
Ripple kaufen: Anleitung und beste Börsen
Ripple ist derzeit die drittgrößte Kryptowährung. Ripple ist das Unternehmen, welches die Kryptowährung XRP herausgibt. Umgangssprachlich wird Ripple jedoch mit der Währung gleichgesetzt.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du Ripple kaufen kannst und welche Anbieter dafür besonders gut geeignet sind.
Das Wichtigste zu Ripple
- Ripple ist ein Unternehmen, welches die Kryptowährung XRP erstellt hat.
- XRP ist die drittgrößte Kryptowährung nach der Marktkapitalisierung.
- Ripple hat ein System entwickelt, das weltweite Zahlungen schnell und günstig möglich macht.
- XRP wird als Transaktionsgebühr in diesem System erhoben.
- Ripple steht damit in Konkurrenz zu dem klassischen SWIFT-System der Banken.
- XRP kaufst du über Kryptoplattformen wie Bitvavo, Bitpanda, Bitget .
1. Wo kann ich XRP kaufen?
Da XRP eine der größten Kryptowährungen ist, ist diese in der Regel auch an den meisten Börsen handelbar. Kryptobörsen unterscheiden sich jedoch stark, was die Gebühren anbelangt. Du solltest daher genau auf die Konditionen achten. Oftmals wird neben der Handelsgebühr auch noch ein Spread (Handelsspanne) berechnet.
Physische XRP-Coins kannst du derzeit nur über Krypto-Plattformen kaufen. Über die klassische Börse sind ETC-Produkte verfügbar, die eine Form der Derivate sind. Einen Ripple-ETF gibt es bislang nicht. Die ersten Anträge von Vermögensverwaltern, diesen auflegen zu können, wurden in den USA bereits eingereicht.
Die drei besten Kryptobörsen, um Ripple zu kaufen, sind:
- Sehr niedrige Handelsgebühren
- Günstiger Krypto-Sparplan
- Europäische Krypto-Plattform
- Herausragende Weboberfläche und App
- Große Anzahl an handelbaren Krypto-Assets
- Deutsche BaFin-Lizenz zur Kryptoverwahrung
- Sehr niedrige Gebühren
- Mehr als 580 Kryptowährungen
- Sehr gut für Krypto-Trader
Eine ausführliche Gegenüberstellung aller Krypto-Plattformen findest du in unserem Krypto-Börsen-Vergleich. Über diese ist es möglich, echte XRP und andere Kryptowährungen zu kaufen und diese in der eigenen Krypto-Wallet aufzubewahren.
Daneben ist es auch möglich, Ripple also Derivat, also Future, CFD, ETC oder Perpetual Swap zu handeln. Mit einem Investment in solche Derivate bist du nicht im Besitz von physischen XRP, sondern nur am Kurs beteiligt. Derivate erlauben es, mit Hebel zu handeln, was die Gewinne, aber auch das Risiko deutlich steigern kann.
Ripple über Derivate kaufen
Derivate können oft einfach über deinen Online-Broker gekauft und in deinem Depot verwahrt werden.
Ermöglicht Strategien mit Hebel zu verfolgen.
Alle Erträge werden mit der Kapitalertragssteuer + Solidaritätszuschlag besteuert. Insgesamt zahlst du 26,375 % Steuern auf deine Gewinne aus dem Handel mit Derivaten. Bei kurzfristigen Trading-Strategien kann dies nützlich sein.
Können nach einem Jahr Haltedauer nicht steuerfrei veräußert werden. Bei echten XRP ist dies möglich.
Hebel erhöhen das Risiko und können zum Zocken verleiten.
Man kann die XRP nicht in der Wallet aufbewahren und auch sonst nicht nutzen.
Bei Derivaten fallen oft regelmäßige Gebühren an. Bei physischen XRP nur beim Kauf und Verkauf.
Mit welcher Bezahlmethode kann ich Ripple kaufen?
Jeder hat seine präferierte Online-Zahlmethode. Manche sind dabei günstiger und gehen schneller vonstatten als andere. Wir schauen uns daher einmal die Optionen bei den gängigsten Krypto-Börsen an und geben dir einen Überblick.
PayPal | Überweisung | Kreditkarte | Apple Pay | Google Pay | SOFORT | Neteller | Skrill | |
---|---|---|---|---|---|---|---|---|
Bitpanda | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ |
Bitvavo | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ | ❌ | ✅ | ❌ | ❌ |
Bitget | ❌ | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ | ❌ | ❌ |
Coinbase | ✅ | ✅ | ✅ | ✅ | ❌ | ✅ | ❌ | ❌ |
Häufig ist eine Auszahlung nur per Überweisung oder dem Senden an eine andere Wallet möglich. Teilweise ist es verpflichtend, dass Aus- und Einzahlungsmethoden übereinstimmen.
Ripple kaufen mit PayPal
PayPal ist eine der beliebtesten Bezahlmethoden, da diese besonders einfach und schnell abgewickelt wird. Mit PayPal zahlst du direkt Geld auf dein Verrechnungskonto bei der Börse ein und kannst dann sofort anfangen zu handeln. Das Geld wird dann von deinem Konto oder deinen PayPal-Guthaben abgezogen.
Ripple kannst du mit PayPal auf Bitpanda, Bitvavo oder Coinbase kaufen. Die günstigsten Handelsgebühren dieser drei hat Bitvavo.
- Sehr niedrige Handelsgebühren
- Günstiger Krypto-Sparplan
- Europäische Krypto-Plattform
Ripple mit Banküberweisung kaufen
Jeder hat ein Bankkonto, daher ist es auch naheliegend, diese zu nutzen, um Ripple zu kaufen. Der Nachteil bei einer Überweisung ist, dass diese 1 bis 2 Werktage dauern kann. Dafür ist diese zumeist kostenlos. Wer also direkt handeln möchte, für den ist eine Überweisung nichts. Hast du etwas Geduld, ist dies eine geeignete Methode.
Ripple mit Kreditkarte kaufen
Kreditkarte ist ebenfalls eine beliebte Bezahlmethode. Die Kreditkarte wird von allen oben genannten Anbietern akzeptiert. Hier können jedoch teilweise höhere Gebühren anfallen. Coinbase berechnet satte 3,99 % für eine Einzahlung über Kreditkarte. Achte also genau auf die Kosten, bevor du den Anbieter auswählst, wenn du mit Kreditkarte einzahlen möchtest.
Anstelle einer Kreditkarte ist es auch möglich, eine Debitkarte zu verwenden, solange diese von Visa oder MasterCard ausgestellt wurde. Bei Bitpanda beispielsweise sind Einzahlungen über Kreditkarte kostenlos.
- Herausragende Weboberfläche und App
- Große Anzahl an handelbaren Krypto-Assets
- Deutsche BaFin-Lizenz zur Kryptoverwahrung
Wie kann ich Ripple kaufen?
Nachdem wir geklärt haben, wo du Ripple kaufen kannst, wollen wir dir nun eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, wie du XRP kaufst. Kompliziert ist dies nicht, kann jedoch beim ersten Mal etwas verwirrend sein. Im Grunde musst du folgende Schritte durchlaufen:
- Dich bei einer Krypto-Handelsplattform registrieren
- Identität verifizieren, um handeln zu können
- Geld einzahlen
- Ripple (XRP) auswählen
- Betrag angeben
- Order aufgeben
- Coins erhalten
- Ripple sicher verwahren und bei Bedarf wieder verkaufen
Wie du die passende Handelsplattform findest, haben wir dir in Abschnitt 1 gezeigt. Bist du dennoch unsicher, findest du in unserem Anbieterportal Erfahrungsberichte anderer User zu fast allen Krypto-Plattformen.
Anmelden und Identität verifizieren
Bei der Anmeldung ist es für die Kryptobörsen verpflichtend, deine Identität zu verifizieren, um Geldwäsche und Steuerhinterziehung zu unterbinden. Hierzu gibt es oft mehrere Möglichkeiten. Du kannst per Videocall einem Mitarbeiter deinen Ausweis zeigen. Es ist auch möglich, dir einen Centbetrag auf das Girokonto überweisen zu lassen und diesen zurückschicken, um dich zu verifizieren. Der Handel ist erst möglich, nachdem du dich erfolgreich identifiziert hast.
Der Anmeldeprozess ist dadurch etwas lästig, doch erhöht auch deine Sicherheit. In diesem Zusammenhang solltest du unbedingt ein sicheres Passwort wählen.
Geld einzahlen
Welche Optionen die Plattformen anbieten, kannst du oben in der Tabelle nachschauen. Möchtest du sofort handeln, solltest du auf eine Überweisung verzichten, sondern PayPal oder Kreditkarte auswählen.

Hast du erfolgreich Geld eingezahlt, kannst du mit dem Handeln beginnen.
Ripple kaufen
Der Ablauf beim Kauf unterscheidet sich je nachdem, ob du bei einem Broker oder einer Börse handelst. Auf einer Börse gibst du selbst die Order direkt am Markt auf. Handelt hier derzeit keiner, ist auch ein Kauf oder Verkauf nicht möglich. Auch bei einem Broker kannst du Orders erstellen (Market, Stop, etc.). Allerdings handelst du hier gegen den Broker, der als Market-Maker fungiert. Die Liquidität stellt der Broker, der sich das entsprechend vergüten lässt.
Denk daran, dass der Name der Kryptowährung nicht Ripple, sondern XRP ist. Handelst du auf einer Börse, gibt es meistens mehrere Währungspaare zu den Internetwährungen. Also beispielsweise XRP/USD, XRP/USDC oder XRP/Euro. Je nachdem, ob du gerade Euro oder einen Stablecoin wie USDC auf dem Verrechnungskonto hast, musst du das entsprechende Paar auswählen.

Bei Coinbase gibt es die Auswahlmöglichkeit zwischen dem Broker und der Börse. Der Broker berechnet deutlich höhere Gebühren – dies bemängeln die Nutzer auch in den Coinbase Erfahrungen. Der Handel an der Börse ermöglicht zudem, verschiedene Ordertypen wie Limit-, Stop-Loss oder Market-Order zu setzen. In unserem Artikel über Ordertypen erfährst du mehr darüber.
Handelst du direkt an einer Krypto-Börse, dann agierst du auf dem Spotmarkt. Spotmarkt bedeutet, dass der Handel im Hier und Jetzt stattfindet und Transaktionen schnellstmöglich zu den aktuellen Kursen abgeschlossen werden. Der Gegensatz dazu ist der Terminmarkt, auf dem Futures und andere Derivate gehandelt werden.
Ripple Traden
Krypto-Trading ist generell nur erfahrenen Anlegern zu empfehlen und geht mit deutlich höheren Risiken einher. Trading kann ganz unterschiedlich aussehen. Es gibt dutzende von Trading-Strategien, die sich an Kennzahlen, Chartanalysen oder anderen Faktoren orientieren.
Viele Trader verwenden CFDs, da sie dort mit einem Hebel die Gewinne erhöhen können. Hebelprodukte bergen jedoch auch das Risiko des Totalverlustes. Für den Handel mit CFDs können CFD-Broker wie eToro genutzt werden. Hier sind die Ordergebühren jedoch vergleichsweise hoch und es gibt eine Übernachtgebühr.
Wichtig ist in jedem Falle, dass dir die Plattform die wichtigen Kennzahlen und Indikatoren liefert, damit du deine Strategie verfolgen kannst. Zudem solltest du von Anfang an auf ein richtiges Risikomanagement setzen. Da die meisten Anleger Geld beim Trading verlieren. Möchtest du deine Strategie vorerst ohne Risiko ausprobieren, kannst du dafür ein CFD-Demokonto verwenden.
3. Lohnt es sich Ripple zu kaufen?
XRP ist nach der Marktkapitalisierung die drittgrößte Kryptowährung hinter Bitcoin und Ethereum. Das Allzeithoch des Coins lag 2018 bei 3,75 €. Dies wurde seitdem nicht mehr erreicht, auch wenn XRP 2025 erstmals längere Zeit die 3-€-Marke überschritten hat.
Ripple hat in jedem Fall eine große und begeisterte Community, die alle fest an den Erfolg des Unternehmens und der Währung glaubt. In Foren und Artikeln wird sich dabei gerne mit Ripple Prognosen überboten.

Ripple sieht sich aber mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert. Das Unternehmen möchte ein Zahlungssystem etablieren, welches weltweite Transaktionen schnell und günstig abwickeln kann. Hierfür wird aber die Kooperation von großen Banken benötigt. Diese haben zwar teilweise schon mit Ripple zusammengearbeitet, aber feste Kooperationen gibt es kaum. Viele Banken haben das System getestet, sind aber beim SWIFT-System geblieben.
Zudem entwickeln Zentralbanken schon ihre eigenen Kryptowährungen, die sogenannten Central Bank Digital Currencies (CBDCs). Geld kann außerdem über Stablecoins und andere Kryptonetzwerke ebenfalls einfach verschickt werden.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Gründer rund 20 % aller XRP halten. Das Unternehmen selbst besitzt noch 15 % des Bestands. Damit sind über 30 % der XRP in den Händen einiger weniger Personen. Sollten die Gründer sich entscheiden, große Mengen an XRP zu verkaufen, kann dies den Preis unter Druck setzen.
Ripple ist nicht dezentral und verfügt über keine eigene Blockchain. Positiv ist, dass das Projekt bereits seit 2012 besteht und eine enorme Marktkapitalisierung erlangen konnte. Zudem gibt es eine große Gruppe von treuen Anhängern, die fest an das Projekt glauben. Wie sich der Kurs entwickeln wird, hängt stark von der Akzeptanz der breiten Masse und der Banken ab. Je mehr Menschen das Ripple-Zahlungsnetzwerk nutzen, desto höher steigt der Kurs von XRP.
- Sichere Alternative zum Software-Wallet
- Ledger unterstützt 1000+ Kryptowährungen
- Sogar Staking und Trading möglich

Zuletzt hat Ripple noch mit einer Klage der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) zu kämpfen. Die Ankläger beschuldigen Ripple wie eine Aktiengesellschaft zu funktionieren, ohne dies angemeldet zu haben. Das Unternehmen hofft unter der neuen kryptofreundlichen Administration von Donald Trump auf eine Einstellung des Verfahrens.
4. Ripple verkaufen - Darauf solltest du achten
Der Verkauf von Ripple ist einfach. Hierzu wählst du einfach die Währung aus und klickst auf Verkaufen. Auch hier ist es wieder einfacher, aber teurer, über einen Broker zu verkaufen. Über eine Börse musst du wieder eine Order aufgeben. Dies kann jedoch auch Vorteile haben. So kannst du etwa eine Stop-Loss-Order erstellen, die automatisch ausgeführt wird, wenn der Kurs unter eine von dir festgelegte Marke sinkt.
Der Verkauf von Kryptowährungen gilt in Deutschland nach § 23 I S1 Nr. 2 EStG als privates Veräußerungsgeschäft. Die Gewinne aus dem Verkauf müssen damit mit dem eigenen Einkommenssteuersatz versteuert werden, es sei denn:
- Du hältst die Kryptowährung bereits länger als ein Jahr
- Du überschreitest die Freigrenze von 1.000 € nicht
Generell werden alle Kryptowährungen gleich besteuert. Wenn du dir unsicher bist, wie du deine Trades in der Steuererklärung angeben musst, sprich am besten mit deinem Steuerberater. Zusätzlich kannst du ein Krypto-Steuer-Tool verwenden, um deine Transaktionen zu überwachen.
Hast du deine XRP auf deiner Krypto-Wallet verwahrt, musst du diese erst zurück an die Börse senden, um diese verkaufen zu können. Beim Verkauf solltest du darauf achten, dich nicht von Emotionen leiten zu lassen, sondern deiner Anlagestrategie zu folgen.
5. Häufige Fragen zum Kauf von Ripple
Unsere Inhalte spiegeln nur die Meinungen und Erwartungen der Autoren wider und stellen somit keine Empfehlung zum Kaufen, Halten oder Verkaufen der genannten Wertpapiere oder Kryptowährungen dar.
Als Anleger*in trägst Du die volle Verantwortung für Deine Investitionsentscheidungen.
Die Autoren können in einige der beschriebenen Assets investiert sein und somit ein Interesse an deren Kursentwicklung haben.