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Postbank

Das Postbank Depot im ausführlichen Test  
Unsere Postbank Depot Erfahrungen

Testbericht von Sebastian Rau
77 %
Befriedigend
Testergebnis
09/2026
Zu Postbank
ggf. fallen Produktkosten, Spreads, Zuwendungen und Crypto-Gebühren an
Postbank Depot
Postbank
Postbank Depot
Postbank Depot Testergebnisse
Gebühren
86 %
Assets
81 %
Sparpläne
38 %
Service
83 %
Funktionen
77 %
Handel
90 %
ggf. fallen Produktkosten, Spreads, Zuwendungen und Crypto-Gebühren an
Sieh dir an, wie wir Depots bewerten

Du willst eine Bank, die dir ein dichtes Filialnetz bietet und dein Depot sowie dein Girokonto unter einem Dach vereint? Dann könnte das Postbank Depot genau das richtige Wertpapierdepot für dich sein.

In unserem Postbank Depot Test zeigen wir dir, wie die Vollbank in unserem Depot-Vergleich abgeschnitten hat. Dabei wollen wir dir aufzeigen, welche Erfahrungen wir mit der Postbank gemacht haben, wo die Stärken und Schwächen liegen und wann das Depot einen genaueren Blick wert ist.

Über die Postbank

Bei der Postbank handelt es sich um eine Niederlassung der Deutsche Bank AG. Sie fokussiert sich auf Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden.

Neben dem Depot gibt es auch:

  • Girokonten
  • Firmenkonten
  • Kredite
  • Kreditkarten
  • Baufinanzierungen
  • Immobilien
  • Bausparen
  • Altersvorsorgeprodukte
  • Versicherungen

Hervorzuheben ist bei der Postbank, dass das Unternehmen ein dichtes Filialnetz bietet. Hier können Kunden auf individuelle und persönliche Beratung setzen. Deutschlandweit gibt es 120 Standorte für persönliche Beratung.

Neben der persönlichen Beratung in ihren Filialen bietet die Postbank ihre Services auch über mobile Berater und Makler sowie regionale Beratungscenter an. Künftig soll der Fokus jedoch noch stärker auf die Online-Präsenz gelegt werden. So erhalten die Kunden das Beste aus beiden Welten.

Insgesamt zeigt sich, dass die Postbank ein sehr umfangreiches Angebot bietet – insbesondere im Vergleich zu den Neobrokern ist das eine hervorragende Eigenschaft.

Im Rahmen dieses Tests wollen wir den Fokus auf das Depot der Postbank legen. Dieses haben wir ausführlich getestet.

Postbank Depot Test: Kosten und Gebühren

Ein wichtiger Aspekt beim Vergleich eines Aktiendepots sind die Kosten und Gebühren.

Das Postbank Wertpapierdepot hat keinen festen Grundpreis. Dementsprechend ist die Nutzung des Depots als solches für dich kostenlos.

Entscheidest du dich für ein Wertpapierdepot bei der Postbank, dann erhältst du automatisch das kostenlose Anlagekonto. Dieses ist für die Verrechnungen deiner Wertpapiergeschäfte notwendig.

Spannender als die Depotkosten sind allerdings die variablen Kosten, die du für Wertpapiertransaktionen bezahlst.

Ordergebühren in Abhängigkeit vom Ordervolumen beim Postbank Depot

OrdervolumenKosten inländische BörsenKosten ausländische Börsen
Wertpapierhandel bis 1.200 €9,95 €32,95 €
Wertpapierhandel bis 2.600 €17,95 €39,95 €
Wertpapierhandel bis 5.200 €29,95 €49,95 €
Wertpapierhandel bis 12.500 €39,95 €59,95 €
Wertpapierhandel bis 25.000 €54,95 €69,95 €
Wertpapierhandel ab 25.000 €69,95 €79,95 €

Die Preisstaffel ist im Vergleich zu anderen Online-Brokern relativ teuer. Vor allem die Neobroker bieten deutlich bessere Konditionen. Die kostenlosen ETF-Sparpläne sind ein großer Pluspunkt im Postbank-Test.

Grundsätzlich solltest du einen Blick in das Preis- und Leistungsverzeichnis der Postbank werfen, um die aktuellen Konditionen zu prüfen.

Unsere Postbank Depot Erfahrungen in Hinblick auf den Wertpapierhandel

Hinsichtlich der handelbaren Vermögenswerte haben wir positive Postbank Depot Erfahrungen sammeln können. Grund hierfür ist die Vielzahl an handelbaren Assets.

Während unseres Postbank-Depot-Tests konnten wir die folgenden Anlageklassen handeln:

  • Aktien
  • ETFs
  • Fonds
  • Anleihen
  • Hebelprodukte
  • Zertifikate

Abzüge gibt es für das Fehlen von Kryptowährungen, CFDs und Optionen. Für den Handel mit Kryptowährungen raten wir zu einem spezialisierten Krypto-Broker – mehr dazu in unserem Krypto-Börsen-Vergleich. Aktive Trader finden in unserem Trading-Plattformen-Vergleich einen passenden Anbieter.

Sparpläne im Postbank Depot Test

Das Sparplan-Angebot der Postbank ist leider auf ETFs und Fonds beschränkt. Rund 550 ETFs und 280 Fonds kannst du regelmäßig besparen. Kryptowährungen und Aktien fehlen leider.

Entsprechend schlecht fällt die Bewertung des Postbank Depots im Test der Sparpläne aus.

Neobroker wie Scalable Capital, Traders Place oder Smartbroker Plus überzeugten im Vergleich mit einer umfangreichen Auswahl an Sparplänen.

So eröffnest du ein Postbank Depot

Hast du dich entschieden, ein Depot bei der Postbank anzulegen, dann musst du die Depoteröffnung durchlaufen.

Depoteröffnung für Bestandskunden

Als Bestandskunde musst du dich nicht erneut identifizieren. Dementsprechend kannst du einfach ein Depot bei der Postbank eröffnen. Nach der Freischaltung kannst du dieses benutzen.

Depoteröffnung für Neukunden

Bist du ein Neukunde, dann musst du den gesamten Eröffnungsprozess einmal durchlaufen. Neben der Angabe deiner persönlichen Daten ist eine einmalige Identifikation zwingend erforderlich.

Da die Postbank sich in den letzten Jahren zunehmend auf ihre Online-Präsenz fokussiert, ist die Depoteröffnung für Neukunden mittlerweile modern und einfach gestaltet. Dazu füllst du einfach den Eröffnungsantrag über die Website aus und legitimierst dich per Video-Chat. Als Alternative stehen dir auch die Filiale oder das PostIdent-Verfahren zur Verfügung.

Erfahrungsgemäß beschleunigt die Identifikation per Video-Ident den Eröffnungsprozess.

Der Kundenservice in unserem Test des Postbank Depots

Kommen wir zum wohl größten Vorteil eines Depots bei einer Vollbank, dem Kundenservice. Für viele Menschen ist die Postbank für guten Kundenservice und einen ganzheitlichen Blick auf die finanzielle Situation der Kunden bekannt. Egal, ob Wertpapiere, Versicherungen oder Kredite, die Postbank bietet einen passenden Service.

Auch meine Erfahrungen mit der Postbank sind hier sehr positiv. Für einige Jahre war ich Postbank Kunde und habe das Produktangebot in vielen Bereichen genutzt. Sei es das Giro- und Tagesgeldkonto, das erste Wertpapierdepot oder die Finanzierung einer Wohnung – hier konnte die Postbank stets mit guter Beratung punkten.

Für Anleger, die ihre Finanzen lieber in die eigenen Hände nehmen, ist ein solch umfangreicher Service nicht notwendig. Ehrlicherweise hat aber nicht jeder das notwendige Finanzwissen, um den gesamten Vermögensaufbau in die eigenen Hände zu nehmen. Dementsprechend eignet sich ein solches Konto besonders für Anleger, die einen guten Service benötigen oder wertschätzen.

Im Rahmen unseres Postbank-Depot-Tests wollen wir den Kundenservice jedoch als eine der großen Stärken des Wertpapierdepots hervorheben.

So kannst du dein Depot bei der Postbank nutzen

  • Zugriff auf das Depot per Web, App, Telefon oder Filiale
  • Persönliche Beratung
  • Telefonische Orderaufgabe
  • Demokonto für Einsteiger

Vorteile und Nachteile des Postbank Depots

Bei der Postbank handelt es sich um eine Vollbank. Dementsprechend bietet dir diese eine ganzheitliche Anlageberatung und ein besonders umfangreiches Produktspektrum.

Hast du dein gesamtes Erspartes, dein Gehaltskonto und dein Depot bei einer Bank, profitierst du auf mehreren Ebenen. Das Banking wird für dich besonders einfach, denn du musst nicht gleich mehrere Plattformen überprüfen, Gelder von Konto A auf das Verrechnungskonto B transferieren und stets prüfen, ob überall genügend Gelder vorhanden sind.

Des Weiteren haben wir positive Erfahrungen mit Aktionen beim Postbank Depot gemacht. Insbesondere im Bereich der ETFs gibt es regelmäßige Aktionszeiträume, in welchen du ETFs zu einem Festpreis kaufen kannst oder zu einer besonders geringen Ausführungsgebühr.

Doch wo es Vorteile gibt, offenbaren sich auch klare Nachteile. Insgesamt wirkt das Postbank Depot im Test etwas altbacken. Andere Anbieter sind günstiger, bieten mehr Sparpläne an und führen das Depot insgesamt etwas einfacher.

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist das Postbank Depot nur sinnvoll, wenn du bereits Postbank Kunde bist und deine Finanzen möglichst zentralisiert bündeln möchtest.

Alternativen zum Postbank Depot

Da es sich bei der Postbank um eine Vollbank handelt, ergibt ein unmittelbarer Vergleich mit Neobrokern wenig Sinn. Stattdessen solltest du entsprechende Alternativprodukte vergleichen. Hierzu gehören:

  • S Broker
  • MaxBlue
  • Targobank

Auch Direktbanken wie Consorsbank, Comdirect oder ING sind gute Alternativen.

Fazit: Postbank Depot kann im Test nicht immer überzeugen

Bei der Postbank handelt es sich um eine gute Universalbank, die dir ein großes Produktangebot zur Verfügung stellt. Das Postbank Depot ist eines dieser Produkte und erzielt in unserem Depotvergleich mit 76,54 % ein solide Bewertung.

Im Vergleich mit modernen Brokern fällt die Auswahl an handelbaren Aktien und ETFs etwas ab. Auch die Möglichkeiten zur Sparplan-Einrichtung sind recht limitiert. Willst du Aktien besparen, dann solltest du dich nach Alternativen umschauen.

Aus unserer Sicht genügt das Postbank Depot, solange die Depotführung und ETF-Sparpläne kostenlos bleiben. Sollte sich das ändern oder keine nachhaltige Entwicklung des Angebots erkennbar sein, ist ein Depot-Wechsel eine gute Idee.

Häufige Fragen zu unseren Postbank Depot Erfahrungen

Wer steckt hinter dem Postbank Depot?

Das Postbank Depot ist ein Angebot der Postbank, welche eine Marke der Deutschen Bank ist.

Was kostet das Postbank Depot?

Die Depotführung des Postbank Depots ist kostenlos. Lediglich für die Ausführung von Orders und Sparplänen fallen Gebühren an. Bei Einzelkäufen musst du mindestens 9,95 € bezahlen.

Für wen eignet sich das Postbank Depot?

Willst du dein Girokonto, Sparkonto und Depot bei einer Bank haben, dann könnte das Postbank Depot genau das Richtige für dich sein. Bist du eher auf der Suche nach einem günstigen Depot, dann solltest du einen Blick auf unseren Neobroker Vergleich werfen.

Kann man bei der Postbank Aktien kaufen?

Ja, mit dem Postbank Depot kannst du auch Aktien kaufen.

Sebastian Rau
Sebastian Rau
Gründer
Über den Autor
Ich bin Sebastian, einer der Gründer von Finanzwissen. Mein ersten Aktien und ETFs habe ich bereits 2015 gekauft. 2016 bin ich in den Krypto-Markt eingestiegen. Bis heute investiere ich in Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Immobilien. Als Prozessmanager in einer deutschen Großbank habe ich einen tiefen Einblick in die Abläufe und Prozesse, sodass ich gerne unterschiedliche Produkte teste und meine Erfahrungen mit euch teile.

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