Mythos Passives Einkommen? Wie es wirklich funktionieren kann

Die Traumvorstellung: Keine tägliche Arbeit, konstante Einkommensströme, das Leben finanziell unabhängig genießen.

Doch halt, bevor dies erreicht werden kann, muss ich meinen Lieblingsspruch in diesem Artikel preisgeben:

“Von nichts, kommt nichts!”

Immer wieder wird im Netz, vor allem auf YouTube, suggeriert, dass man sehr schnell sehr reich werden kann durch passives Einkommen.

Die Realität sieht meist anders aus. Es gilt erst das Geld zu verdienen, anschließend kann man von der Verzinsung leben, ohne tagtäglich einen nine-to-five Job ausüben zu müssen.

In diesem Artikel erklären wir dir rational und ehrlich, was denn ein passives Einkommen wirklich ist, welche Möglichkeiten es gibt und wie du es unserer Meinung nach erreichen kannst.

Und das Ganze ohne prolliges Lambo-Video!

1. Was ist passives Einkommen?

Ein passives Einkommen ist ein regelmäßiger Geldzufluss auf dein Konto, ohne dass du dafür aktiv arbeiten musst.

Der Karl Marx’sche Grundsatz “Zeit gegen Lohn”, welcher heute in den meisten Angestelltenverhältnisse gilt, trifft gerade nicht auf den Trend passives Einkommen zu.

Ein passives Einkommen sollte mindestens an den Bruttolohn herankommen, bevor man ein sicheres Arbeitsverhältnis kündigt

Stattdessen wirft ein eigenes Projekt oder eine eigene Firma kontinuierlich Geld ab, ohne dass du dafür zu diesem Zeitpunkt eine Leistung in Echtzeit erbringen musst.

Alternativ wird ein passives Einkommen generiert, indem du in andere Projekte oder Firmen investierst, an deren Tätigkeiten du nicht operativ teilnimmst. Dein Geldzufluss besteht dann aus einer Gewinnbeteiligung wie z.B. Dividenden.

Die wichtigsten Passives Einkommen Eigenschaften sind:

  • Kein aktives Arbeiten
  • Kein Geldzufluss aus Angestelltenverhältnis
  • Regelmäßiger Geldzufluss
  • Durch eigene Projekte/Firmen
  • Durch Investments in fremde Projekte/Firmen

Ein passives Einkommen stellt häufig ein Nebenverdienst dar. Die wenigsten können mit passiven Einkommen komplett ihren Lebensunterhalt gestalten.

Sowohl eigene Projekte sowie Investitionen in fremde Projekte können unter einem passiven Einkommen verstanden werden. Wir schauen uns beide Möglichkeiten nun genauer an.

2. Passives Einkommen durch eigene Projekte aufbauen

Ein eigenes Projekt zu starten, aufzubauen und kontinuierlich zu pflegen ist der schwere, jedoch auch günstigste Weg, um auf längere Sicht ein passives Einkommen aufzubauen.

Anfänglich bedeutet dies jedoch harte Arbeit und keinesweg mit einem Laptop am Strand zu sitzen und mal eben so ein passives Einkommen aus dem heiteren Himmel zu generieren.

Es gilt sich Fachwissen aufzubauen und dieses der breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Möglichkeiten für ein passives Einkommen auf der selbstständigen, unternehmerischen Seite sind:

Projektideen für passives Einkommen

  • Digitale Güter:
    Erstelle digitale Info- oder Entertainment Produkte wie eBooks, Stockfotos, Software, Musik oder Lernkurse. Biete den potentiellen Kunden einen Mehrwert an.

    Gerade wenn du in einem Gebiet besonders talentiert bist, kann ein gezielt entwickeltes, digitales Produkt eine gute und dauerhafte Einkommensquelle werden.

  • Affiliate Marketing via Website:
    Beim Affiliate Marketing leitest du über eine Website, einen Blog oder ein Social Media Profil gezielt Personen zu einem externen Produkt oder Dienstleister weiter. Deine Website sollte informativ und unabhängig über ein Produkt berichten und optimalerweise hast du dieses auch bereits persönlich getestet.

    Eine Weiterleitung erfolgt meist über einen Link oder Code. Ehrliche Empfehlungen und Authentizität sind maßgeblich beim Bewerben und Vergleichen fremder Produkte. Als Belohnung für vermittelte Kunden erhälst du eine Einmalzahlung oder einen Anteil vom Verkaufspreis vom Produkthersteller.

    Vor allem Ratgeber und Vergleichsseiten eignen sich für ein langfristiges Affiliate Modell für ein passives Einkommen. Such dir eine passende Nische aus, denn bestimmte Themenbereich im Affiliate Marketing sind sehr kompetitiv.

  • Dropshipping:
    Beim Dropshipping erstellst du einen Online Shop über gängige Template-Anbieter, der wie Zalando aussehen könnte.

    Der feine Unterschied besteht darin, dass du die Produkte nicht selber hergestellt hast und auch nicht selber versenden wirst. Stattdessen wird der Verkaufsprozess so weit automatisiert, dass mit der Bestellung im Warenkorb des Onlineshop der Produkthersteller eine Nachricht erhält, das Produkt direkt aus der Fabrik auszuliefern. Dies bedeutet, dass du als Shop-Besitzer lediglich als Marketinginstrument fungierst, der Rest wird vom Hersteller abgewickelt. Dir entstehen also keine Kosten für Parameter wie Lagerhaltung oder Versand.

    Dein passives Einkommen besteht aus einem Anteil am Verkaufspreis. Häufig sind die Lieferzeiten für Dropshipping Produkte mehrere Wochen lang, da die typischen Dropshipping Produkte in Asien hergestellt werden.

  • Amazon FBA & Amazon Merch:
    Amazon bietet zwei Möglichkeiten an, um ein passives Einkommen aufzubauen:

    Amazon FBA steht für “Fulfillment by Amazon” und bedeutet, dass Amazon dein Produkt lagert, verpackt, versendet und auf der Plattform bewirbt. Dafür erhält Amazon eine Provision vom Verkaufspreis, jedoch musst du dich bis auf die einmalige Entwicklung und die Herstellung des Produkts auf keine weiteren Tätigkeiten fokussieren.

    Amazon Merch erlaubt es dir eigene Designs auf T-Shirts, Tassen oder auch Handyhüllen drucken zu lassen. Du lieferst Amazon lediglich die Designs, über die Zeit können dies durchaus mehrere Hundert oder Tausend werden, und Amazon kümmert sich um die Beflockung, den Versand, das Bewerben und sämtliche Kundeninteraktionen. Du generierst unbefristet ein passives Einkommen für jeden Verkauf eines Produktes mit deinem Design.

  • Influencer:
    Sicherlich folgst du auf YouTube, Instagram oder TikTok interessanten Persönlichkeiten. Jene Influencer generieren durch ihre Videos, Kurzclips oder Bilder ein passives Einkommen, indem sie ihre Reichweite auf unterschiedliche Art und Weise monetarisieren. Sei es durch Affiliate Links, bezahlten Produktplatzierungen oder Sponsorships für die Nennung von Marken oder Produkten.

    Auch hier gilt es eine Nische zu finden oder ein besonderes Talent mitzubringen, denn nur dann stichst du aus der Masse an Influencern heraus und erhältst genügend Reichweite um letztendlich ein passives Einkommen zu generieren.

3. Passives Einkommen durch Investitionen generieren

Der wohl angenehmere Weg sich ein passives Einkommen aufzubauen ist das Investieren in gewinnbringende Projekte oder Firmen.

Hierzu benötigst du bereits Kapital. Wenn möglich mindestens mehrere zehntausend Euro. Die Zinsen rangieren typischerweise zwischen 3 bis 15% p.a.

Startkapital symbolisiert durch wachsende Pflanzen und Münztöpfe
Je mehr Startkapital du mitbringst, desto höher fällt dein passives Einkommen aus und desto stärker ist der Zinseszins-Effekt.

Die Herausforderung für dich besteht nun darin, vernünftige Investitionen zu finden, die regelmäßig einen Cashflow abwerfen. Im Englischen fällt hier häufig der Begriff der “due diligence”, also einer sorgfältigen Prüfung der Investition und Unternehmung dahinter.
Du solltest deine Investitionen in verschiedene passive Einkommensquelle streuen, sodass du das idiosynkratische Risiko, also das Risiko von einer Investition vollkommen abhängig zu sein, minimierst. Die Folgenden passiven Einkommensströme sind sinnvoll.

Investitionsarten für passives Einkommen

  • Mieteinnahmen durch Immobilien:
    Der Kauf einer Immobilie, mit dem Ziel sie als Renditeobjekt zu vermieten, sollte wohl durchdacht sein. Detaillierte Berechnungen sind notwendig, um das Objekt zu finanzieren sowie um festzustellen wie hoch die reale Rendite ausfallen könnte.

    Die monatlichen Mieten können als passives Einkommen angesehen werden, da rund um den Kauf die meisten Aufwendungen getätigt werden müssen. Anschließend fallen lediglich geringe Verwaltungsaufgaben an.

    Sobald die Immobilie vermietet ist, erhältst du ein monatliches Einkommen. Die potentielle Wertsteigerung oder -minderung der Immobilie sehen wir nicht als zusätzliches passives Einkommen an.

  • Zinsen:
    Mittlerweile existieren zahlreiche Online-Plattformen, die dir eine anteilige Investition in Immobilien, erneuerbare Energien, Startups oder Mittelstandsunternehmen bieten.

    Sogenannte Crowdinvesting Plattformen ermöglichen dir Investitionen außerhalb von Börsenplätzen. Beim Crowdinvesting in Immobilien oder Solarfelder erhältst du regelmäßige Ausschüttungen zwischen 3 – 8% p.a. Dabei verleihst du in der Regel das Geld in Form eines nachrangigen Darlehens an ein Unternehmen. Am Ende der Laufzeit erhältst du dein Darlehen in voller Höhe zurück.

    Das Verleihen von Geld kann nicht nur über Crowdinvesting-Plattformen vorgenommen werden, um sich ein passives Einkommen aufzubauen. Auch bieten dir sogenannte p2p (peer-to-peer) Plattformen eine weitere Möglichkeit, dein Geld zu verzinsen. Hierbei gewährst du anderen Privatpersonen der Plattform einen Kredit. Da hier das Risiko höher ist, erhältst du Zinsen die regelmäßig über 10% p.a. liegen. Zahlreiche Anbieter bieten dir ein Portfolio an Privatpersonen an in die investiert werden kann, um sich so vor potentiellen Kreditausfällen einzelner Kreditnehmer abzusichern. Dein passives Einkommen besteht aus den regelmäßigen Zinszahlungen. Am Ende der Laufzeit erhältst du ebenso dein Darlehen in voller Höhe zurück.

    Zu guter Letzt existiert auch die Möglichkeit, dass du Geld an dein Umfeld verleihen kannst und du dir so ein passives Einkommen durch Zinszahlungen generierst. Typischerweise gibt man Privatkredite an Bekannte oder Freunde, deren Zahlungsverhalten man gut einschätzen kann. Hier ist vor allem darauf zu achten, dies auch schriftlich in einer Vereinbarung zu fixieren, denn gerade unter Bekannten kann es ohne Schriftstück schnell zu Missverständnissen kommen.

  • Dividenden:
    Das besondere an Aktien, also Unternehmensanteilen, ist dass sie nicht nur im Wert steigen und fallen, sondern auch dass sie regelmäßig Gewinnausschüttungen vornehmen können. Diese Dividenden fallen je nach Aktie gar nicht, monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich an.

    Versierte Verfechter der passiven Einkommensstrategie wählen gezielt dividendenstarke Aktie aus, wie z.B. Shell, Microsoft, Walt Disney oder die Allianz Versicherung. Die jährliche Dividendenrendite bei Shell lag z.B. in Q1 2020 bei 10,4% und bei der Allianz bei 6,2%. Realty Income schüttet sogar monatliche Dividenden aus und ist auch bekannt als die „monthly dividend company“. Über ein Depot können Dividendenaktien gekauft werden.

    Auch Aktien-ETFs können Dividenden regelmäßig auszahlen und können somit ein passives Einkommen darstellen. Ob ein ETF eine Dividende ausschüttet oder einbehält, im Fachjargon als “thesaurierend” bezeichnet, wird immer explizit gekennzeichnet. Nicht nur Aktien und ETFs können Dividenden ausschütten, sondern auch Fonds oder Anleihen.

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  • Kryptowährungen:
    Die Krypto-Welt bietet zahlreiche Möglichkeiten Zinsen zu verdienen. Diese Zinsen erhält man auf die Kryptowährungen, die man besitzt.

    Es existieren die unterschiedlichsten Möglichkeiten Kryptowährungen zu verzinsen: Beim Staking in Proof-of-Stake Kryptowährungen beteiligt man sich aktiv am Netzwerk-Geschehen und wird dafür finanziell belohnt. Ebenso kann man dezentralen Krypto-Börsen Liquidität zur Verfügung stellen, damit die Orderbücher besser gefüllt sind. Dies wird als Liquidity Mining bezeichnet und wirft ebenso eine Verzinsung ab. Auch ist das Verleihen der Kryptowährungen an andere Händler, das “Lending”, sehr gängig.

    Des Weiteren ist der Begriff „Yield Farming“ aktuell in aller Munde. Hierbei hinterlegt man Kryptowährungen in sogenannten Smart Contracts auf Ethereum und erhält dafür weitere Kryptowährungen als Belohnung. Dies sind nur einige Möglichkeiten im Krypto-Bereich, um sich ein passives Einkommen aufzubauen. Der Markt ist sehr dynamisch, die Risiken sind höher als in anderen Anlageklassen, jedoch sind dementsprechend auch die Renditen sehr hoch. Wir haben hier lediglich die größten Trends angesprochen, ohne sie genauer zu definieren, denn dies erfordert gesonderte Artikel.

4. Unsere wichtigsten Tipps um passives Einkommen aufzubauen

1. Gehe unverschuldet in neue Abenteuer

Schulden sind ziemlich genau das Gegenteil von einem passiven Einkommen. Schulden sollten generell nur dann aufgenommen werden, wenn sie durchdacht und sinnvoll sind. Eine Teilfinanzierung bei einem Hauskauf oder der Start eines neuen Geschäfts könnte eine Schuldenaufnahme rechtfertigen. Du solltest dich nicht für ein Auto, Urlaub oder einen überflüssiges, technisches Gerät wie Handy oder TV verschulden. Häufig sind die Zinsen für deinen Kredit höher, als jene die du durch ein passives Einkommen generierst. Aktuelle Schulden solltest du fristgerecht bedienen, vorzeitig abbezahlen oder durch eine hohe Einmalzahlung mit einem Schuldenschnitt stoppen.

2. Teste strategisch die einzelnen Möglichkeiten aus

Bereits beim Lesen der Möglichkeiten wirst du für dich entschieden haben, ob du ein Projekt starten willst oder ob dein Kapital reicht, um passive Investments tätigen zu können. Teste die verschiedenen Möglichkeiten zum Aufbau deines passiven Einkommen durch kleine Investments aus. Schau welches Themengebiet dir am besten liegst, welches du am besten verstehst und welches für dich ein gutes Risiko-Rendite-Verhältnis aufweist. Fokussiere dich anschließend auf einige wenige Investmentmöglichkeiten und bau dir eine starke Expertise auf.

3. Rechne mit Aufwand, plane Zeit ein

Dieser Artikel dient dazu, sich Appetit und Anregungen einzuholen. Jedes Projekt und jede Investition benötigt ausreichend Zeit für die Recherche, Planung und Umsetzung. Sich in kürzester Zeit ein passives Einkommen aufzubauen ist unrealistisch, auch wenn es einigen wenigen gelingen mag. Jede Entscheidung die du triffst, sollte Hand und Fuß haben und dann auch zielstrebig verfolgt werden. Verfolge dein Ziel über einen längeren Zeitraum und gib nicht sofort auf. Dies bedeutet Aufwand. Aufwand bedeutet, dass du dafür ausreichend Zeit einplanen musst. Wichtig sind für dich auf dem Weg zu einem passiven Einkommen vor allem die Erkenntnisse und das erlangte Wissen. Deine Fähigkeit künftig gute Investmententscheidungen zu treffen wir dadurch maßgeblich gestärkt.

4. Halte die Kosten gering

Sei es für dein eigenes Projekt, deine eigene Firma oder für deine Investments. Versuche die Kostenpositionen gering zu halten. Die Kosten sind ein Posten, die du häufig aktiv beeinflussen kannst. Wähle günstige Depots mit geringen Ordergebühren aus, wähle günstige ETFs mit niedrigen TER aus, wähle Crowdinvesting Plattformen mit geringen Gebühren aus, wähle geringe Netzwerkgebühren beim Krypto-Lending aus, wähle eine günstiges Geschäftskonto aus, nutze ein faires Affiliate-Netzwerk. Die Liste an Einsparungspotential könnte endlos fortgesetzt werden. Achte penibel auf die Kosten, denn die Kosten können deine Marge regelrecht auffressen.

5. Streue dein passives Einkommen

Nachdem du verschiedene passive Einkommensmöglichkeiten für dich herausgefunden und ausgetestet hast, bleiben einige wenige übrig. Spezialisiere dich auf diese. Ein oder zwei Investitionen werden aller Voraussicht nach die profitabelsten sein und einen Großteil deines Einkommens ausmachen. Nichtsdestotrotz solltest du dir ein kleines Portfolio an passiven Einkommensströmen aufbauen, für den Fall, dass manche Modelle wegbrechen und dass dein Geld nicht zu sehr auf einer oder zwei Plattformen liegt. Streuung, also Diversifikation, minimiert dein Risiko vor einer zu großen Abhängigkeit auf einzelne Positionen oder Anbieter.

6. Kündige nicht sofort deinen Job

Die meisten versuchen dem Hamsterrad namens Alltagsjob schnell zu entfliehen. Gerade deswegen ist das Thema passives Einkommen aktuell so populär. Es wäre verheerend, einen sicheren und solide bezahlten Job sofort aufzugeben, sobald man ein oder zwei Monate am Stück ein gutes passives Einkommen erzielt. Wenn der Erfolg nachhaltig und diversifiziert aufgestellt ist, kannst du über eine Kündigung deines Jobs nachdenken. Die Devise sollte lauten, nicht zu voreilig den sicheren Job zu verlassen, nur weil man kurzzeitigen Erfolg hat.

5. Fazit: Ausprobieren, fokussieren, unabhängiger werden

Fall nicht auf den Hype bei YouTube & Co zum Trendthema passives Einkommen hinein!

Ein schnelles reich werden durch passives Einkommen gibt es nicht.

Vielmehr solltest du dich an unser Zitat aus der Einleitung entsinnen:

Von nichts, kommt nichts!

Beide Möglichkeiten, das Starten eigener Projekte für den kleinen Geldbeutel oder das Investieren in Unternehmen und Finanzprodukte für den größeren Geldbeutel, benötigen deine Aufmerksamkeit, Hingabe und Zeit.

Erwäge und teste, welche der aufgelisteten Möglichkeiten für ein passives Einkommen für dich und deine Lebensverhältnisse optimal passen. Fokussiere dich anschließend auf einige, wenige passive Einkommensquelle – jedoch nicht nur eine. Versuche dir Expertise in dem Gebiet aufzubauen, auf die Kosten zu achten, zu diversifizieren und ständig zu lernen.

Wir wünschen dir viel Erfolg mit deinem ersten, passiven Einkommen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum passiven Einkommen

1 Was ist ein passives Einkommen?

Ein passives Einkommen ist ein regelmäßiger Geldzufluss auf dein Konto, ohne dass du dafür aktiv arbeiten musst.

2 Wie baue ich mir ein passives Einkommen mit geringen Mitteln auf?

Durch das Starten eigener Projekte, vornehmlich im Online Bereich. Beispiele sind: Digitale Güter, Affiliate Marketing via Website, Dropshipping, Amazon, Influencer.

3 Wie generiere ich ein passives Einkommen mit bereits angesparten Mitteln?

Durch das Investieren in externe Projekte, vornehmlich im Finanzbereich: Beispiele sind: Zinsen auf Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden von (Aktien-)Anteilen, Kryptowährungen.

4 Was sollte ich beachten beim Wechsel vom Alltagsjob hin zum passiven Einkommen?

Unserer Meinung nach solltest du die folgenden Grundsätze unbedingt beachten. Sei nicht verschuldet. Teste mit geringen Mitteln die verschieden Einkommensquellen erst aus. Halte die Kosten so gering wie möglich. Diversifiziere in 2-3 Einkommensquellen. Kündige nicht sofort deinen Job, erst bei Nachhaltigkeit der passiven Einnahmen.

Florian Döhnert-Breyer

Ich bin einer der Gründer von Finanzwissen. Seit über 13 Jahren investiere ich aktiv und erfolgreich in der Finanzwelt. Sowohl mein M. Sc. in BWL/Finanzökonomie, als auch meine unternehmerischen Erfahrungen als Serien-Gründer mit Exit helfen mir, fundierte Investment-Entscheidungen zu treffen. Ich befinde mich mittlerweile auf einem Niveau, dass ich mein angehäuftes Wissen mit guten Gewissen mit euch teilen kann.