UnitPlus Erfahrungen, Testberichte und Infos zum Anbieter
Details
UnitPlus ist ein Berliner Fintech, das 2021 von Fabian Mohr, Kerstin Schneider und Sebastien Segue gegründet wurde. Die Grundidee: Geldanlage und Bezahlen in einem Konto zusammenführen. Kunden legen ihr Geld in ETF- und fondsbasierten Portfolios an und geben denselben Betrag über eine Mastercard direkt im Alltag aus – verkauft wird erst im Moment der Zahlung.
Das Angebot reicht von ZinsPlus als Tagesgeld-Alternative über CashPlus und FestPlus bis zu den Aktien- und Multi-Asset-Portfolios AktienPlus, MultiPlus und der Berg-Serie, die UnitPlus gemeinsam mit J.P. Morgan Asset Management und Goldman Sachs Asset Management aufgelegt hat. Daneben gibt es ein Firmentagesgeld für Geschäftskunden. Für Januar 2027 ist ein Altersvorsorgedepot angekündigt.
Rechtlich ist UnitPlus ein Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO mit Registrierung bei der IHK Berlin. Konto und Karte laufen über eine Partnerbank, die Anlagen liegen als Sondervermögen. Das heißt: Der Schutz ist nicht auf 100.000 Euro Einlagensicherung begrenzt, dafür schwanken auch die konservativen Portfolios im Wert.
Vorteile
- Geldanlage und Bezahlen in einem Konto – die Mastercard greift direkt auf das Portfolio zu
- Anlagen liegen als Sondervermögen, kein Deckel bei 100.000 Euro
- Portfolios gemeinsam mit J.P. Morgan AM und Goldman Sachs AM aufgelegt
- Sparpläne, virtuelle Karte und Zahlungen in Fremdwährung kostenlos
- Breite Produktpalette von Cash-nah bis reines Aktienportfolio
- Altersvorsorgedepot für Januar 2027 angekündigt
Nachteile
- Nutzungsgebühr von 0,50 % p.a. zusätzlich zu den Produktkosten
- Kein Kreditinstitut, sondern Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO
- Keine gesetzliche Einlagensicherung – auch ZinsPlus kann im Wert schwanken
- Physische Karte kostet 20 Euro, jede Bargeldabhebung 2 Euro
- Jede weitere Anlagestrategie kostet 1 Euro pro Monat
Unternehmensdetails
10178 Berlin