
Der Goldpreis hat am Montag, den 26. Januar 2026, erstmals in seiner Geschichte die Marke von 5000 US-Dollar pro Feinunze durchbrochen. Am Donnerstag dem 29.01 liegt der Preis schon bei 5.600 US-Dollar und übertrifft damit alle Erwartungen. Als Grund dient hauptsächlich das schwindene Vertrauen in den US-Dollar und wachsende Sorgen um die Wirtschaft.
Vertrauensverlust treibt die Nachfrage
Hinter dem beispiellosen Preisanstieg steht weniger die klassische Inflation als vielmehr ein fundamentaler Vertrauensverlust in traditionelle Anlageformen und anhaltende politische Spannungen.
Investoren flüchten zunehmend aus Staatsanleihen und Papierwährungen in physische Werte – ein Phänomen, das Experten als „Debasement-Trade“ bezeichnen. Besonders die explosive Staatsverschuldung in den Industrienationen und die eigensinnige Wirtschaftspolitik unter US-Präsident Donald Trump verstärken die Entwicklung.

Auch die Turbulenzen am japanischen Anleihemarkt, wo massive Verkäufe die Sorge vor ausufernder Staatsverschuldung verdeutlichten, sowie ein schwächelnder US-Dollar verleihen Gold zusätzlichen Auftrieb.
Zudem haben aufgrund der Forderungen der USA, Grönland beanspruchen zu wollen, einige Pensionsfonds in Ländern wie Dänemark US-Anleihen im Wert von hunderten Millionen Euro verkauft. Die Angst, weitere europäische Staaten könnten folgen, ist groß. Ein großflächiger Abverkauf von US-Anleihen hätte erhebliche Auswirkungen auf den US-Dollar und würde den Handelskrieg weiter entfachen.
Das Edelmetall wird damit wieder zu dem, was es historisch oft war: einem Anzeichen für Angst und eine Absicherung gegen politische und wirtschaftliche Risiken.

Weitere Kursgewinne erwartet
Bei der Goldpreisprognose sehen Analysten die Chancen weiter hoch an. Goldman Sachs hat sein Kursziel bereits auf 5.400 US-Dollar angehoben. Die DZ Bank prognostiziert, dass Gold bis Ende 2026 die 5000-Dollar-Marke nachhaltig überschreiten wird. Auch andere Großbanken wie J.P. Morgan, HSBC und UBS erwarten für 2026 Goldpreise zwischen 4.400 und 5.055 US-Dollar.
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Ein weiterer struktureller Faktor ist die anhaltende Kauflaune der Zentralbanken, insbesondere in Schwellenländern. Länder wie China, Polen und die Türkei erhöhten ihre Goldreserven in den ersten neun Monaten 2025 um rund 300 Tonnen – das entspricht den gesamten Goldreserven des Vereinigten Königreichs.
Auch wenn kurzfristige Rücksetzer möglich sind, signalisiert der aktuelle Goldpreis, dass sowohl Staaten als auch Privatanleger jetzt auf physische Werte als Sicherheitsanker setzen.

