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Was sind Fonds? – Die 5 wichtigsten Konzepte verstehen

Lesezeit 6 min.

Daniel Wenz
Gründer
Sieh dir an, wie wir bei Finanzwissen arbeiten

1. Einleitung & Inhalt

Wusstest du, dass 21 % der Deutschen ihr Geld in Investmentfonds anlegen?

Nach wie vor gilt die Geldanlage in Fonds als solides Instrument zum langfristigen Vermögensaufbau.

In diesem Artikel erfährst du die 5 wichtigsten Konzepte zur Geldanlage mit Fonds.

Dabei werden folgende Fragen beantwortet:

Worum geht es hier eigentlich?

  • Was sind Fonds?
  • Unterschied aktive und passive Fonds
  • Welche Arten von Fonds gibt es?
  • Für wen eignen sich Fonds?
  • Was sind die Vor- und Nachteile

2. Was sind Fonds? – Definition und Erklärung

Unter dem Begriff Fonds verstehen wir im Allgemeinen einen Investmentfonds.

Dieser lässt sich wie folgt definieren:

Bei einem Investmentfonds sammelt die Fondsgesellschaft das Kapital der Anleger, um es gewinnbringend an den Finanzmärkten zu investieren.

Die Investition kann in verschiedene Anlageklassen, wie AktienAnleihen, Rohstoffe, Immobilien oder andere Finanzanlagen erfolgen.

Diversifikation im Fokus

Das Ziel eines Fonds ist also die Streuung der Investition. Im Vergleich zu einer Direktinvestition in beispielsweise einen Aktientitel, enthält ein Fonds mehrere Positionen.

Du siehst bereits jetzt, dass durch einen Investmentfonds in verschiedene Anlageklassen investiert werden kann.

Im Verlauf des Artikels gehen wir näher auf die verschiedenen Fondsarten ein und zeigen dir, welche Fonds sich für welchen Anlagetyp eignen.

Zuvor richten wir unseren Fokus auf die Verwaltung und Anlageentscheidung.

Wer entscheidet bei einem Fonds eigentlich, welche Positionen in welcher Gewichtung eingegangen werden?

3. Aktive Fonds oder passive Fonds? – Das musst du wissen

Du solltest unbedingt den Unterschied der beiden Investmentfonds kennen.

Schließlich unterscheidet sich die Anlagestrategie von aktiven Fonds signifikant von derjenigen der passiven Fonds. Auch die Kosten unterscheiden sich deutlich.

Aktive Fonds: Dynamisches Portfoliomanagement

Bei aktiven Fonds treffen Fondsmanager die Entscheidung über einzelne Positionen im Fonds.

Zur Vereinfachung nehmen wir nun einen Fonds, der lediglich in Aktien investiert.

Der Fondsmanager unseres aktiven Aktienfonds analysiert regelmäßig die Finanzmärkte und versucht hierbei Aktientitel zu identifizieren, denen er eine hohe Performance zutraut.

Das Ziel eines aktiven Fonds ist es immer, den Gesamtmarkt zu übertreffen. Im Englischen wird hier der Begriff der Outperformance verwendet.

Ein weiterer theoretischer Vorteil von aktiven Fonds besteht in der Dynamik und Handlungsfähigkeit.

Fondsmanager können agile Entscheidungen treffen und somit schnell auf Chancen und potenzielle Risiken im Finanzmarkt reagieren.

Aktives Management hat seinen Preis

Bei der Mehrheit der aktiv gemanagten Fonds entsteht hierbei jedoch eine jährliche Verwaltungsgebühr, die bedeutsam höher als bei passiven Fonds ist. Der Grund sind die Kosten für das aktive Management.

Dass eine solche Strategie in der Theorie gut klingt, aber eine sorgfältige Prüfung des Investors benötigt, möchten wir mit folgendem Beispiel aufzeigen.

Aktive Fonds am Beispiel des Dirk Müller Fonds

Als Vergleich wählen wir den prominenten Dirk Müller Fonds, der den vollen Fondsnamen Dirk Müller Premium Aktien R Fonds trägt und die WKIN DE000A111ZF1 hat.

Nachfolgend sehen wir das Factsheet zu dem Dirk Müller Fonds:

Screenshot vom Factsheet des Dirk Müller Premiumaktien Fonds

Factsheet des Dirk Müller Premiumaktien Fonds

Anhand des Factsheets lesen wir die wichtigsten Eigenschaften des aktiven Fonds ab:

  • Ausgabeaufschlag (Agio): Der Ausgabeaufschlag wird auch als Agio bezeichnet und bezeichnet den Aufschlag auf den Ausgabepreis im Verhältnis zum Nennwert des Fonds. Der Ausgabeaufschlag des Dirk Müller Fonds beträgt 4 %.
  • Verwaltungsvergütung: Die jährlichen Kosten für die Verwaltung des Fonds betragen 1,5 % p.a. Bedenke hierbei, dass der Fonds im Jahresdurchschnitt um mindestens diese Kosten steigen sollte, da du andernfalls eine effektive negative Rendite erwirtschaftest.

Demgegenüber steht jedoch eine negative Performance, die sowohl für den Zeitraum von 1 Jahr, 3 Jahren als auch 5 Jahren einzusehen ist.

Damit haben Anleger des Dirk Müller Premiumfonds nicht nur hohe Einmalkosten sowie jährliche Kosten, sondern auch eine jährliche Rendite, die deutlich unter der Marktentwicklung liegt.

Qualität von aktiven Fonds

Es gibt einige Fondsanbieter wie die Flossbach von Storch Fonds, die aktiv verwaltet werden und in der Vergangenheit gute bis sehr gute Ergebnisse erzielen konnten. Hierbei solltest du als Investor also genau die Qualität eines Fonds prüfen.

Passive Fonds: Investieren in Entwicklung eines Index

Der große Unterschied zwischen einem aktiven Fonds und einem passiven Fonds ist die Verwaltung.

Du hast gerade eben gesehen, dass bei einem aktiven Fonds die zuständigen Manager Anlageentscheidungen treffen und hierfür eine moderate bis hohe jährliche Verwaltungsgebühr anfällt.

Passive Fonds hingegen orientieren sich an der Wertentwicklung eines bestimmten Index.

Ein Index kann hier zum Beispiel der amerikanische Aktienindex NASDAQ, Dow Jones oder auch der deutsche Aktienindex DAX sein.

Ein solcher passives Indexfonds, der nun an der Börse gehandelt wird, heißt im Englischen Exchange Traded Fund. Die Abkürzung hierfür lautet ETF.

Tipp

In unserem Artikel zum Thema ETF vs. Fonds erfährst du mehr über die Unterschiede zwischen passiven Indexfonds und Fonds mit aktivem Management.

4. Arten von Fonds

Du solltest nun den Unterschied von aktiven und passiven Fonds kennen.

Falls du diesen Unterschied verinnerlicht hast, hast du bereits einen wichtigen Schritt zur richtigen Entscheidung für deine persönliche Geldanlage erledigt.

In diesem Abschnitt zeigen wir jetzt die wichtigsten Arten von Fonds auf.

Aktienfonds: Investieren in eine Vielzahl von Aktien

Aktienfonds investieren in Aktien aus verschiedenen Branchen und Ländern.

Bei Aktienfonds handelt es sich um eine eher chancenorientierte und offensive Form der Anlage.

Im Vergleich zu einem kleinen Portfolio aus Einzeltiteln besteht der Vorteil dieser Fonds in der Streuung.

Ein bekanntes Beispiel für einen Aktienfonds ist der Morgan Stanley Global Opportunity Fonds.

Der Fonds konnte seit Auflage eine jährliche durchschnittliche Rendite von 14,87% erzielen und liegt somit deutlich über der Inflationsrate.

Aktienfonds bieten Chancen

Aktienfonds eignen sich vor allem für Anleger, die einen langfristigen Anlagehorizont haben und gleichzeitig chancenorientiert in Aktien investieren wollen.

Rentenfonds: Konservative Anlage in Anleihen

In unserem Artikel zum Thema Anleihen konntest du bereits erfahren, was hinter dem Begriff Rentenfonds steckt.

Ein Rentenfonds ist ein Fonds, der in Rentenpapiere, das heißt Anleihen, investiert.

Beachte hierbei unbedingt, dass die erzielten Renditen in keinem Fall mit den Chancen einer offensiven Anlage in Aktien mithalten können. Rentenfonds eignen sich daher nur für konservative Anleger, die unbedingt am Anleihenmarkt teilhaben wollen.

Geldmarktfonds: Kurzfristige Anlagen in festverzinsliche Wertpapiere

Bei einem Geldmarktfonds investierst du in festverzinsliche Wertpapiere mit einer kurzen Laufzeit.

Geldmarktfonds haben gemäß dem Magischen Dreieck ihren Fokus auf Verfügbarkeit und Sicherheit.

Dementsprechend gering sind die Renditen, die mit einer Investition in Geldmarktfonds erwirtschaftet werden können.

Unserer Meinung nach eignen sich Geldmarktfonds daher nicht für Privatanleger, die Vermögen aufbauen wollen.

Mischfonds: Chancen durch verschiedene Anlageklassen

Mischfonds zeichnen sich durch eine Investition in verschiedene Anlageklassen aus.

In der Regel verstehen Investoren unter dem Begriff „Mischfonds“ einen Fonds, der in Aktien und Anleihen investiert.

Die Gewichtung hierbei ist nicht festgelegt und hängt von der jeweiligen Risikogruppe des Fonds ab.

Offensive vs. defensive Fonds

Offensive Mischfonds haben einen sehr geringen Anteil an Anleihen, der beispielsweise bei 5–10 % liegt, wohingegen defensive Mischfonds einen höheren Anleiheanteil haben.

Ein Mischfonds ist jedoch nicht ausschließlich auf Aktien und Anleihen limitiert. Es gibt ebenso die Möglichkeit weitere Anlageklassen, wie Rohstoffe, in die Anlagestruktur des Mischfonds aufzunehmen.

Einer der bekanntesten Mischfonds ist der Flossbach von Storch Fonds mit dem Namen “SICAV – Multiple Opportunities”, der unter der WKN A0M430 gefunden werden kann.

Kreisdiagramm

Asset Allokation des Flossbach von Storch SICAV Multiple Opportunities Fonds.

Mischfonds zur Portfolio-Diversifikation

Mischfonds eignen sich vor allem für diejenigen Anleger, die eine breite Streuung wünschen und dabei anhand des eigenen Risikoprofils ein ausgewogenes Verhältnis von Risiko und Rendite suchen.

Sonstige Fonds: Von geschlossenen Immobilienfonds zu alternativen Fonds

Neben den gerade genannten Arten von Fonds gibt es noch eine Vielzahl weiterer Investmentfonds.

Im Bereich der Immobilien können Anleger beispielsweise zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds wählen.

Da wir geschlossene Immobilienfonds jedoch als hochriskant bewerten und eine solche Investition auch nicht empfehlen, verzichten wir an dieser Stelle auf eine nähere Beschreibung.

Ferner gibt es Konstrukte wie sogenannte Dachfonds, bei denen Anleger in einen Fonds investieren, der wiederum in eine Vielzahl von Fonds investiert. Auch hier raten wir von einer Investition ab, da solche Produkte häufig hohe Kosten mit sich bringen.

Zu sonstigen Fonds zählen wir auch nachhaltige Fonds oder alternative Fonds, die in innovative und neuartige Branchen investieren.

Beispielhaft hierfür sind Fonds in Technologien wie Artificial Intelligence (AI). Gerade bei neuen Anlageklassen kann ein alternativer Fonds Sinn ergeben, da er den einzigen Weg darstellt, in diese junge Anlageklasse zu investieren.

5. Fonds Vergleich: Vor- und Nachteile im Blick

Bis zu diesem Zeitpunkt solltest du die verschiedenen Arten von Fonds kennen und wissen, was der Unterschied von aktiven zu passiven Investmentfonds ist.

Dabei hast du wahrscheinlich bereits ein Gefühl für die Vor- und Nachteile von Fonds bekommen.

Wir fassen die jeweils 4 wichtigsten Vor- und Nachteile zusammen:

Vorteile von Fonds: 4 Vorzüge von Investmentfonds

  • Diversifikation:
    Fonds müssen in verschiedene Wertpapiere investieren. Im Vergleich zu einer Einzelinvestition bist du mit einem Fonds also besser diversifiziert und streust dein Risiko.

  • Aktives Management: 
    Bei aktiv verwalteten Fonds können Fondsmanager aktiv auf das dynamische Marktumfeld reagieren und bestenfalls einen Vorteil gegenüber passiven Fonds erzielen.

  • Verfügbarkeit:
    Investmentfonds werden an der Börse gehandelt und können somit jederzeit ge- bzw. verkauft werden. Anleger können somit selbst auf den Markt reagieren und notfalls ihre Anlage liquidieren.

  • Sondervermögen:
    Ein großer Vorteil von Fonds ist die Deklarierung als sogenanntes Sondervermögen nach §1 des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB). Dein Vermögen ist somit im Fall einer Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt.

Sei dir also bewusst, dass du mit Fonds dein Vermögen diversifiziert investierst und dieses als Sondervermögen vor Insolvenzen geschützt ist.

Natürlich gibt es neben Vorteilen auch Nachteile von Fonds. Diese zeigen wir nun:

Nachteile von Fonds: 4 Aspekte, die du beachten solltest

  • Kosten des aktiven Managements:
    Wie bereits am Beispiel des Dirk Müller Fonds aufgezeigt, musst du als Investor einen Ausgabeaufschlag sowie jährliche Verwaltungsgebühren entrichten. Diese Kosten mindern deine Rendite und sollten insbesondere bei einem langfristigen Anlagehorizont penibel betrachtet werden.

  • Schwankungen und Managemententscheidungen:
    Ein Fonds unterliegt der allgemeinen Schwankung des Marktes. Besonders gewichtig für die Performance sind die Managemententscheidungen. Als Anleger kann dies negative Folgen haben, wenn das Management Trends falsch identifiziert und dementsprechend handelt.

  • Klumpenrisiko:
    Das Klumpenrisiko ist ein klassisches Risiko. Investiert ein Fonds fast ausschließlich in einen bestimmten Markt oder eine bestimmte Branche ist die Entwicklung des Fonds stark von der Entwicklung des jeweiligen Marktes abhängig.

  • Liquiditätsrisiko:
    In Extremsituationen am Markt, in denen viele Verkäufer Anteile liquidieren, kann es dazu kommen, dass zu wenig Liquidität vorhanden ist und du nicht den marktüblichen Preis erhältst.

Halten wir also fest, dass die größten Nachteile von (aktiven) Fonds die Kosten sowie die Abhängigkeit von den Managemententscheidungen sind.

6. Fazit: Was sind Fonds? – 10 wichtige Erkenntnisse

Damit sind wir am Ende des Artikels mit der Frage „Was sind Fonds?“.

Fassen wir die 10 wichtigsten Aspekte zusammen:

  • Bei einem Investmentfonds sammelt eine Fondsgesellschaft das Kapital der Anleger ein, um es gewinnbringend am Finanzmarkt zu investieren.
  • Mögliche Ziele einer solchen Investition sind der Aktien-, Anleihen, Immobilien- oder auch Rohstoffmarkt.
  • Ein aktiver Fonds wird durch ein Fondsmanagement verwaltet. Vorteile sind die Reaktionsfähigkeit sowie hohe Dynamik, wohingegen die Nachteile sich in den Kosten äußern.
  • Ein passiver Fonds bildet die Wertentwicklung eines Index ab. Die Investition ist somit weniger dynamisch, hat jedoch niedrigere Kosten und orientiert sich an der Marktperformance.
  • Die bekanntesten Arten von Fonds sind Aktienfonds, Rentenfonds, Geldmarktfonds, Immobilienfonds, Rohstofffonds und gemischte Fonds.
  • Aktienfonds investieren in eine Vielzahl von Aktien und eignen sich für chancenorientierte Anleger mit einem langfristigen Anlagehorizont.
  • Rentenfonds gelten als konservative Anlageform und investieren in Anleihen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld können hiermit nur geringe Renditen erwirtschaftet werden.
  • Geldmarktfonds investieren in festverzinsliche Wertpapiere mit kurzfristiger Laufzeit. Auch hier gilt die Abhängigkeit vom Zinsumfeld als Faktor für die potenziellen Renditeerwartungen.
  • Rohstofffonds setzen ihren Fokus auf eine Anlage in Rohstoffe und eignen sich somit für konservative Anleger, die ihr Portfolio breiter streuen und Risiken minimieren wollen.
  • Mischfonds investieren in verschiedene Anlageprodukte. Meistens sind dies Aktien und Anleihen. Es gibt jedoch auch Mischfonds, die beispielsweise in Aktien, Anleihen und Rohstoffe investieren. Ein Mischfonds ist somit auch über Anlageklassen hin gestreut.

Am Ende des Artikels sollte dir vor allem eine Botschaft im Gedächtnis bleiben:

Es gibt nicht den einen Fonds. Wer über das Thema Fonds spricht, spricht über eine Spannweite an unterschiedlichen Produkten, die sich vehement in den Anlageklassen, dem geografischem Schwerpunkt, der Verwaltungsform und letztlich auch in den Kosten unterscheiden.

Kenne also die Unterschiede, um zu verstehen, welches Produkt am besten zu dir und deinen individuellen Zielen passt.

Wenn du noch Freunde, Verwandte oder Kollegen hast, denen eine Auffrischung im Bereich Fonds guttun würde, teile diesen Artikel gerne mit ihnen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Fonds

Daniel Wenz
Daniel Wenz
Gründer
Über den Autor
Ich bin Daniel und einer der Mitgründer von Finanzwissen. Seit nun mehr als 5 Jahren bin ich in Kryptowährungen investiert und seit 8 Jahren am Finanzmarkt. Mein M.Sc. in Wirtschaftsingenieurwesen unterstreicht meine Affinität und Liebe zu allen Themen rund um Finanzen, Wirtschaft und Technologie. Als Geschäftsführer von Bitcoin2Go weiß ich, wie man Wissen einfach, verständlich und mit Leidenschaft vermittelt.

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