Portfolio Tracker Vergleich 2026

- Beste Analysen im Test (93,4 %)
- Autosync für Trade Republic & Scalable
- Dividendenprognose und Steuer-Dashboard
- Autosync für 2.000+ Banken schon gratis
- Alle Anlageklassen inklusive Krypto
- Unbegrenzt viele Portfolios
Für unseren Portfolio-Tracker-Vergleich haben wir sieben Apps nach einem neuen Testverfahren mit 56 Kriterien bewertet: von den Grenzen der Gratisversion über den Autosync mit Trade Republic und Scalable bis zum Support.
Alle Daten haben wir im Oktober 2026 erhoben, direkt von Preisseiten, Hilfecentern und aus den App-Stores. Parqet gewinnt mit 93,4 %, knapp vor getquin (91,9 %) und dem Finanzfluss Copilot (88,4 %).
Ich selbst tracke mein Depot seit Mai 2021 mit Parqet, inzwischen 46 Positionen und über 2.100 Buchungen. Bewertet habe ich Parqet trotzdem nach denselben Regeln wie alle anderen. Bei den Kosten und der Zahl der angebundenen Broker hat das Punkte gekostet.
Portfolio-Tracker-Vergleich: Das Wichtigste in Kürze
- Testsieger Parqet (93,4 %): volle Punktzahl bei Features und Anlageklassen, mit X-Ray für ETFs, Dividendenprognose und Steuer-Dashboard. Einen stabilen Autosync gibt es allerdings nur für fünf Broker.
- getquin (91,9 %): Unbegrenzt viele Portfolios und Autosync gibt es schon in der Gratisversion. TTWROR, IZF und die Dividendenprognose kosten aber 89,99 € im Jahr, einen Datenexport gibt es gar nicht.
- Finanzfluss Copilot (88,4 %): Mit 97,1 % die beste Note bei den Kosten. Rendite nach TTWROR und IZF sowie die Dividendenauswertung sind kostenlos, PLUS kostet 69,99 € im Jahr.
- Komplett kostenlos: Portfolio Performance kostet am Desktop nichts und zeigt sogar Volatilität und Drawdown. Einen automatischen Import gibt es dort allerdings nicht.
- Große Preisspanne: Die Volltarife kosten zwischen 0 € und 107,99 € pro Jahr.
Die besten Portfolio Tracker 2026 im Überblick
So schneiden alle sieben Portfolio Tracker in unserem Test ab. Die Gesamtnote setzt sich aus sechs Kategorien zusammen, am stärksten gewichten wir Features (25 %), Kosten (20 %) und Kompatibilität (20 %).
| Platz | Portfolio Tracker | Testergebnis | Gratisversion | Volltarif | Besonders stark bei |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Parqet | 93,4 % | 1 Portfolio, Autosync für 5 Broker | 107,91 €/Jahr | Analyse, Anlageklassen, Bedienung |
| 2 | getquin | 91,9 % | unbegrenzt viele Portfolios, Autosync | 89,99 €/Jahr | Anlageklassen, Bedienung, Import |
| 3 | Finanzfluss Copilot | 88,4 % | unbegrenzt viele Portfolios, 350+ Anbindungen | 69,99 €/Jahr | Kosten, Analysen schon gratis |
| 4 | extraETF | 74,2 % | 1 Portfolio, 1 Jahr Historie | 89,99 €/Jahr | ETF-Durchleuchtung, Kursalarme |
| 5 | Portfolio Performance | 65,8 % | komplett kostenlos (Desktop) | 0 € | Kosten, Risikokennzahlen, lokale Daten |
| 6 | Rentablo | 59,7 % | 1 Bankverbindung | 59,88 €/Jahr | Bankkonten, Sachwerte |
| 7 | Delta by eToro | 56,4 % | 1 Portfolio, max. 10 Assets | 107,99 €/Jahr | Krypto, App |
Welcher Portfolio Tracker passt zu dir?
Die Gesamtnote sagt dir, welcher Tracker insgesamt am meisten kann. Ob er zu dir passt, hängt aber stark davon ab, was du trackst und wo dein Depot liegt. Hier unsere Empfehlungen für die häufigsten Fälle:
| Einsatzzweck | Unsere Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Kostenlos tracken | Finanzfluss Copilot | TTWROR, IZF, Dividenden und 350+ Anbindungen ohne Abo |
| Dividendenstrategie | Parqet | Dividendenprognose, Kalender und Quellensteuer-Übersicht |
| ETF-Sparplan | Parqet | Durchleuchtung bis auf Einzelwerte, inklusive Überschneidungen |
| Trade Republic & Scalable | Parqet | stabiler Autosync für beide Neobroker |
| Datenschutz & Desktop | Portfolio Performance | Open Source, Daten bleiben lokal auf deinem Rechner |
| Krypto | getquin | Börsen-API und Wallet-Sync für 10 Blockchains |
Bester kostenloser Portfolio Tracker
Fast alle Tracker haben eine Gratisversion, der Unterschied liegt im Kleingedruckten. Beim Finanzfluss Copilot bekommst du ohne Abo unbegrenzt viele Portfolios, den automatischen Import für über 350 Banken und Broker, die Rendite nach TTWROR und IZF sowie die Dividendenauswertung. Das kann im Vergleich keine andere Gratisversion. getquin synchronisiert zwar auch kostenlos, die Kennzahlen gibt es aber erst im Premium-Abo. Bei Parqet ist kostenlos nach einem Portfolio Schluss.
Wer gar nichts bezahlen und auch keine Bankzugänge hinterlegen will, landet bei Portfolio Performance. Den Preis zahlst du dann mit Zeit: Jede Abrechnung importierst du selbst per PDF.
Für Dividendenanleger
Ich verfolge selbst eine Dividendenwachstumsstrategie. Für mich ist das Dividenden-Dashboard deshalb der wichtigste Grund, warum ich bei Parqet bin. Du siehst die Ausschüttungen der kommenden 24 Monate als Prognose, den Kalender mit den Zahltagen und eine Übersicht, wie viel Quellensteuer du dir im Ausland zurückholen kannst. getquin ist hier nah dran und zeigt zusätzlich Yield on Cost und das Dividendenwachstum. Beides gibt es bei beiden Anbietern allerdings nur im Bezahltarif.
Für ETF-Sparer
Wenn du drei oder vier ETFs per ETF-Sparplan besparst, interessiert dich vor allem, was eigentlich drinsteckt. Parqet löst deine ETFs bis auf die Einzelwerte auf und zeigt dir, wo sich MSCI World und S&P 500 überschneiden. Dazu kommen Style-Box und Rebalancing.
Für Trade Republic und Scalable Capital
Hier gibt es die größten Unterschiede im Test. Parqet und getquin synchronisieren beide Neobroker stabil. Beim Copilot ist die Scalable-Anbindung laut Anbieter „wegen hoher Serverlasten nicht immer erreichbar“. extraETF aktualisiert nur auf Knopfdruck mit TAN. Portfolio Performance und Delta bieten überhaupt keinen Autosync.
Für Datenschutz und Desktop
Portfolio Performance ist der einzige Tracker im Vergleich ohne eigenen Server. Deine Depotdatei liegt auf deinem Rechner oder in deiner eigenen Cloud und lässt sich mit AES-256 verschlüsseln. Kein Anbieter sieht deine Positionen. Dafür nimmst du eine Oberfläche in Kauf, die eher nach Buchhaltungssoftware aussieht als nach App.
Für Krypto-Anleger
Bei Krypto trennt sich das Feld deutlich. getquin verbindet Binance und Coinbase per API und liest Wallets auf zehn Blockchains direkt über die öffentliche Adresse aus. Delta kann bei Krypto sogar noch etwas mehr, ist für ein gemischtes Depot aber zu schwach. Parqet und Portfolio Performance kennen Kryptowährungen nur per Datei-Import. Wo du Coins am günstigsten kaufst, zeigt dir unser Krypto-Börsen-Vergleich.
Alle Portfolio Tracker im Test
Hier findest du alle sieben Tracker aus unserem Vergleich in Kurzform, sortiert nach Testergebnis. Die Prozentwerte beziehen sich immer auf unser Testverfahren mit 56 Kriterien.
1. Parqet: Testsieger mit den besten Analysen
Parqet holt mit 93,4 % den Testsieg und erreicht bei Features und Anlageklassen die volle Punktzahl. Kein anderer Tracker im Test bringt so viele Auswertungen mit: X-Ray für deine ETFs, eine Dividendenprognose für die nächsten 24 Monate und ein Steuer-Dashboard, das die Quellensteuer nach Ländern aufschlüsselt. Trade Republic, Scalable Capital, ING, comdirect und Consorsbank laufen per Autosync, und zwar schon in der Gratisversion. Für 58 weitere Banken gibt es einen PDF- oder CSV-Import. Mein eigenes Depot mit 46 Positionen liegt seit Mai 2021 bei Parqet. Die Dividendenansicht öffne ich ehrlich gesagt öfter als die App meines Brokers.
- Beste Analysen im Test
- Autosync für Trade Republic & Scalable
- Dividendenprognose und Steuer-Dashboard
Die Schwächen liegen beim Preis und beim Umfang der Gratisversion. Kostenlos ist nach einem Portfolio Schluss, Plus kostet 11,99 € im Monat oder 107,91 € im Jahr. Fünf Broker per Autosync sind zudem wenig, wenn du etwa bei der DKB oder flatex bist. Kryptowährungen kennt Parqet nur per Datei-Import, Kursalarme fehlen ganz.
➔ Zum ausführlichen Parqet-Test
2. getquin: Fast alles tracken, aber die Kennzahlen kosten extra
getquin landet mit 91,9 % knapp hinter Parqet. Bei den Anlageklassen gibt es die volle Punktzahl: Neben Aktien und ETFs trackst du Immobilien mit Mieteinnahmen, P2P-Kredite, Startup-Beteiligungen, Kunst und Sammlerstücke. Kryptowährungen holt getquin per API von Binance und Coinbase oder direkt aus deiner Wallet. Über 2.000 Banken und Broker sind per Open Banking angebunden, und zwar schon in der Gratisversion.
- Autosync für 2.000+ Banken schon gratis
- Alle Anlageklassen inklusive Krypto
- Unbegrenzt viele Portfolios
Allerdings: TTWROR, IZF, Benchmark, Dividendenprognose und die ETF-Durchleuchtung gibt es erst im Premium-Abo für 89,99 € im Jahr. Die Testphase dauert nur 7 Tage und geht ohne Kündigung direkt in ein Jahresabo über. Am meisten stört mich der fehlende Datenexport. Wer seine Historie irgendwann woanders hinmitnehmen will, kann das nicht.
➔ Zum ausführlichen getquin-Test
3. Finanzfluss Copilot: Die stärkste Gratisversion
Der Finanzfluss Copilot erreicht 88,4 % und holt bei den Kosten mit 97,1 % die beste Note im Test. Der Grund: Fast alles, was andere Tracker nur im Abo freischalten, gibt es hier umsonst. Dazu gehören unbegrenzt viele Portfolios, ein automatischer Import für über 350 Banken und Broker, TTWROR, IZF und der Dividendenkalender mit Prognose. Ein Haushaltsbuch ist ebenfalls integriert. Das PLUS-Abo kostet 69,99 € im Jahr und schaltet vor allem Benchmark, ETF-Durchleuchtung und CSV-Export frei.
- TTWROR, IZF und Dividenden schon gratis
- Autosync für 350+ Banken und Broker
- Unbegrenzt viele Portfolios
Bei der Kompatibilität verliert der Copilot Punkte. Die Scalable-Anbindung ist laut Anbieter selbst „wegen hoher Serverlasten nicht immer erreichbar“, Krypto-Wallets erfasst du von Hand. In der App fehlen außerdem IZF und Benchmark, beides gibt es nur im Browser. Risikokennzahlen wie Volatilität oder Drawdown bietet der Copilot gar nicht.
4. extraETF: Stark für ETF-Sparer, schwach beim Import
extraETF kommt auf 74,2 % und ist bei den Features mit 93,5 % fast so stark wie Parqet. Die ETF-Durchleuchtung reicht bis auf die einzelne Aktie und zeigt dir Überschneidungen zwischen deinen Fonds. Dazu kommen Style-Box, Rebalancing, Volatilität, Drawdown und Kursalarme. Kryptobestände holt extraETF per API von sieben Börsen.
- ETF-Durchleuchtung bis auf Einzelaktien
- Style-Box, Rebalancing und Kursalarme
- Volatilität und Drawdown
Beim Import fällt extraETF dagegen deutlich ab (57,1 %). Trade Republic und Scalable sind zwar angebunden, aktualisiert wird aber nur auf Knopfdruck mit TAN. Die Gratisversion speichert nur ein Jahr Historie, eine Testphase für den Investor-Tarif (89,99 € im Jahr) gibt es nicht. Auch die Apps überzeugen nicht: 3,1 Sterne im App Store und 2,7 bei Google Play.
5. Portfolio Performance: Kostenlos und analytisch stark, aber Handarbeit
Portfolio Performance erreicht 65,8 %. Bei den Kosten ist es mit 94,1 % fast unschlagbar, denn die Desktop-Software für Windows, Mac und Linux ist Open Source und komplett kostenlos. Analytisch steht sie den Bezahl-Trackern kaum nach, mit TTWROR, IZF, Benchmark, Volatilität und Drawdown. Deine Depotdatei liegt lokal auf deinem Rechner und lässt sich verschlüsseln. Für mehr als 90 Banken gibt es einen PDF-Import.
- Komplett kostenlos und Open Source
- TTWROR, IZF und Risikokennzahlen
- Daten bleiben lokal auf deinem Rechner
Bei der Kompatibilität landet Portfolio Performance mit 27,8 % auf dem letzten Platz. Es gibt keinen Autosync, jede Abrechnung ziehst du selbst ins Programm. Die Apps für iOS und Android sind reine Begleiter: Buchungen kannst du dort weder anlegen noch ändern, und die Dashboards kosten 30 € im Jahr. Steuerfunktionen wie Freistellungsauftrag oder Verlusttöpfe fehlen.
6. Rentablo: Solider Funktionsumfang, aber ohne App
Rentablo kommt auf 59,7 %. Die Gratisversion ist brauchbarer, als die Note vermuten lässt: TTWROR, IZF und den Dividendenplaner gibt es kostenlos, dazu eine automatische Bankverbindung über den Kontoinformationsdienst wealthAPI. Giro- und Tagesgeldkonten werden mit importiert, Immobilien und Versicherungen erfasst du von Hand. Das PLUS-Abo kostet 4,99 € im Monat bei jährlicher Zahlung, getestet werden darf 30 Tage lang.
- TTWROR, IZF und Dividendenplaner gratis
- Giro- und Tagesgeldkonten inklusive
- 30 Tage kostenlos testen
In der User Experience bekommt Rentablo nur 34,5 %. Es gibt weder eine iOS- noch eine Android-App, sondern nur die Web-Version. Einen Datenexport kündigt Rentablo seit Jahren als „in Kürze“ an. Neue Funktionen hat es seit Ende 2024 kaum gegeben, und im Forum bleiben Fragen zu Sync-Problemen teils unbeantwortet. Geld verdient Rentablo vor allem mit Fondsvermittlung und Cashback.
7. Delta by eToro: Für Krypto top, für dein Depot zu wenig
Delta landet mit 56,4 % auf dem letzten Platz, obwohl die App selbst (98,8 % in der User Experience) zu den besten im Test gehört. Bei Krypto spielt Delta seine Stärken aus: Börsen-API, Wallet-Sync, über 10.000 Coins, NFTs, Preisalarme und ein KI-Assistent.
- Über 10.000 Coins und NFTs
- Wallet-Sync und Börsen-API
- Sehr gute App mit Preisalarmen
Für ein klassisches Depot reicht das nicht. Trade Republic lässt sich nur mit erneutem Login bei jedem Sync anbinden, einen PDF-Import gibt es nicht, und TTWROR oder IZF sind nicht dokumentiert. Seit Januar 2026 ist die Gratisversion zudem auf 10 Assets begrenzt. Für vollständige Analysen brauchst du PRO+ für 107,99 € im Jahr, Web und Desktop gibt es nur mit eToro-Konto.
getquin oder Parqet: Welcher Tracker ist besser?
getquin oder Parqet ist die Frage, die mir zu Portfolio Trackern am häufigsten gestellt wird. Im Test trennen die beiden nur 1,5 Prozentpunkte: Parqet kommt auf 93,4 %, getquin auf 91,9 %. Der Unterschied liegt aber weniger in der Note als darin, wo dein Geld liegt und was du trackst.
| Parqet | getquin | |
|---|---|---|
| Testergebnis | 93,4 % | 91,9 % |
| Gratisversion | 1 Portfolio, Performance und Dividenden | unbegrenzt viele Portfolios, ohne TTWROR und IZF |
| Volltarif | Plus: 11,99 €/Monat oder 107,91 €/Jahr | Premium: 9,99 €/Monat oder 89,99 €/Jahr |
| Testphase | 14 Tage | 7 Tage, danach Jahresabo |
| Autosync | 5 Broker (u. a. Trade Republic, Scalable) | über 2.000 Banken und Broker |
| Kryptowährungen | nur Datei-Import | Börsen-API und Wallet-Sync |
| Steuer-Auswertung | Quellensteuer nach Ländern | Abgeltungsteuer mit Freibetrag |
| Datenexport | CSV und API | kein Export |
| Support | Forum, E-Mail ab Plus | In-App-Chat für alle |
Bei den Analysen hat Parqet die Nase vorn. Beide berechnen TTWROR und IZF, vergleichen mit einem Benchmark und durchleuchten deine ETFs. Parqet zeigt dir aber zusätzlich, wie viel Quellensteuer du dir aus dem Ausland zurückholen kannst. Wenn du wie ich auf Dividenden setzt, ist das ein echter Mehrwert. Beim Datenexport ist der Abstand noch größer: Parqet gibt dir deine Buchungen als CSV und über eine Schnittstelle heraus, getquin gar nicht. Für mich wäre das ein Ausschlusskriterium, denn nach fünf Jahren Tracking steckt in der Historie zu viel Arbeit, um sie bei einem Anbieter einzuschließen.
getquin punktet dafür bei der Breite. Liegt dein Geld bei der DKB, bei flatex und in einem Bitpanda-Konto, synchronisiert getquin alles automatisch, während Parqet bei fünf Brokern aufhört. Kryptowährungen und Sachwerte wie Uhren oder Kunst bildet getquin ebenfalls sauberer ab. Und die Gratisversion lässt dich unbegrenzt viele Portfolios anlegen. Den Preis dafür zahlst du bei den Kennzahlen: Ohne Premium siehst du weder TTWROR noch IZF.
Bist du bei Trade Republic, Scalable oder einer der großen Direktbanken und willst dein Depot bis ins Detail auswerten, nimm Parqet. Verteilt sich dein Vermögen auf viele Banken, Kryptobörsen und alternative Anlagen, ist getquin die bessere Wahl. Beide haben eine Gratisversion. Verbinde deinen Hauptbroker zuerst bei beiden und entscheide nach zwei Wochen.
Portfolio Tracker kostenlos: Was die Gratisversionen können
Alle sieben Tracker lassen sich ohne Abo nutzen. Wie weit du damit kommst, unterscheidet sich aber enorm. Bei manchen ist die Gratisversion ein vollwertiges Werkzeug, bei anderen eher eine Demo:
| Tracker | Portfolios gratis | Import gratis | Analysen gratis | Größte Einschränkung |
|---|---|---|---|---|
| Finanzfluss Copilot | unbegrenzt | Autosync, 350+ Anbieter | TTWROR, IZF, Dividenden | Benchmark, Durchleuchtung und Export nur mit PLUS |
| Portfolio Performance | unbegrenzt | PDF und CSV | alle Analysen | kein Autosync, App-Dashboards kosten 30 €/Jahr |
| getquin | unbegrenzt | Autosync, 2.000+ Anbieter | Basisanalyse | ohne TTWROR, IZF und Dividendenprognose |
| Rentablo | 1 Bankverbindung | Autosync für 1 Bank | TTWROR, IZF, Dividendenplaner | nur 3 Jahre Historie, keine App |
| Parqet | 1 | Autosync für 5 Broker | Performance, Dividenden | kein X-Ray, kein Steuer-Dashboard |
| extraETF | 1 | Bankanbindung mit TAN | Basisanalyse | nur 1 Jahr Historie |
| Delta by eToro | 1 | Autosync | Basismodule | maximal 10 Assets |
Wenn du heute kostenlos starten willst, nimm den Finanzfluss Copilot. Keine andere Gratisversion liefert dir die echte, zeitgewichtete Rendite und gleichzeitig einen automatischen Import für fast alle deutschen Banken. Portfolio Performance kann analytisch sogar mehr, kostet dich aber jeden Monat Zeit für den PDF-Import.
Eines solltest du bei kostenlosen Trackern im Hinterkopf behalten: Irgendwie muss sich das Angebot finanzieren. getquin zeigt in der App Werbung, Rentablo verdient an der Fondsvermittlung. Der Copilot und Parqet finanzieren sich nach eigenen Angaben über Abos und geben keine Nutzerdaten weiter.
So testen wir Portfolio Tracker
Für diesen Vergleich haben wir ein eigenes Testverfahren mit 56 Kriterien aufgebaut. Alle Werte stammen aus dem Oktober 2026 und kommen möglichst direkt von den Preisseiten, aus den Hilfecentern und aus dem App Store. Nur wo ein Anbieter eine Funktion nicht dokumentiert, haben wir auf Sekundärquellen zurückgegriffen oder selbst nachgeprüft.
Die Kriterien verteilen sich auf sechs Kategorien, die unterschiedlich stark in die Gesamtnote einfließen:
| Kategorie | Gewichtung | Beispiele für Kriterien |
|---|---|---|
| Features | 25 % | TTWROR und IZF, Benchmark, Dividendenkalender und -prognose, ETF-Durchleuchtung, Steuerfunktionen, Export |
| Kosten | 20 % | Jahres- und Monatspreis des Volltarifs, Umfang der Gratisversion, Historie, Testphase |
| Kompatibilität | 20 % | Autosync für Trade Republic und Scalable, Zahl der Anbindungen, PDF- und CSV-Import, Import aus anderen Trackern, API |
| User Experience | 15 % | Apps für iOS und Android, Web-App, App-Bewertung, Funktionsumfang der App, Bedienung im Praxistest |
| Umfang an Assets | 10 % | Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen, Krypto, Bankkonten, Immobilien, Edelmetalle, P2P, Fremdwährungen |
| Support | 10 % | Hilfecenter, Chat, E-Mail, Community, deutschsprachiger Support, öffentlicher Changelog |
Jedes Kriterium bewerten wir anhand fester Schwellenwerte. Beim Jahrespreis des Volltarifs gibt es zum Beispiel die volle Punktzahl bis 80 € und keinen Punkt mehr ab 200 €, dazwischen wird linear abgestuft. Bei der App-Bewertung reicht die Skala von 3,0 bis 4,7 Sternen. Funktionen ohne Zahlenwert ordnen wir festen Stufen zu, etwa beim Autosync für Trade Republic und Scalable: stabil, eingeschränkt oder nicht vorhanden. Was ein Anbieter nicht dokumentiert, zählt nicht. Einige Kriterien wie KI-Funktionen, Haushaltsbuch oder die Erfassung von Versicherungen fließen als Bonus ein. Sie bringen zusätzliche Punkte, ihr Fehlen kostet aber nichts.
Ein einziges Kriterium ist redaktionell: Bedienung und Einstieg. Das bewerten wir im Praxistest mit echten Depotdaten. Bei einigen Anbietern erhalten wir eine Provision, wenn du über unsere Links ein Abo abschließt. Auf die Punktevergabe hat das keinen Einfluss, denn jeder Tracker durchläuft dieselben 56 Kriterien.
Wann lohnt sich ein Portfolio Tracker?
Besparst du einen einzigen ETF bei einem einzigen Broker, brauchst du keinen Portfolio Tracker. Die App deines Brokers zeigt dir alles Wichtige. Spannend wird es, sobald dein Vermögen auf mehrere Depots verteilt ist. Mein eigenes Depot besteht aus mehreren Unterdepots, und ohne Tracker hätte ich keine Ahnung, wie hoch meine echte Rendite über alle zusammen ist.
Ein Tracker lohnt sich vor allem, wenn mindestens einer dieser Punkte auf dich zutrifft:
- Mehrere Depots oder Banken: Erst der Tracker fasst alles zu einer Gesamtrendite zusammen, die Einzahlungen und Entnahmen richtig berücksichtigt.
- Mehrere ETFs: Die Durchleuchtung zeigt dir Klumpenrisiken, die du in der Broker-App nicht siehst. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber zur Diversifikation im Portfolio.
- Dividendenstrategie: Kalender und Prognose zeigen dir, wann wie viel Geld fließt.
- Alternative Anlagen: Immobilien, Krypto oder P2P-Kredite tauchen in keiner Broker-App auf.
Noch kein passendes Depot? Dann wirf zuerst einen Blick in unseren Depot-Vergleich.
Fazit: Parqet ist der beste Portfolio Tracker 2026
Parqet gewinnt unseren Portfolio-Tracker-Vergleich 2026 mit 93,4 %. Kein anderer Tracker wertet Dividenden, Steuern und ETF-Bestandteile so gründlich aus, und der Autosync für Trade Republic und Scalable läuft stabil. Ich nutze Parqet selbst seit über fünf Jahren und würde aktuell nicht wechseln. Der Testsieg ist allerdings nicht in Stein gemeißelt: getquin liegt nur 1,5 Punkte dahinter, und für deutlich weniger Geld bekommst du beim Finanzfluss Copilot schon in der Gratisversion fast alle wichtigen Kennzahlen.
Unsere Empfehlungen auf einen Blick:
- Bester Portfolio Tracker: Parqet (93,4 %)
- Für viele Banken und Krypto: getquin (91,9 %)
- Bester kostenloser Tracker: Finanzfluss Copilot (88,4 %)
- Für ETF-Sparer: extraETF (74,2 %)
- Ohne Abo und ohne Cloud: Portfolio Performance (65,8 %)
Welchen Portfolio Tracker nutzt du? Schreib es mir gerne in die Kommentare.
Häufige Fragen zu Portfolio Trackern
Welcher Portfolio Tracker ist der beste?
In unserem Test liegt Parqet mit 93,4 % vorne, knapp vor getquin (91,9 %) und dem Finanzfluss Copilot (88,4 %). Parqet überzeugt vor allem bei den Analysen. getquin ist die bessere Wahl, wenn dein Vermögen auf viele Banken und Kryptobörsen verteilt ist.
Welcher Portfolio Tracker ist kostenlos?
Komplett kostenlos ist nur Portfolio Performance, das allerdings ohne automatischen Import auskommt. Die stärkste Gratisversion mit Autosync hat der Finanzfluss Copilot: unbegrenzt viele Portfolios, über 350 Anbindungen sowie Rendite nach TTWROR und IZF ohne Abo.
Welcher Portfolio Tracker funktioniert mit Trade Republic?
Einen stabilen Autosync für Trade Republic und Scalable Capital haben Parqet und getquin. Beim Finanzfluss Copilot und bei Rentablo gibt es eine Anbindung, die laut Anbieter oder Nutzern aber nicht immer zuverlässig läuft. extraETF aktualisiert nur auf Knopfdruck mit TAN.
Ist ein Portfolio Tracker sicher?
Seriöse Tracker greifen nur lesend auf deine Konten zu. Überweisungen oder Orders sind damit nicht möglich. Parqet, getquin, der Copilot, extraETF und Rentablo speichern deine Daten nach eigenen Angaben in Deutschland bzw. der EU. Parqet, der Copilot und extraETF bieten zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Bei Portfolio Performance liegen die Daten ausschließlich auf deinem eigenen Rechner.
Was ist der Unterschied zwischen TTWROR und IZF?
Die TTWROR (True Time-Weighted Rate of Return) misst, wie gut sich deine Anlagen entwickelt haben, unabhängig davon, wann du Geld eingezahlt hast. Der IZF (interner Zinsfuß) berücksichtigt dagegen den Zeitpunkt deiner Einzahlungen und zeigt deine persönliche Rendite. Für eine faire Bewertung deines Depots brauchst du beide Kennzahlen.
Gibt es eine Alternative zu Portfolio Performance mit App?
Portfolio Performance hat zwar eigene Apps, dort kannst du aber keine Buchungen anlegen. Wer eine vollwertige App mit automatischem Import sucht, ist bei Parqet oder dem Finanzfluss Copilot besser aufgehoben. Parqet kann Daten aus Portfolio Performance direkt übernehmen.
