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Paar prĂŒft seine BonitĂ€t am Computer

Was ist eigentlich BonitÀt?

Du planst aktuell einen Kredit abzuschließen oder möchtest eine Kreditkarte beantragen? FĂŒr fast jede Kreditart spielt deine persönliche BonitĂ€t eine entscheidende Rolle. Doch was ist eigentlich die BonitĂ€t und wie wird diese bewertet?

In diesem Beitrag zeige ich dir, was BonitĂ€t eigentlich ist und wie sich diese bemisst. Außerdem erfĂ€hrst du, wie du deine BonitĂ€t analysieren kannst und welche Anbieter dir dabei helfen.

1. Definition: Was ist BonitÀt?

Der Begriff BonitĂ€t kommt aus dem Finanzwesen und beschreibt die ZahlungsfĂ€higkeit einer Person oder Unternehmens. Die BonitĂ€t drĂŒckt somit aus, wie hoch die KreditwĂŒrdigkeit einer Person ist.

Mithilfe der BonitÀt können Banken einschÀtzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Kreditnehmer den Zahlungsverpflichtungen nachkommt.

BonitĂ€t beschreibt die ZahlungsfĂ€higkeit und somit die KreditwĂŒrdigkeit einer Person oder eines Unternehmens. Je höher die BonitĂ€t ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person oder ein Unternehmen den aufgenommen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.

Insbesondere Banken greifen bei der Kreditvergabe auf den BonitĂ€ts-Score des Antragstellers zurĂŒck. Eine positive Kreditentscheidung hĂ€ngt oftmals von der BonitĂ€t ab.

Dabei gilt, dass eine geringere BonitĂ€t zu höheren ZinssĂ€tzen fĂŒhrt oder im schlimmsten Fall sogar zur Ablehnung der Kreditanfrage oder anderer bonitĂ€tsabhĂ€ngiger VertrĂ€ge.

2. Welche Auswirkungen hat meine BonitÀt?

Nun stellt sich natĂŒrlich die Frage, welche Rolle deine BonitĂ€t fĂŒr dich hat. Eine gute BonitĂ€t ist fĂŒr Privatpersonen und Unternehmen entscheidend!

Banken gewĂ€hren ausschließlich Kredite, wenn die Wahrscheinlichkeit, den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, hoch ist. Auch beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags prĂŒft das Unternehmen deine BonitĂ€t. Ist diese negativ, wirst du wohl oder ĂŒbel eine Prepaidkarte verwenden mĂŒssen.

Doch hier endet das Kapitel noch nicht. Du hast sicherlich beim Online-Shopping gemerkt, dass dir Unternehmen die Möglichkeit anbieten, eine Bestellung per Rechnung aufzugeben. Grundlage hierfĂŒr ist, dass du eine positive BonitĂ€t hast. Ist diese negativ, dann steht dir die Option zum Kauf auf Rechnung nicht zur VerfĂŒgung. NatĂŒrlich gilt das auch fĂŒr das beliebte Buy now pay Later von Klarna und Co.

Fassen wir an dieser Stelle also zusammen, dass deine BonitĂ€t nachhaltig beeinflusst, ob du einen Kredit, Handyvertrag, Leasingvertrag, Kauf auf Rechnung oder Mobilfunkvertrag abschließen kannst.

ZusĂ€tzlich hĂ€ngen die gewĂ€hrten Konditionen oftmals von deiner BonitĂ€t ab. Eine schlechtere BonitĂ€t erhöht fĂŒr deinen GeschĂ€ftspartner das Risiko. Sollte deine KreditwĂŒrdigkeit ausreichen aber nicht wirklich gut sein, werden dir Banken beispielsweise schlechtere Zinsen anbieten. Der höhere Zinssatz soll das Risiko kompensieren.

Bei Krediten gilt: je schlechter die BonitĂ€t, desto höher der Zinssatz. FĂŒr das höhere Risiko, welches Kreditgeber in diesem Fall tragen, verlangen diese eine höhere RisikoprĂ€mie.

Kann ein Kredit trotz schlechter BonitÀt abgeschlossen werden?

Ja, es ist möglich einen Kredit trotz schlechter BonitĂ€t abzuschließen. Oftmals ist hier auch die Rede von einem SCHUFA-freien Kredit.

Ehrlicherweise ist es schwer, einen Kredit mit einer schlechten BonitĂ€t zu erhalten. Nichtsdestotrotz zeigte Smava im Test, dass es zahlreiche Anbieter fĂŒr dieses GeschĂ€ftsfeld gibt.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um einen Kredit bei schlechter SCHUFA abzuschließen:

  • Versicherungen: Hat eine Person einen negativen BonitĂ€tsscore und kapitalbindende Lebens- oder Rentenversicherungen, dann können diese mitunter beliehen werden. Die Versicherungen verwendet die Bank zur Besicherung des Darlehens.
  • Immobilien: Auch Immobilien eignen sich als Sicherheit. Bei Immobilienfinanzierung stellt die Immobilie bereits die Sicherheit dar. Doch auch bei anderen Krediten ist es möglich, dass die Bank sich zur Sicherheit im Grundbuch eintragen lĂ€sst. Sollte es zur ZahlungsunfĂ€higkeit kommen, kann die Bank die Sicherheit, also die Immobilie, verwerten – dies erfolgt im Rahmen der Zwangsversteigerung.
  • BĂŒrgen: Sollte die persönliche BonitĂ€t nicht ausreichen, kann auch ein BĂŒrge mit aufgenommen werden. Dieser braucht eine positive BonitĂ€t und wird im Falle der ZahlungsunfĂ€higkeit herangezogen. Ein BĂŒrge hat keine Rechte und ĂŒbernimmt die Haftung.
  • Mitantragsteller: Die Alternative zum BĂŒrgen sind Mitantragsteller. Gerade bei Immobilienkrediten ist dies oftmals zu sehen, wenn Paare gemeinsam einen Immobilienkredit abschließen. Mitantragsteller haben die gleichen Rechte und Pflichten wie der Kreditnehmer.
  • Auslandskredite: Die SCHUFA und andere Auskunfteien werden oftmals nur von deutschen Kreditinstituten und Unternehmen zur BonitĂ€tsermittlung verwendet. Dementsprechend ist es trotz negativer Schufa möglich, einen Kredit im Ausland zu erhalten. Diese prĂŒfen trotzdem deine BonitĂ€t und fordern Einkommensnachweise und Sicherheiten an. Außerdem sind hier die Konditionen oftmals schlechter.

3. Die BonitĂ€tsprĂŒfung: Wie lĂ€sst sich die BonitĂ€t prĂŒfen?

Nun kommen wir zur eigentlichen BonitĂ€tsprĂŒfung. Insbesondere beim Abschluss eines Vertrages bedarf es einer positiven BonitĂ€t. Wie du nun weißt, steht eine gute BonitĂ€t fĂŒr eine hohe Zahlungswahrscheinlichkeit – und somit fĂŒr ein geringes Risiko.

Achtet ein Unternehmen nicht auf die BonitÀt seiner Kunden, kann es schnell in finanzielle Schieflage geraten.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, um eine BonitĂ€tsprĂŒfung durchzufĂŒhren. Folgende Faktoren fließen oftmals in die BonitĂ€tsentscheidung ein:

  • Eigene Erfahrungen: Hat eine Bank oder ein Unternehmen bisher nur gute Erfahrungen mit Kunden gemacht, dann fließt das in die Entscheidung ein.
  • Auskunfteien: Es gibt einige Wirtschaftsauskunfteien wie die SCHUFA, BĂŒrgel oder Creditreform. Diese Unternehmen sammeln zahlungsrelevante Daten zu Personen oder Unternehmen, um ein Risikoprofil zu erstellen. Das Ergebnis können Unternehmen verwenden, um die BonitĂ€t eines potenziellen Kunden zu bewerten.
  • Einkommensnachweise: Gerade fĂŒr Kredite und Kreditkarten ist es ĂŒblich, dass die Antragsteller einen Einkommensnachweis erbringen mĂŒssen. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit einem hohen Einkommen erhöht die BonitĂ€t.
  • Sicherheiten: Kann ein Antragsteller Sicherheiten wie Immobilien, Wertpapiere, BĂŒrgschaften oder Versicherungen nachweisen, erhöht das BonitĂ€t.
  • Bilanzen: Gerade fĂŒr SelbstĂ€ndige und Unternehmen sind die Finanzkennzahlen ein relevantes Kriterium bei der Kreditentscheidung. Hohe UmsĂ€tze, Gewinne sowie eine geringe Verschuldung sind positiv bei der BonitĂ€tsprĂŒfung.

Bedenke, dass eine Bank bereits bei der Eröffnung eines Girokontos deine BonitĂ€t prĂŒft. Daher ist es sinnvoll, einmal jĂ€hrlich einen Blick in die SCHUFA-Auskunft zu werfen. Auch andere Dienstleister wie Bonify helfen dir bei der BonitĂ€tsermittlung und bieten dir einen aktuellen Überblick ĂŒber deine KreditwĂŒrdigkeit.

Der BonitÀts-Score bei Privatpersonen

Bei Privatpersonen ist die SCHUFA die wohl wichtigste Auskunftei. Einige Banken, Sparkassen und Volksbanken verzichten auf den SCHUFA-Score. Stattdessen verwenden diese Unternehmen ein eigenes Scoring-Modell.

Die SCHUFA selbst kommuniziert nicht, wie das Scoring zur BonitÀtsermittlung funktioniert. Stattdessen verweist das Unternehmen auf komplexe, mathematische Formeln. Allerdings gibt es hier einige Anhaltspunkte, die einen Einfluss auf deine BonitÀt haben:

  • Alter
  • Geschlecht
  • Adresse
  • Familienstand
  • Zahlungsverhalten
  • Kreditentscheidungen
  • UmzugshĂ€ufigkeit
  • HĂ€ufigkeit von KĂŒndigungen
  • Kredithistorie

Durch diese verschiedenen Faktoren ist es möglich, einem Cluster zuzuordnen. So kann es sein, dass du trotz positiver Historie einen nicht optimalen SCHUFA-Score hast.

So ergibt sich der BonitĂ€ts-Score fĂŒr Unternehmen

Hast du ein Unternehmen, dann wurdest du sicherlich bereits von Creditreform oder Crif BĂŒrgel kontaktiert. Diese Unternehmen sammeln Unternehmensdaten wie Bilanzen oder betriebswirtschaftliche Auswertungen, um die aktuelle KreditwĂŒrdigkeit eines Unternehmens zu berechnen.

Hierbei kann die BonitĂ€t auch in AbhĂ€ngigkeit der Branche variieren. Sollte ein Unternehmen einer Branche mit schlechtem Zahlungsverhalten zugeordnet sein, kann dies einen Einfluss auf die individuelle BonitĂ€t haben. Auch hier kann ich Unternehmern und SelbstĂ€ndigen nur empfehlen, regelmĂ€ĂŸig einen Blick auf die persönliche BonitĂ€t zu werfen.

Welche BonitĂ€tsdaten stellen Auskunfteien zur VerfĂŒgung?

Eine Wirtschaftsauskunftei wie SCHUFA, Crif BĂŒrgel oder Creditreform speichert zahlreiche Daten ĂŒber Vertragsparteien. So melden etwa zahlreiche Banken, Mobilfunkanbieter, Zahlungsdienstleister oder Energieversorger ihre VertrĂ€ge an diese Auskunfteien.

Hast du beispielsweise einen Autokredit aufgenommen, meldet die finanzierende Bank den gesamten Darlehensbetrag, die Ratenhöhe und die Anzahl der Raten an die SCHUFA. Diese speichert die Daten und stellt eben diese Daten anderen Vertragspartnern im Falle einer Anfrage zur VerfĂŒgung.

KĂŒndigt dir die Bank das Darlehen, weil du deinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommst, wird auch dies an die Auskunftei gemeldet. Es wird ein negatives Merkmal hinterlegt, welches andere Unternehmen vor deinem Zahlungsverhalten warnt.

Im Grunde fĂŒhrt eine Auskunftei zahlreiche Daten ĂŒber dich. Neben laufenden und abgeschlossenen VertrĂ€gen finden sich auch Anschriftenwechsel hier wieder. Kontrolliere diese regelmĂ€ĂŸig, da ein hĂ€ufiges Umziehen deine BonitĂ€t verschlechtern kann.

Nach Artikel 15 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hast du einmal jĂ€hrlich ein Auskunftsrecht. Nutze dieses am besten regelmĂ€ĂŸig, um falsche DatenstĂ€nde berichtigen zu lassen. Planst du etwa die Aufnahme eines grĂ¶ĂŸeren Kredits, können solche fehlerhaften DatenstĂ€nde ein teurer Fehler sein.

4. Kann ich meinen BonitÀts-Score verbessern?

Ja, du kannst deine persönliche BonitĂ€t verbessern. Allerdings dauert das einige Monate bis Jahre, um die eigene KreditwĂŒrdigkeit zu optimieren. Daher solltest du stets auf deine BonitĂ€t achten und die langfristigen Kaufentscheidungen im Blick behalten.

Was ich dir an dieser Stelle ans Herz legen kann, ist ein Blick in deine persönliche SCHUFA-Auskunft. PrĂŒfe diese unbedingt auf Fehler, denn solche Fehler können dafĂŒr verantwortlich sein, dass du dich in einem ungĂŒnstigen Vergleichscluster wiederfindest und unter einer geringen BonitĂ€t leidest.

Falsche Daten belasten deine BonitÀt

Wie ist deine Einstellung, wenn du an einen 26 jĂ€hrigen Mann denkst, der innerhalb des letzten Jahres fĂŒnf Mal umgezogen ist, mehrere Kreditanfragen gestellt hat und stets abgelehnt wurde?

Das ist mir bei der Finanzierung meiner ersten Immobilie passiert. Durch einen Bearbeitungsfehler einer Bank wurde meine Adresse innerhalb weniger Wochen mehrfach korrigiert und an die SCHUFA ĂŒbermittelt. ZusĂ€tzlich habe ich ĂŒber eine Kreditplattform mehrere Konsumkredite angefragt, um mir einen Kredit mit Negativzinsen zu sichern. Durch meine UmzĂŒge war ich nicht kreditwĂŒrdig und wurde mehrfach abgelehnt. Bei der ersten Immobilienfinanzierung ist mir das auf die FĂŒĂŸe gefallen und ich erhielt schlechtere Konditionen.

Nun arbeite ich in einer Bank und beschĂ€ftige mich im Zuge meines Aufgabenfeldes regelmĂ€ĂŸig mit Kreditvergaben und -prozessen. AuffĂ€llig ist hierbei, dass nur wenige Menschen wirklich auf ihre BonitĂ€t achten.

GrundsĂ€tzlich solltest du der Auskunftei zeigen, dass du ein verlĂ€sslicher Zahler bist. Ein klassischer Fehler sind kleine Konsumkredite oder sogenannte Null-Prozent-Finanzierungen. Es mag zwar lockend sein, doch nimm keinen Kredit fĂŒr einen Fernseher oder andere HaushaltsgerĂ€te auf. Stattdessen verwende hier einfach deinen Notgroschen, falls es notwendig sein sollte.

Kleine Finanzierungen zeigen, dass du deine Finanzen nicht im Griff hast und keine ausreichende LiquiditĂ€t zur Finanzierung kleinerer Ersatzbeschaffungen vorhanden ist. Auch unzĂ€hlige Girokonten sind kein gutes Signal. KĂŒndige unnötige Konten und behalte nur wenige. Verrechnungs-, Tages- und Sparkonten werden normalerweise nicht an die SCHUFA gemeldet.

Schaffe Ordnung in deinen persönlichen Finanzen

Hast du laufende Kredite und ausreichend Kapital an der Seite, dann löse ein Darlehen vorzeitig aus. So gibst du der SCHUFA ein positives Signal und zeigst anderen Vertragspartnern, dass du ein gutes Zahlungsverhalten besitzt. Kredite, die du sechs Wochen vor deren regulĂ€ren Vertragsende ablöst, werden sogar komplett aus der SCHUFA gelöscht und sind somit fĂŒr andere Vertragspartner nicht mehr ersichtlich.

Achte auch darauf, dass Banken nach Beendigung eines Kredits ein Erledigungsmerkmal an die Auskunftei senden. Das ist zwar ein Regelprozess, doch oftmals mangelt es hier an der Datenkonsistenz. Sind diese noch offen, können Banken denken, dass noch eine Verbindlichkeit besteht.

DarĂŒber hinaus kannst du deine BonitĂ€t auch außerhalb einer Auskunftei optimieren. Insbesondere bei Krediten bedarf es einem Eigenkapitalnachweis. Investiere beispielsweise in Aktien, um ein Vermögen aufzubauen. Auch das regelmĂ€ĂŸige Sparen in andere Anlageprodukte eignet sich hierfĂŒr. Vermeide zudem Schulden und schaue, dass deine Vermögensbilanz positiv ist.

5. Fazit: Die BonitĂ€t entscheidet zwischen GlĂŒck und UnglĂŒck

ErfahrungsgemĂ€ĂŸ beschĂ€ftigen sich nicht wirklich viele Menschen gerne mit ihren Finanzen. Mit Blick auf die KreditwĂŒrdigkeit kann das wirklich fahrlĂ€ssig sein, denn die eigene BonitĂ€t hĂ€ngt maßgeblich von finanziellen Entscheidungen ab.

Minikredite, Konsumschulden, schlechtes Zahlungsverhalten, auffĂ€llig oft wechselnde Wohnanschriften oder zu viele Kreditanfragen fĂŒhren schnell dazu, dass die BonitĂ€t leidet. Eine sinkende BonitĂ€t schrĂ€nkt eben auch die persönlichen Möglichkeiten ein. Willst du beispielsweise eine Immobilien finanzieren, dann ist die BonitĂ€t der SchlĂŒssel zum Erfolg. Doch auch der Kredit fĂŒr das Traumauto hĂ€ngt von einer guten KreditwĂŒrdigkeit ab.

Musst du stattdessen auf einen Kredit ohne Schufa zurĂŒckgreifen, können die Kosten schnell steigen. Außerdem musst du hier oftmals Sicherheiten erbringen, die oftmals nicht oder nicht in ausreichender Höhe vorliegen.

6. HÀufige Fragen zur BonitÀt

BonitĂ€t ist ein anderes Wort fĂŒr KreditwĂŒrdigkeit. Dementsprechend drĂŒckt dieser Begriff aus, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass du Zahlungsverpflichtungen nachkommst.

Ja, es ist möglich die eigene BonitÀt zu verbessern. Allerdings dauert das einige Zeit, sodass eine Optimierung kurz vor einer Kreditanfrage keinen Sinn ergibt.

Nein, Kredite sind nicht unbedingt schlecht fĂŒr deine BonitĂ€t. Allerdings belasten regelmĂ€ĂŸige Raten deine Haushaltsrechnung und können somit weitere Kredite verhindern. GrundsĂ€tzlich ist ein Kredit aber positiv zu bewerten, da deine BonitĂ€t ausgereicht hat, um einen Kredit zu erhalten.

Auskunfteien speichern abgelaufene VertrÀge und Darlehen bis zu drei Jahre nach deren Ende. Erst nach Abschluss des dritten Kalenderjahres nach dem Ende des Vertrags wird das negative Merkmal gelöscht. Nicht jeder Eintrag in einer Auskunftei ist negativ. Achte hier am besten auf negative Merkmale.

Wirklich schlecht ist es, wenn Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Gerade bei Telekommunikation kann es schnell passieren, dass ein Unternehmen einen negativen Eintrag bei Nichtzahlung veranlasst. Vermeide unbedingt negative Merkmale, da diese deine BonitÀt stark belasten.

Hi! Ich bin
👋

Ich bin Sebastian, einer der MitgrĂŒnder von Finanzwissen. Nach meinem dualen Studium in der Automobilbranche bin ich zu einer der grĂ¶ĂŸten Automobilbanken Deutschlands gewechselt. Im Zuge meiner Karriere konnte ich ein fundiertes Wissen ĂŒber Finanzen und Investitionen entwickeln. Heute investiere ich vor allen Dingen in Immobilien, Aktien und KryptowĂ€hrungen und möchte mein Wissen weitervermitteln.

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