Was ist eine Kreditkarte? – Der komplette Einsteiger-Guide 2021

Seit 1894 existiert sie – die Kreditkarte.

Aus einem Konzept, welches ursprünglich aus den USA stammt und zum Ende des 19. Jahrhunderts an gute Hotelgäste ausgegeben wurde, ist mittlerweile ein Produkt geworden, welches weltweit verwendet wird, um Waren und Dienstleistungen zu bezahlen.

So gibt es nach Angaben der Bundesbank alleine in Deutschland 37 Millionen ausgegebene Kreditkarten.

Mit diesem Artikel schaffen wir eine Grundlage zum Thema Kreditkarten und beantworten dir die häufigsten Fragen rund um die beliebte Karte.

Worum geht’s hier eigentlich?

  • Was ist eine Kreditkarte?
  • Wie funktioniert eine Kreditkarte eigentlich?
  • Welche Kreditkarten gibt es?
  • Was kostet eine Kreditkarte?

1. Was ist eine Kreditkarte?

Wahrscheinlich hast du bereits die Erfahrung gemacht, dass es eine Vielzahl von Kreditkarten gibt.

Diese unterscheiden sich teilweise stark in ihrer Funktionalität, den Kosten sowie der Akzeptanz.

Im späteren Abschnitt zur Frage “Welche Kreditkarten gibt es?” werden wir genauer auf die Vielfalt der Kreditkarten eingehen.

Zuvor beginnen wir jedoch mit der elementaren Frage, was überhaupt eine Kreditkarte ist.

Eine Kreditkarte ist eine Karte, die von einem Kreditkartenanbieter sowie einem Kreditkartenherausgeber ausgestellt wird. Mit dieser Bezahlkarte kannst du weltweit Waren und Dienstleistungen bezahlen sowie Geld an Automaten abheben.

Bei dieser Definition wird deutlich, dass es zwei Akteure gibt: den Kreditkartenanbieter und den Kreditkartenherausgeber.

Was ist ein Kreditkartenanbieter?

Die vier bekanntesten Kreditkartenanbieter sind Visa, MasterCard, American Express und Diners Club.

MasterCard
VISA
American Express
Diners Club

Ein Kreditkartenanbieter ist hierbei die Firma, die die zugrunde liegende Technologie bereitstellt. Genau betrachtet sind Firmen wie Visa oder MasterCard eigentlich Zahlungsdienstleister.

Zahlungsdienstleister an der Börse

Die Aktien der großen Zahlungsdienstleister wie Visa, MasterCard oder American Express werden im Übrigen an der amerikanischen NASDAQ Börse gehandelt und sind beliebte Investitionen.

Was ist ein Kreditkartenherausgeber?

Die Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard vergeben Lizenzen an Banken.

Diese sogenannten Issuing-Lizenzen erlauben es den jeweiligen Inhabern der Lizenz, meistens sind dies Banken, eine Kreditkarte herauszugeben.

Wenn du beispielsweise eine Sparkassen Kreditkarte von MasterCard hast, dann ist MasterCard der Kreditkartenanbieter und die Sparkasse der Kreditkartenherausgeber.

MasterCard stellt die Technologie zur Verfügung und die Sparkasse kann ihren Kunden wiederum eine Kreditkarte anbieten.

Beispiel der Sparkassen Kreditkarte von Mastercard
Beispiel der Sparkassen Kreditkarte von Mastercard Quelle: Sparkasse.de

2. Wie funktioniert eine Kreditkarte?

Du weißt nun, was eine Kreditkarte ist und worin der Unterschied zwischen Kreditkartenanbieter und Kreditkartenherausgeber liegt.

Doch wie funktioniert eine Kreditkarte eigentlich?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir auf die unterschiedlichen Arten von Kreditkarten blicken.

Charge Kreditkarte und Revolving Kreditkarte

Was sind Charge und Revolving Kreditkarten?

Die sogenannten Charge Karten oder auch Revolving Kreditkarten werden häufig auch als “echte” Kreditkarten bezeichnet.

Blicken wir zunächst auf die Charge Kreditkarte.

Charge Kreditkarte im Überblick

Charakteristisch für die Charge Karte ist die Gewährung eines gewissen Kreditrahmens für den Besitzer der Karte. Bei diesem Prinzip findet die Abrechnung aller Kreditkartenumsätze zu einem festen Zeitpunkt im Monat statt.

Egal ob Volksbank Kreditkarte, Sparkassen Kreditkarte oder Exoten wie beispielsweise die Santander Kreditkarte: Wer eine Charge Kreditkarte hat, bekommt einen gewissen Kreditrahmen, da die Abrechnung einmal pro Monat erfolgt.

Damit erhöht sich die Liquidität des Kreditkartenbesitzers. Wie die Abrechnung erfolgt, ist jedoch unterschiedlich. Während viele Banken die Umsätze des vergangenen Monats via Lastschrift einziehen, gibt es Anbieter wie beispielsweise bei der DKB Kreditkarte, bei denen der Kunde den Betrag selbst überweisen kann.

Schwerpunkt auf automatischen Lastschriften

Wir raten dir eine Kreditkarte zu wählen, bei der der Umsatzausgleich automatisch per Lastschrift erfolgt. Damit erhöhst du zum einen deinen Komfort und kannst zum anderen sicher sein, dass du keine Kreditzinsen zahlen musst.

Revolving Kreditkarte: Die “echte” Kreditkarte

Kommen wir nun zur Revolving Kreditkarten. Wenn man es so will, handelt es sich bei dieser Form der Kreditkarte um die Kreditkarte im “wörtlichen” Sinn.

Auch wenn dies zunächst positiv klingt, hat die Revolving Kreditkarte einige Nachteile. Schauen wir uns also an, wie diese Kreditkarte funktioniert.

Im Gegensatz zur Charge Kreditkarte musst du bei der Revolving Kreditkarte nur einen bestimmten Anteil deines Kreditkartenumsatzes zahlen.

Beispiel:
Häufig liegt der zu zahlende Anteil des Kreditkartenumsatzes zwischen 10 bis 25%. Wenn du also einen Kreditkartenumsatz von 1.000 € im vergangenen Abrechnungszeitraum hattest, werden zum Stichtag der Abrechnung lediglich 100 bis 250 € fällig.

Damit wird ersichtlich, dass du einen richtigen Kredit für die Restsumme erhältst. Der große Nachteil besteht also darin, dass du zusätzlich zu dem Differenzbetrag noch Kreditzinsen zahlen musst.

Baue keine unnötigen Verbindlichkeiten auf

In unserem Artikel mit den 9 wichtigsten Prinzipien zum Geld anlegen sowie unserem Grundlagenartikel zum Thema Vermögen aufbauen, haben wir gezeigt, dass du keine unnötigen Verbindlichkeiten aufbauen solltest. Halte die Kosten so gering wie möglich. Vermeide also unbedingt Kreditkosten.

Neben den Kreditkosten besteht außerdem die Gefahr, dass du den Überblick deiner Kosten und Ausgaben verlierst. Da viele Anbieter einer Revolving Karte, wie beispielsweise die Barclays Kreditkarte, eine monatliche Mindesttilgung erwarten, besteht hier schnell die Gefahr eines zusätzlichen Kostenblocks.

3. Debit Kreditkarte

Was ist eine Debit Kreditkarte?

Kommen wir nun zur Debit Kreditkarte.

Die Debit Kreditkarte ist genauso wie die Prepaid Kreditkarte eine Kreditkarte, bei der dem Besitz kein Kreditrahmen gewährleistet wird.

Wie funktioniert eine Debit Kreditkarte?

Eine Debit Kreditkarte ist mit einem Referenzkonto verknüpft. Grundsätzlich ist dein Referenzkonto für die Debit Kreditkarte das Girokonto.

Wenn du nun Transaktionen mit deiner Kreditkarte tätigst, wird der Betrag von dem verknüpften Referenzkonto abgezogen.

Dieser Prozess erfolgt in der Regel direkt oder binnen weniger Tage.

Kontodeckung beachten

Da eine direkte Verrechnung stattfindet, sollte dein Girokonto immer ausreichend gedeckt sein, sodass du etwaige Dispozinsen vermeidest.

Debit Kreditkarte oder Girokarte?

Du magst dich nun fragen, weshalb eine Debit Kreditkarte Sinn ergibt.

Schließlich folgt bei der Debit Kreditkarte genauso wie bei der Girokarte die Verrechnung mit dem Girokonto direkt beziehungsweise binnen weniger Tage.

Eine Debit Kreditkarte ist eine sinnvolle Ergänzung zur Girokarte, da sie je nach Kreditkartenanbieter weltweit akzeptiert wird und somit auch für Reisen oder zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen im Internet verwendet werden kann.

4. Prepaid Kreditkarte

Was ist eine Prepaid Kreditkarte?

Die letzte Form der Kreditkarte, die wir vorstellen, ist die Prepaid Kreditkarte.

Charakteristisch hierfür ist nicht nur der fehlende Kreditrahmen wie bei einer Debit Kreditkarte, sondern auch die Notwendigkeit das Guthaben der Kreditkarte im Voraus aufzuladen.

Prepaid Kreditkarten für Jugendliche

Um eine Prepaid Kreditkarte nutzen zu können, muss das Guthaben dieser Karte im Voraus explizit aufgeladen werden. Diese Aufladung erfolgt von einem angegebenen Referenzkonto unter Berücksichtig deiner Kartennummer. Durch den fehlenden Kreditrahmen und die klare Budgetkontrolle eignet sich eine Prepaid Kreditkarte insbesondere für ein Kinderkonto.

5. Welche Kreditkarten gibt es?

Beispiele von verschiedenen Kreditkarten
Kreditkarten-Anbieter gibt es viele. Auf diesem Bild sind Beispiele von Amazon, Volksbank, N26 und Miles & More abgebildet.

Kreditkarten gibt es wie Sand am Meer.

Bereits im vorherigen Abschnitt haben wir gezeigt, dass es unterschiedliche Arten von Kreditkarten gibt. Die Spannweite reicht von einer einfachen Prepaid Kreditkarte über Debit Kreditkarten bis hin zu Revolving Kreditkarten mit Kreditrahmen und monatlicher Tilgung.

Zusätzlich dazu gibt es unterschiedliche Kreditkartenanbieter und unterschiedliche Kreditkartenherausgeber. Durch diese Vielzahl an möglichen Kombinationen entsteht ein wahrer Dschungel an Kreditkarten.

Um einen optimalen Überblick zu erhalten, haben wir für dich die nachfolgende Tabelle erstellt.

Übersicht der bekanntesten Kreditkartenherausgeber
Bank als HerausgeberDirektbank als HerausgeberFinTech als HerausgeberReise- und Firmenkreditkarten
Volksbank KreditkarteDKB KreditkarteN26 KreditkarteAmazon Kreditkarte
Sparkassen KreditkarteNorisbank KreditkartePenta KreditkarteADAC Kreditkarte
Commerzbank KreditkarteComdirect KreditkarteTransferwise KreditkarteLufthansa Miles&More Kreditkarte
Deutsche Bank KreditkarteIkea Kreditkarte

Zusätzlich zu diesen Kreditkarten gibt es etliche weitere Herausgeber.

Wichtig dabei ist zu verstehen, dass eine Kreditkarte immer nur durch eine Bank herausgegeben wird.

Insbesondere Kreditkarten, wie die Amazon Kreditkarte oder Ikea Kreditkarte, entstehen durch Kooperationen der jeweiligen Firmen mit einer Bank. Auch FinTechs wie beispielsweise Penta haben keine eigene Banklizenz, sodass die Emission der Kreditkarte durch Kooperation mit einer Partnerbank erfolgt.

6. Die richtige Kreditkarte: Worauf du unbedingt achten musst

Wie finde ich die richtige Kreditkarte und worauf muss ich achten?

Um dir diese Frage zu beantworten, haben wir die aus unserer Sicht und Erfahrung wichtigsten vier Aspekte zusammengefasst:

Kreditkarten Kosten: Was kostet eine Kreditkarte?

Hierbei solltest du genau darauf achten, welche Gebühr dein Kreditkartenherausgeber für die Nutzung der Karte fordert. Viele Kreditkarten sind mittlerweile ohne Gebühren erhältlich. Damit hast du zwar eine kostenlose Kreditkarte, jedoch fallen die Kosten an anderen Stellen an.

Die beiden häufigsten Kostenpunkte neben der jährlichen Gebühr sind die Fremdwährungsgebühren sowie Kosten beim Abheben von Geld. Diese beiden Punkte erläutern wir in den nachfolgenden Abschnitten.

Zurück zu den Kreditkarten Kosten.

Kosten und Leistung

Eine kostenlose Kreditkarte ist nicht immer die beste Option und eine kostenpflichtige Kreditkarte heißt nicht automatisch, dass du vorteilhafte Leistungen erhältst. Wäge das Verhältnis von Kosten und Leistung genau ab.

Grundsätzlich kannst du dir für das Verhältnis von Kosten und Leistung folgende Faustformel merken:

Eine Kreditkarte sollte keine jährlichen Gebühren kosten. Fallen Jahresgebühren an, solltest du genau prüfen, welche Zusatzleistungen inkludiert sind. Häufige Beispiele hierfür sind Diebstahl-, Reise- oder Gesundheitsversicherungen.

Falls du diese Leistungen nicht notwendigerweise benötigst oder bereits separate Versicherungen hierfür hast, entsteht für dich kein Mehrwert, sodass die Zusatzkosten nicht gerechtfertigt sind.

Andere Kreditkarten, bei denen jährliche Kosten anfallen, bieten dir in konkreten Bereichen Vorteile an. Beispiel hierfür sind Vielfliegerkarten oder Cashback-Programme. Solche Angebote lohnen sich in der Regel nur bei regelmäßiger Verwendung der Kreditkarte.

Beispiel Cashback von 1%

Nehmen wir an, dass für deine Kreditkarte eine Jahresgebühr in Höhe von 60 Euro, also 5 Euro pro Monat, anfällt. Bei einem Cashback von 1% benötigst du einen regelmäßigen Monatsumsatz in Höhe von 500 Euro, um die Gebühr zu kompensieren.

Akzeptanz und Verbreitung: Wo kann ich die Karte nutzen?

Eine Kreditkarte erfüllt im Vergleich zur Girokarte den primären Zweck, weltweit Waren und Dienstleistungen bezahlen zu können.

Damit ist die Akzeptanz der Kreditkarte einer der entscheidenden Faktoren. Schließlich bietet sich kaum ein Mehrwert, wenn Händler die Kreditkarte nicht akzeptieren oder du keinen Bankautomaten findest, an dem du mit deiner Karte Bargeld abheben kannst.

Wenn du viel Wert auf ein dichtes Händlernetzwerk und eine hohe Akzeptanz legst, solltest du auf eine Visa Kreditkarte oder Mastercard Kreditkarte setzen.

Bargeld abheben mit der Kreditkarte: Welche Kosten gibt es?

Auch wenn der Trend der bargeldlosen und digitalen Zahlung unbestreitbar ist, setzen viele Menschen gerne noch auf das beliebte Bargeld.

Gerade im Urlaub hat Bargeld den Vorteil, dass man nicht in die Gefahr läuft, die eigene Kreditkarte zu verlieren. Wer Bargeld verwendet, kann nur das verlieren, was er in der Tasche hat. Einen besseren Überblick der Kosten und des Budgets gibt es inklusive.

Damit das Abheben am Automaten nicht zur Zitterpartie wird, solltest du unbedingt die Kosten für das Abheben von Bargeld prüfen. Gerade bei FinTechs wie N26 oder Direktbanken wie der DKB ist das Abheben am Geldautomaten im Ausland kostenlos.

Fremdwährungsgebühren: Zahlen mit anderen Währungen

Wer kein Freund von Bargeld ist, nutzt die Kreditkarte für Reisen.

Beim Bezahlen mit der Kreditkarte im Ausland solltest du jedoch unbedingt auf die Fremdwährungsgebühren achten. Hierbei geht es konkret um die Gebühren, die deine Bank dir berechnet, wenn du nicht mit der heimischen Währung bezahlt.

Fazit: Was ist eine Kreditkarte: Die 10 wichtigsten Erkenntnisse zum Plastikgeld

In diesem Artikel haben wir dir gezeigt, dass es verschiedene Kreditkarten gibt und worauf du unbedingt bei der Wahl der richtigen Kreditkarte achten solltest.

Fassen wir die 10 wichtigsten Aspekte zusammen:

  • Mit einer Kreditkarte kannst du weltweit Waren und Dienstleistungen bezahlen sowie Bargeld abheben.
  • Eine Prepaid Kreditkarte ist die einfachste Form der Kreditkarte. Die Kreditkarte wird von einem Referenzkonto aufgeladen und kann nur mit dem verfügbaren Guthaben.
  • Eine Debit Kreditkarte ist mit einem Girokonto verbunden. Es existiert in der Regel kein Kreditrahmen und die getätigten Transaktionen werden direkt oder binnen weniger Tage von deinem Girokonto abgebucht.
  • Eine Charge Kreditkarte gewährt dem Besitzer einen Kreditrahmen und mehr Liquidität. Die Abbuchung aller Transaktionen findet einmal monatlich zu einem festen Stichtag von dem jeweiligen Referenzkonto statt.
  • Eine Revolve Kreditkarte ist eine echte Kreditkarte, bei der monatlich nur ein bestimmter Prozentsatz der getätigten Umsätze beglichen werden muss. Deine Bank gewährt dir für den Restbetrag einen Kredit. Die Restschuld inkl. Kreditzinsen müssen werden über einen mehrmonatigen Zeitraum getilgt.
  • Neben den klassischen Kreditkarten, die von Filialbanken oder Direktbanken herausgegeben werden, gibt es auch spezielle Kreditkarten von Firmen. Beispiele für klassische Kreditkarten sind die Volksbank Kreditkarte oder Sparkassen Kreditkarte. Beispiele für spezielle Kreditkarten sind die Amazon Kreditkarte oder Lufthansa Kreditkarte.
  • Die Kreditkarten Kosten sind ein wichtiger Faktor bei der Wahl der richtigen Karte. Eine kostenlose Kreditkarte ist hierbei nicht immer das beste Angebot und eine kostenpflichtige Kreditkarte bietet unter Umständen Leistungen, die du gar nicht benötigst. Suche hier also nach der richtigen Balance.
  • Eine Kreditkarte erfüllt erst dann ihr volles Potenzial, wenn eine hohe Akzeptanz gegeben ist. Achte also genau auf den Kreditkartenanbieter. Mastercard und Visa werden weltweit von einem dichten Händlernetz akzeptiert.
  • Schaue auf die Kosten, die deine Bank berechnet, wenn du Bargeld am Automaten mit einer Kreditkarte abhebst.
  • Bezahlen im Ausland ist eine der häufigen Verwendungszwecke einer Kreditkarte. Achte daher unbedingt darauf, welche Gebühren entstehen, wenn du in einer Fremdwährung zahlst.

Am Ende des Artikels sollte dir vor allem eine Botschaft im Gedächtnis bleiben:

Es gibt nicht die eine Kreditkarte. Kreditkarten sind teilweise sehr unterschiedlich und bieten je nach Kostenmodell und Herausgeber verschiedene Funktionen und Services.

Kreditkarten sind ein sinnvolles Instrument für Zahlungen im Ausland und Internet. Die Wahl der richtigen Kreditkarte hängt von Faktoren wie der Kostenstruktur und den beinhalteten Leistungen ab.

Mach dir dies bewusst und beachte unsere Entscheidungshilfen, um die für dich richtige Kreditkarte zu finden.

Wenn du noch Freunde, Verwandte oder Kollegen hast, die mehr über das Thema Kreditkarten erfahren sollten, teile diesen Artikel gerne mit ihnen!

FAQ – Häufig gestellte Fragen

1 Gibt es eine Kreditkarte ohne Schufa?

Ja, es gibt Kreditkarten ohne Schufa. Banken bieten in der Regel Prepaid Kreditkarten für all diejenigen, die einen negativen Schufa-Eintrag haben, an. Bei einer Prepaid Kreditkarte muss das Guthaben zunächst aufgeladen werden.

2 Wofür steht das CCV auf einer Kreditkarte?

Unter CVV versteht man den Card Verification Value. Dabei handelt es sich um die dreistellige Prüfziffer, die auf der Rückseite deiner Kreditkarte zu finden ist.

3 Wofür steht das CVC auf einer Kreditkarte?

Unter CVC versteht man den Card Validation Code. Dabei handelt es sich um die dreistellige Prüfziffer, die auf der Rückseite deiner Kreditkarte zu finden ist.

4 Was ist die Prüfnummer meiner Kreditkarte?

Die Prüfnummer der Kreditkarte ist die dreistellige Ziffer, die du auf der Rückseite deiner Karte findest. Es handelt sich hierbei um ein Sicherheitsmerkmal deiner Karte.

Daniel Wenz

Ich bin Daniel und einer der Mitgründer von Finanzwissen. Seit nun mehr als 5 Jahren bin ich in Kryptowährungen investiert und seit 8 Jahren am Finanzmarkt. Mein M.Sc. in Wirtschaftsingenieurwesen unterstreicht meine Affinität und Liebe zu allen Themen rund um Finanzen, Wirtschaft und Technologie. Als langjähriger Nachhilfelehrer und Tutor an der Universität weiß ich, wie man Wissen einfach, verständlich und mit Leidenschaft vermittelt.

     

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