
Du zahlst auch lieber anonym mit Bargeld, statt für alle Einkäufe deine EC-Karte zu verwenden? Automatenverbünde wie CashPool oder CashGroup ermöglichen dir, bei vielen Partnerbanken kostenfrei Bargeld zu erhalten.
Doch was ist CashPool genau? Welche Banken gehören dazu und was solltest du dabei beachten? Hier findest du alle wichtigen Informationen rund um CashPool.
Cashpool: das Wichtigste in Kürze
- Was ist Cashpool? Kunden aller Partnerbanken können über CashPool deutschlandweit auf 2.800 Automaten zugreifen und dort kostenfrei Bargeld abheben.
- Welche Banken nutzen Cashpool? Neben den genossenschaftlichen Sparda-Banken und vielen kleineren Banken beteiligen sich auch die TARGOBANK, die BBBank sowie die Santander Consumer Bank AG und die Oldenburgische Landesbank.
- Wo gibt es Cashpool? Über die Suche findest du CashPool-Automaten in deiner Nähe. Vor allem auf dem Land kann es sein, dass du ein paar Dörfer weiter fahren musst. Eine weitere Option ist, Geld im Supermarkt abzuheben.
- Welches sind die besten Banken für Bargeldabhebungen? Dir sind Barabhebungen wichtig? In unserem Girokonto Vergleich erfährst du, welche Banken dir das beste Girokonto bieten.
Was ist der CashPool?
CashPool ist ein sogenannter Geldautomatenverbund. Das bedeutet: Kunden der teilnehmenden Partnerbanken können an allen CashPool-Geldautomaten kostenfrei Bargeld von ihrem Girokonto abheben.
Wie ist CashPool entstanden?
Die Gründung des Geldautomatenverbunds CashPool geht auf das Jahr 2000 zurück. Privatbanken wie die SEB, die Citibank (heute TARGOBANK), die CC-Bank (heute Santander Consumer Bank) sowie die National-Bank reagierten damit auf die hohen Automatenentgelte, die ihre Kunden an Geldautomaten von Sparkassen und Genossenschaftsbanken bezahlen mussten.
Mit der Gründung von CashPool konnten die Kunden einer der vier oben genannten Gründerbanken auch an allen Geldautomaten der jeweils anderen Mitgliedsbanken kostenfrei oder sehr kostengünstig (je nach Kontomodell) Bargeld abheben.
Mittlerweile haben sich viele weitere Privatbanken sowie die genossenschaftlichen Sparda-Banken CashPool angeschlossen. Die Kunden können deshalb heute auf ca. 2.800 Geldautomaten in Deutschland zurückgreifen.
Welche Geldautomatenverbünde gibt es sonst noch in Deutschland?
Neben CashPool existieren noch weitere Verbünde von Geldautomaten. Hier findest du die wichtigsten:
| Geldautomatenverbund | Anzahl an Automaten |
|---|---|
| Sparkassen | ca. 22.000 |
| BankCard-Servicenetz | ca. 14.000 |
| Cash Group | 4.500 |
| CashPool | 2.800 |
CashPool-Banken: Wer gehört zum Geldautomatenverbund?
Du möchtest wissen, wo du als Kunde einer CashPool-Bank überall kostengünstig Bargeld abheben kannst? Hier ist eine Liste der teilnehmenden Cashpool Banken:
- Bankhaus C. L. Seeliger
- Bankhaus Gebr. Martin AG
- Bankhaus Hafner
- Bankhaus Ludwig Sperrer KG
- Bankhaus Max Flessa KG
- Bankhaus Mayer
- Bankhaus Neelmeyer
- BBBank eG
- Donner & Reuschel AG
- Gabler-Saliter Bankgeschäft AG
- MERKUR PRIVATBANK
- NATIONAL-BANK AG
- Oldenburgische Landesbank AG
- PAX-Bank eG
- Santander Consumer Bank AG
- Sparda-Banken
- Steyler Bank
- SÜDWESTBANK – BAWAG AG Niederlassung Deutschland
- TARGOBANK AG
Du bist auf der Suche nach einem günstigen oder kostenlosen Girokonto mit umfassenden Services und Features? Dann solltest du einen Blick auf die folgenden Anbieter werfen:
- Kostenlos ab 700 € Geldeingang
- Bargeldeinzahlung bei Automaten der Commerzbank möglich
- Sehr gute Visa Debitkarte inkludiert
- Kostenlos ab 1000 € Geldeingang
- Kostenlose Visa-Debitkarte
- Zahlreiche Extra-Produkte wie Tagesgeld und ETF-Sparpläne
- Kostenloses Girokonto ab 700 € Geldeingang
- weltweit kostenlose Bargeldabhebungen ab 50 €
- keine Fremdwährungsgebühr mit Aktivstatus
Weitere Anbieter haben wir in unserem großen Girokonto-Vergleich unter die Lupe genommen.
Wie finde ich CashPool-Geldautomaten in der Nähe?
CashPool bietet dir Zugang zu ca. 2.800 Geldautomaten. Doch Achtung: Eine kleine dreistellige Anzahl an Automaten ist nicht frei zugänglich, da die Automaten sich jeweils auf einem Firmengelände befinden.
Die CashPool-Geldautomatensuche
Du suchst einen CashPool Geldautomat in der Nähe? Das funktioniert am einfachsten über einen der folgenden beiden Wege:
1. CashPool Automaten über die Website finden
Auf cashpool.de befindet sich eine Geldautomatensuche. Du gibst einfach die gewünschte Postleitzahl ein und das Tool zeigt dir CashPool‑Geldautomaten in der Nähe. Du kannst dabei sogar wählen, ob nur die frei zugänglichen angezeigt werden sollen oder alle Geldautomaten.

2. Geldautomatensuche über deine Bank finden
Die meisten Banken stellen heute auf ihrer Website ebenfalls eine Geldautomatensuche zur Verfügung. Größere Banken wie die Sparda-Banken oder auch die TARGOBANK zeigen dabei alle CashPool-Geldautomaten in der Nähe des angegebenen Ortes an.
Tipp: Automatensuche ist auch per App möglich!
Die Geldautomaten der CashPool Partnerbanken lassen sich auch über die CashPool-App finden. Diese ist kostenlos und funktioniert genauso wie die Automatensuche auf der Website! Zusätzlich bieten auch einige Banking-Apps der CashPool Partner entsprechende Funktionen.

Woran erkenne ich CashPool Geldautomaten?
CashPool-Geldautomaten erkennst du am markanten rot-blauen CashPool-Logo. Es enthält zusätzlich den Schriftzug „CashPool“. Die Geldautomaten befinden sich bei den jeweiligen Partnerbanken und an weiteren ausgesuchten Stellen.

Was Fremdkunden am CashPool-Automaten zahlen
Bist du Kunde einer Bank außerhalb des Cashpool-Verbunds, kostet die Abhebung an Cashpool-Automaten Geld. Wie viel genau, legt jede Bank selbst fest, üblich sind jedoch 1,95 bis 4,90 € pro Vorgang. Eine gesetzlich festgelegte Grenze gibt es allerdings nicht, sodass vereinzelte Automaten bis zu 8 € verlangen.
Wie viel du abhebst, ist dabei unerheblich: Für 20 € zahlst du dieselbe Gebühr wie für 400. Umgekehrt gilt dasselbe: Als Kunde einer CashPool-Bank zahlst du an Automaten der Sparkassen, der Volks- und Raiffeisenbanken oder der Cash Group ebenfalls Gebühren.
💡 Der Automatenbetreiber ist dazu verpflichtet, das Fremdkundenentgelt vor der Abhebung anzuzeigen. Sind dir die Abhebegebühren zu hoch, kannst du den Vorgang abbrechen und einen günstigeren Automaten suchen.
Bargeld abheben: So sparst du Kosten
Wenn du häufig Bargeld abheben möchtest, solltest du diesen Aspekt bereits bei der Auswahl deines Girokontos besonders berücksichtigen.
Achte dabei vorwiegend auf folgende Aspekte:
Barabhebungsmöglichkeiten der Bank
Um die Bargeldversorgung bei einer Bank zu beurteilen, solltest du diese Fragen klären:
- Verfügt die Bank selbst über viele Geldautomaten?
- Ist sie Partner eines großen Automatenverbundes?
- Bietet sie darüber Barabhebungen über Partnershops wie Supermärkte?
- Welche Gebühren fallen bei einer Barabhebung an?
Visa und Mastercard bieten das größte Automatennetz
Bist du dir unsicher bei der Wahl des passenden Kontos, dann achte auf ein Konto mit einer Visa oder Mastercard. Mit mehr als 58.000 Automaten ist die Verfügbarkeit am größten. Eine Übersicht über passende Konten findest du in unserem Direktbanken Vergleich.
Besonders relevant ist für dich jedoch auch die Verbreitung von Geldautomaten eines Verbundes in deiner Region. Prüfe also vorher, welcher Automatenverbund in deiner Umgebung besonders viele Ausgabestellen bietet.
Welche Karten stellt das Girokonto zur Verfügung?
Nicht nur die Bank, sondern auch die verwendete Karte entscheidet über die Gebühren bei Bargeldabhebungen. Hebst du vom gleichen Konto über einen fremden Automaten mit der Girocard ab, zahlst du fast immer mehr als mit einer Debitkarte.
Je nach Anbieter und Kontomodell kannst du mit der Debitkarte auch im Ausland kostengünstig oder kostenfrei Bargeld abheben. Hierbei solltest du jedoch etwaige Gebühren der Automatenaufsteller beachten.
- Sehr gutes Girokonto
- Kostenlos ab 700 € Geldeingang
- Hervorragende Visa Debitcard

Fazit: CashPool bietet viele Optionen für Bargeldabhebungen
CashPool bietet dir als Kunde einer Partnerbank viele kostenfreie Barabhebungsmöglichkeiten. Dies ist vor allem bei kleineren Banken ein echter Pluspunkt, da diese selbst oft nur wenige Geldautomaten stellen können.
Als Bankkunde solltest du allerdings im Kopf behalten, dass CashPool keine flächendeckende Bargeldversorgung in Deutschland wie die Sparkassen bieten kann. Hier ist es also wichtig, dass deine Bank auch noch alternative Bargeldoptionen wie Partnershops anbietet.
- Kostenlose Kontoführung ohne Bedingungen
- Kostenlose Visa-Debitkarte und Kreditkarte
- Starker Kundenservice
- Unbegrenzt kostenlose Abhebungen an CashGroup-Automaten
- Kostenlos ab 700 € Geldeingang
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Häufige Fragen zu CashPool
Welche Banken gehören zum CashPool?
Neben vielen kleinen Bankhäusern gehören die Sparda-Banken, die TARGOBANK und die Santander Consumer Bank sowie die BBBank zum CashPool-Verbund.
Was ist der CashPool?
CashPool ist ein Geldautomatenverbund, in dem sich viele Banken zusammengeschlossen haben. Auf diesem Weg können Kunden aller Partnerbanken deutschlandweit an ca. 2.800 Geldautomaten gebührenfrei Bargeld abheben.
Wie viele CashPool Geldautomaten gibt es im Verbund?
Aktuell umfasst der CashPool-Verbund deutschlandweit ca. 2.800 Geldautomaten.

