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NEAR Kaufen 
So kaufst du nur bei einer Krypto-Börse

NEAR kaufen
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Zum Anbieter
  • Die richtige Krypto-Börse für dich finden

    Um NEAR zu kaufen, benötigst du ein Konto bei einer Krypto-Börse. Vergleiche die Plattformen am besten mit unserem Krypto-Börsen-Vergleich und finde die, welche am besten zu dir passt.

  • Ein Konto eröffnen

    Hast du dich für eine Börse entschieden, musst du ein Konto eröffnen. Hierzu ist eine Verifizierung mittels deines Ausweises oder per Bankkonto erforderlich.

    Du durchläufst in dem Prozess folgende Schritte:

    • Angabe der persönlichen Daten: Name, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail
    • E-Mail-Adresse bestätigen
    • Verifizierung der Identität
    • Erste Einzahlung tätigen
    Registrierung bei Bitvavo
  • Geld einzahlen

    Um NEAR zu kaufen benötigst du erst einmal Geld auf dem Verrechnungskonto bei der Börse. Du kannst das mit unterschiedlichen Methonden einzahlen, die je nach Börse variieren. Achte vorher unbedingt auf die Gebühren. Bei manchen Anbietern sind gerade die Kreditkarte und PayPal mit höheren Gebühren versehen. Ein Überweisung ist jedoch fast immer kostenlos.

    Zahlungsmethoden bei Bitvavo
  • NEAR suchen und kaufen

    Wenn das Geld auf deinem Konto bei der Börse ist, kannst du mit dem eigentlichen Kauf loslegen. Suche hierfür zunächst NEAR auf deiner Börse.

    NEAR bei Bitvavo suchen

    Wählst du diese aus, bekommst du schon mal ein Dashboard mit dem aktuellen Kurs zu sehen. An der Seite kannst du dann einen Betrag eingeben und auf kaufen klicken. Deine Order wird dann an die Börse gegeben und schnellstmöglich umgesetzt.

    NEAR Dashboard bei Bitvavo
  • NEAR in Wallet oder auf Börse verwahren

    Wenn deine Order ausgeführt wurde, bekommst du deine NEAR-Coins auf dein Wallet bei der Börse. Hier werden dir dann dein Portfoliowert und die Entwicklung angezeigt.

    Die nächsten Schritte hängen von deiner Strategie und Präferenz ab. Du kannst deine NEAR einfach auf der Börse liegen lassen. In der Vergangenheit gab es jedoch immer wieder Cyberangriffe auf Kryptobörsen, bei denen Kundengelder gestohlen wurden. Inzwischen haben sich die Sicherheitsvorkehrungen jedoch verbessert und viele Plattformen sind gegen solche Fälle versichert.

    Für den größtmöglichen Schutz musst du dir eine Hardware-Wallet zulegen und deine Coins auf dieser verwahren. Eine Hardware-Wallet ist ein USB-Stick-ähnliches Gerät, das Kryptowährungen verwahren kann. Diese sind jedoch nicht dauernd mit dem Internet verbunden, was die Sicherheit erhöht. Gute Hardware-Wallets findest du bei Ledger oder Trezor.

    Es gibt aber auch viele gute und kostenlose Software-Wallets, die du auf deinem Handy oder als Browsererweiterung installieren kannst. Trust Wallet oder Coinbase Wallet sind unter anderem gute Apps. Eine große Auswahl und Bewertung findest du in unserem Krypto-Wallet-Vergleich.

  • Checkliste für den ersten NEAR-Kauf

Das Wichtigste in Kürze

  • NEAR kaufst du bei MiCA-lizenzierten Anbietern wie Bitvavo, Bitpanda, Bison, Kraken oder Coinbase.
  • Beim Versand zählt das richtige Netzwerk: Echte NEAR-Coins liegen auf dem NEAR-Mainnet.
  • NEAR schwankt extrem. Im September 2026 hat sich der Kurs zeitweise mehr als verdreifacht, kurz darauf ging es an einem Tag um gut 10 % nach unten.
  • Kleinere Beträge kannst du auf der Börse lassen, größere gehören auf eine Hardware-Wallet.
  • Nach einem Jahr Haltedauer sind Kursgewinne steuerfrei. Staking-Rewards versteuerst du separat.

Am 1. Oktober 2026 kostet ein NEAR rund 4,70 €, die Marktkapitalisierung liegt bei gut 6 Mrd. US-Dollar. Ende September ist in den USA zudem der erste Spot-ETF auf NEAR gestartet. Das Interesse ist also da. Wie du NEAR kaufst, ohne unnötig Gebühren zu zahlen oder in eine Falle zu tappen, zeigen wir dir in fünf Schritten.

1. Wo kannst du NEAR kaufen?

NEAR führt längst nicht jeder Anbieter. Bei vielen Neobrokern suchst du den Coin vergeblich, prüf das also vor der Kontoeröffnung. Fündig wirst du bei diesen Anbietern:

Bitvavo
Bitvavo
  • Sehr niedrige Handelsgebühren
  • Günstiger Krypto-Sparplan
  • Regulierte Krypto-Plattform

Bitpanda
Bitpanda
  • Herausragende Weboberfläche und App
  • Große Anzahl an handelbaren Krypto-Assets
  • Deutsche BaFin-Lizenz zur Kryptoverwahrung
ggf. fallen Produktkosten, Spreads, Zuwendungen und Crypto-Gebühren an

OKX
OKX
  • Viele Kryptowährungen handelbar
  • Niedrige Gebühren
  • Fokus auf professionelles Trading

Unser Favorit für NEAR ist Bitvavo. Das liegt schlicht und ergreifend an zwei Dingen: Du zahlst höchstens 0,25 % pro Kauf und kannst deine Coins ohne Umweg staken. Wie die Kontoeröffnung Schritt für Schritt abläuft, zeigt unsere Bitvavo-Anleitung.

Der Kauf selbst ist bei allen Anbietern ähnlich:

  1. Konto eröffnen und per Video- oder Foto-Ident verifizieren
  2. Euro per SEPA-Überweisung einzahlen
  3. „NEAR" in der Suche eingeben, Betrag festlegen, Kauf bestätigen

Lieber im Wertpapierdepot? Seit Juli 2025 gibt es ein NEAR-Staking-ETP von Bitwise Europe. Damit besitzt du allerdings keine eigenen Coins und zahlst laufende Produktkosten.

2. Worauf musst du achten?

  • MiCA-Zulassung prüfen: Seit dem Ende der MiCA-Übergangsfristen (EU-weit spätestens 1. Juli 2026) dürfen nur noch zugelassene Anbieter Krypto-Dienste in der EU anbieten. Alle oben genannten Plattformen haben eine Lizenz. Bei unbekannten Börsen lohnt ein Blick ins Register der ESMA.
  • Das richtige Netzwerk: NEAR existiert auch als Token auf anderen Blockchains, etwa auf der BNB Chain. Schickst du Coins an eine NEAR-Wallet, wählst du immer das NEAR-Netzwerk. Ein Fehler hier kann dich den kompletten Betrag kosten.
  • Volatilität einplanen: Von den Septembertiefs bis zum Hoch Ende September legte NEAR um rund 200 % zu. Am Tag des ETF-Starts fiel der Kurs dann zeitweise auf 4,50 US-Dollar. Investiere nur Geld, dessen Totalverlust du verkraften kannst.
  • Inflation nicht übersehen: Seit dem Halving-Upgrade Ende 2025 kommen jährlich bis zu 2,5 % neue NEAR hinzu. Wer nicht staket, wird also schleichend verwässert.
  • Finger weg von „offiziellen" NEAR Wallets: Die frühere NEAR Wallet wurde Anfang 2024 eingestellt. Wer dir heute über Telegram oder Werbeanzeigen eine „offizielle" Wallet oder einen Airdrop anbietet, will in aller Regel an deine Seed-Phrase.

Statt alles auf einmal zu kaufen, verteilst du deinen Einstieg besser über einen Krypto-Sparplan. Gerade bei einem Coin, der binnen weniger Tage zweistellig schwankt, nimmt das viel Druck raus.

3. Kosten und Gebühren

Die Kosten unterscheiden sich stärker, als viele denken. Hier ist besonders der Unterschied zwischen Krypto-Börsen und Krypto-Brokern zu beachten. Broker sind deutlich teurer. Bei einigen Anbietern kannst du beide Formen nutzen. Achte hier darauf über die Börse zu handeln, um bei den Kosten zu sparen.

Auf drei Kostenblöcke solltest du achten:

  • Handelsgebühr und Spread: Der größte Posten. Kaufst du für 500 € NEAR bei Bitvavo, zahlst du höchstens 1,25 €. Bei Bitpanda fallen beim Sofortkauf für Altcoins wie NEAR 1,49 % Aufschlag plus Spread an. Günstiger geht es dort nur über die Profi-Oberfläche Fusion (ab 0,25 %).
  • Einzahlung: Die SEPA-Überweisung ist der Standardweg. Sofortzahlungen per Karte oder PayPal kosten bei vielen Anbietern extra.
  • Auszahlung auf eine Wallet: Die Netzwerkgebühr auf NEAR selbst ist winzig. Manche Börsen verlangen aber eine eigene Auszahlungsgebühr, die deutlich darüber liegt.

Was uns auffällt: Gerade die bequemen Kauf-Buttons sind fast immer die teuerste Variante. Wer regelmäßig kauft, sollte sich die Orderbuch-Ansicht wenigstens einmal anschauen.

4. Aufbewahrung

Für NEAR hast du drei Optionen:

  • Auf der Börse: Am bequemsten, und du kannst direkt staken. Bei Bitvavo liegt die Staking-Rendite für NEAR aktuell bei rund 5 %. Der Haken: Die Börse verwahrt deine Coins, nicht du.
  • Software-Wallet: Mit Meteor Wallet oder MyNearWallet hältst du deine Coins selbst. Du bekommst eine lange Adresse oder legst einen lesbaren Namen wie deinname.near an. Lass immer einen kleinen NEAR-Rest auf dem Konto, die Blockchain braucht ihn als Speicherreserve.
  • Hardware-Wallet: Ein Ledger oder Terzor unterstützt NEAR inklusive Staking. Für größere Beträge ist das aus unserer Sicht die beste Lösung.

Staken kannst du auch aus der eigenen Wallet heraus, indem du deine Coins an einen Validator delegierst. Netzwerkweit lag die Rendite zuletzt bei 4 bis 5,2 % pro Jahr. Beim Unstaking bleiben deine Coins einige Epochen gesperrt, in der Regel wenige Tage.

Unterm Strich: Bis zu einem Betrag, den du notfalls abschreiben könntest, ist die Börse in Ordnung. Darüber lohnt sich eine Hardware-Wallet. Welche Modelle wir empfehlen, liest du in unserem Krypto-Wallet-Vergleich.

5. Verkauf und Steuern

Verkaufen funktioniert umgekehrt zum Kauf: NEAR auf der Börse in Euro tauschen und per SEPA aufs Girokonto auszahlen. Liegen deine Coins in einer Wallet, schickst du sie vorher zurück an die Börse. Auch hier gilt: NEAR-Netzwerk wählen.

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Steuerlich behandelt das Finanzamt NEAR wie andere Kryptowährungen:

  • Haltefrist von einem Jahr: Verkaufst du nach mehr als zwölf Monaten, ist der Gewinn steuerfrei.
  • Verkauf innerhalb eines Jahres: Gewinne versteuerst du mit deinem persönlichen Steuersatz. Es gilt eine Freigrenze von 1.000 € pro Jahr. Achtung, Freigrenze heißt: Liegst du einen Euro darüber, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig.
  • Staking-Rewards: Sie gelten im Moment des Zuflusses als sonstige Einkünfte. Hier liegt die Freigrenze bei 256 €. Für jeden erhaltenen Reward startet eine eigene Ein-Jahres-Frist. Die Haltefrist deiner übrigen Coins verlängert sich durch Staking aber nicht.
  • Mehr Transparenz: Seit 2026 melden Krypto-Anbieter Transaktionsdaten an die Steuerbehörden (EU-Richtlinie DAC8). Verschweigen ist also keine Option.

Wer staket und regelmäßig kauft, verliert schnell den Überblick über Haltefristen. Ein Krypto-Steuer-Tool übernimmt die Rechnung für dich und erstellt den Bericht fürs Finanzamt.

Fazit: NEAR kaufen geht einfach, der Rest braucht Sorgfalt

Der Kauf selbst dauert keine zehn Minuten. Für die meisten ist Bitvavo die beste Wahl, weil Gebühren und Staking dort zusammenpassen. Die eigentlichen Fehlerquellen liegen woanders: falsches Netzwerk, gefälschte Wallets und ein Einstieg auf dem Hoch. Und auch wenn ein ETF-Start Rückenwind gibt, bleibt NEAR ein spekulativer Altcoin. Mehr als eine Beimischung sollte er in deinem Portfolio aus unserer Sicht nicht sein.

Häufige Fragen zum Kauf von NEAR

Lohnt sich NEAR-Staking?

Mit 4 bis 5,2 % Rendite liegst du über der Inflation von 2,5 %. Real bleibt also ein kleines Plus. Wer gar nicht staket, verliert dagegen jedes Jahr Anteile am Netzwerk.

Was ist der Unterschied zwischen NEAR und wNEAR?

wNEAR ist eine „verpackte" Version von NEAR, die du für einige DeFi-Anwendungen brauchst. Für Kauf, Aufbewahrung und Staking reicht der normale NEAR-Coin.

Kann ich NEAR auch ohne Krypto-Börse kaufen?

Ja, über ein NEAR-ETP im Wertpapierdepot. Du besitzt dann aber keine eigenen Coins und zahlst laufende Produktkosten.

Rune Fauck
Rune Fauck
Autor
Über den Autor
In meinem Studium der Germanistik, Politik und Wirtschaftswissenschaften konnte ich bereits fundamentale Kenntnisse über unser Wirtschaftssystem sammeln. Bereits im Studium habe ich mit dem Investieren in Aktien und ETFs begonnen und möchte gerne mein angesammeltes Wissen weitergeben. Nach meinem Studium zog es mich deshalb zunächst ins Bildungssystem, wo ich am Gymnasium arbeitete und dort bereits erste Erfahrungen in der Vermittlung von wirtschaftlichen Themen sammeln konnte. Als Lehrer weiß ich, wie man Wissen verständlich erklärt und spannend gestaltet.

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