Die besten Firmenkreditkarten im Vergleich

- 1 % Cashback & 3 % Zinsen
- Bis zu 200.000 € Kartenlimit
- Kostenlose Karten & Teamzugriff
- 2 % Cashback & 4 % Zinsen
- Unbegrenzte Karten für Teams
- 200.000 € Limit & Rechteverwaltung










Viele Gründer und Unternehmer sind auf der Suche nach einer guten Firmenkreditkarte. Im Alltag ist eine Firmenkreditkarte ein praktisches Zahlungsmittel zur Optimierung des Zahlungsverkehrs und Vereinfachung der Buchführung. Zeitgleich bieten echte Kreditkarten auch einen Kreditrahmen und schonen somit die Liquidität im Unternehmen.
In unserem Firmenkreditkartenvergleich stellen wir dir die besten Karten vor und zeigen dir, worauf es bei der Wahl einer Firmenkreditkarte wirklich ankommt.
1. So ergeben sich die Bewertungen im Firmenkreditkarten Vergleich
Bevor wir zu den Bewertungen der einzelnen Business-Kreditkarten kommen, möchte ich dir zeigen, wie sich die Bewertungen ergeben. Für unseren Firmenkreditkarten-Vergleich setzen wir auf transparente Bewertungen.
Insgesamt haben wir die unterschiedlichen Kreditkarten anhand von 50 Kriterien miteinander verglichen. Persönliche Kriterien und subjektive Faktoren haben wir hierbei ausgeklammert, um eine maximale Vergleichbarkeit zu erzielen.
Für unseren Firmenkreditkarten-Vergleich haben wir den deutschen Markt analysiert und Anbieter bewertet, die mit einer Firmenkreditkarte werben.
Für den Vergleich haben wir absolute Bewertungen verwendet. Somit steht ein spezialisierter Anbieter wie American Express im Wettbewerb mit Anbietern wie Qonto oder Finom, die eine Firmenkarte zum Geschäftskonto ausgeben.
Durch unsere Bewertungskriterien ist eine Vergleichbarkeit der Produkte möglich, welche sich in der Bewertung widerspiegelt.
Nachfolgend findest du eine Übersicht der Testkategorien:
Organisatorische Aspekte
In diesem Abschnitt prüfen wir, welche Rechtsformen die Firmenkreditkarte abschließen können. Zusätzlich haben wir geschaut, ob die Karte nur in Verbindung mit einem Konto abgeschlossen werden kann, welche Relevanz die Schufa bei der Kartenausgabe spielt und wie lange die Ausgabe der Karte dauert.
Weiterhin haben wir die Kontaktmöglichkeiten analysiert und in unserer Bewertung berücksichtigt.
Folgende Kriterien haben wir berücksichtigt:
- Welche Rechtsformen werden akzeptiert (Kleingewerbe, Freiberufler, GbR, OHG, KG, GmbH und UG)?
- Nur in Verbindung mit Geschäftskonto abschließbar?
- Welchen Einfluss hat der Schufa-Score auf Kreditkartenabschluss?
- Bereitstellungsdauer der Karte
- Welche Kontaktmöglichkeiten gibt es (Chat, Telefon, E-Mail)?
Karten
Hier haben wir geprüft, welche Art der Karte ausgegeben wird. Gibt es physische und virtuelle Karten und welches Kreditkartenunternehmen wickelt die Zahlungen ab?
Außerdem haben wir geschaut, wie viele Karten es im Abonnement gibt und ob eine Individualisierung der Karte möglich ist.
Nachfolgende die einzelnen Kriterien:
- Handelt es sich um eine Kredit-, Debit- oder Prepaid-Karte?
- Gibt es physische Karten?
- Besteht die Möglichkeit, virtuelle Karten auszustellen?
- Welches Kreditkartenunternehmen gibt die Karten aus (Visa, Mastercard, American Express oder Diners Club)?
- Wie viele Karten sind im Vertrag enthalten?
- Lässt sich die Karte für die Firma individualisieren?
Zahlungsverkehr
Wie gut eignet sich die Karte im allgemeinen Zahlungsverkehr? Gibt es ein Zahlungsziel mit einem zinslosen Kredit? Ermöglicht die Karte das Abheben von Bargeld und werden mobile Zahlungsdienste wie Apple Pay oder Google Pay unterstützt?
Nachfolgend die Bewertungskriterien:
- Gibt es ein Zahlungsziel?
- Existiert eine Kreditrichtlinie für die Kreditkarte?
- Sind Bargeldabhebungen möglich?
- Wird Apple Pay unterstützt?
- Wird Google Pay unterstützt?
Funktionen
Die Funktionen einer Firmenkreditkarte sind besonders wichtig und einer der Gründe, weshalb sich Kunden für oder gegen eine Karte entscheiden.
Folgende Funktionen haben wir für den Vergleich überprüft:
- Lassen sich die Kartenbenutzer verwalten?
- Ist es möglich, die Kartenlimits anzupassen?
- Wie schnell werden Transaktionen im Kreditkartenbanking erfasst?
- Gibt es eine Belegerfassung?
- Gibt es eine direkte Schnittstelle zu DATEV?
- Welche weiteren Schnittstellen gibt es?
- Ist der Export von Transaktionen (bspw. als .csv) möglich?
- Gibt es einen Zugang für den Steuerberater?
- Gibt es Sonderkonditionen für Hotels, Airlines oder Shops?
- Bietet die Kreditkarte ein Bonusprogramm, etwa für Meilen?
- Wird ein Cashback für abgewickelte Transaktionen angeboten?
- Gibt es zur Kreditkarte ein Versicherungsprogramm?
Konditionen
Auch die Konditionen in Form von Kosten und Gebühren haben wir in unserem Testverfahren berücksichtigt. Nachfolgende Kriterien haben wir bewertet:
- Wie hoch ist die Jahresgebühr für mindestens fünf Karten?
- Wie hoch fallen die Kosten im ersten Jahr aus?
- Gibt es Ausstellungskosten für die Karten?
- Wie viel kostet das Hinzubuchen weiterer Karten?
- Welche Gebühren veranschlagt der Anbieter für Barabhebungen?
- Welches Entgelt wird für Fremdwährungstransaktionen berechnet?
Sicherheit?
Abschließend haben wir uns die Sicherheitsfunktionen zu den einzelnen Karten angeschaut. Diese sind für Firmen bei der Vergabe der Karten an Mitarbeiter besonders wichtig, da das Unternehmen in der Haftung steht.
Folgende Aspekte haben wir bewertet:
- Gibt es eine Hotline zur Kartensperrung?
- Lässt sich die Karte per App sperren?
- Sind Kartenlimits für einzelne Karten einstellbar?
- Gibt es ein 3D-Secure-Verfahren für Transaktionen?
- Bietet die Karte eine 2-Faktor-Authentifizierung?
- Gibt es Hinweis zu verdächtigen Buchungen?
Einen noch detaillierteren Einblick in die Punktevergabe und Gewichtung der Kriterien findest du in unserem Testframework für Firmenkreditkarten.
Neben der Bewertung der einzelnen Kriterien spielt auch die Gewichtung der Kategorien zur Ermittlung der Gesamtbewertung eine Rolle. Hier haben wir folgende Gewichtung vorgenommen:
2. Die fünf besten Firmenkreditkarten im Vergleich
Für unseren Firmenkreditkarten Vergleich haben wir insgesamt 20 Angebote analysiert und miteinander verglichen. Nachfolgend möchte ich dir die fünf besten Firmenkreditkarten vorstellen.
Die American Express Business Gold Card ist eine sehr gute Firmenkreditkarte
Mit einer Gesamtbewertung von 91,58 % erzielt die American Express Business Gold Firmenkreditkarte eine sehr gute Bewertung in unserem Vergleich.
So eignet sich diese Kreditkarte für jede Unternehmensform. Kunden müssen hier kein zusätzliches Firmenkonto abschließen. Aus eigener Erfahrung zeigt sich, dass American Express die Anträge recht schnell bearbeitet und die Karten auch schnell verschickt.
| Testergebnis | |
|---|---|
| Organisatorische Aspekte | 91,43 % |
| Karten | 89,29 % |
| Zahlungsverkehr | 93,94 % |
| Funktionen | 87,50 % |
| Konditionen | 86,67 % |
| Sicherheit | 100,00 % |
| Gesamtbewertung | 91,58 % |
American Express verschickt eine goldene Plastikkarte. Ersatzweise kannst du die Karte auch über die sehr gute American Express App in eine digitale Wallet einbinden. Ich nutze die Karte beispielsweise in Verbindung mit Apple Pay.
Ein kleiner Nachteil der Karte ist die Akzeptanz. Im digitalen Zahlungsverkehr ist das kein Problem, denn mit einem PayPal Geschäftskonto kannst du fast überall mit der Amex Business Gold Card bezahlen. Im stationären Handel wirst du dahingegen häufiger eine Girocard oder Debitkarte benötigen.
Ein Vorteil der American Express Business Gold Karte ist das Zahlungsziel. Hier kannst du auf Wunsch 50 Tage später bezahlen und somit die Liquidität im Unternehmen optimieren.
Mit AmexExpense stellt American Express auch ein sehr gutes Abrechnungstool zur Verfügung. Von hier kannst du die Transaktionsdaten direkt an DATEV oder andere Buchhaltungsprogramme übertragen. In der American Express App stehen Kunden auch viele Nachlässe zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einige Versicherungen.
Mein persönliches Highlight bei den American Express Kreditkarten ist das Membership Rewards Programm. Hier sammelst du Punkte, die du anschließend in attraktive Meilen- und Hotelprogramme transferieren kannst.
Zu deiner Hauptkarte kannst du noch 99 weitere Karten kostenlos beantragen. Damit ist dieses Kreditkartenangebot perfekt für kleinere und mittlere Firmen geeignet.
Ein relevanter Nachteil ist aus meiner Sicht die Gebühr für Bargeldabhebungen. Hier musst du nämlich 4 % an American Express bezahlen und mindestens 5 €. Damit eignet sich die Karte nicht, wenn du regelmäßig Bargeld benötigst.
Nachfolgend findest eine Auflistung der Vor- und Nachteile zur American Express Business Gold Card:
Vorteile der Amex Business Gold
- 100 Karten im Abonnement
- Hervorragendes Abrechnungsprogramm
- Günstige Jahresgebühr mit 175 €
- Kostenlos im ersten Jahr
- Zahlungsziel von 50 Tagen
Nachteile der Amex Business Gold
- American Express im Point of Sale nicht immer akzeptiert
- Bargeldabhebungen mit 4 % sehr teuer
Die American Express Business Platinum ist unser Testsieger
Mit einer Bewertung von 92,59 % erzielt die American Express Business Platinum Card die beste Bewertung in unserem Firmenkreditkarten Vergleich.
| Testergebnis | |
|---|---|
| Organisatorische Aspekte | 91,43 % |
| Karten | 89,29 % |
| Zahlungsverkehr | 98,79 % |
| Funktionen | 93,75 % |
| Konditionen | 61,02 % |
| Sicherheit | 100,00 % |
| Gesamtbewertung | 92,59 % |
Dabei ist die Kreditkarte mit einer Jahresgebühr von 700,00 € vergleichsweise teuer. Daher möchte ich dir kurz aufzeigen, warum es sich um eine der besten Karten für Firmen handelt.
Wie bereits bei der Amex Business Gold Card angemerkt, eignet sich diese Firmenkreditkarte für alle Rechtsformen – gute Bonität vorausgesetzt. Meine Business Platinum wurde mir innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung gestellt.
Die Karte besteht komplett aus Metall und fühlt sich besonders wertig an – im Alltag wird man beim Bezahlen auf die Karte angesprochen.
Keine Kreditkarte, die ich bisher besaß, ist qualitativ vergleichbar mit der American Express Business Platinum.
Beim Zahlungsverkehr schneidet die Business Platinum noch mal etwas besser als das goldene Pendant ab. Grund hierfür ist das längere Zahlungsziel von 58 Tagen.
Wirklich stark ist die Amex Business Platinum bei den Funktionen. So gibt es ergänzend zur goldenen Version noch zahlreiche Vorteile. Eines meiner Highlights ist, dass du neben der geschäftlichen Platinum auch zwei private Platinum Kreditkarten erhältst. Diese sind kostenfrei und können mit dem privaten Konto verknüpft werden.
So kannst du auch am Membership Rewards Programm teilnehmen. Zusätzlich erhältst du Zugriff auf unzählige Gutscheine und Rabatte. Rechnest du die Vorteile der Karte zusammen und reizt diese aus, dann ist Grundgebühr ausgeglichen. Zusätzlich lassen sich die Kosten für die Karte als Firmenausgabe absetzen.
Neukunden erhalten zudem ein Startguthaben von 250 €. Einziger Wermutstropfen dieser Karte ist die hohe Gebühr für Bargeldabhebungen – auch hier gelten die 4,0 %.
Vorteile der Amex Business Platinum
- 100 Karten im Abonnement
- Zwei private Platinum Kreditkarten inklusive
- AmexExpense perfekt für Abrechnungen
- Hervorragender Versicherungsumfang
- Zahlungsziel von 58 Tagen
- Membership Rewards sind das beste Punktesystem für Kreditkarten
- 600 € jährliches Reise- und Technologieguthaben
Nachteile der Amex Business Platinum
- Akzeptanz im Einzelhandel gering
- 4 % für Bargeldabhebungen
Pliant bietet hervorragende Kreditkarten für Unternehmen
Auch das Berliner FinTech Pliant konnte in unserem Vergleich überzeugen. Das liegt nicht zuletzt an dem sehr fokussierten Produkt, welches sich an Firmenkunden richtet.
Aktuell richtet sich Pliant nur an Unternehmenskunden. Dementsprechend können Selbstständige, Freiberufler und GbRs das Angebot nicht wahrnehmen – hier gehen also wichtige Punkte verloren.
| Testergebnis | |
|---|---|
| Organisatorische Aspekte | 65,71 % |
| Karten | 98,21 % |
| Zahlungsverkehr | 100,00 % |
| Funktionen | 90,63 % |
| Konditionen | 82,98 % |
| Sicherheit | 100,00 % |
| Gesamtbewertung | 92,04 % |
Gäbe es die Karten auch für diese Zielgruppen, stände Pliant nicht nur auf dem Siegertreppchen, sondern an erster Stelle.
Bei den Karten spielt Pliant besonders stark auf. So kannst du Kreditkarten, Debitkarten und Prepaid-Karten anlegen. Zudem setzt das Start-up auf Visa und bietet somit eine Karte an, die international akzeptiert wird.
Auch bei den Funktionen fokussiert sich Pliant klar an den Anforderungen von Unternehmenskunden. So kannst du hier Benutzer verwalten, Kartenlimits einstellen und auch Belege erfassen.
Schnittstellen zu DATEV und anderen Buchhaltungsprogrammen erleichtern dir als Unternehmer das Leben.
Dafür ist Pliant bei den Vorteilen im direkten Vergleich zur American Express Business Platinum etwas schwächer. Es gibt weniger Sonderangebote, kein Bonusprogramm. Dafür gibt es ein Cashback, welches Unternehmen auch in CO₂-Kompensationen investieren können.
Bei den Konditionen betrachten wir das Abonnement mit mindestens fünf Benutzern. Hier kostet jeder Benutzer 60 € im Jahr, sodass wir für unseren Fall auf 300 € Kosten im Jahr kommen – diese gelten auch im ersten Jahr.
Bargeldabhebungen kosten pro Abhebung pauschal 10 €. Das ist im Vergleich teurer als beim Wettbewerb, egalisiert sich jedoch bei größeren Abhebungen.
Insgesamt erzielt Pliant im Test eine sehr gute Bewertung von 92,45 % und erhält damit eine klare Empfehlung.
Abschließend werfen wir noch einen Blick auf die Vor- und Nachteile von Pliant:
Vorteile von Pliant
- Moderne Plattform
- Alle Karten für Unternehmen verfügbar
- Visa-Karten werden global akzeptiert
- Attraktives Cashback auf alle Transaktionen
- Umfangreiche Versicherungspakete verfügbar
Nachteile von Pliant
- Nur für juristische Personen verfügbar
- Kosten skalieren mit Benutzern
Moss bietet ein gutes Firmenkreditkarten-Angebot
Ein ebenfalls spannendes Angebot für Firmenkreditkarten bietet Moss. Mit einer Bewertung von 86,56 % schneidet das FinTech gut in unserem Test ab.
| Testergebnis | |
|---|---|
| Organisatorische Aspekte | 62,86 % |
| Karten | 98,21 % |
| Zahlungsverkehr | 90,91 % |
| Funktionen | 78,13 % |
| Konditionen | 84,40 % |
| Sicherheit | 100,00 % |
| Gesamtbewertung | 86,56 % |
So wie auch der direkte Wettbewerber Pliant fokussiert sich das Angebot auf juristische Personen. Damit stehen die Karten Selbstständigen, Freiberuflern und GbRs nicht zur Verfügung.
Das Kartenangebot ist sehr gut. Hier kannst du physische und virtuelle Karten für deine Mitarbeiter anfordern. Weiterhin gibt es Einmalkarten und Abokarten.

Sehr gut sind auch die Finanzierungsmöglichkeiten bei Moss. So kannst du ein Zahlungsziel von bis zu 60 Tagen wahrnehmen. Außerdem bietet Moss einen Kreditrahmen von bis zu 750.000 € und spricht damit auch Unternehmen mit vielen Mitarbeitern an.
Ein guten Eindruck hinterlässt Moss auch bei den Funktionen. So kannst du Benutzer verwalten, verschiedene Karten anlegen und den Funktionsumfang einstellen. Auch gibt es Schnittstellen zu DATEV und anderen Buchhaltungstools.
Dafür bietet Moss keine Rabatte, kein Bonusprogramm und keine Versicherungen. Allerdings können Firmenkunden vom Cashback profitieren.
Ein gutes Bild hinterlässt Moss auch bei den Gebühren. So zahlst du 150,00 € im Jahr für die Firmenkreditkarte. Ein echter Nachteil der Karte ist das Fehlen von Bargeldabhebungen. Dahingegen sind Zahlungen in Fremdwährungen bei Moss kostenlos.
Nachfolgend möchte ich dir noch kurz die Vor- und Nachteile der Plattform aufzeigen:
Vorteile der Moss Firmenkreditkarten
- Alle Kartenarten verfügbar
- Gute Verwaltung von Zahlungslimits und Benutzern
- Visa als Payment-Partner sorgt für hohe Akzeptanz
- Attraktives Cashback
- Hoher Kreditrahmen
Nachteile der Moss Firmenkreditkarten
- Keine Bargeldauszahlungen
- Keine öffentlichen Preisangaben auf Homepage
- Nur für juristische Personen
Die Commerzbank bietet eine überraschend gute Firmenkreditkarte im Vergleich
Etwas überrascht hat mich das Testergebnis der Commerzbank. Galt die zweitgrößte Bank Deutschlands lange als Dino, so müssen sich die Produkte nicht hinter dem Wettbewerb verstecken.
Mit einer Bewertung von 87,18 % erzielt die Commerzbank Business Card Premium ein wirklich gutes Testergebnis. Die Karte eignet sich für alle Selbstständigen, Freiberufler und Unternehmen. Die Karte ist auch ohne das Commerzbank Geschäftskonto verfügbar – hier geht es zum Test des Commerzbank Geschäftskontos.
| Testergebnis | |
|---|---|
| Organisatorische Aspekte | 91,43 % |
| Karten | 98,21% |
| Zahlungsverkehr | 81,82 % |
| Funktionen | 84,38 % |
| Konditionen | 59,93 % |
| Sicherheit | 100,00 % |
| Gesamtbewertung | 87,03 % |
Die Karte überzeugt ebenfalls auf ganzer Linie. So kannst du beliebig viele Karten abschließen und somit an deine Anforderungen als Unternehmen anpassen. Zeitgleich handelt es sich um eine echte Kreditkarte mit Kreditrahmen. Kartenanbieter ist in diesem Fall Visa, sodass du eine gute Akzeptanz im In- und Ausland genießt.
Die Kreditkarten von Visa und Mastercard genießen die höchste Akzeptanz im Zahlungsverkehr. Karten mit Visa-Logo werden in mehr als 200 Ländern akzeptiert.
Beim Zahlungsziel bietet die Commerzbank bis zu 30 Tagen Zahlungsziel für die Abrechnungen. Das ist gut, aber andere Anbieter sind hier besser. Bargeldabhebungen sind mit der Karte der Commerzbank ebenfalls möglich.
Ein starkes Bild liefert die Commerzbank Business Card Premium bei den Funktionen. So sind hier alle wichtigen Funktionen verfügbar. Auch die Integration in DATEV und andere Buchhaltungstools ist gewährleistet. Zusätzlich gibt es ein Cashback von 0,55 % auf Händlerumsätze. Da es sich um eine Premium-Firmenkreditkarte handelt, sind sogar Versicherungen im Leistungsumfang inkludiert.
Bei den Konditionen schneidet die Commerzbank Business Card Premium gut ab. Die Kosten für eine Karte belaufen sich auf 79,90 € im Jahr. Wer ein PremiumGeschäftskonto abschließt, erhält die erste Karte sogar kostenlos.
Nachfolgend möchte ich dir noch kurz die Vor- und Nachteile der Commerzbank Business Card Premium aufzeigen:
Vorteile der Commerzbank Business Card Premium
- Globale Akzeptanz durch Visa
- Versicherungen im Paket enthalten
- Günstige Alternative mit Commerzbank Business Card Classic
- Cashback von 0,55 % auf Händlertransaktionen
- Individueller Kreditrahmen
Nachteile der Commerzbank Business Card Premium
- Bei steigender Nutzeranzahl recht teuer
- Keine Nachlässe bei Partnern
3. Die Testergebnisse der weiteren Firmenkreditkarte im Vergleich
Auch die Testergebnisse der anderen Firmenkreditkarten möchte ich dir nicht vorenthalten. Die nachfolgende Tabelle verdeutlicht, wie sich die Anbieter im Einzelnen geschlagen haben.
| Commerzbank Business Card Classic | Holvi Pro | Amazon Business Prime American Express | Postbank Business Card Gold | Targobank Business Premium Kreditkarte | Finom Business Premium Visa | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Organisatorische Aspekte | 91,43 % | 57,14 % | 88,57 % | 88,57 % | 85,71 % | 94,29 % |
| Karten | 98,21 % | 64,29 % | 80,36 % | 84,82 % | 89,29 % | 89,29 % |
| Zahlungsverkehr | 81,82 % | 100,00 % | 90,91 % | 87,88 % | 75,76 % | 27,27 % |
| Funktionen | 68,75 % | 68,75 % | 50,00 % | 37,50 % | 53,13 % | 75,00 % |
| Konditionen | 75,73 % | 88,48 % | 91,99 % | 49,31 % | 71,62 % | 87,17 % |
| Sicherheit | 100,00 % | 100,00 % | 100,00 % | 100,00 % | 77,78 % | 100,00 % |
| Gesamtbewertung | 83,92 % | 80,90 % | 79,27 % | 72,56 % | 72,55 % | 71,80 % |
| Postbank Business Card Classic | Qonto X Card | Diners Club | Qonto One | Pleo | FYRST Visa | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Organisatorische Aspekte | 88,57 % | 88,57 % | 91,43 % | 88,57 % | 77,14 % | 85,71 % |
| Karten | 84,82 % | 64,29 % | 75,89 % | 58,93 % | 98,21 % | 53,93 % |
| Zahlungsverkehr | 87,88 % | 27,27 % | 72,12 % | 27,27 % | 27,27 % | 33,33 % |
| Funktionen | 25,00 % | 84,38 % | 37,50 % | 71,88 % | 71,88 % | 65,63 % |
| Konditionen | 78,95 % | 73,87 % | 76,58 % | 84,42 % | 64,12 % | 94,87 % |
| Sicherheit | 100,00 % | 100,00 % | 88,89 % | 100,00 % | 77,78 % | 100,00 % |
| Gesamtbewertung | 71,35 % | 69,06 % | 67,95 % | 65,61 % | 65,51 % | 65,16 % |
4. So wählst du die für dich passende Firmenkreditkarte aus
Nachdem du nun weißt, wie wir die Firmenkreditkarten in unserem Vergleich bewertet haben, möchte ich dir zeigen, wie du eine passende Karte für deine Firma auswählst.
Die Auswahl erfolgt anhand der folgenden Schritte:
- Einsatzzweck festlegen
- Prozesse im Unternehmen bewerten
- Kreditkarte einführen
Nachfolgend leite ich dich kurz durch die einzelnen Schritte.
Schritt 1: Lege den Einsatzzweck der Firmenkreditkarte fest
Bevor du dich für eine Firmenkreditkarte entscheidest, solltest du dir überlegen, wofür du diese benötigst. Folgende Szenarien sind aus meiner Erfahrung häufige Gründe, die für die Einführung von Firmenkreditkarten sprechen:
- Zahlungsmittel: Viele Unternehmer benötigen eine Firmenkreditkarte einfach als Zahlungsmittel. Hier reicht in der Regel bereits eine einfache Debitkarte. Wichtig ist hierbei, dass die Kreditkarte viele Akzeptanzstellen bietet.
- Liquidität optimieren: Möchtest du die Liquidität in deinem Unternehmen verbessern, ist eine Firmenkreditkarte mit Kreditrahmen die passende Option. Suche eine Kreditkarte, die ein Zahlungsziel bietet, gute Karten haben Zahlungsziele von bis zu 60 Tagen.
- Optimierung Zahlungsprozess: Hast du Mitarbeiter im Unternehmen, die eigenständig Transaktionen tätigen, dann ist eine Ein-Karten-Strategie nicht pragmatisch. Durch eine Firmenkreditkarte kannst du deine Mitarbeiter dazu befähigen, Käufe eigenständig zu tätigen.
- Buchhaltung verbessern: Hast du mehrere Mitarbeiter im Unternehmen, die regelmäßig auf Geschäftsreisen gehen? Eine Firmenkreditkarte verbessert einerseits die Buchungen und sorgt zudem für eine Dezentralisierung der Belegerfassung. Hier ist eine Karte mit einer eigenen Belegerfassung sinnvoll.
Bewerte deine firmeninternen Prozesse
Nachdem du nun weißt, wofür die deine Firmen- oder Mitarbeiterkreditkarte benötigst, solltest du einen Blick auf deine Prozesse werfen.
Bewertung einer Geschäftskreditkarte als Zahlungsmittel
Insofern es sich um eine einfache Bezahlmethode handelt, solltest du lediglich prüfen, welche Bezahldienste für dich relevant sind. Nutzt du etwa ein PayPal Geschäftskonto, kannst du hier jede Kreditkarte heranziehen. Prüfe am besten bei deinen gebuchten Services, welche Kreditkarten akzeptiert werden, um die passende Kreditkarte auszuwählen.
Bewertung einer Business-Kreditkarte zur Liquiditätsoptimierung
Spannender wird die Untersuchung, wenn du deine Liquidität mithilfe der Business-Kreditkarte verbessern möchtest. Die zentrale Frage, die du dir stellen solltest, lautet wie folgt:
Wie hoch sind meine regelmäßigen Einkaufsvolumina?
Hierfür wirfst du am besten einen Blick in deine letzten BWAs. Diese geben dir einen Aufschluss über deinen kurzfristigen Finanzierungsbedarf. Anhand dieses Bedarfs kannst du nun die passende Kreditkarte für dein Unternehmen auswählen.
Bewertung einer Firmenkreditkarte für Mitarbeiter
Möchtest du mit einer Firmenkreditkarte dafür sorgen, dass deine Mitarbeiter eigenständig geschäftliche Ausgaben tätigen können, solltest du dir klar über die Bezahlmöglichkeiten sein.
Folgende Aspekte sind hierbei zu berücksichtigen:
- Sollen meine Angestellten mit der Business Card Reisen buchen? In diesem Fall solltest du prüfen, ob Reiseversicherungen erforderlich sind.
- Welche Mitarbeiter gehen überhaupt auf Reise und benötigen eine Kreditkarte?
- Welche weiteren Transaktionen sollen meine Mitarbeiter tägigen? Wichtig sind hier Softwareabonnements, Werbeausgaben für Social Media und Suchmaschinen sowie der generelle Zahlungsverkehr.
- Welches Budget ist für die Zahlungen regelmäßig notwendig?
Bewertung einer Firmenkreditkarte zur Optimierung der Buchhaltung
Soll die eingeführte Karte insbesondere zu einer Verbesserung der internen Buchhaltungsprozesse beitragen? In diesem Fall solltest du folgende Aspekte prüfen:
- Wie funktioniert der Buchhaltungsprozess aktuell?
- Sammeln die Mitarbeiter die Belege und reichen diese an die Buchhaltung weiter?
- Gibt es Ineffizienzen in der Buchhaltung, etwa eine schleppende Spesenabrechnung oder das Fehlen von Belegen?
Anhand dieser Kriterien kannst du nun entscheiden, welche Firmenkreditkarte dir im Vergleich den meisten Mehrwert für deinen spezifischen Anwendungsfall gibt.
Einführung der Kreditkarte im Unternehmen
Du hast eine passende Karte gefunden? Dann solltest du nun die Firmenkreditkarte beantragen und die Einführung im Unternehmen vornehmen.
Gerade bei Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern hat sich folgender Ansatz etabliert:
- Verantwortlichen für Firmenkreditkarte benennen: Ein zentraler Ansprechpartner unterstützt Mitarbeiter bei allen Fragen zur Business Card, kann neue Karten ausgeben und bestehende Verträge kündigen.
- Beantragungsprozess definieren: Es wird immer wieder vorkommen, dass Mitarbeiter eine neue Firmenkreditkarte benötigen. Hierfür solltest du einen Prozess aufsetzen.
- Nutzungsvereinbarung erstellen: Sobald ein Unternehmen Kreditkarten an seine Mitarbeiter vergibt, sollte auch eine entsprechende Nutzungsvereinbarung bestehen. Erstelle eine Nutzungsvereinbarung für Mitarbeiterkreditkarten und lasse diese unterschreiben.
- Buchhaltungsprozess anpassen: Schlussendlich solltest du auch die Firmenkreditkarte in den betrieblichen Buchhaltungsprozess integrieren. Richte relevante Schnittstellen ein und gebe den Nutzern Zugang zur Belegerfassung.
5. Welches sind die besten Firmenkreditkarten für dich?
Um eine Vergleichbarkeit der Firmenkreditkarten zu erzielen, haben wir alle Karten anhand der identischen Merkmale verglichen. Dieser Ansatz ist gut, um eine Vergleichbarkeit der Karten zu gewährleisten. Anders sieht es jedoch aus, wenn du beispielsweise auf der Suche nach einer bestimmten Kreditkarte für deine Rechtsform bist.
Nachfolgend stelle ich dir kurz einige Karten vor, die sich für gewisse Rechtsformen lohnen.
Die besten Kreditkarten für Selbstständige und Freiberufler
Für den klassischen Selbstständigen lohnen sich aus meiner Sicht einige Kreditkarten. Angenommen, du benötigst kein Zahlungsziel und Dienstreisen spielen für dich keine Rolle, dann eignet sich hier eine Debitkarte von Finom, Fyrst oder Qonto.
Möchtest du ein Zahlungsziel nutzen, dann sind alle Karten von American Express einen genaueren Blick wert. Die Business Platinum ist meine persönliche Empfehlung, da du hier auch zwei kostenlose Karten zur privaten Nutzung erhältst. Zeitgleich gibt es ein großzügiges Zahlungsziel von 58 Tagen.
Möchtest du eine Kreditkarte von Visa oder Mastercard, dann schau dir die Commerzbank Business Card Classic und Commerzbank Business Card Premium an.
Das sind die besten Firmenkreditkarten für GmbHs und UGs
Wenn du eine GmbH oder UG hast, dann empfehle ich dir unsere Testsieger. Je größer das Unternehmen, desto wichtiger ist die Prozessoptimierung und die dezentrale Belegerfassung über eine geeignete Plattform. Diesen Anforderungen werden American Express und Pliant gleichermaßen gerecht.
Die American Express Business Karten bieten attraktivere Bonusprogramme, während die Karten von Pliant besser skalierbar sind. Beide Karten bieten attraktive Finanzierungskonditionen an.
Firmenkreditkarten für Vielreisende
Wer viel reist, wird mit einer American Express Business Platinum am besten fahren. Hier gibt es attraktive Meilenprogramme, Zugang zu zahlreichen Business-Lounges an den Flughäfen und gute Reiseversicherungen.
Wem der Lounge-Zugang egal ist, der kann auch einen Blick auf Pliant werfen. Hier gibt es allerdings weniger Vorteile im direkten Vergleich.
6. Fazit: Firmenkreditkarten lohnen sich für fast jedes Unternehmen
Meine Erfahrung zeigt, dass die Einführung von Firmenkreditkarten sinnvoll ist, um Prozesse im Unternehmen zu optimieren – insbesondere in Verbindung mit Angestellten.
Aus meiner Sicht sollte eine moderne Firmenkreditkarte drei Funktionen bieten:
- Kurzfristige Finanzierung
- Verbesserung des Zahlungsverkehrs
- Bessere Belegerfassung und Spesenabrechnung
Weiterhin können Gründer auch im Privaten von einer Firmenkreditkarte profitieren. Möglich ist das durch Bonusprogramme, bei denen die gesamten Ausgaben mit Punkten vergütet werden. Besonders bekannt sind hierbei die Firmenkreditkarten von American Express. Diese nutze ich für meine Unternehmen.
7. Häufige Fragen zu Firmenkreditkarten
Welches ist die besten Firmenkreditkarte im Vergleich?
In unserem Vergleich erzielt die American Express Business Platinum Card die beste Bewertung. Mit dieser Karte profitieren Unternehmer bei mehreren Mitarbeitern von geringen Kosten und einem attraktiven Bonusprogramm. Mit AmexExpense steht eine hervorragende Abrechnungsplattform zur Verfügung.
Wann benötige ich eine Firmenkreditkarte?
Im Grunde gibt es vier zentrale Anwendungsfälle für Firmenkarten:
- Nutzung als Zahlungsmittel
- Einsatz als Mitarbeiterkreditkarte
- Verbesserung der internen Buchhaltungsprozesse
- Abrechnungs-Tool für Dienstreisen / Spesen
Wie teuer ist eine Firmenkreditkarte?
Die Kosten einer Firmenkreditkarte hängen vom gewählten Modell ab. So gibt es kostenlose Firmenkreditkarten, etwa die Amazon Prime Business American Express Card, welche ab einem jährlichen Umsatz von 9.000 € komplett kostenlos ist.
Zudem gibt es viele Karten, die im ersten Jahr gebührenfrei sind.
Lohnt sich eine Firmenkreditkarte auch für kleinere Unternehmen
Ja, denn mit einer solchen Business Card können Selbstständige und Unternehmer den Zahlungsverkehr verbessern. Gerade der Kreditrahmen hilft kleinen Unternehmen bei der Verbesserung der Liquidität.
