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The Home Depot Aktienanalyse – QualitĂ€tsaktie mit tiefem Burggraben

Bereits in den vergangenen Jahren haben immer mehr Menschen das Interesse am Heimwerken entdeckt. Die Coronapandemie ist nun der Katalysator, der diesen Trend befeuert. Statt des teuren Urlaubs investieren Menschen wieder in das Eigenheim.

Die Profiteure dieses Trends sind Baumarktketten wie The Home Depot. In den USA kommt The Home Depot auf einen Marktanteil von 60 %. Kostenvorteile werden an Kunden weitergegeben – das sorgt fĂŒr einen tiefen Burggraben. Bereits Amazon zeigte in der Vergangenheit, dass ein solches GeschĂ€ftsmodell erfolgreich sein kann.

In unserer Aktienanalyse schauen wir uns die Dividenden Aktie von The Home Depot einmal genauer an. Ist die The Home Depot Aktie unterbewertet? Wie steht es um die Zukunft von The Home Depot und welche Rendite können langfristige Anleger bei diesem Unternehmen erwarten?

1. Top 3 Key Facts zur The Home Depot Aktie

  • The Home Depot hat in den USA einen Marktanteil von 60 %.
  • Im Onlinehandel wĂ€chst The Home Depot ĂŒberdurchschnittlich stark.
  • The Home Depot ist ein Dividendenwachstumswert. In den vergangenen 10 Jahren stieg die Dividende um durchschnittlich 20 % pro Jahr.

2. The Home Depot – Das Unternehmen im Profil

Bei The Home Depot handelt es sich um eine der spannendsten Dividendenwachstumsaktien am Markt. In den vergangenen 10 Jahren steigerte das Unternehmen die Dividende durchschnittlich um 20,85 % pro Jahr.

Besonders der Trend zum Do-it-yourself-Heimwerken beflĂŒgelt den Aktienkurs von The Home Depot und lĂ€sst die Gewinne sprudeln. Zu Beginn unserer Aktienanalyse wollen wir einen Blick auf die Historie des Unternehmens werfen und das GeschĂ€ftsmodell bewerten.

The Home Depot – in 40 Jahren zur grĂ¶ĂŸten Baumarktkette der Welt

Die Geschichte von The Home Depot startete im Jahr 1978 als Bernie Marcus und Arthur Blank von ihrem Arbeitgeber, einem lokalen Baumarkt, gefeuert wurden. Marcus und Blank entschieden sich damals dazu einen eigenen Baumarkt zu eröffnen.

Allerdings sollte es sich nicht um einen klassischen Baumarkt handeln, sondern um einen sogenannten Superstore. Im Gegensatz zur Konkurrenz sollte dieser Superstore mit einem besonders großen Sortiment und gĂŒnstigen Preisen ĂŒberzeugen. Die beiden GrĂŒnder brachen mit der damals ĂŒblichen Spezialisierung auf einzelne Produkte und boten ihren Kunden die Möglichkeit zahlreiche Produkte an einem Ort zu finden.

The Home Depot Super Store
Ein Superstore von The Home Depot in den USA

Schlussendlich wurde dieses Konzept so gut aufgenommen, dass drei Jahre nach der GrĂŒndung in 1981 der Börsengang folgte. Damals konnten Anleger die Aktie zu einem Emissionspreis von 0,02 US-Dollar einsammeln. Das durch den Börsengang gesammelte Kapital floss in die weitere Expansion des Unternehmens.

Bereits 1989 gab es 100 GeschĂ€fte. Heute hat The Home Depot fast 2.300 Filialen in den USA, Kanada und Mexiko. Seit 1990 ist das Unternehmen die fĂŒhrende Baumarktkette in den USA.

Doch das rasante Wachstum ist kein Zufall. Ein genauerer Blick zeigt, wie innovativ The Home Depot wirklich ist. Bereits im Jahr 2002 gab es Kassen fĂŒr den Self-Checkout. 2011 folgte ein eigener Onlineshop mit anschließender Abholung in der Filiale.

Besonders spannend: Kunden von The Home Depot können an kostenlosen Workshops teilnehmen. Qualifizierte Mitarbeiter zeigen Kunden wie diese Fliesen verlegen oder SanitÀranlage erneuern.

It wasn’t enough to sell or even tell — associates also had to be able to show.

Bernie Marcus

MitgrĂŒnder The Home Depot

Quelle: homedepot.com

Diese Maßnahmen lockten neue Kunden ins GeschĂ€ft und unterstĂŒtzten somit beim Aufbau der MarkenidentitĂ€t.

Erst die Weltwirtschaftskrise in 2007 manövrierte das Unternehmen in unruhiges Fahrwasser. Grund hierfĂŒr war der Einbruch des US-HĂ€usermarktes. Sinkende Einkommen und eine steigende Arbeitslosigkeit sorgten dafĂŒr, dass Renovierungsarbeiten im Eigentum aufgeschoben wurde.

Die Konsequenz dieses Wirtschaftsabschwungs war eine VerÀnderung des GeschÀftsmodells. Statt weiterhin auf Expansion zu setzen und weitere Filialen zu eröffnen fokussierte das Management die Umsatzoptimierung der bestehenden GeschÀfte.

Zum Ende des Fiskaljahres 2020 – dieses endet bei The Home Depot zum 31. Januar eines Jahres – hatte das Unternehmen 2.296 Filialen. Mit diesen Filialen wurde im schwierigen ersten Pandemiejahr ein Umsatz in Höhe von 132,1 Milliarden USD erwirtschaftet. Noch im Vorjahr lag der Umsatz bei 110,2 Milliarden USD – dies entspricht einem Wachstum von rund 22 %. Vor Steuern blieb ein Gewinn von 16,98 Milliarden USD.

Diese Zahlen untermalen eindrucksvoll, dass Home Depot in den vergangenen 40 Jahren zu einem der gigantischen Unternehmen herangewachsen ist.

The Home Depot verfolgt eine einzigartige Unternehmenskultur

Doch nicht nur das rasante Wachstum der vergangenen Jahre sind eine Besonderheit. Vielmehr wollen wir an dieser Stelle auch auf die einzigartige Mitarbeiterkultur des Unternehmens eingehen. In einem Interview aus 2018 bestÀtigte Ken Langone, dass mehr als 3.000 Mitarbeiter von The Home Depot durch ihre Unternehmensbeteiligung zu MultimillionÀren wurden.

Seitdem das Unternehmens 1981 an die Börse ging, ermöglichte es seinen Mitarbeitern den Bezug von Aktien zu einem Vorteilspreis. Insbesondere in den USA sind gĂŒnstige Aktienoptionen fĂŒr Mitarbeiter ein etabliertes und akzeptiertes VergĂŒtungsmodell. So sollen zehntausende Mitarbeiter durch The Home Depot Aktien ein betrĂ€chtliches Vermögen aufgebaut haben.

GrundsĂ€tzlich sind Mitarbeiterbeteiligungen ein hervorragendes Mittel, um deren Motivation zu steigern. Mitarbeiter, die nicht nur angestellt sind, sondern selbst vom Wachstum des Unternehmens profitieren, bieten oftmals eine höhere Leistung. Die Identifikation mit dem eigenen Unternehmen ist in diesen FĂ€llen grĂ¶ĂŸer.

Das Management bei The Home Depot

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist das Management des Unternehmens. Geleitet wird das Unternehmen von Craig Menear, der bereits seit 2014 als CEO agiert. Zuvor durchlief Menear unterschiedliche Positionen als Angestellter.

Die wohl wichtigste Rolle aus Sicht der AktionĂ€re nimmt jedoch Carol B. Tome als CFO ein. Tome ist bereits seit 2001 als CFO installiert und hat somit in den vergangenen Jahren maßgeblich die Entwicklung der Home Depot Aktie beeinflusst. So kaufte das Unternehmen mehr als 50 % der ausstehenden Aktien zurĂŒck. Somit muss der weiterhin wachsende Gewinn auf weniger AktionĂ€re aufteilt werden.

AktienrĂŒckkaufprogramme als Renditeturbo

AktienrĂŒckkaufprogramme sind eine Art der steueroptimierten GewinnausschĂŒttung fĂŒr Anleger. Durch den Ankauf ausstehender Aktien an den KapitalmĂ€rkten wird ein Teil des Gewinns an die Shareholder weitergegeben. Durch die Verknappung der Aktienanzahl kommt es zu steigenden Kursen, welche erst zum Zeitpunkt des Verkaufs zu versteuern sind.

Außerdem lĂ€sst sich der Strategiewechsel auf das Umsatzwachstum in den Bestandsfilialen von 2008 auf Frau Tome zurĂŒckfĂŒhren. Durch diesen Ansatz konnte The Home Depot die Kosten tief halten und zeitgleich den Umsatz optimieren. Setzen wir die stabilisierten Kosten und den steigenden Umsatz ins VerhĂ€ltnis, dann sehen wir eine Optimierung der erzielten Gewinnmarge.

3. Das GeschÀftsmodell von Home Depot

Wer die The Home Depot Aktie analysiert, sollte sich auch mit dem GeschÀftsmodell des Unternehmens auseinandersetzen. Auf dem ersten Blick kann dieses durchaus langweilig wirken, denn The Home Depot ist in erster Linie eine Baumarktkette.

Allerdings handelt es sich um die grĂ¶ĂŸte Baumarktkette der Welt. Mit 2.296 Super Stores, welche eine VerkaufsflĂ€che von durchschnittlich 12.000 qm aufweisen, belegt das Unternehmen eindrucksvoll die eigene Relevanz.

The Home Depot GeschÀftsmodell
The Home Depot fokussiert sich auf Privat- und Firmenkunden

The Home Depot zeichnet sich durch das besonders breite Sortiment sowie die gĂŒnstigen Preise aus. In den USA stĂ¶ĂŸt dieser Ansatz auf das Interesse des Marktes. Aktuell kommt das Unternehmen auf einen Marktanteil von rund 60 % und die Tendenz ist weiterhin steigend. Neben dem US-Markt spielen auch Kanada und Mexiko eine tragende Rolle. Doch bis heute kommen rund 90 % der UmsĂ€tze aus dem Heimatmarkt.

WĂ€hrend wir in Europa eher klassische BaumĂ€rkte haben, die sich auf den Verkauf von Produkten spezialisiert haben, geht The Home Depot hier einen Schritt weiter. So gibt es auch Services wie die Installation von BĂ€dern, KĂŒchen, das Verlegen von Böden, den Einbau von Fenstern und TĂŒren sowie die Vermietung von GerĂ€ten. Doch auch Schulungen von Kunden gehört mit zum Angebot der Baumarktkette.

Das PrivatkundengeschÀft

FĂŒr The Home Depot sind die Privatkunden eine besonders wichtige Kundengruppe. Hierbei handelt es sich um Kunden, die einen besonderen Fokus auf gĂŒnstige Preise legen. Das Unternehmen arbeitet stĂ€ndig an der Optimierung des eigenen GeschĂ€fts und gibt gĂŒnstige Einkaufspreise an die Kunden weiter. Die nachfolgenden Maßnahmen zeigen, wie sich das Unternehmen auf die Privatkunden spezialisiert:

  • Kundenbindung: Mit eigenen „How To“-Videos auf YouTube bietet The Home Depot einen besonderen Service fĂŒr seine potenziellen Kunden. Zum Ende 2021 hat das Unternehmen mehr als 445.000 Abonnenten, fast 200.000.000 Aufrufe und mehr als 1.900 Videos. In den kurzen Videos erfahren die Kunden alles ĂŒber verschiedene Do-It-Yourself Themen.
  • User Experience: Die Erfahrung der Kunden in den Super Stores spielt eine wichtige Rolle fĂŒr den Erfolg von The Home Depot. So gibt es eine optimierte FĂŒhrung der Kunden mithilfe von Schildern und Hinweisen. Die Super Stores wirken besonders modern und einladend – der typische Baumarkt-Flair ist nicht vorhanden.
  • Check-Out: Der Check-Out in den Stores erfolgt ĂŒber klassische Kassen oder Self-Services. Auch mithilfe von Digitalisierung lassen sich die Aufenthalte von Kunden fĂŒr den Check-Out auf ein Minimum reduzieren. So können Kunden auch Waren online bestellen und im Store abholen.
  • Onlineauftritt: Das meiste Wachstum verzeichnet The Home Depot im eigenen Online-GeschĂ€ft. Bereits in den vergangenen Jahren gehörte die Website der Baumarktkette zu den wichtigsten Onlineshops der USA. Aus dem GeschĂ€ftsbericht 2020 geht hervor, dass das Unternehmen mit 86 % im Onlinebereich gewachsen ist.

Insgesamt geht aus dem GeschÀftsbericht hervor, dass The Home Depot rund 60 % seiner UmsÀtze im stationÀren Handel erwirtschaftet.

Der Online-Handel kam bereits im vergangenen Jahr auf einen Anteil von 40 %. Kann das starke Wachstum hier beibehalten werden, dann dĂŒrfte der Online Handel bald eine grĂ¶ĂŸere Relevanz haben.

Das FirmenkundengeschÀft

Besonders spannend ist der Blick auf das FirmenkundengeschĂ€ft, beziehungsweise das GeschĂ€ft der professionellen Kunden. Dieses ist bisher kaum erschlossen – ein Großteil der Gewerbetreibenden setzt noch immer auf den Fachhandel. Allerdings arbeitet The Home Depot auch hier an einer Optimierung mit folgenden Maßnahmen:

  • Professionelle Produkte: Produkte fĂŒr Fachbetriebe weisen im Regelfall eine höhere QualitĂ€t und GĂŒte auf. Dementsprechend hat auch The Home Depot diese Waren ins Sortiment aufgenommen.
  • Finanzierung fĂŒr Kunden: Gewerbekunden bestehen im Regelfall auf besondere Finanzierungskonditionen, um die LiquiditĂ€t im Unternehmen zu schonen. The Home Depot bietet fĂŒr die professionellen Kunden besondere Bezahlmodelle sowie spezielle Zahlungsziele an.
  • Kundenbindungsprogramme: FĂŒr Firmenkunden spielen auch Kundenbindungsprogramme eine große Rolle. Handwerker, die viel Material beziehen, erhalten Treuepunkte und Cashbacks auf den Warenwert.
  • Professionelles Personal: Im Firmenkundenbereich spielen professionelle Kundenberater eine wichtige Rolle. Diese mĂŒssen Bestellungen aufnehmen können und als kompetenter Partner fĂŒr Fragen fungieren können.
  • Webshop mit Sofortlieferung: The Home Depot verspricht seinen Gewerbekunden, dass Waren aus dem Onlineshop innerhalb eines Tages geliefert werden.

Durch das Zusammenspiel der verschiedenen Maßnahmen konnte The Home Depot in den vergangenen Jahren vor allen Dingen im professionellen Sektor besonders stark wachsen. Zu erkennen ist dies unter anderen an der Entwicklung der Home Depot Aktie, welche eine ansehnliche Rendite erzielen konnte.

The Home Depot ist ein Immobilienkonzern

Nun kommen wir zu einem besonders spannenden Aspekt, denn neben dem GeschÀftsmodell als Baumarktkettenbetreiber agiert The Home Depot auch als Immobilienkonzern.

Aus dem GeschĂ€ftsbericht 2020 geht hervor, dass The Home Depot 90 % seiner Super Stores selbst besitzt und nur 10 % gemietet hat. Bei den WarenhĂ€usern befinden sich dahingegen lediglich 5 % der GesamtflĂ€che im Besitz des Konzerns. Schlussendlich zĂ€hlen 23 % der BĂŒroflĂ€chen zum Eigentum des Unternehmens.

Da sich insbesondere die großen und teuren VerkaufsflĂ€chen im Eigentum von The Home Depot befinden, profitiert das Unternehmen von geringeren laufenden Fixkosten, insbesondere Mietzahlungen. So profitieren die The Home Depot AktionĂ€re gleich mehrfach, denn durch die geringen Kosten bleiben höhere Gewinne ĂŒber.

Diese lassen sich in weiteres Wachstum sowie in Dividenden oder AktienrĂŒckkaufprogramme investieren. ZusĂ€tzlich verzeichnen Immobilienwerte ein Wertwachstum. Im Falle eines Verkaufs werden die stillen Reserven aktiviert, sodass es zu einer Optimierung der Bilanz kommt.

Allerdings ist The Home Depot nicht vergleichbar mit Immobilienunternehmen wie Vonovia oder Reality Income.

Fazit: The Home Depot verfolgt ein GeschÀftsmodell mit Burggraben

Zusammenfassen lĂ€sst sich zum GeschĂ€ftsmodell sagen, dass The Home Depot ein durchaus lukratives GeschĂ€ftsmodell verfolgt. Das Unternehmen ist klarer MarktfĂŒhrer in den USA und kann in wichtigen Sektoren weiterhin rasant wachsen. Die Corona-Pandemie treibt immer mehr Kunden in die GeschĂ€fte des Unternehmens und sorgt fĂŒr einen anziehen Umsatz.

Zudem besitzt The Home Depot einen Großteil der Immobilien und verfĂŒgt somit ĂŒber einen gigantischen Wettbewerbsvorteil. GrĂ¶ĂŸenvorteile, welche zu niedrigeren Einkaufspreisen fĂŒhren, werden direkt an die Kunden weitergegeben. Die Marke „Home Depot“ ist in den kompletten USA bekannt und auch Kanada und Mexiko sind wichtige WachstumsmĂ€rkte.

Insbesondere die Digitalisierung des GeschĂ€fts schreitet schnell und erfolgreich voran. Aus diesem Grund sprechen viele Faktoren dafĂŒr, dass The Home Depot eine herausragende Rolle im Markt eingenommen hat und auch in Zukunft wachsen kann.

4. The Home Depot in der Wettbewerbsanalyse

Wir haben bereits festgestellt, das The Home Depot eine Baumarktkette ist. Im Grunde sind BaumĂ€rkte eine Art Supermarkt fĂŒr Kunden, die Baumaterialien und Produkte zur Verbesserung Ihrer Wohnung, des Eigenheims oder der Kapitalanlageimmobilie suchen.

Im Grunde haben sich BaumĂ€rkte auf die DIY-Branche, also Privatpersonen, die in Eigenleistung Renovierungsarbeiten durchfĂŒhren wollen, spezialisiert.

Blicken wir auf Europa, dann zeichnet sich das BaumarktgeschĂ€ft hier vor allen Dingen durch einen zerstörerischen Wettbewerb aus. Eine der grĂ¶ĂŸten deutschen Baumarktketten, Praktiker, musste 2013 den Insolvenzantrag stellen. Das börsennotierte Hornbach ist die wohl grĂ¶ĂŸte Kette in Deutschland. Allerdings sieht es aus operativer Sicht nicht sonderlich gut aus, denn die EBIT-Marge liegt aktuell bei rund 4 %.

WĂ€hrend in den USA ein Duopol den Markt regiert und somit von höheren Margen profitieren kann, gilt dies fĂŒr den deutschen Markt schlicht und ergreifend nicht. Ketten wie Hornbach, Obi, Bauhaus, Toom oder Hagebaumarkt durchdringen den Markt und liefern sich einen harten Wettbewerb. Vergleichen wir Hornbach mit The Home Depot, dann erzielt die deutsche Baumarktkette nur rund ein Drittel des Umsatzes pro Quadratmeter VerkaufsflĂ€che.

Eine wirkliche Kundenbindung gibt es auf dem deutschen Markt schlicht und ergreifend nicht. Viele Kunden nutzen lediglich den Baumarkt, der sich in der unmittelbaren NĂ€he befindet. Solange es in Europa keine vergleichbare Wettbewerbssituation zum Status Quo des US-Markts gibt, dĂŒrften die Margen der hiesigen Baumarktketten weiterhin gering ausfallen.

Branchenstrukturanalyse fĂŒr The Home Depot nach Porter

Ein etablierter Ansatz, um die Wettbewerbssituation eines Unternehmens zu bewerten, ist das von Prof. Michael Porter entwickelte Five Forces-Modell. Der Grundgedanke des Modells sieht vor, dass eine hohe Anzahl an Wettbewerbern die ProfitabilitÀt eines Unternehmens negativ beeinflusst.

WettbewerbskraftEinflussfaktoren
Bestehender Wettbewerb Der einzige echte Konkurrent ist Lowe’s. Ein Marktanteil von 60 % spricht fĂŒr die Rolle von The Home Depot.
Potentielle Konkurrenz Neue Marktteilnehmer können nur schwer Fuß fassen, da The Home Depot und Lowe’s bereits riesig sind. Amazon als potentieller Konkurrent bietet nur den Onlinevertrieb.
Bedrohung durch Ersatzprodukte Wer renovieren möchte, benötigt entsprechende Baumaterialien. Defekte werden behoben, sodass es stets einen Absatzmarkt gibt.
Macht der Lieferanten Die GrĂ¶ĂŸe von The Home Depot fĂŒhrt dazu, dass die Lieferanten keine Preismacht haben.
Macht der KĂ€ufer Die Kunden haben die Wahl zwischen Lowe’s und The Home Depot. Folglich sind die Alternativen der Kunden stark limitiert.

Zusammenfassend lĂ€sst sich sagen, dass die Wettbewerbssituation fĂŒr die US-BaumĂ€rkte sehr vorteilhaft ist. The Home Depot und Lowe’s teilen sich den Gesamtmarkt untereinander auf. Die Unternehmen haben tiefe BurggrĂ€ben geschaffen, neue Wettbewerber sind extrem unwahrscheinlich. Die schiere GrĂ¶ĂŸe der beiden Ketten trĂ€gt dazu bei, dass diese eine enorme Kostenvorteile haben. Neue Marktteilnehmer können hier nicht mithalten und mĂŒssten defizitĂ€r wirtschaften.

BurggrÀben machen GeschÀftsmodelle attraktiv

Bei einer Burggraben Aktie, im Englischen als „moat stock“ bezeichnet, handelt es sich um ein Unternehmen, dessen GeschĂ€ftsmodell nicht einfach von der Konkurrenz adaptiert werden kann. So wie ein Burggraben eine Festung vor feindlichen Eindringlingen schĂŒtzt, so schĂŒtzt dieser im Wirtschaftsleben das GeschĂ€ftsmodell eines Unternehmens.

Auch die 2.296 Super Stores von The Home Depot befinden sich an prĂ€destinierten PlĂ€tzen, sodass neue Konkurrenten nur schwer mithalten könnten. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen gehe ich in Zukunft von keiner VerschĂ€rfung des Wettbewerbs aus. Vielmehr dĂŒrfte die weitere ProfitabilitĂ€tssteigerung im Fokus stehen.

Unternehmen

The Home DepotLowe’s

WKN

866953859545

Marktkapitalisierung [Mrd. USD]

353147

Umsatz 2020

132,189,6

Umsatzwachstum 3J

9,4 % p.a.9,3 % p.a.

EBIT [Mrd. USD]

20,610,9

EBIT Marge

15,6 %12,2 %

KGV

2420

KUV

2,51,6

Dividendenrendite

1,64 %1,5 %
The Home Depot vs. Lowe's

5. Die Bewertung der The Home Depot Aktie

In diesem Kapitel der The Home Depot Aktienanalyse wollen wir die Bewertung des Unternehmens mithilfe verschiedener BewertungsansÀtze vornehmen. Hierzu schauen wir auf die fundamentale Bewertung des Unternehmens, die Einordnung nach Peter Lynch, den Piotroski F-Score sowie die Bewertung nach der Discounted Cashflow Methode.

Fundamentale Bewertung der The Home Depot Aktie

The Home Depot ist eine Baumarktkette mit Fokus auf den US-Markt. Immerhin werden hier rund 90 % der Erlöse generiert. Allerdings sind auch Kanada und Mexiko wichtige MĂ€rkte, die in Zukunft eine steigende Relevanz erfahren dĂŒrften. Die aktuelle Marktkapitalisierung belĂ€uft sich auf 395,04 Mrd. Euro. Der Gewinn pro Aktie liegt bei 11,94 Euro.

Die aktuelle Dividendenrendite von The Home Depot belĂ€uft sich auf 1,64 %. Aufgrund der dynamischen Dividendensteigerungen – in den letzten Jahren steigerte das Unternehmen die Dividenden um rund 20 % p.a. – dĂŒrfen sich langfristige Investoren in einigen Jahren wohl ĂŒber eine hohe persönliche Dividendenrendite freuen.

Aus Sicht klassischer Value- oder Dividendeninvestoren ist die The Home Depot Aktie womöglich nicht das interessanteste Wertpapier. Anleger mit einem Fokus auf Dividendenwachstum können allerdings durchaus profitieren.

Aktuell schĂŒttet das Unternehmen rund 50 % seiner ErtrĂ€ge an die AktionĂ€re aus. Die restlichen 50 % der Gewinne fließen in die Weiterentwicklung des GeschĂ€fts sowie in AktienrĂŒckkĂ€ufe.

In Sachen Verschuldung ist The Home Depot ein sehr solides Investment. Die aktuelle Nettoverschuldung belÀuft sich auf 35,5 Milliarden USD. Basierend auf dem aktuellen EBIT, dauert es 1,7 Jahre, um die Schulden komplett zu tilgen.

Diese Verschuldung ist als solide zu betrachten und erst ein Verschuldungsfaktor von mehr als 4 entspricht einer hohen Verschuldung. Spannend ist in diesem Zuge jedoch die Tatsache, dass das schnell verfĂŒgbare Eigenkapital negativ ist.

Dieser Umstand lĂ€sst sich auf die Immobilien zurĂŒckfĂŒhren, welche aktuell noch zu den Buchpreisen bewertet werden. Somit sind die Wertentwicklungen der vergangenen Jahre noch nicht in der Bewertung berĂŒcksichtigt.

In Sachen Wachstum ist davon auszugehen, dass The Home Depot etwas an Fahrt verliert. So gehen Analysten davon aus, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren nur noch mit 5 % pro Jahr im Umsatz wÀchst. Ich persönlich gehe in meinem langfristigen Szenario von einem geringeren Wachstum aus.

In den vergangenen Jahren belief sich das Wachstum auf 6,9 % jĂ€hrlich. Der operative Gewinn ist dahingegen ĂŒberproportional gewachsen mit 13,4 % pro Jahr. In Zukunft liegt die Erwartung bei einem Gewinnwachstum von 3,8 % pro Jahr.

The Home Depot Bewertung nach Peter Lynch

Ein weiterer Ansatz zu Bewertung eines Unternehmens kommt vom ehemaligen Fondsmanager Peter Lynch. In seinem Bestseller „One Up on Wall Street“ unterscheidet Lynch grundsĂ€tzlich in Nicht-Zykliker, Zykliker und Asset Plays. Bei The Home Depot handelt es sich um ein Unternehmen mit einem nicht-zyklischen GeschĂ€ftsmodell.

Unter den nicht zyklischen Unternehmen selbst gibt es eine wiederum eine Unterteilung in sogenannte „Slow Grower“, „Average Grower“ und „Fast Grower“. Ein Slow Grower zeichnet sich durch ein niedriges Gewinn- und Umsatzwachstum aus. Hier fĂŒhrt Lynch Werte von 2 bis 5 % an.

Basierend auf den vorliegenden Zahlen liegt The Home Depot oberhalb dieser Kennziffer, sodass die Kategorisierung als Average Grower oder Stalwart angebracht erscheint.

Ein Average Grower wĂ€chst mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Gesamtmarkt. Im Regelfall handelt es sich hierbei um mittelgroße oder große Unternehmen. Die Gewinne wachsen bei diesen Unternehmen bis zu 12 % im Jahr und bieten den Anlegern somit gute Wachstumschancen.

Laut Peter Lynch können Anleger mit diesen Werten durchaus attraktive Renditen erzielen, wenn sie diese Aktien ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum halten. Wichtig ist, dass diese Unternehmen mit ihrem GeschĂ€ftsmodell einen Burggraben geschaffen haben und kontinuierlich wachsen. Zudem wird eine regelmĂ€ĂŸige Dividende ausgeschĂŒttet.

Laut Lynch sollten Anleger die Aktie kaufen, wenn die Bewertung historisch gĂŒnstig ist. Dies könnte beispielsweise anhand des durchschnittlichen KGVs erfolgen.

Auch das PEG-Ratio ist eine beliebte Maßeinheit, um einen passenden Einstiegszeitpunkt zu finden. Sollten die Aktien teurer als im historischen Durchschnitt sein, gilt es diese erneut zu bewerten. Gibt es hierfĂŒr fundamentale GrĂŒnde, die auf ein stĂ€rkeres Wachstum schließen lassen?

Dann wĂ€re das Halten der Position der richtige Ansatz. Alternativ können ĂŒberdurchschnittliche Kurse auch zum Verkauf verwendet werden.

Piotroski F-Score der The Home Depot Aktie

Eine meiner favorisierten Metriken zur Bewertung der BilanzqualitĂ€t eines Unternehmens ist der Piotroski F-Score. Diese einfache PrĂŒfung zeigt deutlich auf, ob sich ein Unternehmen innerhalb eines Vergleichszeitraums gut oder schlecht entwickelt hat.

Ein hoher Piotroski F-Score ist ein positiver Bewertungsfaktor, wÀhrend ein niedriges Scoring eher zur Vorsicht mahnen sollte.

Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht, wie der Piotroski F-Score fĂŒr die The Home Depot Aktie zum Zeitpunkt der Aktienanalyse aussieht:

KriteriumErgebnis
Positiver JahresĂŒberschuss
Positiver Cashflow
Cashflow > JahresĂŒberschuss
Return on Assets (RoA) > Vorjahreswert
Geringerer Verschuldungsgrad als im Vorjahr
Höhere Current Ratio als im Vorjahr
Anzahl ausstehender Aktien konstant oder sinkend
Gross Margin > Vorjahreswert
Kapitalumschlag > Vorjahreswert

Somit ergibt sich bei der The Home Depot Aktie ein Piotroski F-Score von 6. Dies deutet auf eine gesunde Bilanz hin und ist als positiv zu bewerten. Allerdings erzielt The Home Depot hier keine außerordentlich gute Bewertung, sodass ein Investment basierend auf dem Piotroski F-Score nicht zu empfehlen ist. Vielmehr sollten Anleger an dieser Stelle andere Bewertungsfaktoren als ErgĂ€nzung hinzuziehen.

Die Discounted Cashflow-Methode zur Bewertung von Home Depot

Schlussendlich wollen wir die The Home Depot Aktie noch mithilfe eines Discounted Cashflow-Modells (DCF-Modell) analysieren. Da es sich bei einer Aktie um einen Anteil eines Unternehmens handelt, ist dieser nur so viel wert, wie die zukĂŒnftigen Gewinne. Um die ErtrĂ€ge im Zuge der Investmentdauer abzuzinsen, verwenden wir einen Diskontierungsfaktor.

The Home Depot Discounted Cashflow Analyse
Aufstellung des DCF-Modells fĂŒr The Home Depot unter Annahmen eigener Wachstumsprognosen

In meinem DCF-Modell gehe ich davon aus, dass The Home Depot in den kommenden Jahren von den AktivitÀten im Onlinehandel profitiert. Ab 2023 gehe ich aufgrund der Preissetzungsmacht von einem Umsatzwachstum von 5 % pro Jahr aus.

Anschließend dĂŒrfte sich das Wachstum noch etwas reduzieren. Durch die Fokussierung auf weitere MĂ€rkte erwarte ich allerdings ein langfristiges Wachstum von 4 %.

Die Steigerung der EBIT-Marge habe ich jÀhrlich mit 0,2 % berechnet. Aufgrund des GeschÀftsmodells sind keine astronomischen Anstiege der EBIT-Marge zu erwarten.

Ich persönlich sehe in The Home Depot keine Aktie, die mit einem rasanten Wachstum ĂŒberzeugen wird. Vielmehr handelt es sich um ein solides Investment, welches ĂŒber einen langfristigen Zeitraum Spaß machen soll.

In meinen DCF-Modell habe ich aus diesem Grund eine Renditeerwartung von 8 % zur Abzinsung der kĂŒnftigen ErtrĂ€ge vorausgesetzt. Hiermit preise ich bei der Auswahl einer Einzelaktie eine höhere Rendite als der Gesamtmarkt ein.

The Home Depot Discounted Cashflow Ergebnis
Ergebnis zur DCF-Analyse von The Home Depot unter BerĂŒcksichtigung einer 8-prozentigen Abzinsung

Basierend auf meiner Kalkulation ergibt sich ein fairer Wert von 542,60 USD. Somit ist The Home Depot unter Annahme meiner Prognose unterbewertet. Ein langsameres Wachstum könnte dieses Szenario natĂŒrlich negativ beeinflussen. WĂŒrde ich eine jĂ€hrliche Umsatzsteigerung von 3 % annehmen, wĂ€re die The Home Depot Aktie aktuell fair bewertet.

Fazit zur Unternehmensbewertung

Aus meiner Sicht ist The Home Depot ein kaufenswertes Unternehmen. Das DCF-Modell unter Annahme meiner jĂ€hrlichen Zielrendite sieht aktuell noch eine Unterbewertung der Aktie. Zudem ĂŒberzeugt das Unternehmen mit einer soliden Bilanz. In der Vergangenheit konnte The Home Depot seine AktionĂ€re mit hohen Dividendensteigerungen beglĂŒcken.

In meinem langfristigen Portfolio gehört The Home Depot deshalb in meinen Sparplan. Spannend ist der Fakt, dass das Unternehmen in der Bilanz noch stille Reserven durch die eigenen Immobilien besitzt. An dieser Stelle möchte ich darauf hinweisen, dass die angestellte Analyse keinen abschließenden Charakter hat. Als AktionĂ€r sollte man sich stets eigene Gedanken zu einem Investment machen und das Unternehmen bewerten.

6. Prognose zur Entwicklung der The Home Depot Aktie

Die Aktie von The Home Depot kann durchaus ĂŒberzeugen. Immerhin verfolgt etwa die Handelsplattform Trade Republic 35 Analysten, die das Unternehmen bewerten. 71 % der Analysten sehen in der The Home Depot Aktie einen klaren Kauf, wĂ€hrend sich 26 % fĂŒr ein Halten der Position aussprechen. Lediglich ein Analyst hat zum aktuellen Zeitpunkt eine negative Einstellung zur Zukunft des Unternehmens.

Maßgeblichen Einfluss auf die EinschĂ€tzungen der Analysten haben Szenarien zur Zukunft eines Unternehmens.

FĂŒr The Home Depot haben wir drei unterschiedliche Szenarien entwickelt. Da es sich bei diesem Unternehmen um einen Average Grower handelt, lassen sich die Potenziale sehr gut mit der Discounted-Cashflow-Methode berechnen.

Das Management von The Home Depot entscheidet sich dazu, vermehrt auslĂ€ndische MĂ€rkte anzugreifen. Insbesondere SchwellenlĂ€nder bieten hier ein gutes Wachstumspotenzial fĂŒr das Unternehmen. In den ersten Jahren steigt das Umsatzwachstum stark an. Aufgrund der Expansion fließt mehr Kapital in das Unternehmen, die EBIT-Marge sinkt kurzfristig. In diesem Fall gehen wir in den kommenden Jahren mit einem Umsatzwachstum von 10 % aus. Zeitgleich sinkt die EBIT-Marge auf 10 % und erholt sich ab 2025 auf das Ausgangsniveau. Durch die anhaltende Expansion ist eine Steigerung der Marge vorerst nicht möglich.

Basierend auf meinem DCF-Modell ergÀbe sich in dieser Konstellation zum aktuellen Zeitpunkt eine Unterbewertung von 44%. Hierbei habe ich eine höhere Renditeerwartung von 9 % pro Jahr vorausgesetzt. In einem positiven Szenario wÀre The Home Depot klar unterbewertet.

Der neutrale Case entspricht meinen Erwartungen an das Unternehmen. Das Unternehmen profitiert noch immer von der anhaltenden Coronapandemie sowie der Verschiebung des Konsumverhaltens. Kurzfristig fĂŒhrt dies zu einem Umsatzwachstum. Mittel- bis langfristig sinkt das Umsatzwachstum wieder. Allerdings kann The Home Depot den Gewinn pro Quadratmeter steigern und somit die eigene EBIT-Marge verbessern.

Die Coronapandemie hĂ€lt noch weiter an und sorgt fĂŒr eine steigende Arbeitslosigkeit auf dem US-Markt. Durch die gestiegene Inflation entscheidet sich die FED gegen eine Fortsetzung der expansiven Geldpolitik. Die US-BĂŒrger verschieben nicht dringend notwendige Investitionen in die Zukunft. Hierzu gehören auch Baumaßnahmen fĂŒr die eigenen vier WĂ€nde. The Home Depot leidet unmittelbar unter den Auswirkungen dieses Wirtschaftsschocks. Die EBIT-Marge sinkt rapide und auch die UmsĂ€tze brechen ein. Bis zur Erholung des GeschĂ€fts dauert es einige Jahre. Unter BerĂŒcksichtigung dieser Annahme ist das Unternehmen aktuell massiv ĂŒberbewertet.

  • The Home Depot wird zum MarktfĂŒhrer im Online Handel fĂŒr Baumaterialien
  • Positive Entwicklung der Corona-Pandemie kann fortgesetzt werden
  • Expansion in weitere MĂ€rkte
  • Aktuelle Entwicklung zeigt Euphorie der Marktteilnehmer
  • Das Wachstum verlangsamt sich zunehmend
  • Lieferkettenprobleme belasten das GeschĂ€ft von The Home Depot
  • Online Handel liefert nicht den erwarteten Wachstumsschub
  • Wirtschaftskrisen verschieben Investitionen in die Zukunft

7. So können Anleger The Home Depot Aktien kaufen

Du hast Interesse an der The Home Depot Aktie (ISIN: US4370761029)?

In Deutschland kannst du The Home Depot an fast jeder Börse handeln. Auch HÀndler bei Tradegate, Xetra oder Lang & Schwarz bieten diese Aktie an.

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8. Fazit: Baumarktkette mit tiefem Burggraben

Bei The Home Depot handelt es sich um eine Baumarktkette. Doch die Marktgegebenheiten in den USA verschaffen dem Unternehmen einen tiefen Burggraben. Der Markt wird sich lediglich mit Lowe’s geteilt. OnlinehĂ€ndler wie Amazon spielen aktuell noch keine Rolle und der Fokus auf den Onlinevertrieb trĂ€gt dazu bei, dass dieser Wandel gar nicht erst stattfindet.

Aus bilanzieller Sicht ist das Unternehmen solide aufgestellt. Hinzu kommt, dass The Home Depot dank der Pandemie neue Umsatzrekorde erreicht. Langfristig dĂŒrfte sich das Wachstum wieder etwas normalisieren. Allerdings dĂŒrfte das verĂ€nderte Nutzerverhalten nachhaltiger Natur sein. Ich persönlich gehe davon aus, dass Anleger mit der The Home Depot eine jĂ€hrliche Rendite von 8 % erzielen können. Zudem ergibt sich bei der aktuellen Bewertung eine Sicherheitsmarge.

Langfristig orientierte Anleger können The Home Depot im Sparplan kaufen und somit vom Cost Average-Effekt profitieren. Zudem dĂŒrften die dynamischen Dividendensteigerungen gerade bei einem langfristigen Anlagehorizont Spaß machen.

Hi! Ich bin
👋

Ich bin Sebastian, einer der MitgrĂŒnder von Finanzwissen. Nach meinem dualen Studium in der Automobilbranche bin ich zu einer der grĂ¶ĂŸten Automobilbanken Deutschlands gewechselt. Im Zuge meiner Karriere konnte ich ein fundiertes Wissen ĂŒber Finanzen und Investitionen entwickeln. Heute investiere ich vor allen Dingen in Immobilien, Aktien und KryptowĂ€hrungen und möchte mein Wissen weitervermitteln.

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