Biden hält Rede auf dem Klimagipfel 2021

Weltklimagipfel in Glasgow: Kurstreiber f√ľr Wasserstoff und Elektromobilit√§t?

Wer an der B√∂rse in Aktien oder ETFs investiert ist, erwartet eine positive zuk√ľnftige Entwicklung.

Der Klimawandel gilt als eine der gr√∂√üten, wenn nicht sogar die gr√∂√üte Herausforderung der Menschheitsgeschichte. Dabei gilt die Bew√§ltigung nicht nur als Herausforderung, sondern insbesondere als Chance f√ľr die Transformation unserer Wirtschaft in Richtung einer klimaneutralen √Ėkonomie, die sich als potenzieller Kurstreiber f√ľr Wasserstoff und Elektromobilit√§t erweisen kann.

Basis der globalen Bem√ľhungen zur Reduzierung der Erderw√§rmung sind die verabschiedeten Ziele des Pariser Klimaabkommens. Das √úbereinkommen wurde am 12. Dezember 2015 in Paris von allen Vertragsparteien verabschiedet. Dieses Abkommen sieht die Begrenzung der globalen Erw√§rmung auf deutlich unter 2 ¬įC gegen√ľber der vorindustriellen Zeit vor. Klimaberichte des IPCC legen nahe, dass eine Begrenzung auf 1,5 ¬įC erfolgen m√ľsse, um irreparable Folgen abzuwenden.

Das Übereinkommen von Paris stellt einen völkerrechtlichen Vertrag mit konkreten Zielen zur Bekämpfung des Klimawandels dar. Daher wird in allen Debatten stets auf dieses Abkommen verwiesen. Im weiteren Verlauf des Artikels betrachten wir die aktuelle Klimakonferenz COP26, deren Klimaziele und die Auswirkungen auf Elektromobilität und Wasserstofftechnologie.

1. Was ist die COP26 und welche Chancen ergeben sich f√ľr Wasserstoff und Elektromobilit√§t?

Vom 31. Oktober bis zum 12. November 2021 fand die diesj√§hrige UN-Klimakonferenz statt. Gastgeber der 26. Auflage des Weltklimagipfels war Gro√übritannien. Die COP26 (conference of the parties) war f√ľr viele Nationen und Klimaaktivisten ein Symbol der Hoffnung. Vertreter zahlreicher Organisationen, sowie Forscher und Aktivisten reisten an, um ihren Standpunkt zu vertreten.

Ausgangspunkt war der IPCC Bericht vom 09.08.2021. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Der Klimawandel verläuft wesentlich schneller und zahlreiche Extremwetterereignisse stehen damit im Zusammenhang.

Zentrale Forderung vieler Teilnehmer war der Ausstieg aus den fossilen Energietr√§gern, allem voran der Kohleausstieg. Daraus entstanden hitzige Debatten, da die Vorstellungen von 200 Staaten ber√ľcksichtigt werden m√ľssen. Von Anfang an zeichnete sich ab, dass nicht alle Forderungen der Klimaschutzaktivisten Geh√∂r finden. So kam es auch am 07. November zu Demonstrationen in Glasgow.

Dekarbonisierung soll mit Hilfe von E-Mobilit√§t und gr√ľnem Wasserstoff beschleunigt werden

In diesem Artikel geht es nicht nur um die Klimakonferenz, sondern auch um die Auswirkungen auf disruptive Technologien wie die Elektromobilität und Wasserstoffantriebe.

Durch den geforderten Kohleausstieg r√ľcken alternative Energiequellen und innovative Antriebsarten zunehmend in den Fokus der √Ėffentlichkeit.

Welche M√∂glichkeiten sich daraus f√ľr Wasserstoff und die E-Mobilit√§t ergeben, beschreiben wir ausf√ľhrlich im weiteren Verlauf. Der folgende Abschnitt geht auf die konkreten Ziele des UN-Klimagipfels in Glasgow ein.

2. UN-Klimagipfel: Ein Katalysator f√ľr Elektromobilit√§t und Wasserstoff?

Obwohl einige Klimaaktivisten, insbesondere Greta Thunberg, sich negativ zu den Ergebnissen des Weltklimagipfels √§u√üerten, wurden ein paar Regelungen f√ľr die Zukunft festgehalten.

Klimapolitik Maßnahmen
Zustimmungswerte beliebter Klimamaßnahmen | (Quelle: Statista)

Im Folgenden listen wir die Zielvereinbarungen der COP26 auf.

Indien erklärte am 1. November bis 2070 Klimaneutralität anzustreben. Andere Teilnehmer streben an zwischen 2040 und 2060 klimaneutral zu werden. Deutschland hat sich bis 2045 zur Klimaneutralität verpflichtet.

Am 2. November unterzeichneten 100 Staaten eine Absichtserklärung. Die globale Entwaldung soll bis 2030 gestoppt werden.

Ebenfalls am 02. November unterzeichneten 100 Teilnehmer des Klimagipfels die globale Methan-Verpflichtung. Bis 2030 wird eine Reduzierung der Emissionen um 30 % angestrebt.

Viele Länder haben sich zum Kohleausstieg in den 2030er und 2040er Jahren verpflichtet. Indien, China und die USA haben die Vereinbarung jedoch nicht unterzeichnet. In diesen Nationen ist vorerst eine starke Reduzierung geplant, kein kompletter Ausstieg.

Etwa 30 Länder gaben bekannt dem Verbrennungsmotor bis spätestens 2040 ein Ende zu setzen. Deutschland zählt nicht dazu.

Einige Klimaexperten, wie z.B. Jan Kowalzig, geben sich nicht mit den Ergebnissen der Weltklimakonferenz zufrieden.

F√ľr Forscher und Aktivisten ist die Abschlusserkl√§rung eventuell mangelhaft, f√ľr die Elektromobilit√§t ist sie jedoch ein Sieg.

Eine COP26 Erklärung zeigt das klare Bekenntnis zur Verkehrswende und der Elektrifizierung der Mobilität. Über 30 Länder und 6 Autobauer haben sich zum Verbrenner-Aus verpflichtet.

 

Die neuen Erkenntnisse zur Wasserstofftechnologie sind ebenfalls nicht zu vernachl√§ssigen. Ganz im Gegenteil. Die COP26-Agenda zu gr√ľnen Lebensstilen in st√§dtischen Umgebungen offenbart das Potenzial von Wasserstoff.¬†Und auch immer mehr Anleger spekulieren auf den Trend und investieren in Wasserstoff Aktien.

Am Beispiel der olympischen Spiele in Tokyo wird klar, wie viele Möglichkeiten Wasserstoff liefert. Das Zentrum der Veranstaltung war die Harumi-Flag, ein wasserstoffbetriebener Gebäudekomplex. Diese Innovationen zeigen auf, was uns die Technologie ermöglichen kann.

3. Gr√ľne Technologien: Anwendungen von Wasserstoff und Elektromobilit√§t

Der Elektromobilit√§t geh√∂rt die Zukunft: Die Technologie sorgt daf√ľr, dass Fahrzeuge umweltfreundlich, leise und effizient unterwegs sind. Noch stehen den vielen Vorteilen des elektrischen Antriebs gewisse Herausforderungen gegen√ľber. Aber: Der Durchbruch wird kommen.

Infineon

Dax-Konzern

Quelle: Infineon.com

Vor allem die urbanen Regionen profitieren von einem Umstieg auf Elektromobilit√§t. Bis 2050 werden etwa zwei Drittel der Weltbev√∂lkerung in Ballungsgebieten leben. Daher ist die Anwendung der E-Mobilit√§t hinsichtlich Luftqualit√§t, L√§rm- und Emissionsreduktion sowohl f√ľr das Klima als auch die Gesundheit der Menschen von Bedeutung.

Einsatz von Elektromobilität und Wasserstoff in der Praxis

Eine besondere Idee ist die Verbindung von Strom aus erneuerbaren Energien und der Batterietechnologie der Elektroautos. Energie aus Wind und Solar ist nach heutigem Stand noch sehr volatil und es wird nach L√∂sungen f√ľr √úbersch√ľsse oder Defizite gesucht.

Sogenannte intelligente Stromnetze (Smart Grids) könnten hierzu beitragen. Die Batterie des E-Autos kann zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen.

Wie die E-Mobilität hat auch die Wasserstofftechnologie zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten.

  • Einsatz im √ĖPNV mit Brennstoffzellen
  • Im Schienenverkehr und G√ľtertransport
  • Zur Strom- und W√§rmeerzeugung
  • Energieintensive Gebiete wie die Industrie

Professor Volker Quaschning hat in einer Berechnung die Vorteile der Elektromobilit√§t gegen√ľber der Brennstoffzellentechnologie analysiert. Allerdings ist seine √Ėkobilanz bezogen auf die Anwendung bei PKWs. In diesem Abschnitt haben wir aufgezeigt, dass Wasserstoff in vielen Bereichen angewendet werden kann.

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Die Weltklimakonferenz COP26 hat deutlich gezeigt, dass viele √Ąnderungen erforderlich sind. Zu behaupten, dass eine Technologie alle Probleme l√∂sen kann, w√§re sehr naiv. Statt dessen sollten die innovativsten Konzepte kombiniert werden.

Wasserstoff und Elektromobilität zählen zu den größten Profiteuren des Klimawandels.

Im finalen Abschnitt des Artikels gehen wir auf gr√ľne Investmentm√∂glichkeiten im Bereich Wasserstoff und Elektromobilit√§t ein.

4. Nachhaltiges Investieren in E-mobilität und Wasserstoffaktien

Nachhaltigkeit kann unterschiedlich interpretiert werden. Bez√ľglich des Klimawandels steht fest, dass jeder Einzelne durch Anpassungen des eigenen Lebensstils etwas bewirken kann. Abgesehen von den politischen Entscheidungen mit gro√üer Tragweite, sind auch die kleinen Entscheidungen des Einzelnen in der Gesamtheit von Bedeutung.

Nachhaltige Geldanlage mit Wasserstoff und Elektromobilität

Bei der Geldanlage kann man nachhaltig investieren. In gr√ľne Technologien zu investieren ist inzwischen etabliert und √§u√üerst beliebt. Die stetig zunehmende Nachfrage an der B√∂rse spiegelt sich in der Auflage neuer Produkte wider. Vor einigen Jahren noch konnte man fast ausschlie√ülich in Aktien im Bereich Wasserstoff und Elektromobilit√§t investieren.

Mittlerweile haben die Finanzm√§rkte reagiert. Das Angebot an Finanzprodukten in diesem Bereich w√§chst enorm. Privatanleger haben inzwischen die M√∂glichkeit √ľber ETFs in Wasserstoff und Elektromobilit√§t zu investieren. Dadurch wird auch der breite Markt erreicht und der Kleinanleger hat die Chance diversifiziert in diese Zukunftsm√§rkte zu investieren.

Die M√∂glichkeiten, die uns Elektromobilit√§t und Wasserstoff liefern sind enorm. Daher ist es eine √úberlegung wert sich in diesem Bereich √ľber entsprechende Investmentvehikel zu informieren.

Hi! Ich bin
ūüĎč

Ich bin gelernter Bankkaufmann und leidenschaftlicher Privatinvestor. Meine ersten Aktien habe ich im Alter von 14 gekauft und dabei die Börse kennengelernt. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit dem Geschehen an den Finanzmärkten und den unterschiedlichen Anlageklassen. Getreu dem Motto "man lernt nie aus" möchte ich mir ständig neues Wissen aneignen und so viel wie möglich an andere weitergeben.

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