Cannabis Aktien - Titelbild

Cannabis Aktien 2021 – Können Anleger vom Boom profitieren?

Die Bundestagswahl steht an.

Während derzeit vor allem die Themen Bildung und Altersarmut diskutiert werden und der Fokus vieler Bürger auf dem Umgang mit der Corona-Pandemie liegt, galt auch die mögliche Legalisierung von Cannabis lange Zeit als eines der entscheidenden Themen für den Wahlkampf.

Weltweit entwickelt sich die Cannabis-Branche rapide weiter und nach und nach ist eine generelle Entkriminalisierung zu beobachten.

Wie du vom Wachstum dieser Branche und deren Aktien profitieren kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel.

1. Die Geschichte des Hanf

Als Nutz- und Heilpflanze entdeckt, genutzt und weiter verbreitet, gilt Hanf seit einiger Zeit vor allem als eine Droge. Eine bewusstseinsverändernde Substanz, die schon lange in der breiten Masse der Bevölkerung angekommen ist.

Seit tausenden Jahren schon schätzen Menschen aus China und Indien die heilende Wirkung von Hanf. Neben der heilenden Wirkung wird Hanf seit jeher außerdem zu Kleidung verarbeitet. Auch die psychoaktive Wirkung des Cannabis ist nicht erst seit kurzem bekannt und wird dafür gefeiert. Außerdem gilt Hanf als Vorgänger von Holz als Material für die Papierproduktion.

Im Groben unterscheidet man zwischen Nutzhanf, Hanf als Nahrungsmittel, Cannabis als Arzneimittel und Cannabis als Rauschmittel. Nutzhanf hat einen geringen THC-Gehalt und soll besonders stabil und strapazierfähig sein. Cannabis, welcher als Rauschmittel dient, wird seit jeher sowohl aus den Blüten, als auch aus den Blättern der Hanfpflanze gewonnen.

Cannabis, welches für seine berauschende Wirkung bekannt ist, gehört in Deutschland seit 1929 zu den durch das Opiumgesetz verbotenen Drogen. Dieses Verbot ging mit weltweiten Anbau- und Import-Verboten einher, sodass die Pflanze weitgehend auf den Schwarzmarkt verschwand.

Cannabis-Blätter der Hanfpflanze

2. Weltweite Cannabis Legalisierung schreitet voran

Der neue US-Präsident Joe Biden und sein Parteikollegium gelten im Vergleich zu Donald Trump als liberaler gegenüber Cannabis.

Nach seiner Wahl zum 46. Präsident der Vereinigten Staaten sind die Aktienkurse vieler Cannabis-Unternehmen bereits angestiegen. Das liegt daran, dass die Demokraten in den USA der Entkriminalisierung von Cannabis-Produkten gegenüber überwiegend positiv gesinnt sind.

In Kanada, Uruguay und Teilen der USA kann man als volljähriger Staatsbürger Cannabis in Fachgeschäften und Apotheken erwerben oder selbst einige kleine Pflanzen anbauen, um sich selbst zu versorgen.

Auswirkungen der Legalisierung auf die Wirtschaft:

Viele Anleger hoffen nun, dass sich die rechtliche Situation in den USA am Legalisierungsprozess von Kanada orientiert. Zwar gibt es bereits Staaten wie Kalifornien und New York, in denen der Verkauf von Cannabis an Volljährige US-Amerikaner erlaubt ist, doch mit Joe Biden als Präsident könnte sich dieser Wandel auf die gesamten USA erstrecken. Schließlich versprechen sich Befürworter einer Legalisierung eine bessere Kontrolle des Cannabis-Marktes und zusätzliche Steuereinnahmen in Milliardenhöhe.

Das wäre für Unternehmen aus der Cannabis-Branche wirtschaftlich ein riesiger Erfolg. Mit über 320 Millionen Einwohnern würde die USA den Kundenstamm, der sich bisher weitgehend auf Kanadier beschränkt, massiv erweitern.

Doch nicht nur das. Die Vereinigten Staaten gelten weltweit in vielerlei Hinsicht als Vorbild. Sei es die Währung oder die Sprache, viele Nationen gucken sich so einiges bei den Amerikanern ab. Warum dann nicht auch die Legalisierung von Cannabis?

Ganz so liberal wie Kanada geht aber kein Staat mit der Cannabis-Thematik um. In Deutschland ist zwar der Konsum der Droge erlaubt, Handel und Besitz sind dagegen aber strafbar.

  • Besitz von Cannabis-Samen
  • Anbau von Nutzhanf mit Sondergenehmigung
  • Medizinische Verwendung (seit 2017)
  • Konsum von Cannabis
  • Aussaat von Cannabis-Samen
  • Handel mit Pflanzenteilen und Erzeugnissen der Cannabispflanze
  • Auto oder andere Fahrzeuge steuern

Cannabis Richtlinien auĂźerhalb Europas

Im Vergleich zu vielen anderen Staaten weltweit geht selbst Deutschland recht liberal mit seinen Kiffern um. Meist ist jeglicher Umgang mit Cannabis verboten und in wenigen Staaten wie den Vereinigten Arabischen Emiraten steht auf den Handel, den Anbau und den Besitz von Cannabis sogar die Todesstrafe.

LegalisiertEntkriminalisiertmedizinische Verwendung legalVerboten
KanadaSpanienItalienweite Teile Afrikas
UruguayNiederlandeDeutschlandIndien
Teile der USARusslandAustralienChina
PortugalTĂĽrkei

3. Warum Cannabis? Medizinische Einsatzgebiete von CBD und Co.

Seit März 2017 ist es Ärzten in Deutschland erlaubt ihren Patienten bei schweren Erkrankungen Cannabis zu verschreiben. Dies allerdings nur dann, wenn alternative Formen der Therapie aussichtslos sind und für den Patienten keine Lösung darstellen.

Medizinisches Cannabis bleibt ein Betäubungsmittel und ist daher verschreibungspflichtig.

Cannabis aus der Apotheke

Wenn der Arzt oder die Ă„rztin also ein Rezept ausstellt, kann der Patient sein Cannabis in Form von BlĂĽten oder Extrakten bei einer Apotheke bestellen.

Seit 2016 ist in Ausnahmefällen sogar der Eigenanbau unter bestimmten Auflagen möglich.

2020 wurden laut DAP Cannabis-Report in Deutschland über 100.000 Rezepte für medizinisches Cannabis ausgestellt. Die Zahlen könnten allerdings in Wahrheit noch höher sein, da das DAP lediglich die Daten der gesetzlichen Krankenkassen berücksichtigt.

Wichtige Fakten zu Cannabinoid-haltigen Arzneien

  • Höchstmenge von 100g pro Monat
  • schwerwiegend Erkrankte haben das Recht auf eine Versorgung mit Cannabis
  • Ă„rzte mĂĽssen vor der Behandlung eine Genehmigung bei der GKV einholen
  • die ideale Dosierung ist fĂĽr jeden Patienten individuell (0,025g-3g täglich)
  • Nebenwirkungen der Cannabis-Therapie: MĂĽdigkeit, Schwindel, Ăśbelkeit, Mundtrockenheit, Appetitsteigerung
  • Das Mindestalter fĂĽr die Verschreibung beträgt 18 Jahre

Cannabis wirkt sehr vielfältig und kann gegen einige Krankheiten helfen. Aktuell werden Cannabis-haltige Arzneimittel am häufigsten bei chronischen Schmerzen, Spastiken, Tumoren, Multipler Sklerose, Depression, Migräne und Appetitlosigkeit eingesetzt. Deutschlandweit werden nach DAP-Informationen zwischen 80.000 und 100.000 Patienten mithilfe von medizinischem Cannabis behandelt.

CBD

CBD (Cannabidiol) gilt in wissenschaftlichen Kreisen als entzündungshemmend, angstlösend und entspannend. Ausreichend belegt ist diese These allerdings nicht. Es könnte gut sein, dass ein anderer im Cannabis enthaltener Stoff für diese Wirkungen im Körper verantwortlich ist.

4. THC, Marihuana oder Gras: Cannabis als Genussmittel

Der Weltdrogenbericht der UN von 2019 gibt an, dass Cannabis mit mehr als 190 Millionen Konsumenten zur Zeit die beliebteste illegale Droge ist.

Welche Teile der Cannabis Pflanze machen high?

Sowohl das Harz, als auch die getrockneten Blüten der Cannabispflanze werden verarbeitet und von vielen Menschen als Rauschmittel genutzt. Weibliche Blütenblätter, die getrocknet und zerkleinert werden, nennt man Marihuana. Das aus der Pflanze extrahierte Harz, welches ebenfalls berauschend wirkt, ist unter dem Namen Haschisch bekannt.

Weibliche Hanfpflanzen enthalten THC (Tetrahydrocannabinol) und wirken daher häufig berauschend, wenn man sie konsumiert. Im Gegensatz zu männlichen Hanfpflanzen, haben sie keinen Pollensack, der an den Zweigen hängt. Außerdem kann man weibliche Hanfpflanzen daran erkennen, dass sie an ihrem Blütenkelch mit kleinen weißen Haaren übersät sind.

Ist Cannabis-Konsum schädlich?

Konsumenten von Cannabis geben als Gründe häufig an, dass die Pflanze ihnen hilft in der Freizeit abzuschalten und zu entspannen. Einige berichten aber auch davon, dass Kiffen ihnen hilft die Kreativität anzuregen oder sie von ihren Ängsten befreit.

Interessant ist außerdem, dass es nahezu unmöglich ist an einer überdosierten Cannabismenge zu versterben. Im Gegensatz zu anderen populären Drogen wie Kokain oder LSD braucht es beim Cannabis gewaltige Mengen der Pflanze um dem menschlichen Körper langfristig zu schaden.

Konsumenten beschreiben die Wirkung von Cannabis meist als sehr positiv. So fĂĽhlen sich Menschen im Rausch oft emotional mit den Menschen aus ihrer Umgebung verbunden und sind allgemein entspannter und glĂĽcklicher.

Cannabiskonsum kann aber auch zu Angstzuständen, Paranoia, Müdigkeit und trockenen Schleimhäuten führen und sollte in jedem Fall mit Vorsicht betrachtet werden.

Gefährlich am übermäßigen Konsum von Cannabis sind besonders die Begleiterscheinungen. Viele regelmäßig-Konsumierende nehmen das Cannabis nämlich in Form von Joints auf, welche dann in Kombination mit Tabak geraucht werden. Ähnlich zur klassischen Zigarette ist das Rauchen von Joints krebserregend und wegen des Nikotins im Tabak besteht auch ein hohes Suchtrisiko.

5. Unsere Top 4 Cannabis-Aktien

1. Aurora Cannabis Inc. (ISIN CA05156X1087)

ACB / EUR
Aurora Cannabis Inc
6,01€
-6,4%

Aurora Cannabis Inc produziert Cannabis und medizinisches Marihuana.

Der Firmensitz liegt in Edmonton, Kanada. Gegründet wurde das Unternehmen bereits im Jahr 2006 und mittlerweile kann man auf Produktionsstätten in mehr als 5 Ländern zurückgreifen. Umsatztechnisch ist seit Gründung ein stetiges Wachstum zu erkennen. Im Jahr 2020 betrug der Jahresumsatz 197 Millionen US-Dollar.

Die Marktkapitalisierung von Aurora Cannabis Inc beträgt aktuell etwa 1,25 Milliarden Euro. Verkauft werden die Arzneimittel weltweit. Und auch in Deutschland gilt Aurora als einer der wichtigsten Lieferanten für medizinisches Marihuana.

2. Tilray (ISIN US88688T1007)

TLRY / EUR
Tilray Inc - Class 2
9,27€
-8,4%

KĂĽrzlich fusionierten die beiden Cannabis-Riesen Tilray und Aphria Inc.

Das Pharmaunternehmen Tilray wurde 2013 gegrĂĽndet und hat seinen Hauptsitz in Nanaimo, Kanada. Seit Mai laufen beide unter dem Namen Tilray Inc. Neuer CEO wird Irwin Simon, der ehemalige Leiter von Aphria.

Das Hauptgeschäft von Tilray besteht aus der Produktion und Vermarktung von nicht rauchbarem medizinischen Cannabis. Mit 6,1 Milliarden US-Dollar an Unternehmenswert liegt Tilray nun nur noch knapp hinter Canopy Growth als größter Cannabis-Konzern weltweit. In den letzten Jahren ist ein starkes Umsatzwachstum zu verzeichnen. Dieser stieg nämlich von 2018 bis 2020 um rund 388%. (43 Mio USD zu  210 mio USD).

Tilray operiert unter anderem auch in Neuseeland, Portugal, Deutschland und Australien. Sie gelten als regelrechte Vorreiter des medizinischen Cannabis, welches legal in die USA importiert wird und dort bereits einige Studien durchlief.

Außerdem kann man den Unternehmensberichten entnehmen, dass im letzten Jahr die Mitarbeiterzahl reduziert wurde. Im Jahr 2020 gab es einen Mitarbeiterabbau von rund 37%, obwohl in den Vorjahren noch stark expandiert wurde. Es kann gut sein, dass dieser Vorgang mit der Fusion zu tun hat, da bestimmte Positionen ansonsten doppelt besetzt wären.

3. Namaste Technologies (ISIN CA62987D1087)

NXTTF / EUR
Namaste Technologies, Inc.
0,07€
-9,4%

Namaste Technologies ist ein Marktplatz fĂĽr den Handel und die Lieferung von Cannabis und Wellnessprodukten.

Die Firma steht sozusagen zwischen Herstellern und Verbrauchern und will ihre Kunden möglichst gut über Cannabishaltige Arzneimittel und Wellnessprodukte informieren. Die Marktkapitalisierung beträgt circa 50 Millionen Euro. Namaste Technologies ist im Vergleich zu den anderen betrachteten Cannabis-Unternehmen noch recht klein.

Mithilfe von kĂĽnstlicher Intelligenz versucht Namaste Technologies fĂĽr jeden Kunden das richtige Produkt zu finden und kann so individuelle Angebote fĂĽr jeden Besucher ihrer Websites generieren.

Das 52 Wochen Tief der Namaste-Technologies Aktie liegt bei umgerechnet 11,97 EUR. Das 52-Wochen-Hoch bei etwa 29.93 EUR. Die Aktie ist sehr volatil und eine Investition ist ohne weitreichende Branchenkenntnisse dementsprechend risikoreich.

4. Canopy Growth Corporation (ISIN CA1380351009)

CGC / EUR
Canopy Growth Corporation
9,94€
-7,2%

Mittlerweile verkauft Canopy Growth im Namen vieler Tochtermarken weltweit ihr medizinisches Cannabis.

Der frühere Name des Konzerns war Tweed Marijuana Inc und wurde 2015 in Canopy Growth geändert. Seitdem expandiert das Unternehmen und kaufte unter anderem die Deutschen Unternehmen Storz & Bickel, sowie die Cannabis-Sparte von Bionorica SE.

Da dieser Unternehmenszweig bisher der einzig rentable ist, konzentriert sich der Konzern auf die Weiterentwicklung ihrer Produktion von medizinischem Cannabis und stellt getrocknete CannabisblĂĽten, Ă–l und Kapseln her.

Allerdings sieht die Management-Ebene auch groĂźes Potential fĂĽr den Cannabisanbau zu Genusszwecken, sofern weiter legalisiert wird.

Größter Anteilseigner ist der US-Amerikanische Produzent für alkoholische Genussgetränke Constellation Brands. Das erklärt auch weswegen in Zukunft vermehrt auf Cannabishaltige Getränke gesetzt werden soll um den Umsatz anzukurbeln.

Nach Marktkapitalisierung ist das Unternehmen insgesamt rund 6,56 Milliarde Euro wert. Der Umsatz im Jahr 2020 belief sich auf 270 Millionen Euro, wobei dieser im Jahr 2021 laut Prognosen noch einmal auf ĂĽber 370 Millionen Euro steigen dĂĽrfte.

Bisher schreibt Canopy Growth Verluste und auch das Umsatzwachstum lässt von Jahr zu Jahr nach. Inwieweit sich dies in Zukunft ändert, kann man nur vorsichtig mutmaßen.

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6. In welche Cannabis-ETFs kann man investieren?

Rize Medical Cannabis and Life Sciences UCITS ETF (ISIN IE00BJXRZ273)

Der Medical Cannabis and Life Sciences ETF investiert mit einer Fondsgröße von 61 Millionen US-Dollar in Unternehmen, welche vom Wachstum des medizinischen Cannabis Marktes profitieren. Mit einer TER von 0,65% gehört der ETF zwar nicht zu den günstigsten Anlageoptionen, für einen so spezifischen Sektor wie Cannabis sind diese Kosten allerdings verkraftbar.

Starke Kursschwankungen

Der ETF wurde erst im Februar 2020 neu aufgesetzt, ist dementsprechend noch sehr jung und das Fondsvolumen ist deswegen relativ gering. Im vergangenen Jahr entsprach die Volatilität des Medical Cannabis Life Sciences circa 41%.

Die hohe Volatilität hängt aller Voraussicht nach mit der geringen Anzahl an Aktien innerhalb des Indizes zusammen. Die zehn größten Positionen machen bereits 99,2% des Gesamtfonds aus, was einer sehr geringen Diversifikation entspricht.

Dadurch, dass die Top-Position Grow Generation Corp. mehr als 20% des Fondsgewichts ausmacht, steigt das Risiko eines Verlustes stark in die Höhe.

Obwohl es sich beim untersuchten Wertpapier um einen ETF handelt, muss man von einem erhöhten Risiko dieser spekulativen Anlage ausgehen.

Hier geht es zum Factsheet des ETF.

HANetf The Medical Cannabis and Wellness UCITS ETF (ISIN IE00BG5J1M21)

Über 40 Länder dulden Cannabis, wenn es zu medizinischen Zwecken verwendet wird. Um vom Marktzuwachs des medizinischen Cannabis zu profitieren investiert der Fonds in Unternehmen, die im Geschäftsfeld der Hanf-, CBD- und Cannabis-Industrie einzuordnen sind.

Der Medical Cannabis and Wellness von HANetf hat ein Fondsvolumen von 45 Millionen US-Dollar. Das Risiko, dass dieser ETF eines Tages geschlossen wird, da er sich für die Fondsgesellschaft nicht rentiert, ist zwar nicht übermäßig hoch, doch definitiv nicht ausgeschlossen.

Kosten und Risiken:

Eröffnet wurde der ETF im Oktober 2020 und mit 38 Positionen sind auch eine Menge Einzelwerte vertreten. 95,8% der Unternehmen innerhalb des Fonds stammen aus den USA und die top 10 Aktien machen etwas mehr als 88% des Gesamt-Fondsvolumens aus. Die Top Position Jazz Pharmaceut belegt dabei 20% der Anteile innerhalb des Fonds.

Die TER von 0,80% p. a. ist zwar generell hoch, doch fĂĽr einen spezifischen Sektor-ETF ein guter Preis.

Die Jahresvolatilität liegt bei 46% und ist sehr hoch. Auch hier ist die Investition definitiv mit einem hohen Risiko verbunden.

Hier geht es zum Factsheet des ETF.

7. Chancen und Risiken der Cannabis-Branche

  • Gesetzliche Lockerungen
  • Cannabis als Arzneimittel
  • Vorreiter ausfindig machen
  • Innovationspotential
  • Gesetzliche Verschärfungen
  • Undurchschaubarer Markt
  • Wenig Referenzwerte, da bislang illegal

8. Fazit: Cannabis als Geldanlage - hohes Risiko mit hohem Renditepotenzial

Der groĂźe Legalisierungsschub in Kanada ist nun schon 3 Jahre her.

Die groĂźen Cannabis-Unternehmen bauen sich nach und nach ihren Wirtschaftszweig auf und hoffen auf eine rosige Zukunft.

Hoffnung. Das ist das richtige Stichwort, wenn man den Blick auf die Investition in Cannabis-Unternehmen richtet. Denn sicher ist eigentlich nur, dass Cannabis weltweit keinen guten Ruf hat.

Der Einsatz vieler Bürger innerhalb Europas, Cannabis als Arzneimittel zuzulassen, wurde von Erfolg gekrönt. Nach einer langen Phase der Studien und Tests wird Cannabis nun immer häufiger von Ärzten verschrieben und zum Teil sogar von den Krankenkassen übernommen.

Cannabis als Genussmittel bleibt wohl ein Traum

Auf dem Markt des medizinischen Cannabis kann man sicher von einer rentablen Zukunft ausgehen, doch diese Gewissheit ist bereits in den Aktienkursen eingepreist.

Anleger der Cannabis-Branche spekulieren deshalb vor allem auf eine Legalisierung der Droge als Genussmittel. Von dieser stehen wir als Gesellschaft allerdings noch weit entfernt.

Hi! Ich bin
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Neben meinem Studium arbeite ich nun seit fast 3 Jahren als freiberuflicher Online-Texter und konnte so bereits als Teenager mein Hobby zum Beruf machen. Mit 16 Jahren habe ich begonnen mich neben der Schule mit dem Thema Finanzen auseinanderzusetzen. Seitdem investiere ich mein Erspartes in ETFs, Kryptos und selten auch Einzel-Aktien. Ich wĂĽnsche mir, dass ich etwas von meinem Optimismus an euch weitergeben kann und freue mich jeden Tag aufs neue, dass ich mit meinen Artikeln Menschen zur Investition in ihre Zukunft motivieren darf.

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