für einen passenden Tarif.
Wichtig dabei: Bei Accountable ist das Konto nicht „nur Banking“, sondern Teil eines App-Modells, das Geschäftskonto und digitale Tools kombiniert – je nach Tarif mit Funktionen rund um Buchhaltung, Steuerberechnung und Dokumentenverwaltung.
Aktuell gibt es fünf Tarife, die sich Schritt für Schritt aufeinander aufbauen:
- Rechnungen Free
- Rechnungen Plus
- Buchhaltung
- Steuern
- Max
Zusätzlich unterscheidet Accountable bei den Tarifen danach, ob du gerade erst gestartet bist oder schon länger als ein Jahr selbstständig arbeitest. Je nach Tarif bekommst du dann mehr (oder weniger)
Funktionen – sowohl fürs Banking als auch für Buchhaltung und Steuern.
Die Details zu den einzelnen Tarifen stelle ich später im Kapitel „Konto-Leistungen und App-Tarife“ vor.
Mein Kurzfazit dazu: Mit Rechnungen Free kannst du wirklich kostenlos starten – inklusive grundlegender Banking-Funktionen sowie Basis-Features für Rechnungsstellung und Buchhaltung.
Wenn du Accountable eher als „Software-Layer“ nutzen willst, geht das ebenfalls: Die Buchhaltung lässt sich auch mit externen Geschäftskonten verbinden, z. B. von N26, Commerzbank, Postbank oder Volksbank.
Wichtig: Accountable ist nicht für juristische Personen gedacht (z. B.
GmbH, UG oder GbR). Wenn du ein Geschäftskonto für Kapital- oder
Personengesellschaften suchst, wirst du mit unserem Geschäftskonten-Vergleich fündig.
2. Was kostete das Accountable Geschäftskonto? Alle Kosten im Überblick
Eine der großen Stärken des Accountable Geschäftskontos sind die geringen Kosten. In unserem Test erhält das Konto in dieser Kategorie überragende 94,97 %. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Konto ein kostenloser Zusatz zur eigentlichen App ist und viele kostenlose Services anbietet.
Kontoführung: keine monatlichen Gebühren
Starten wir mit dem Wichtigsten: Die Kontoführung ist bei Accountable kostenlos. Das heißt allerdings nicht, dass das gesamte Konto kostenlos ist. Als Nutzer hast du die Möglichkeit, einen von fünf Tarifen zu nutzen und somit weiterführende Services wie Rechnungsstellung, Buchhaltung oder Steuerberatung zu buchen.
Im teuersten Modell kostet Accountable dann 59,90 € mit dem Jahresabonnement oder 74,90 € bei monatlicher Zahlung. Ganz wichtig: das Geschäftskonto kannst du bereits mit dem FREE Kontomodell nutzen.
Accountable überzeugt im Test mit kostenlosen Buchungen
Auch bei den Transaktionen bleibt Accountable angenehm unkompliziert. Sämtliche Buchungen, also Zahlungseingänge, Überweisungen und Lastschriften, sind hier komplett kostenlos. Damit hat Accountable auch einen massiven Vorteil gegenüber anderen Wettbewerbern wie Qonto oder Finom.
Wo du allerdings aufpassen musst – und das gilt für jede Bank – sind Rücklastschriften aufgrund unzureichender Kontodeckung. Hier fallen 10,00 € an, die du dir sparen solltest.
Insgesamt bietet Accountable hier das, was wir von einem digitalen Geschäftskonto erwarten: günstige und transparente Gebühren für die Nutzung des Kontos.
Accountable bietet verschiedene Karten zum Konto
Ein gutes Angebot können wir Accountable auch bei den Karten bescheinigen. Die virtuelle Karte ist komplett kostenlos, auch in der kostenlosen Version. Eine physische Karte kostet 7,50 € für die Beantragung – die Kosten entfallen nur im teuersten Max-Account.
Für die Nutzung der Karte entstehen keine weiteren Kosten. So kannst du mit der Karte im In- und Ausland gebührenfrei bezahlen.
Bargeld: Abheben geht – Einzahlen nicht
Bist du auf Bargeld angewiesen, dann solltest du bei Accountable doppelt hinschauen. Abhebungen funktionieren hier nämlich komplett kostenfrei und sind auch nicht in der Anzahl limitiert. So kannst du einfach nach Bedarf Bargeld mit deiner Karte abheben. Beachte hierbei unbedingt, dass der Automat entweder eine virtuelle Karte unterstützt – das ist zumeist bei neueren Automaten der Fall – oder du die physische Karte verwendest.
Anders sieht es beim Thema Bargeldeinzahlungen aus. Bist du auf die Möglichkeit angewiesen, Bargeld auf deinem Konto einzuzahlen, dann ist Accountable für dich das falsche Konto. Aktuell gibt es nämlich keine Möglichkeit zur Bargeldeinzahlung.
Fremdwährung und Ausland: nicht teuer, aber nicht gratis
Solltest du mit deiner Karte in Fremdwährungen bezahlen, fallen hierfür keine zusätzlichen Gebühren an. Die Umrechnung erfolgt auf Basis des Mastercard Wechselkurses.
Wofür allerdings Kosten berechnet werden, ist für Überweisungen und Gutschriften aus dem Ausland. Hier kann ich dir einen Blick ins Preis-Leistungsverzeichnis empfehlen. Bei Accountable belaufen sich die Kosten auf 5 € + 0,6 bis 5 %. Die Kosten hängen hier maßgeblich vom gewählten Kontomodell ab. Im direkten Wettbewerbsvergleich sind die Gebühren hier etwas teurer.
Kurzfazit zu den Kosten
Insgesamt bietet Accountable ein sehr günstiges Geschäftskonto – vor allem für Selbstständige, die digital arbeiten, wenig Bargeld haben und ihren Zahlungsverkehr hauptsächlich über SEPA abwickeln.
Sobald Bargeldeinzahlungen oder Fremdwährungen eine große Rolle spielen, solltest du die Gebühren in diesen Bereichen bewusst einkalkulieren.
Abschließend möchten wir dir noch kurz die 5 verschiedenen Tarife für Accountable vorstellen:
Accountable Tarife im Überblick
| Rechnungen Free | Rechnungen Plus | Buchhaltung | Steuern | Max | |
|---|---|---|---|---|---|
| Zielgruppe | Freiberufler & Selbstständige | Freiberufler & Selbstständige | Freiberufler & Selbstständige | Freiberufler & Selbstständige | Freiberufler & Selbstständige |
| Personengesellschaften | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ |
| Kapitalgesellschaften | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ |
| Deutsche IBAN | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Echtzeitüberweisung | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Monatlicher Preis | 0,00 € | 12,38 € | 24,88 € | 37,38 € | 74,90 € |
| Preis bei Jahresbuchung | 0,00 € | 9,89 € | 19,89 € | 29,90 € | 59,90 € |
| Unterkonten | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Kostenlose Buchungen | Alle | Alle | Alle | Alle | Alle |
| Automatische Steuerrücklagen | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Anz. virtueller kostenloser Karten | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Anz. physischer kostenloser Karten | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| Anz. kostenloser Bargeldabhebungen | Alle | Alle | Alle | Alle | Alle |
| Bargeldeinzahlungen | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ |
| Kredite | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ |
| Cashback | ❌ | ❌ | ❌ | ❌ | 2,0 % |
| E-Rechnungen | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Buchhaltung | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ |
| Anz. Belege und Rechnungen / Monat | 5 | 5 | Alle | Alle | Alle |
| Steuergarantie | ❌ | ❌ | ❌ | 500 € | 10.000 € |
| KI-Steuercoach | ❌ | ❌ | ❌ | ✅ | ✅ |
Zahlungsverkehr: Hier spielt Accountable seine Stärken aus
Beim Zahlungsverkehr zeigt Accountable, warum das Konto in meinem Test so gut abschneidet.
Für mich ist das einer der klaren Pluspunkte: Alle Buchungen sind kostenlos – und das ist im Alltag
ein echter Vorteil, gerade wenn man es mit Wettbewerbern wie Qonto Basic im Test vergleicht, wo Transaktionen schnell zum Kostenfaktor avancieren.
Besonders stark: Echtzeitüberweisungen sind möglich und ebenfalls kostenlos. Das klingt nach einem kleinen Detail, macht aber in der Praxis einen großen Unterschied – weil Zahlungen einfach schneller durch sind und du weniger Wartezeit im Zahlungsverkehr hast.
Zusätzlich bringt Accountable die typischen Funktionen mit, die man im Geschäftsalltag regelmäßig braucht: Terminüberweisungen, Daueraufträge und Sammelüberweisungen sind vorhanden.
Positiv überrascht hat mich, dass sogar SEPA-Lastschriftmandate möglich sind. So kannst du einfach Gelder per Lastschrift von deinen Kunden einziehen. Das ist nicht bei jedem digitalen Geschäftskonto
selbstverständlich – Accountable erklärt das Setup auf der eigenen Website außerdem angenehm ausführlich.
Auch bei internationalen Themen ist Accountable solide aufgestellt: Fremdwährungen können empfangen werden. Für die Buchhaltung wird der Betrag dann direkt in Euro umgerechnet, damit das Ganze buchhalterisch sauber bleibt.
Dazu kommt eine weitere Basics-Sache, die viele unterschätzen, aber im Alltag wichtig ist: Accountable bietet eine deutsche IBAN. Nicht selten, verlangen Partner eine deutsche IBAN, sodass diese im Zahlungsverkehr einige Vorteile bietet.
Beim Bezahlen punktet Accountable mit einer Mastercard. Die wird im geschäftlichen Umfeld in der Regel sehr gut akzeptiert – und du kannst sie zusätzlich mit Apple Pay und Google Pay koppeln. Dadurch wird’s im Alltag einfach flexibler, egal ob am Terminal, unterwegs oder im Online-Shop.
Bargeld im Zahlungsverkehr
Bargeld ist bei Accountable grundsätzlich kein Problem, solange es ums Abheben geht. Du kannst an allen Automaten auszahlen, die Mastercard unterstützen – und das grundsätzlich auch beliebig oft. Wenn du allerdings nur mit einer virtuellen Karte arbeitest, solltest du darauf achten, dass der Automat NFC unterstützt (also kontaktloses Bezahlen/Abheben).
Wichtig ist auch: Die Karte ist eine Debitkarte. Heißt: Die Auszahlung muss immer gedeckt sein – einen Kreditrahmen gibt es hier nicht. Dafür ist die Akzeptanz der Mastercard in Deutschland sehr gut. Insgesamt gibt es mehr als 55.000 Automaten, die Mastercard anbieten, sodass die Abdeckung hier gegeben ist.
Zusätzlich kannst du für den Zahlungsverkehr Limits in der App einstellen – das ist gerade bei Karten- und Ausgabensteuerung ein sinnvoller Sicherheitshebel. Möchtest du die Limits erhöhen, ist hier eine manuelle Freigabe durch die Accountable Tax Coaches erforderlich.
Und trotz all der positiven Worte müssen wir auch den Nachteil ansprechen: Die fehlende Möglichkeit, Bargeld einzuzahlen. Hier ist ein zusätzliches Konto erforderlich oder alternativ muss zu einem anderen Anbieter gegriffen werden.
Kurzfazit zum Zahlungsverkehr
Insgesamt ist Accountable sehr gut für den Zahlungsverkehr geeignet: kostenlose Buchungen,
kostenlose Echtzeitüberweisungen, sinnvolle Standardfunktionen wie Terminüberweisung/Dauerauftrag und sogar SEPA-Lastschrift. Solange du kein Bargeld einzahlen musst, ist das im Alltag ein richtig rundes Setup und eine Empfehlung.
3. Kontoführung: moderne App, schnelle Eröffnung – genau so muss ein Online-Geschäftskonto heute sein
Wenn ich bei einem digitalen Geschäftskonto wirklich pingelig bin, dann bei der App – denn am Ende hängt dort fast alles dran. Und genau hier kann Accountable überzeugen: Die App wirkt modern, ist sauber designt und vor allem auf die maximale Nutzbarkeit optimiert. Man findet sich schnell zurecht, die Bedienung ist logisch und der Alltag fühlt sich nicht nach klassischer Filialbank mit zu vielen Produkten an.
Digitale Kontoeröffnung: schnell, unkompliziert und ohne Schufa
Auch die Kontoeröffnung läuft genau so, wie man es erwartet: rein digital, ohne Reibung und zügig erledigt. Ein wichtiger Punkt: Es ist keine Schufa erforderlich. Das erhöht die Akzeptanz deutlich – gerade bei Selbstständigen, bei denen klassische Banken gern mal unnötig kompliziert sind.
Praktisch ist außerdem: Wenn du bei Accountable einmal angemeldet bist, kannst du das Geschäftskonto direkt in der App eröffnen – ohne Umwege, ohne Papierkram, schnell und einfach.
Accountable ist ein reines Online-Konto
Entscheidest du dich für Accountable, dann musst du den Kontowechsel zum aktuellen Stand manuell durchführen – ein Wechselservice steht nicht zur Verfügung.
Eine ebenfalls relevanter Aspekt ist der Fokus auf den digitalen Service. So gibt es bei Accountable keine direkte Bankberatung. Je nach gewähltem Tarif kannst du dafür steuerliche Beratung in Anspruch nehmen und sogar den KI-Steuerberater verwenden, um die notwendigen Erklärungen abzuschließen.
Als Kunde von Accountable musst du dich auf digitale Services einlassen – ich selbst bin hier ein großer Fan. Gerade die gut funktionierende App und das moderne und intuitive Banking helfen im Alltag. Zusätzlich gibt es zahlreiche positive Erfahrungsberichte zu Accountable, was den starken Fokus des Angebots untermalt.
Diese Features bietet das Accountable Banking
Bevor wir zum Fazit kommen, wollen wir uns nochmal kurz die Features des Bankings anschauen.
| Digitale Kontoauszüge | ✅ |
| Unterkonten | ✅ |
| Automatische Steuerrückstellungen | ✅ |
| Rechnungsstellung | ✅ |
| Zahlungslink | ✅ |
| Mahnungswesen | ✅ |
| Cashflow Analyse | ❌ |
| Multi-Banking | ✅ |
| Rollen- und Benutzerverwaltung | ✅ |
| Digitales Belegmanagement | ✅ |
| Ausgabenkategorisierung | ✅ |
| DATEV-Schnittstelle | ✅ |
Kurzfazit zur Kontoführung
Unterm Strich ist die Kontoführung bei Accountable eine der größten Stärken: moderne App, schnelle digitale Eröffnung und ein insgesamt sehr rundes Nutzungserlebnis. Wer ein effizientes Online-Geschäftskonto sucht und keine Filialberatung braucht, wird sich hier schnell wohlfühlen und von guten Services profitieren können.
5. Service und Support: solide Lösungen für ein Online-Geschäftskonto
Beim Service liefert Accountable insgesamt ein solides Paket – genau auf dem Niveau, das man von einem Online-Geschäftskonto erwarten darf. Du bekommst keine klassische Filialbetreuung, dafür aber mehrere Kontaktwege, die im Alltag meistens völlig ausreichen.
Positiv ist vor allem die Wissensbasis: Es gibt eine ausführliche FAQ und viele Artikel rund um die Bedienung, inklusive verständlicher Anleitungen. Für viele Standardfragen findest du damit schnell eine Lösung, ohne erst den Support bemühen zu müssen.
Für schnelle Anliegen steht zusätzlich ein Chatbot bereit. Sobald es konkreter wird, übernehmen Mitarbeiter im Chat und beantworten weiterführende Fragen direkt dort. Fairerweise gibt es hierzu gespaltene Meinungen – bei unseren Anfragen hat die Bearbeitung aber schnell funktioniert, deshalb haben wir hier gute Erfahrungen gemacht.
Wer lieber direkt spricht, kann den Support außerdem telefonisch kontaktieren und bekommt so Hilfe, ohne sich durch endlose FAQ-Schleifen zu klicken.
In größeren Abos ist es zudem möglich sein, Berater direkter anzusprechen. Diesen Punkt haben wir in der Bewertung bewusst nicht eingerechnet, weil wir den Service primär danach bewerten, was für die meisten Nutzer im Standard-Setup relevant ist.
Unterm Strich ist der Service bei Accountable solide: gute Self-Service-Inhalte, Chat und Telefon als Support-Kanäle – passend für ein digitales Geschäftskonto.
6. Klarer Fokus auf Buchhaltung und Steuerberatung: Accountable bietet keine weiteren Banking-Produkte
Bei den weiteren Produkten verfolgt Accountable einen klaren Ansatz: Das Angebot ist in erster Linie auf Buchhaltung und Steuern ausgerichtet, das Geschäftskonto ist eher als ergänzende Funktion in der App zu verstehen. In der Ausrichtung ist das insgesamt vergleichbar mit Lösungen wie Lexoffice oder Sevdesk, nur eben mit einem angebundenen Konto als praktischem Zusatz.
Somit sind klassische Bankprodukte wie Kredite, Kontokorrent oder feste Zahlungsrahmen nicht im Angebot. Das hat einen Vorteil, weil der persönliche Schufa-Score für die Nutzung des Kontos keine zentrale Rolle spielt. Wer allerdings regelmäßig Kredite braucht oder sein Geschäft über Finanzierungslinien steuert, wird bei Accountable nicht das passende Angebot finden.
Auch Tagesgeld- oder Festgeldkonten gehören nicht zum Produktportfolio. Das ist für viele Selbstständige in der Praxis verschmerzbar, weil sich Guthaben bei Bedarf auch privat auf einem Tagesgeldkonto parken lässt. Der Nachteil bleibt aber: Steuerrücklagen auf Accountable werden nicht verzinst.
Im Kartenbereich stehen Firmenkarten als virtuelle und physische Varianten zur Verfügung. Aktuell handelt es sich dabei um Debitkarten, dafür aber auf Mastercard-Basis, was im Geschäftsalltag in der Regel eine hohe Akzeptanz bedeutet.
Zusätzlich bietet Accountable verschiedene Konten- bzw. Tarifmodelle an. Diese verändern jedoch weniger das Geschäftskonto selbst, sondern steuern vor allem den Funktionsumfang der App – also welche Features für Buchhaltung, Steuern und Dokumentenverwaltung enthalten sind.
Tests von anderen Banking
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