Krypto-Wallet-Vergleich




In diesem Krypto-Wallet-Vergleich haben wir sowohl Hardware- als auch Software-Wallets den gleichen Testkriterien unterzogen, um die beste ausfindig zu machen. Die richtige Wallet ist aber auch von den persönlichen Präferenzen abhängig.
Krypto-Wallets: Das musst du wissen:
- Nur mit einer eigenen Wallet bist du vollständiger Inhaber deiner Coins.
- Hardware-Wallets sind physische Geräte, welche deinen Private Key offline verwahren. Das ist deutlich sicherer, dafür kostet eine Hardware-Wallet Geld.
- Software-Wallets sind digital und kostenfrei, bieten aber weniger Sicherheit.
- Nach dem Kauf von Kryptowährungen an einer Krypto-Börse, kannst du die Coins an deine Wallet zur sicheren Verwahrung senden.
- Die besten Hardware-Wallets in unserem Test waren der Trezor Safe 5, Ledger Flex und Ledger Nano X.
- Bei den Software-Wallets haben Trust, Coinbase und Binance gut abgeschnitten.
- Hardware-Wallet mit Touchscreen
- Private Key wird durch ein Secure Element geschützt
- Unterstützt viele Kryptowährungen und erlaubt Staking, DeFi und dApps
- Sehr hochwertige Wallet
- Moderner Touchscreen
- Hervorragende Sicherheits-Features

- Kompatibel mit iOS, Android und Linux
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Bitcoin-Only-Version verfügbar
1. Hardware-Wallets - die sicherste Lösung für deine Coins
Hardware oder auch Cold Wallets sind die sicherste Lösung, wenn es um die Verwahrung von Kryptowährungen geht. Hardware-Wallets speichern den Private Key auf einem externen Speichergerät. Der Wallet ist damit nur dann online, wenn er mit einem anderen Gerät verbunden ist.
Das macht diesen Wallet-Typ deutlich weniger anfällig für Hackerangriffe, da nur selten eine Internetverbindung vorhanden ist. Zu den Hardware-Wallets gehört eine Wallet-Software des Anbieters, die häufig als Web-Version verfügbar ist. Bei vielen Hardware-Wallets kann man jedoch auch Drittanbieter-Wallets verwenden.
Da es sich jedoch um ein physisches Produkt handelt, kosten Hardware-Wallets auch Geld. Die Kosten variieren je nach Produkt. Eine Auswahl der besten Hardware-Wallets aus unserem Vergleich findest du in der Tabelle unten. Die drei größten Anbieter für Hardware-Wallets sind Ledger, Trezor und BitBox.
Die besten Hardware-Wallets
- Trezor Safe 5: Hoher Sicherheitsstandard und Touchscreen zu einem Preis von 169 €.
- Legder Nano Gen 5: Wallet mit Touchdisplay für einen noch fairen Preis von 179 €.
- BitBox02 Nova: Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis mit 175,00 € und kompatibel mit allen Betriebssystemen.
- Trezor Safe 3: Gutes Einsteigermodell ohne Touchscreen, mit 59 € das zweitgünstigste Modell im unserem Vergleich.
- Ledger Nano S Plus: Mit 49€ die günstigste Hardware-Wallet in unserem Test. Perfekt für Einsteiger geeignet. Hat ebenfalls kein Touchdisplay.
Trezor Safe 5 - Unser Testsieger
Der Trezor Safe 5 ist die beste Hardware-Wallet in unserem Vergleich. Das Produkt bietet das beste Preis-Leistungsverhältnis: Für 169 € bekommst du eine Wallet mit einem 2,2 Zoll Touchscreen und allen wichtigen Sicherheitsfeatures, die einfach zu bedienen ist.

Die Wallet ist leider auch nur per USB-C Kabel mit einem Computer zu verknüpfen, aber ansonsten sehr leicht und intuitiv zu bedienen. Bei der Ersteinrichtung leitet dich die kostenlose Software durch alle Schritte. Zusätzlich zu der Wallet bekommst du ein Kabel und eine Wallet-Backup in Papierform auf der du deinen 20-Wörter-Seed aufschreiben kannst. Wie dies genau aussieht, erfährst du in unserem Trezor Safe 5 Testbericht.
Vorteile Safe 5
- Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Touchscreen mach die Passwort- und Seed-Eingabe einfacher
- Hoher Sicherheitsstandard
- Auch als Bitcoin-Only-Version erhältlich
Nachteile Safe 5
- Kein Bluetooth
- Nicht mit iOS kompatibel
Ledger Flex - der Premium Allrounder
Der Ledger Flex belegt den zweiten Platz in unserem Vergleich. Die Wallet hat schon einige Premium Features und Spielereien, kostet dafür aber auch etwas mehr: 249 € müsst du dafür hinlegen.

Der Ledger Flex ist etwas für Krypto-Investoren, die Wert auf Bedienbarkeit und Design legen. Mit dem 2,84 Zoll großen E-Ink Touchscreen lassen sich Transaktionen leicht abwickeln und überwachen. Du kannst den Ledger Flex zudem in mehreren Farben bestellen: Grau, Orange, Lila und Grün. Auf dem Sperrbildschirm kannst du außerdem eine NFT oder ein Bild anzeigen lassen, wie auf deinem Handy.
In puncto Sicherheit hat der Flex alle Sicherheitsfeatures wie einen Secure Chip, Zwei Faktor-Authentifizierung und den 24 Wörter Seed. Hinzu kommt die Möglichkeit, deine Geräte per Bluetooth zu verbinden und das auf allen Betriebtssystemen.
Vorteile Ledger Flex
- Mehrere Designs wählbar
- Hoher Sicherheitsstandard
- Großes Display
- Bluetooth
- Mit Android und iOS kompatibel
Nachteile Ledger Flex
- Mit 249,00 € etwas kostspieliger
- Keine Bitcoin-Only-Version
Ledger Nano X
Äußerlich betrachtet unterscheidet sich der Ledger Nano X nicht sonderlich vom Ledger Nano S Plus. Beide sind kompakt gehalten und haben ein kleines Display. Der größte Unterschied zum Nano S Plus liegt darin, dass der Nano X mit iOS kompatibel ist und neben einem USB-C-Anschluss auch eine Bluetooth-Funktion hat. Auch der Ledger Nano X unterstützt eine große Anzahl an Kryptowährungen, sodass eigentlich keine Wünsche bei der Auswahl offen bleiben.
Dafür ist der Nano X mit 99,00 € aber etwas teurer als der Nano S Plus. Bietet aber ebenfalls alle Sicherheitsfeatures und unterstützt auch eine sehr hohe Anzahl an Kryptowährungen und Token sowie dApps, NFTs und Dezentralised Finance. Der Nano X lohnt sich daher primär für Personen, die ihre Wallet gerne mit dem iPhone verbinden wollen. Für alle anderen ist der Nano S Plus genauso gut, aber deutlich preiswerter. Dennoch bekommt auch der Nano X eine sehr gute Bewertung von 95,00%.

Vorteile Nano X
- Läuft auch auf iOS
- Hat alle relevanten Sicherheitsfunktionen von Ledger
- Hohe Anzahl an unterstützten Kryptos und Token sowie NFT, Staking und DeFi kompatibel
Nachteile Nano X
- Fast genau die gleichen Funktionen wie der Nano S Plus, aber deutlich teurer
- Keine Bitcoin-Only-Version
Ledger Nano S Plus
Der Nano S Plus von Ledger ist die günstigste Hardware-Wallet des französischen Unternehmens. Der Nano S Plus hat ein kleines Display ohne Touchscreen und leider auch nur einen USB-C-Anschluss. Bluetooth oder NFC sind nicht vorhanden. Auch ist der Nano S Plus nicht mit iOS kompatibel – die Wallet-Software ist damit nicht auf einem iPhone oder iPad nutzbar.
Dafür bietet die Wallet Unterstützung von über 1.000 Coins und Token an und kann auch mit über 50 Wallets von Drittanbietern genutzt werden. Wer also nicht die Wallet-Software von Ledger nutzen möchte, kann die Software eines anderen Anbieters mit dem Gerät nutzen.

Auch in puncto Sicherheit steht der Nano S Plus den teureren Modellen in nichts nach. Der Private Key wird hier, wie bei allen Ledger Wallets, durch das zertifizierte Secure Element gesichert. Dies ist ein Chip, auf dem die Informationen gespeichert sind; dieser ist vor dem Zugriff von Unbefugten geschützt.
Die Cold Wallet bietet damit eine günstige Möglichkeit, seine Kryptowerte sicher zu verwahren. Der Nano S Plus eignet sich auf Grund des geringen Preises besonders für Einsteiger, die die Technik kennenlernen möchten. Durch das fehlende Touchdisplay ist die Handhabung jedoch etwas schwieriger und umständlicher.
- Sichere Alternative zum Software-Wallet
- Ledger unterstützt 1000+ Kryptowährungen
- Sogar Staking und Trading möglich

Vorteile Ledger Nano S Plus
- Mit einem Preis von 49,00 € die günstigste Hardware Wallet
- Einfach zu bedienen
- Große Anzahl an unterstützten Coins und Token
- Staking, DeFi, NFTs und die Nutzung von dApps möglich
Nachteile Ledger Nano S Plus
- Kein Touchdisplay
- Keine Bitcoin-Only-Version
BitBox02 Multi
Auf Platz zwei in unserem Test ist der BitBox02 Multi. Der Hardware-Wallet ist das einzige Produkt des Schweizer Unternehmens und überzeugt durch ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Wallet hat ausgezeichnete Sicherheitsfeatures, eine große Anzahl an unterstützten Kryptowährungen und Token, ist einfach bedienbar und bietet alle wichtigen Funktionen an. Der Private Key wird mittels eines Secure Chip gesichert. Zudem kann die Wallet über einen microSD-Chip, auf dem alle wichtigen Daten gespeichert werden, wiederhergestellt werden.
Mit iOS ist BitBox leider nicht kompatibel, kann also nicht auf dem iPhone genutzt, werden, überzeugt aber ansonsten. Mit 149 € ist die Wallet auch nicht gerade günstig und lohnt sich daher erst ab einer gewissen Summe an Kryptos, die verwahrt werden soll. Die BitBox Wallet gibt es auch als reine Bitcoin-Wallet. Mit der normalen Version kannst du sowohl Bitcoin, als auch Altcoins wie Ethereum, Solana, Ripple oder Cardano verwahren.
Diese Wallet schneidet mit 90,79 % sehr gut in unserem Test ab.

Vorteile BitBox02 Multi
- Gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Guter Sicherheitsstandard
- Vertrauenswürdiges und kompetentes Entwicklerteam
- Hohe Anzahl an unterstützten Kryptowährungen
- Staking, DeFi, NFTs und dApps werden unterstützt
- Für Bitcoin-Ultras gibt es auch eine BTC-Only Version
Nachteile BitBox02 Multi
- Die dazugehörige App läuft nicht auf iOS
- Anbieter hat nur ein Modell im Sortiment
Trezor Safe 3
Für alle, die eher etwas im unteren Preissegment suchen, ist der Trezor Safe 3 perfekt. Mit 59 € ist dieser die günstigste Hardware-Wallet in unserem Vergleich. Das Modell hat dafür keinen Touchscreen, sondern nur zwei Knöpfe zum Navigieren. Den Backup-Seed und die PIN einzugeben, dauert daher vergleichsweise lange.
Auch kann man sich nur über die zugehörige App auf einem anderen Gerät in seine Wallet einloggen. Ferner bietet Trezor den Kundensupport nur auf Englisch an und dieser ist nur per E-Mail zu erreichen. Die durchschnittliche Wartezeit beträgt aber weniger als 48 Stunden.
Dafür bietet der Trezor Safe 3 eine hohe Anzahl an unterstützten Coins und Token an und hat fast alle Sicherheitsfeatures der anderen Modelle. Ferner werden auch Funktionen wie Staking, DeFi, NFTs und dApps unterstützt.
Der Safe 3 ist damit perfekt für Einsteiger geeignet oder für Personen, die nach einer guten, aber günstigen Cold Wallet suchen.

Vorteile Trezor Safe 3
- Die zweitgünstigste Hardware-Wallet im Vergleich mit 59 €
- Kompatibel mit vielen Coins und Token
- Zugang zu Staking, DeFi, NFTs und dApps
- Gute Sicherheitsstandards
Nachteile Trezor Safe 3
- Kein Touchscreen
- Hat nicht alle Sicherheitsfeatures der teureren Produkte
- Keine kabellose Verbindung möglich
Ledger Stax – die teuerste Hardware-Wallet
Ledger Stax ist die bislang fortschrittlichste Hardware-Wallet und bietet alles, was das Herz begehrt. Das Gerät hat einen 3,7 Zoll (ca. 9 cm) E-Ink-Touchscreen, USB-C, Bluetooth und NFC Funktionen und kann kabellos über Qi geladen werden. Ledger garantiert eine Akku-Laufzeit von 10 oder 150 Transaktionen. Ferner ist auch diese Wallet über tausend Kryptowährungen und Token kompatibel und kann auch für Staking, dApps, DeFi und NFTs genutzt werden.
Ledger Stax ist aber eine Luxusversion und mit 399,99 € kostspielig. Sicherheitstechnisch ist dieser Wallet nicht sicherer als die anderen Hardware-Wallets von Ledger. Der Legder Stax ist eher etwas für Personen, die technisch hochwertige Geräte mögen und das nötige Kleingeld übrig haben.

Vorteile Ledger Stax
- Hochwertiges Design
- Großer Touchscreen und schützende Magnethülle inklusive
- Auf allen Betriebssysteme kompatibel und sowohl Bluetooth als auch NFC Funktion integriert
Nachteile Ledger Stax
- Mit 399,99 € die teuerste Hardware-Wallet
- Keine weiteren Sicherheitsfeatures
- Keine Bitcoin-Only-Version
Ledger Nano Gen 5
Mit dem Nano Gen 5 bietet Ledger auch eine Wallet im mittleren Preissegment an, die dennoch hochwertig in der Bedienung und den Funktionen ist. Die Wallet hat alle Sicherheitsfeatures von Ledger und der Sperrbilschirm ist individuell gestaltbar.
Das Touch-Display ist 2,8 Zoll groß und die Eingabe von Seeds und Passwörtern ist damit entsprechend einfach. Mit dem clear signing werden dir alle Transaktionen nochmal auf der Wallet angezeigt, wo du diese dann absegnet musst. Ähnlich wie bei einer TAN-App im Online-Banking. Das verringert die Gefahr, aus versehen falsche Transaktionen zu tätigen und du kannst diese nochmal auf Tippfehler prüfen.
Auch ist der Nano Gen 5 mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel und kabellos per Bluetooth verknüpfbar.

Vorteile Nano Gen 5
- Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
- Individuell gestaltbarer Bildschirm
- Bluetooth
- Alle Sicherheitsfeatures von Ledger
Nachteile Nano Gen 5
- Keine open-source Software
- Keine Bitcoin-Only-Version
2. Hot Wallet vs. Cold Wallet — Was ist der Unterschied?
Der wichtigste Unterschied zwischen Hot und Cold Wallets liegt in einer einzigen Frage: Ist deine Wallet mit dem Internet verbunden oder nicht?
Hot Wallets sind dauerhaft online. Dazu zählen Smartphone-Apps wie MetaMask oder Trust Wallet, Browser-Extensions und auch die Wallets, die direkt auf Krypto-Börsen laufen. Sie sind schnell eingerichtet, kostenlos und im Alltag bequem. Du kannst mit diesen in Sekunden senden, empfangen oder mit DeFi-Anwendungen interagieren.
Cold Wallets sind offline. Der private Schlüssel verlässt das Gerät nie. Klassische Vertreter sind Hardware Wallets wie Ledger, Trezor oder BitBox. Auch eine handschriftlich notierte Seed Phrase auf Papier oder Stahl ist technisch gesehen Cold Storage.
Die Praxis: Wofür eignet sich eine Hot- oder Cold-Wallet?
- Hot Wallet: Für kleinere Beträge, aktives Trading, NFT-Käufe oder DeFi. Alles, was du regelmäßig bewegst.
- Cold Wallet: Für größere Beträge, die du langfristig halten willst. Faustregel: Alles, was du dir nicht leisten kannst zu verlieren, gehört offline.
Warum das Sicherheitsniveau bei Wallets Welten auseinanderliegt
Eine Hot Wallet ist nur so sicher wie das Gerät, auf dem sie läuft. Phishing-Mails, manipulierte Browser-Extensions, Malware auf dem Smartphone — die Angriffsvektoren sind real und sie funktionieren. 2024 wurden allein über kompromittierte Browser-Wallets dreistellige Millionenbeträge erbeutet.
Eine Cold Wallet umgeht das fast komplett. Selbst wenn dein PC mit Schadsoftware verseucht ist: Die Transaktion muss physisch auf dem Hardware-Gerät bestätigt werden. Ohne deine manuelle Freigabe am Knopf — keine Überweisung.
Praxis-Tipp: Die meisten erfahrenen Krypto-Nutzer arbeiten mit beidem. Eine kleine Hot Wallet für den Alltag, eine Cold Wallet als Safe für den Großteil. Genau wie Bargeld im Portemonnaie und der Rest auf dem Tagesgeldkonto.
Unterm Strich: Wer mehr als ein paar hundert Euro in Krypto hält, sollte über eine Hardware Wallet nachdenken. Die einmaligen 70 bis 200 Euro sind günstig im Vergleich zum Totalverlust nach einem einzigen falschen Klick.
3. Bitcoin-only-Wallet oder Multi-Coin?
Eine Frage, die sich jeder stellt, der über eine Hardware Wallet nachdenkt: Soll das Gerät nur Bitcoin können — oder gleich alles? Auf den ersten Blick scheint die Antwort klar: Multi-Coin ist flexibler, also besser. Doch so einfach ist es nicht.
Bitcoin-only Wallets
Geräte wie die BitBox02 Bitcoin-only oder der Trezor Safe 5 Bitcoin Only unterstützen ausschließlich Bitcoin. Was nach Einschränkung klingt, ist in Wahrheit ein bewusstes Sicherheitskonzept.
Was für Bitcoin-Only-Wallets spricht:
- Weniger Angriffsfläche: Jede zusätzliche Coin-Integration bedeutet zusätzlichen Code und damit potenzielle Schwachstellen. Eine Bitcoin-only Firmware ist deutlich schlanker und einfacher zu auditieren.
- Fokus auf Bitcoin-spezifische Features: Multisig, Taproot, Coin Control alles tiefer integriert als bei Multi-Coin-Geräten.
- Klare Philosophie: Wer ohnehin nur Bitcoin hält, braucht den Rest nicht.
Was dagegen spricht: Wenn du irgendwann doch in Ethereum, Solana oder Stablecoins einsteigen willst, brauchst du ein zweites Gerät.
Multi-Coin Wallets
Ledger, Trezor oder die reguläre BitBox02 unterstützen hunderte bis tausende Coins und Token. Du verwaltest Bitcoin, ETH, dein Solana-Portfolio und deine NFTs auf einem einzigen Gerät.
Was dafür spricht:
- Maximale Flexibilität: Ein Gerät für fast alle Coins
- DeFi- und NFT-tauglich: In Verbindung mit MetaMask oder anderen Software-Wallets kannst du Smart Contracts sicher signieren.
- Günstiger im Setup: Statt zwei Geräte zu kaufen, reicht eines.
Was dagegen spricht: Größere Codebasis, mehr potenzielle Schwachstellen. Ledger hatte in den letzten Jahren mehrere Vorfälle vom Datenleck 2020 bis zur Diskussion um „Ledger Recover". Das heißt nicht, dass die Geräte unsicher sind. Aber die Komplexität ist objektiv höher.
Was uns besonders gut gefällt: Die Kombi-Strategie
Wer ernsthaft in Bitcoin investiert ist und zusätzlich andere Coins hält, fährt mit zwei Geräten oft am besten:
- Bitcoin-only Wallet als „digitales Sparbuch" für die langfristigen BTC-Bestände
- Multi-Coin Wallet für alles andere — Altcoins, Stablecoins, DeFi, NFTs
Das klingt nach Aufwand, sind aber unterm Strich vielleicht 250 Euro für maximale Trennung.
Klare Empfehlung
- Du hältst ausschließlich Bitcoin? → Bitcoin-only Wallet. Ohne Wenn und Aber.
- Du bist Multi-Coin-Investor mit kleinem bis mittlerem Bitcoin-Anteil? Eine gute Multi-Coin Wallet wie Trezor Safe 5 oder BitBox02 reicht völlig.
- Du hast einen großen Bitcoin-Bestand UND hältst zusätzlich Altcoins? Trennen. Zwei Geräte, zwei Aufgaben.
Tipp: Lass dich beim Kauf nicht von der schieren Anzahl unterstützter Kryptowährungen blenden. „Über 5.000 " klingt beeindruckend, relevant ist aber nur, ob deine dabei sind. Drei Coins, die du wirklich hältst, schlagen 5.000, die du nie nutzt.
Die besten Bitcoin-Wallets
Die besten Wallets, um nur Bitcoin zu halten sind unserer Ansicht nach der BitBox 02 Nova und Trezor Safe 5 beide in der Bitcoin-Only-Version.
4. Die besten Software Wallets im Vergleich
Für Software-Wallets haben wir die gleichen Bewertungskriterien verwendet, wie für Hardware-Wallets auch. Da Software-Wallets grundsätzlich kostenlos sind, punkten sie in diesem Aspekt. Dafür bieten die Hardware-Wallets deutlich mehr Sicherheit, da der Private Key auf dem externen Gerät gespeichert wird. Da wir Sicherheit höher gewichten als Kosten, schneiden die Hardware-Wallets generell besser ab.
Die besten Software-Wallets in unserem sind:
- Trust Wallet: Sehr gute und leicht zu bedienende Wallet.
- Coinbase-Wallet: Ist von der Börse separat und profitiert von der Kompetenz des Unternehmen. Einzig die Werbung nervt etwas.
- Binance: Ähnlich wie bei Coinbase, nur ist die Software leider nicht Open-Source.
Trust Wallet – die beste Software-Wallet in unserem Vergleich
Die Trust Wallet vom gleichnamigen Entwickler ist eine hervorragende Software-Wallet. Die digitale Geldbörse enthält alle wichtigen Features, ist einfach zu bedienen und punktet durch hohe Sicherheitsanforderungen.
Trust Wallet ist eine Open-Source-Software – jeder kann also den Code einsehen und gegebenenfalls sogar Änderungsvorschläge einbringen. Das hat den großen Vorteil, dass der Code der Software regelmäßig von Externen überprüft wird. So können Sicherheitslücken und Fehler schneller gefunden werden, was die Sicherheit für alle erhöht.
Trust Wallet unterstützt darüber hinaus eine Vielzahl an Kryptoprojekten und es ist auch möglich, verschiedene Börsen in die Wallet zu integrieren.
Trust Wallet schneidet daher in unserem Wallet-Test am besten ab und bekommt eine Bewertung von 81,16 %.
Vorteile Trust Wallet
- Starke Sicherheit
- Gute Kommunikation des Entwicklerteams und hohe Transparenz
- Einfache Handhabung
- Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich
Nachteile Trust Wallet
- Nur als Android oder iOS Version verfügbar
- Kein Coin-Control
Coinbase Wallet
Auch die Wallet der großen Kryptobörse überzeugt in unserem Test. Die Wallet wurde von einem börsengelisteten Unternehmen entwickelt, was zu mehr Transparenz führt. Coinbase selbst wird als Aktiengesellschaft regelmäßig geprüft, was auch die Sicherheit für die Kunden erhöht. Die Wallet-Software ist darüber hinaus für jeden einsehbar.
Als Nutzer ist man in Kontrolle über seinen Private Key, die Wallet ist also Custodial.
Coinbase Wallet nicht mit Konto bei der Börse verwechseln
Die Coinbase Wallet ist eine eigenständige Software und ist unabhängig vom Konto bei der Kryptobörse.
Ferner überzeugt die Coinbase-Wallet durch eine einfache Bedienbarkeit und eine Vielzahl an Funktionen. So können viele Blockchains genutzt werden und auch Anwendungen wie dApps, DeFi und NFTs sind mit dieser Wallet möglich. Auch kann man die Wallet direkt mit seinem Coinbase-Account verbinden und so den Kauf sowie das Versenden der Coins vereinfachen.
In unserem Test erhält die Coinbase-Wallet daher eine Gesamtbewertung von 80,31 % und schneidet damit am zweitbesten ab.
Vorteile Coinbase Wallet
- Einfache Bedienung
- Mit der Börse verknüpfbar
- Viele Anwendungen
Nachteile Coinbase Wallet
- Werbung auf der Wallet
MetaMask - Die beste DeFi Wallet
MetaMask ist eine der ältesten und bekanntesten Kryptowallets, schneidet in unserem Test mit 63,02 % jedoch nicht sonderlich gut ab. Die Software ist gerade für Anfänger schwer zu bedienen und einzurichten. Außerdem gibt es einige relevante Sicherheitsfeatures wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung nicht.
Positiv ist jedoch der Open-Source-Charakter des Projekts und die hohe Anzahl an Funktionen zu erwähnen. MetaMask war einst als Ethereum-Wallet erstellt worden, mittlerweile sind jedoch auch viele andere Kryptowährungen mit der Wallet kompatibel. Sogar Bitcoin kann nun über eine Erweiterung mit MetaMask verwaltet werden. Generell ist MetaMask eher für forgeschrittene Krypto-Nutzer geeignet. Besonders interessant ist MetaMask für Nutzer, die viele Funktionen im Bereich DeFi und Dezentrale Börsen nutzen möchten. Aufgrund der großen Bekanntheit ist MetaMask hier oft die Go-To-Wallet und ist in der Regel besonders leicht zu verknüpfen.
Vorteile MetaMask
- Open-Source-Projekt mit großer Community
- Möglichkeit Kryptobörsen zu integrieren
- Browser-Extension vorhanden
Nachteile MetaMask
- Keine Zwei-Faktor-Authentifizierung möglich
- Für Anfänger schwer zu bedienen
- Schlechter Kundenservice
Binance Wallet
Genauso wie Coinbase hat auch Binance eine eigene Wallet-Software entwickelt. Die Wallet der größten Kryptobörse ist auch wieder unabhängig vom Konto an der Börse selbst. Nutzer sind damit auch hier komplett im Besitzt ihrer Schlüssel und damit ihrer Coins und Token.
Die Binance Wallet bietet die wichtigsten Sicherheitsfunktionen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung und auch Multi-Sig an. Obendrein ist die Software einfach zu bedienen und ist mit allen Betriebssystemen kompatibel. Nachteilig ist, dass es keinen deutschen Kundenservice gibt und die Software nicht Open-Source ist. Auch gibt es bei der Börse Binance immer wieder Ärger mit den Behörden in den USA. Dies führte sogar dazu, dass der Gründer der Plattform zeitweise eine Gefängnisstrafe absitzen musste.
Dennoch erhält die Binance-Wallet in unserem Test mit 79,31 eine gute Bewertung.
Vorteile Binance Wallet
- Einfach zu bedienen
- Viele Sicherheitsfeatures
- Kryptobörsen können integriert werden
- Unterstützt über 500 Coins sowie DeFi, Staking, dApps und NFTs
Nachteile Binance Wallet
- Keine Open-Source-Software
- Kein deutscher Kundensupport
- Keine Zusammenarbeit und immer wieder Auseinandersetzungen mit den Behörden
Rabby Wallet – eine neue Alternative zu MetaMask?
Rabby Wallet möchte eine moderne Variante von MetaMask sein, mit verbesserter Funktionalität und modernerem Design. Rabby Wallet ist eine Open-Source-Software, die ebenfalls regelmäßig von einer Sicherheitsfirma überprüft wird. Ein weiteres Feature ist der Pre-Sign-Check von Transaktionen. Hier können Nutzer vorab sehen, an wen die Coins gehen, wie viele versendet werden und wie danach der neue Kontostand aussieht. Dies soll versehentliche Transaktionen an falsche Wallets oder Tippfehler bei dem Betrag vermeiden.
Rabby Wallet ist primär ein Ethereum-Wallet und unterstützt alle Anwendungen auf der Ethereum-EVM. Viele andere Netzwerke wie Solana, Cardano und auch Bitcoin sind daher nicht mit der Rabby Wallet kongruent.
Vorteile Rabby Wallet
- Hohe Sicherheitsstandards
- Modernes Design, viele Funktionen und einfache Bedienung
- Open-Source-Software
- Regelmäßige Audits
Nachteile Rabby Wallet
- Keine Unterstützung von Bitcoin und anderen großen Kryptowährungen
- Hauptsächlich auf Ethereum ausgelegt
5. Warum brauche ich eine Krypto-Wallet?
Prinzipiell benötigst du keine eigene Krypto-Wallet. Du kannst die Coins auch einfach auf der Börse liegen lassen und bei Bedarf dort wieder verkaufen. Das hat aber einige Nachteile:
- Du hast nicht die volle Kontrolle über die Währungen.
- Wird die Börse gehackt, gehen deine Werte eventuell verloren.
- Auch bei einer Insolvenz können deine Kryptowährungen bedroht sein.
- Du kannst die Coins so nicht wirklich nutzen und beispielsweise keine dApps auf Ethereum nutzen.
Brauche ich eine eigene Krypto-Wallet?
Eine eigene Krypto-Wallet brauchst du, wenn du die volle Kontrolle über deine Kryptowährungen haben willst. Lässt du deine Coins auf der Börse liegen, bist du dem Risiko von Hacks und Insolvenzen ausgesetzt. Mit einer Hardware-Wallet wie dem Trezor Safe 5 (169 €) oder dem Ledger Nano S Plus (49 €) sicherst du deine Coins offline. Für kleine Beträge unter 1.000 € reicht eine kostenlose Software-Wallet wie Trust Wallet oder Coinbase Wallet.
Das gekaufte digitale Geld auf der Krypto-Börse zu lassen, ist damit auf Dauer nicht die beste Lösung. Mit einer eigenen Verwahrung sicherst du dich gegen viele Gefahren wie Hackerangriffe auf Börsen ab. Die Vorteile einer eigenen Wallet sind:
- Komplette Kontrolle.
- Keiner kann auf deine Coins zugreifen.
- Alle Funktionen der Krypto-Welt können genutzt werden.
- Besonders Hardware-Wallets erhöhen die Sicherheit enorm.
Der Nachteil ist, dass du selbst für die Sicherheit sorgen musst. Das bedeutet, lange Passwörter zu wählen. Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren und deine Seed-Phrase nur analog aufzubewahren und gut zu sichern.
Sollte jemand an deine 12 bis 24 Wörter zur Wiederherstellung kommen, sind deine Coins unwiderruflich weg. Schreibe deine Seed-Phrase auf oder graviere sie auf eine dafür vorgesehene Metallplatte. Niemals solltest du davon ein Foto machen oder sie irgendwo digital abspeichern.
Hast du einen Krypto-Sparplan auf einer Börse laufen, musst du ebenfalls regelmäßig die Coins auf die Wallet transferieren. Das kann zwar nervig sein, ist aber langfristig für die Sicherheit extrem wichtig.
6. Einige Tipps für deine erste Krypto-Wallet
Gerade für Anfänger kann eine Hardware-Wallet etwas schwer zu bedienen sein. Deshalb möchte ich dir einige Tipps geben, die mir selbst auch geholfen haben:
Wallet-Backup verwahren
Dein Wallet-Backup (auch Seed genannt) besteht aus 12–24 Wörtern und du bekommst diesen einmalig bei der Einrichtung deiner Wallet. Schreibe diesen zunächst unbedingt auf. Mache niemals ein Foto oder eine digitale Kopie des Backups. Du kannst nun das Blatt-Papier an einem sicheren Ort aufbewahren.
Anbieter wie Trezor oder Ledger bieten auch Metallplatten an, auf die du deine Seed-Phrase eingravieren kannst. So ist dein Backup auch vor Gefahren wie Feuer oder Überschwemmung geschützt.
Backup testen
Bevor du Kryptowährungen an deine Wallet sendest, solltest du deinen Backup einmal testen. Die Software von Ledger und Trezor hat dafür eine eigene Funktion. Nur wenn deine 12–24 Wörter die Wallet wiederherstellen, ist diese sicher.
Geheimhaltung
Die größte Gefahr für deine Kryptowährungen sind Hackerangriffe. Aber auch ein Einbruch ist nicht undenkbar. Erzähle deshalb möglichst wenigen von deinem Vermögen, wie groß auch immer es sein mag.
Testtransaktion
Sende zunächst einen kleinen Betrag an deine neue Wallet, um zu sehen, ob dieser auch richtig ankommt und auch sonst alles klappt. Danach kannst du auch größere Beträge verschicken.
Keine gebrauchte Wallet kaufen
Kauf niemals eine gebrauchte Hardware-Wallet, diese kann manipuliert sein und der Voreigentümer kann die Seed-Phrase kennen. Wer den Seed eines Wallets kennt, kann jederzeit auf die Coins zugreifen.
Wallet nur direkt beim Anbieter kaufen
Auch würde ich davon abraten, eine Hardware-Wallet bei Amazon zu kaufen. Am besten bestellt man sich den Cold-Storage direkt bei Trezor oder Ledger im Online-Shop.
Phishing-Transaktionen ignorieren
Oft bekommen gerade neue Wallets einige wertlose Kryptowährungen und Token von unbekannten Adressen zugeschickt. Das sind meistens Betrugsversuche. Die Token sollen dich dazu verleiten, beispielsweise einen schädlichen Smart-Contract auf Ethereum zu signieren. Ignoriere diese Coins oder Token einfach. Viele Wallets haben dafür inzwischen eine Extra-Funktion.
Wallets verstehen
Ebenfalls ist es wichtig, die grundlegende Funktionsweise von Kryptowährungen und Wallets zu verstehen. Dinge wie Private und Public Key, Adressen und Blockchains sollten dir ein Begriff sein. Zu verstehen, wie das System funktioniert, erhöht die Sicherheit und vermeidet unnötige Fehler.
7. So findest du die passende Krypto-Wallet
Viele fragen sich, welche Wallet sie bei der Fülle an Angeboten nun auswählen sollen? Bei der Auswahl der Wallet sollte man sich im Voraus genau über die Software informieren, sich aber auch im Klaren über seine eigenen Vorstellungen sein.
- Welche Kryptowährungen möchte ich handeln?
- Möchte ich eine Multi-Signature-Wallet haben?
- Hardware- oder Software-Wallet?
- Welche Sicherheitsfeatures sind mir besonders wichtig?
- Wie wichtig ist mir der Kundenservice?
Man sollte sich vorher informieren, ob die Wallet auch mit den gewünschten Kryptowährungen kompatibel ist. Ebenfalls sollte man sich Gedanken darüber machen, ob man jetzt eine Hardware- oder Software Wallet haben möchte. Dies ist auch etwas abhängig von der Summe, die du in Kryptowährungen investieren willst. Investierst du nur ein paar hundert Euro, macht es weniger Sinn, sich eine Cold-Wallet für 149 € zu kaufen.
Beläuft sich die Investitionssumme jedoch auf mehrere tausend Euro, ist solch eine Hardware-Wallet schon eine Überlegung wert, um die Sicherheit zu erhöhen. Auch solltest du dir wissen, was genau du mit der Wallet machen möchtest. Möchtest du viel damit handeln, ist eine Hardware-Wallet eventuell weniger geeignet – diese ist vorrangig für das langfristige, sichere Verwahren nützlich. Möchtest du die Möglichkeiten des Staking, DeFi, NFTs oder dApps nutzen, solltest du auch vorher sicherstellen, ob die Wallet diese Funktionen anbietet.

8. So haben wir Krypto-Wallets miteinander verglichen
In unserem Wallet-Test haben wir die Kriterien am stärksten gewichtet, die uns selbst am wichtigsten sind. Für uns ist das Wichtigste an einer Wallet die Sicherheit. Man möchte guten Gewissens auch größere Summen an Kryptowährungen auf einer Wallet aufbewahren. Folglich ist dieser Faktor für uns am bedeutendsten. Die Sicherheit umfasst Aspekte wie:
- Non-Custodial: Man sollte selbst seine Keys verwalten
- Wiederherstellungsoptionen: Es sollte einen Seed zur Wiederherstellung geben
- 2-Faktor-Authentifizierung: Entweder mittels biometrischer Authentifizierung oder ein zweites Passwort
- Cold Wallet oder Hot Wallet: Cold Wallets bieten etwas mehr Sicherheit
- Regelmäßige Aktualisierungen: Die Wallet-Software sollte regelmäßig auf den neusten Stand gebracht werden
- Keine vergangenen Sicherheitsvorfälle: Wurde die Wallet-Software in der Vergangenheit Opfer von Hackerangriffen?
Für diese Kriterien haben wir Punkte vergeben, die am Ende die Gesamtprozentzahl im Bereich Sicherheit ausmachen.
Gleiches Bewertungsschema für alle
Um eine faire Vergleichbarkeit herzustellen, haben wir jede Krypto-Wallet den gleichen Testkriterien unterzogen.
Neben der Sicherheit waren für uns noch diese Kriterien wichtig:
- Funktionalität: Testet, wie viele Funktionen die Wallet bietet: Kann man dApps und DeFi-Anwendungen damit nutzen und werden NFTs oder ERC-20 Token supportet?
- Benutzerfreundlichkeit: Wie kompliziert ist die Einrichtung und Handhabung der Wallet und auf wie vielen Betriebssysteme läuft diese?
- Kosten: Fast ausschließlich für Hardware-Wallets interessant. Daneben bewerten wir auch, ob zusätzliche, bezahlbare Funktionen oder Accesoires verfügbar sind.
- Kommunikation: Hier darauf, wie gut die Anbieter mit den Nutzern kommunizieren: Ist der Code Open-Source? Sind die Entwickler bekannt? Gibt es öffentliche Audits von dem Unternehmen? Arbeitet der Anbieter mit Behörsen zusammen?
- Support: Da das Ziel bei Krypto-Wallets die eigene, vollständige Kontrolle ist, haben wir den Support am geringsten gewichtet. Dennoch kann dieser in einigen Notfällen wichtig sein, weshalb wir auch darauf geachtet haben, wie gut dieser erreichbar ist.
7. Häufig gestellte Fragen zu Krypto-Wallets
Was ist ein Krypto-Wallet?
Eine Krypto-Wallet speichert deinen Private Key der zur Freischaltung deiner Kryptowerte erforderlich ist. Die Kryptowerte sind nie in deinem Wallet, sondern auf der Blockchain gespeichert. Eine Wallet dient damit nur zur Verifizierung, dass dir die Kryptos gehören.
Was passiert, wenn ich mein Wallet Passwort verliere?
Verlierst du dein Wallet Passwort, kannst du deine digitale Geldbörse über den sogenannten Seed wiederherstellen. Der Seed sind 12 bis 24 Wörter, die in der richtigen Reihenfolge wiedergegeben werden müssen, um dein Wallet wiederzubekommen. Den Seed bekommst du bei der Erstellung und du solltest diesen aufschreiben und sicher aufbewahren. Teile deinen Seed mit niemandem.
Welche Wallet für Kryptowährungen?
Welche Wallet die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab: Welche Kryptowährungen möchtest du handeln? Möchtest du eine Hardware oder Software Wallet und welche Funktionen möchtest du nutzen?
Welche ist die beste Krypto-Wallet?
Die beste Krypto-Wallet 2026 ist laut unserem Vergleich der Trezor Safe 5 mit einer Bewertung von 96 %. Die Hardware-Wallet überzeugt mit Touchscreen, allen relevanten Sicherheitsfeatures und Open-Source-Software für 169 €. Wer Geld sparen will, fährt mit dem Ledger Nano S Plus für 49 € als Einsteiger-Wallet ebenfalls gut. Bei den Software-Wallets liegt Trust Wallet mit 81 % vorne.
Wo kaufe ich eine Hardware-Wallet sicher?
Eine Hardware-Wallet solltest du immer direkt beim Hersteller kaufen — also bei Trezor, Ledger oder BitBox im offiziellen Online-Shop. Vom Kauf gebrauchter Hardware-Wallets oder über Amazon raten wir ab, weil das Gerät manipuliert sein könnte und der Voreigentümer die Seed-Phrase kennen kann. Wer den Seed eines Wallets kennt, kann jederzeit auf die Coins zugreifen.
Kann ich mehrere Wallets gleichzeitig nutzen?
Ja, du kannst mehrere Wallets gleichzeitig nutzen. Beispielsweise eine Wallet nur für Bitcoins und eine für Altcoins. Das kann aus sicherheitstechnischen Gründen sogar Sinn ergeben.
Hardware oder Software-Wallet — was ist besser?
Hardware-Wallets sind sicherer und bieten mehr Features kosten dafür aber auch Geld. Für das Verwahren von höheren Summen sind Hardware-Wallets besser. Für das aktive Handeln und nutzen von Web3-Anwendungen sind Software-Wallets praktischer und obendrein kostenlos. Generell empfiehlt sich beides zu nutzen: Hardware-Wallets zum verwahren und Software-Wallets zum handeln.
Wie viel kostet eine Krypto-Wallet?
Die Kosten für Hardware-Wallets variieren zwischen 45 und 400 € je nach Größe und Ausstattung. Software Wallets sind meistens kostenlos.
Unsere Inhalte spiegeln nur die Meinungen und Erwartungen der Autoren wider und stellen somit keine Empfehlung zum Kaufen, Halten oder Verkaufen der genannten Wertpapiere dar.
Als Anleger*in trägst Du die volle Verantwortung für Deine Investitionsentscheidungen.
Die Autoren können in einige der beschriebenen Assets investiert sein und somit ein Interesse an deren Kursentwicklung haben.
