Studentin vor UniversitÀt

Studienkosten – Was kosten Wohnung, Uni und Verpflegung wirklich?

Wer sich einem Studium widmet, muss neben den dafĂŒr notwendigen Noten und Qualifikationen, auch einen Blick auf seine persönlichen Finanzen werfen.

Fest steht, dass ein Studium Geld kostet und erst einmal finanziert werden muss. Wer dabei keine UnterstĂŒtzung aus dem Elternhaus erhalten kann, muss sich selbst um die Finanzierung kĂŒmmern.

Wohnung, UniversitÀtsbeitrÀge und Verpflegung: All das kostet Geld. Mit welchen Kosten Du im Studium rechnen solltest, zeigen wir Dir daher in diesem Artikel.

1. Studienkosten mit BAföG bezahlen

Komplizierte AntrĂ€ge, lange Wartezeiten und ungĂŒnstige Fristen. Immer wieder hört man davon wie schrecklich das BAföG doch sei.

BĂŒrokratisch ist das ganze auch ein regelrechter Albtraum. Immer wieder muss man seine Studienbescheinigung vorlegen, seinen Antrag erneuern und alle EinkĂŒnfte offen legen. Das ginge wesentlich unkomplizierter.

Aber abgesehen davon ist BAföG etwas tolles. Bis zu 861 Euro können Studierenden ausgezahlt werden. Wie hoch genau dein individueller BAföG-Satz ist wird durch ein aufwendiges und sehr genaues Verfahren bestimmt.

Welche Kriterien dies sind, zeigen wir im Folgenden.

Kriterien fĂŒr die BAföG-Berechnung

  • das Einkommen der Eltern (nicht Vermögen)
  • die Anzahl der Geschwister (ohne abgeschlossene Ausbildung)
  • das eigene Einkommen und Vermögen
  • der eigene Wohnsitz
  • die bisherige Studienzeit

Die Förderung des BAföG steht dabei allerdings nicht jedem Studierenden zu. Da Menschen aus einkommensschwachen Familien durch das BAföG die Möglichkeit eines Studiums bekommen sollen, werden auch nur diese gefördert.

BAföG-Antrag

  • eigenes Vermögen unter 8.200 EUR
  • Alter: unter 30 fĂŒr Bachelor; unter 35 fĂŒr Master
  • regelmĂ€ĂŸige Leistungsnachweise
  • Berechtigung (alle EU-BĂŒrger und Asylberechtigten)
  • Studienabbruch schließt vom BAföG aus

Der Staat geht davon aus, dass jeder Studierende eine Àhnlich hohe Summe an Geld benötigt, um sein Studium zu meistern.

Laut diesen Berechnungen stehen jedem Studierenden 427 Euro Grundbedarf jeden Monat zu. DarĂŒber hinaus 325 Euro fĂŒr die Miete der eigenen Wohnung und 109 Euro fĂŒr Versicherungen.

Insgesamt kommt man so auf einen BAföG-Höchstsatz von 861 Euro pro Monat.

Wenn man Zuhause bei den Eltern wohnt oder noch familienversichert ist, reduziert sich die Summe des BAföG entsprechend.

Bei Studierenden aus einkommensstarken Familien oder gut verdienenden Studierenden geht das Gesetz davon aus, dass kein finanzieller Zuschuss des Staates von Nöten ist, damit das Studium erfolgreich abgeschlossen wird.

Vorteile von BAföG

  • maximal 10.000 Euro mĂŒssen zurĂŒckgezahlt werden.

  • fĂŒr das geliehene Geld werden keine Zinsen fĂ€llig.

  • nach 20 Jahren entfallen alle Schulden.

  • Start der RĂŒckzahlung kann bis auf 5 Jahre nach Studienabschluss verzögert werden.

  • geringe MindestrĂŒckzahlung von 130 Euro pro Monat.

  • bei vorzeitiger RĂŒckzahlung winken bis zu 38% Nachlass.

2. Studium und Mietkosten: Große Preisunterschiede zwischen StĂ€dten und Regionen

Die Kosten fĂŒr eine Mietwohnung setzen sich aus Kaution, Kaltmiete und den Nebenkosten zusammen.

Außerdem kommen eventuelle Renovierungs-Ausgaben fĂŒr Wandfarbe, neue Möbel oder Ähnliches dazu.

Hat der Mieter dem Vermieter fĂŒr die ErfĂŒllung seiner Pflichten Sicherheit zu leisten, so darf diese (…) höchstens das Dreifache der auf einen Monat entfallenden Miete (…) betragen.

§ 551 BGB

Quelle: BGB

Die Kaltmiete

Die Kaltmiete ist dabei die grĂ¶ĂŸte Variable, denn diese variiert je nach Standort, Zustand und GrĂ¶ĂŸe der Wohnung am stĂ€rksten.

Im Deutschen Mietspiegel von Immowelt ist abzulesen, dass eine kleine Wohnung unter 40 qm im Mittel etwa 10 Euro pro Quadratmeter an Miete kostet. Wohnungen mit einer GrĂ¶ĂŸe zwischen 40 und 80 Quadratmeter sind dabei mit 8,80 Euro pro Quadratmeter verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig am gĂŒnstigsten.

Regional unterscheiden sich diese Werte allerdings recht stark voneinander. WĂ€hrend man in Nordrhein-Westfalen rund 9,10 Euro pro Quadratmeter zahlen muss, sind es in Berlin schon 13,40 Euro.

Die Typischen StudentenstĂ€dte sind dabei in der Regel ein StĂŒck teurer als der ermittelte Median von Immowelt. Vor allem dann, wenn die Wohnung relativ zentral in der Innenstadt liegt, ist mit höheren Mieten zu rechnen.

Frisch renovierte Wohnungen haben einen höheren Quadratmeterpreis als unsanierte Altbauwohnungen. Das hÀngt auch damit zusammen, dass diese besser isoliert sind und man so Heizkosten sparen kann.

Nebenkosten

Auf Basis der Abrechnungen des Jahres 2018 betragen die durchschnittlichen Nebenkosten laut Deutschem Mieterbund 2,17 EUR/qm jeden Monat.

Nebenkosten setzen sich folgendermaßen zusammen

  • Grundsteuer; Versicherung
  • Wasser/Abwasser
  • Kabel/Antenne
  • GebĂ€udereinigung/Schornsteinfeger
  • Abfallbeseitigung; Straßenreinigung
  • Heizkosten; allg. Stromkosten
  • Personal (Hauswart)
  • (Aufzug, Gartenpflege)

Vergiss nicht die Umzugskosten in dein Budget mit einzukalkulieren.

Stromkosten, Internetflatrate und GEZ

Jeder Haushalt in Deutschland wird dazu verpflichtet den Rundfunkbeitrag von monatlich 17,50 EUR zu zahlen.

Ausnahmen sind BAföG-Beziehende. FĂŒr sie entfĂ€llt der Rundfunkbeitrag.

Die Internetflatrate fĂŒrs Handy kostet durchschnittlich circa 8 Euro. ZusĂ€tzlich dazu muss man mit Kosten von 20 bis 30 Euro fĂŒr schnelles WLAN und Kabel- oder Satellitenfernsehen rechnen.

Die GEZ-GebĂŒhr

Seit 2013 gibt es keine GEZ-GebĂŒhr mehr. Diese heißt nun Rundfunkbeitrag und wird seitdem auch pro Haushalt gezahlt.

Vorher hing die Summe der GEZ-GebĂŒhr davon ab wie viele Personen im Haushalt leben und wie viele TV-GerĂ€te es gibt.

Die jÀhrlichen Stromkosten betragen durchschnittlich 350-500 Euro pro Person.

Einzelpersonen zahlen verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig mehr fĂŒr ihren Strom als Studierende, die in WGs wohnen.

Außerdem kann es sein, dass Warmwasser nicht mit Öl, Gas oder Holzpellets angefeuert wird, sondern mit einem Durchlauferhitzer.

In dem Fall wÀren die monatlichen Heizkosten etwas geringer, wobei die Stromkosten etwas nach oben ausschlagen.

3. Der Semesterbeitrag - In Deutschland ist studieren gĂŒnstig

Um das universell-gĂŒltige Menschenrecht auf Bildung nicht zu verletzen, bemĂŒht sich der Deutsche Staat das Studium an einer (Fach-)Hochschule möglichst kostengĂŒnstig anzubieten.

Aus diesem Grund wurden vor etwa 10 Jahren bundesweit die allgemeinen StudiengebĂŒhren fĂŒr das Erststudium in Regelzeit abgeschafft.

In ThĂŒringen, Sachsen und Niedersachsen werden StudiengebĂŒhren lediglich bei Langzeit-Studierenden und in Baden-WĂŒrttemberg und Rheinland-Pfalz fĂŒr das Zweitstudium erhoben.

Die Toleranz fĂŒr Langzeitstudierende liegt dabei 5 Semester ĂŒber der Regelstudienzeit.

So gut wie alle BundeslĂ€nder ĂŒberlassen allerdings den UniversitĂ€ten die Entscheidung eine StudiengebĂŒhr von ungefĂ€hr 70 Euro pro Semester zu erlassen um den Verwaltungsaufwand zu decken.

 „Kostenloses” Bus- und Bahnfahren mit ÖPNV?

ZusĂ€tzlich zur VerwaltungsgebĂŒhr ist im Semesterbeitrag hĂ€ufig auch eine Pauschale fĂŒr die Nutzung des ÖPNV vorhanden.

Diese ist so gut wie unumgÀnglich zu bezahlen, selbst wenn man den Nahverkehr nicht nutzen möchte.

Andererseits spart diese Pauschale jedem, der ohnehin mit Bus oder Bahn unterwegs gewesen wÀre ziemlich viel Geld.

Denn mit dem Semesterticket kann, zumindest in NRW, innerhalb des Bundeslandes so viel herumgefahren werden wie man möchte.

Menschen, die keinen Studienplatz haben zahlen fĂŒr ein derartiges Ticket mehrere Hundert Euro pro Monat.

Gelbe U-Bahn

So sieht es in anderen LĂ€ndern aus

Laut Spiegel sind in England StudiengebĂŒhren von bis zu 11.500 Euro pro Jahr gĂ€ngig.

In Deutschland sind es dagegen selten ĂŒber 1.000 Euro pro Jahr, wenn man nicht gerade an einer Fern- oder Privat-Uni studiert.

In den USA hingegen fallen GebĂŒhren von 10.000 USD fĂŒr Community-Colleges und mehr als 35.000 USD pro Jahr fĂŒr Privat-Unis an.

Interessanterweise sind die College-GebĂŒhren fĂŒr Einheimische, das heißt im jeweiligen US-Staat aufgewachsene Studenten, etwa um die HĂ€lfte reduziert.

Havard UniversitÀt Campus.

4. So kannst du die Kosten im Studium senken und Geld sparen

Das Studium ist fĂŒr die meisten Menschen wohl die Zeit im Leben, in der einem am wenigsten Geld zur VerfĂŒgung steht.

Im Vergleich zum Kind sein, schnellen die Kosten in die Höhe sobald man aus dem Elternhaus auszieht.

Andererseits verdient man wÀhrend des Studiums auch nicht so viel Geld wie spÀter im Berufsleben.

Mehr Kosten und weniger Verdienstmöglichkeiten ergeben in Summe eine große Herausforderung. Die Herausforderung mit wenig Geld dennoch ein gutes Leben zu fĂŒhren.

Als Student oder Studentin sollte man versuchen gut auf seine Ausgaben zu achten und im besten Fall auch mit wenig Geld ein Vermögen aufbauen. Unnötige Kostenfresser gilt es auf ein Minimum zu begrenzen.

Auf all die schönen Dinge im Leben zu verzichten, stellt allerdings keine adÀquate Lösung dar. Deswegen zeigen wir dir hier ein paar kleine Tipps und Tricks wie du wÀhrend des Studiums Geld sparen kannst.

Wenn du dich fĂŒr Cashback- und Rabattaktionen interessierst lies dir doch unseren Artikel zu Cashback-Kreditkarten durch.

  • probiere dein Essen selbst zu kochen und friere es ggf. ein
  • gebraucht kaufen lohnt sich
  • verzichte, wenn möglich, auf ein eigenes Auto
  • Mensaessen statt Take Away. Oft bekommt man Mahlzeiten fĂŒr weniger als 2,50 Euro.
  • VergĂŒnstigungen mit dem Studentenausweis
  • WGs sind gĂŒnstiger als alleine zu wohnen. Am gĂŒnstigsten ist es Zuhause.
  • kĂŒndige Abos und VertrĂ€ge, die du nicht brauchst
  • nutze Cashback-Angebote wie shoop.de; iGraal.com
  • vergleiche jĂ€hrlich deine Strom- und Internetanbieter
  • nutze ein Haushaltsbuch um Kostenfresser zu identifizieren
  • mache eine SteuererklĂ€rung

5. VersicherungsbeitrÀge - Ab wann wirst du zur Kasse gebeten?

Jeder muss in Deutschland krankenversichert sein.

Sofern man einem Beruf nachgeht kommen auch BeitrÀge zur Berufshaftpflicht und der Sozialversicherung dazu.

Kinder, sofern sie kein eigenes Einkommen haben, sind familienversichert. Das heißt alle Kosten, die anfallen, werden von den Versicherungen der Eltern getragen.

In der Regel ist man wÀhrend des Studiums allerdings weiterhin familienversichert. Das Àndert sich erst mit dem Ende des 25. Lebensjahres, wenn die Berufsausbildung abgeschlossen ist oder man in einem Beruf tÀtig ist.

Die allermeisten Studentenjobs liegen allerdings unter einer bestimmten Grenze von weniger als 20 Wochenarbeitsstunden und fĂŒhren deswegen nicht zu einem Ausschluss aus der Familienversicherung.

Wer keiner Ausbildung, keinem Studium, FSJ oder einer sonstigen weiterbildenden BeschÀftigung nachgeht, ist ebenfalls nicht mehr familienversichert und wird beitragspflichtig.

Alternativ reicht auch das BemĂŒhen eine solche Weiterbildung anzutreten, etwa ein Ablehnungsbescheid der Uni.

Auch wenn der Studierende weniger als 20 Wochenstunden arbeitet, darf er ein Jahreseinkommen von 5640 Euro nicht ĂŒberschreiten. Denn wenn er mehr verdient als 470 Euro, gilt er nicht mehr als Student, sondern als ErwerbstĂ€tiger.

Kindergeld, Elterngeld oder BAföG zĂ€hlen nicht zum anrechenbaren Einkommen, wohl aber EinkĂŒnfte aus Vermietungen, KapitalertrĂ€gen und einer selbststĂ€ndigen TĂ€tigkeit.

SelbststĂ€ndige können ihre EinkĂŒnfte mit Werbungskosten verrechnen um ihr anrechenbares Gesamteinkommen zu senken.

6. AlltĂ€gliche Ausgaben - Lebensmittel, BĂŒcher und Kleidung

FĂŒr den ein oder anderen mag es ĂŒberraschend klingen, aber neben der Miete gehört der alltĂ€gliche Einkauf im Supermarkt zu den grĂ¶ĂŸten Kostenfaktoren wĂ€hrend des Studiums.

Durchschnittliche Kosten von Lebensmitteln

Studierende geben circa 150 bis 200 Euro nur fĂŒr Lebensmittel aus. Dazu zĂ€hlen aber auch Ausgaben fĂŒr die Mensa oder andere Restaurants.

Ausgaben fĂŒr (Lehr-) BĂŒcher

BĂŒcher, Papier, Stifte und alle anderen Lernmaterialen bekommst du als Student hĂ€ufig reduziert.

Monatlich werden dafĂŒr circa 35 Euro fĂ€llig, wobei es Monate mit hohen Ausgaben und Monate ohne Ausgaben fĂŒr Lernmaterial geben wird.

Viele BĂŒcher, die du fĂŒr die Uni brauchst, gibt es auch gebraucht bei eBay-Kleinanzeigen, Shpock oder anderen Flohmarkt-Portalen.

Auch reBuy oder medimops sind gute Anlaufstellen um gĂŒnstiger an BĂŒcher zu kommen.

Kleidung hat ihren Preis

Spezielle Kleidung benötigst du fĂŒrs Studium nur in den seltensten FĂ€llen. Eventuell bei bestimmten Praktika wo Schutzkleidung zur AusrĂŒstung gehört.

In der Regel solltest du aber selbst wissen wieviel Geld du fĂŒr Kleidung ausgibst. Das ist im Gegensatz zur Miete oder den SemesterbeitrĂ€gen sehr individuell.

Der eine legt viel wert auf seine Kleidung und wechselt gerne und oft die Outfits, wĂ€hrend der andere so gut wie nie neue Kleidung kauft und sich mit seinen vorhandenen KleidungsstĂŒcken mehr als zufrieden gibt.

Aus finanzieller Perspektive lohnt es sich Second-Hand Kleidung mit guter QualitÀt zu kaufen und möglichst lange zu tragen.

Der Kleiderschrank ist so gesehen mit die beste Stelle an der wÀhrend des Studiums viel Geld gespart werden kann.

 

FĂŒhle dich nicht dazu gedrĂ€ngt auf neue Kleidung zu verzichten.

Wir wissen, dass die Kleidung ein wichtiges Merkmal und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit sein kann und möchten nicht, dass du dich des Geldes wegen unwohl fĂŒhlst.

7. Freizeitkosten: Fußballverein, Fitnessstudio und Tanzkurs

Fitnessstudio

Fitnessstudios gibt es in verschiedenen Preisklassen. Möchtest du in einem modernen GebÀude mit kostenlosen Kursen und vielen anwesenden Fitness-Coaches trainieren, kostet das dementsprechend mehr Geld.

FĂŒr 35 bis 50 Euro pro Monat sind dann aber auch kostenlose GetrĂ€nke und Saunas dabei.

Willst du einfach nur trainieren und legst weniger Wert auf kompetente Beratung, dann reicht auch ein gĂŒnstigeres Fitnessstudio fĂŒr deine BedĂŒrfnisse.

Hier liegen die Preise momentan zwischen 20 und 25 Euro monatlich.

Fitnessstudio

Am gĂŒnstigsten ist aber das hochschulinterne Uni-Sport-Programm. An guten Hochschulen sind diese nicht nur abwechslungsreich und machen viel Spaß, sondern auch gĂŒnstig. Hochschulsport kostet dich zwischen 10 und 20 Euro pro Monat.

Das tolle am Hochschulsport ist, dass du viele Gleichgesinnte triffst und wertvolle Kontakte knĂŒpfen kannst.

8. Genug Geld ĂŒbrig? - Kosten fĂŒr FĂŒhrerschein und Auto

Die Gesamtkosten eines FĂŒhrerscheins sind durchschnittlich etwa 2.000 Euro. Je lĂ€ndlicher du lebst desto gĂŒnstiger sind auch die Fahrstunden in der Regel.

Einen FĂŒhrerschein besitzen bedeutet aber nicht automatisch auch, dass man ohne weiteres Auto fahren kann. DafĂŒr braucht man eben auch ein Fahrzeug.

Nicht nur als Student ist es womöglich gĂŒnstiger und umweltfreundlicher CarSharing-Angebote zu nutzen anstatt sich ein eigenes Auto zuzulegen.

Je weniger du fÀhrst, desto weniger lohnt sich auch ein eigenes Auto.

Ein eigenes Auto verursacht Spritkosten, man muss eine teure Versicherung abschließen, Reparaturen bezahlen und regelmĂ€ĂŸig zur Inspektion. Selbst wenn man nicht viel fĂ€hrt kostet ein Auto gut und gerne 300 oder 400 Euro pro Monat, wenn man dieses mithilfe eines Kredits gekauft hat.

9. Beispielrechnung fĂŒr die Kosten einer Studentin

Nadine studiert in MĂŒnster und wohnt 20 Minuten von der Uni entfernt in einer 35 Quadratmeter Wohnung ohne Balkon, aber mit Garagenstellplatz. Die NĂ€he zur Uni ist praktisch, weil sie so zu Fuß zur Uni gehen kann.

Den Garagenstellplatz nutzt Nadine fĂŒr den alten VW Golf, der ihr von den Eltern ĂŒberlassen wurde, damit sie öfter mal zu Besuch in die Heimat kommt.

An drei Tagen in der Woche hilft Nadine beim BlumengeschĂ€ft um die Ecke aus. Das macht ihr nicht nur unheimlich viel Spaß, sondern ermöglicht ihr auch 130 Euro jeden Monat zur Seite zu legen.

Das Geld investiert sie teilweise in einen ETF-Sparplan und spart sie fĂŒr den großen Jahresurlaub im Sommer.

Investiere wie Nadine in einen ETF-Sparplan

Wir haben fĂŒr dich die besten Anbieter fĂŒr ETF-SparplĂ€ne analysiert!

Zum ETF-Anbietervergleich
Miete515 EURKaltmiete, Nebenkosten, Garage
Verpflegung180 EURMensa, EinkÀufe, etc.
Auto150 EURVersicherung, Sprit, Reparaturen
Versicherungen0 EURfamilienversichert
Semesterbeitrag50 EURVerwaltungsgebÀude und Semesterbeitrag
Multimedia45 EURInternet, Rundfunk, Fernsehen etc.
Freizeit50 EURFitnessstudio, Streaming etc.
Monatliche Ausgaben von Nadine
Gehalt450 EURJob beim Floristen
sonstige Einnahmen750 EURZuschuss der Eltern
Ausgaben1.070 EURLebenshaltunskosten
Insgesamt+130 EURSparrate
Einnahmen-Ausgaben von Nadine

10. Fazit: Such dir finanzielle UnterstĂŒtzung

Das Studium stellt fĂŒr einige eine große finanzielle Belastung da.

Damit Studierende diese BĂŒrde nicht alleine stemmen mĂŒssen, werden sie im besten Fall von ihren Eltern oder wenn das nicht möglich ist, vom BAföG unterstĂŒtzt.

Studieren ist an sich schon nicht einfach und verbraucht einiges an Energie. Schade wÀre es, wenn du dich wegen finanziellen Sorgen nicht voll und ganz auf dein Studium fokussieren kannst.

Wir wĂŒnschen dir viel Erfolg und hoffen dir mit diesem Artikel ein wenig geholfen zu haben.

Mit genĂŒgend UnterstĂŒtzung, Fleiß und ein bisschen GlĂŒck ist alles möglich.

Hi! Ich bin
👋

Neben meinem Studium arbeite ich nun seit fast 3 Jahren als freiberuflicher Online-Texter und konnte so bereits als Teenager mein Hobby zum Beruf machen. Mit 16 Jahren habe ich begonnen mich neben der Schule mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen. Seitdem investiere ich mein Erspartes in ETFs, Kryptos und selten auch Einzel-Aktien. Ich wĂŒnsche mir, dass ich etwas von meinem Optimismus an euch weitergeben kann und freue mich jeden Tag aufs neue, dass ich mit meinen Artikeln Menschen zur Investition in ihre Zukunft motivieren darf.

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